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Psy 3401 (Subject) / 3401 (Lesson)
Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie
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- Norm (vom lat. norma = Norm) ist die Regel, Richtschnur - om der Philosophie und in den Geistes- und Sozialwissenschaften allgemein - für menschliches Handeln und Urteilen
- Normative oder Normalwissenschaften sind jene Wissenschaften, die die Normen und Werte menschlichens Handelns oder künstlerischen Schaffens als Grundlage und Maßstab anerkennen
- Ontologie vom gr. on von eimi = sein oder gr. logos = Wort, Gedanke, Prinzip -> ist die Seinlehre, derjenige Teil der Metaphysik, der eine Wissenschaft von den allgemeinsten Seinbestimmungen sein will, eine Logik der Wirklichkeit
- Hermeneutik zentraler Begriff der Geisteswissenschaften Kunst oder Lehre von der Auslegung von Reden oder Schriften Beispiel - Brief von Bach an seinen Freund Erdmann Hermeneutik ist die Interpretation veschiedener Texte
- hermeneutischer Zirkel das Problem, dass historische Zeugnisse sich gegenseitig erhellen und man eigentlich schon wissen muss, was man erst wisseen will, wir als hermeneutischer Zirkel bezeichnet.
- Bedeutung der Hermeneutik für die Psychologie "Reden und Schriften" sind Ergenbnisse des menschlichen Handelns bedeutend z.B. in der Interaktionsforschung der Sozialpsychologie (Tagesbuchaufzeichnungen von Jugendlichen) Psychologie kommt ohne Hermeneutik nicht aus
- nomologische Gesetzaussagen d.h. Psychologen gehen in der Hermeneutik vom "Gesetz der großen Zahl" aus
- Bedeutung der Hermeneutik bei Forschungsergebnissen Forschungsergebnisse werden in der Regel in gesprochene und geschriebene Texte gefasst -> Grundlage für weitere Forschungen nicht alle Erfahrungen lassen sich in Worte fassen -> Worte bilden ein Netz über Erfahrungen -> Ergebnissberichte erklären sich nicht von sich selbst heraus -> müssen interpretiert werden Studium einer Fachwissenschaft dient dazu hermeneutische Fähigkeiten zur Lektüre und Fachliteratur zu erwerben
- Phänomenologie Wissenschaft oder Lehre von den Erscheinungen Begriff geht vermutlich auf J. H. Lambert zurück - sprach 1764 von Phänomenologie Nach Husserl, dem Begründer der reinen Phänomenologie (als philosophische Richtung) ist die Hauptregel: Zu den Sachen selbst. Dabei soll zuerst ein phänomenologisches Schauen unter der Berücksichtigung vieler Perspektiven erfolgen, möglichst, ohne Vermutungen anzustellen und danach unzulässige Zweckaussagen, Theorien, Schlüsse und Hypothesen ausgeklammert werden, um z.B. Attributionsfehler zu vermeiden.
- Edmund Husserl Philosoph 1859 - 1938 Begründer der "reinen Phänomenologie" Hauptregel der phänomenologischen Methode "Zu den Sachen selbst!"
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- normativ ontologische Theorieansätze Hermeneutik Phänomenologie verstehende Psychologie
- empirisch analytische Theorieansätze Begriffsbedeutungen Naiver Empirismus logischer Empirismus Kritischer Rationalismus Konstruktivismus
- 3 wissenschaftstheoretische Ansätze normativ - ontologischer Theorieansatz emprisch - analytischer Theorieansatz kritische Psychologie