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Kosten- und Prozessmanagement (Subject) / Kosten- und Prozessmanagement (Lesson)
Kosten- und Prozessmanagement
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- Gründe für eine erfolgreiche Sanierung eines insolventen Unternehmens (3) 1. Konzentration auf das Kerngeschäft 2. Schließen von Verlustquellen 3. allgemeine Steigerung der Welttbewerbsfähigkeit
- Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Kostensenkungsprogramm (3) 1. Alle Kosten sind beeinflussbar 2. Es gibt keine Tabus 3. Alle Bereiche sind involviert
- Was besagt der Allokationseffekt? Wie wird er berechnet? Der Allokationseffekt besagt, dass eine Zuordnung der Gemeinkosten unabhängig von z.B. dem Materialwert erfolgen soll, da es sonst zu Kostenverzerrungen kommt. Berechnung: GK bei Zuschlagskalkulation abzüglich GK bei Prozesskostenkalkulation
- Was besagt der Komplexitätseffekt? Der Komplexitätseffekt besagt, dass durch eine Kostenkalkulation mittels Prozesskosten bei komplexen Vorgängen wesentlich genauer kalkuliert werden kann. Die Zuschlagskalkulation würde die höheren Kosten bei komplexen Produktionsvorgängen nicht erfasssen.
- Was besagt der Degressionseffekt? Der Degressionseffekt weist darauf hin, dass bei steigender Stückzahl die Gemeinkosten sinken (Kostendegression), wenn die Prozesse unabhängig von der Stückzahl sind.
- Welches sind die Hauptgründe für Unternehmensinsolvenzen? (4) 1. Kostenkrisen - in der Vergangenheit wurden zu kostenintensive Strukturen aufgebaut, die in wirtschaftlich schlechteren Zeiten nicht mehr fortgeführt werden können. 2. In Folge dessen streichen die Banken die finanzielle Unterstützung 3. Überschuldung 4. Probleme im Hauptgeschäftsfeld, strategische Fehlentscheidungen der Geschäftsleitung
- Was sind die Aufgaben des Kostenmanagements? (4) 1. Prävention von Insolvenz 2. Prävention von Arbeitsplatzabbau 3. Produktivität des Unternehmens steigern 4. Prüfung und Modifikation der strategischen Unternehmensplanung
- Wie gelingt in den meisten Fällen eine erfolgreiche Sanierung des Unternehmens? (3) 1. Konzentration auf das Kerngeschäft 2. Schließen von Verlustquellen 3. allg. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
- Unterscheidung: Fixe und variable Kosten 1. Fixe Kosten: Bestehen immer, sind zeitabhängig, z.B. Löhne und Gehälter, Miete, Versicherungen 2. Variable Kosten: Sind verbrauchsabhängig, z.B. Rohstoffe, Verpackungsmaterial
- Shareholder eines Unternehmens (4) 1. Gewerkschaften 2. Finanzamt 3. Lieferanten 4. Wettbewerber
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- Aus welchen Bestandteilen setzt sich die BCG-Matrix zusammen? (4) 1. Question Marks, Fragezeichen: Nachwuchsprodukte. Haben geringen Marktanteil, aber hohes Wachstumspotenzial 2. Stars: Hoher Marktanteil in einem Wachstumsmarkt, steigender, hoher Chasflow 3. Cash-Cows: Hoher Marktanteil in einem relativ gesättigten Markt - produzieren stabilen Cashflow 4. Dogs: Auslaufprodukte: Geringer Marktanteil, kaum oder negatives Wachstum
- Formel für den Break Even Point X = Kf / p - kv
- Welches sind die Schritte zur Berechnung des BEP im Mehrproduktunternehmen? (3) 1. Für jedes Produkt wird der Deckungsbeitrag ermittelt 2. DBU = DB/Preis x 100 3. DBUg = (DBU1 x Anteil1) + (DBU2 x Anteil2) + ... 4. BEP = Kf / DBUg
- Welches sind die Methoden der schnellen Kostensenkung? (5) 1. Leerkostenanalyse 2. ABC-Analyse (Produkte werden in A, B und C Produkte eingeteilt) 3. Wertanalyse (deckt Unwirtschaftlichkeit im Prozess auf) 4. Schwachstellenanalyse 5. Deckungsbeitragsrechnung
- Welche neuen, gewachsenen Bereiche dominieren heute die Gemeinkostenstruktur? (5) 1. Logistik 2. Qualitätsmanagement 3. Forschung und Entwicklung 4. Service 5. Vertreib
- Methoden des aktiven Kostenmanagements (5) 1. Gemein- und Fixkostenmanagement 2. Varianten- und Sortimentsmanagement 3. Target Costing 4. Life Cycle Costing 5. Investitionsmanagement
- Welche Bestandteile muss ein Beispiel zum Allokationseffekt beinhalten? (3) 1. Produkte mit unterschiedlichen Materialpreisen 2. Einen Materialgemeinkostenzuschlagssatz (z.B. 12%) 3. Prozesskosten, die für beide Produkte gleich sind (z.B. 50 €)
- Welche Bestandteile muss ein Beispiel zur Komplexitätsrechnung beinhalten? (3) 1. Einzelkosten, die bei beiden Produkten gleich sind 2. Einen Gemeinkostenzuschlagssatz 3. Die Anzahl an benötigten Prozessen + Kosten/Prozess
- Welche Bestandteile muss ein Beipiel zum Degressionseffekt beinhalten? (4) 1. Herstellungskosten pro Stück 2. Einen Vertreibsgemeinkostenzuschlagssatz (z.B. 40 %) 3. Einen Restzuschlagssatz auf Herstellungskosten (z.B. 10 %) 4. Einen Prozesskostenzuschlag in €
- Welche vorbereitenden Aufgaben müssen durchgeführt werden, bevor man die Prozesskostenanalyse integrieren kann? (3) 1. Tätigkeitsanalyse (welche konkreten Tätigkeiten fallen an?) 2. Generierung von Teilprozessen 3. Verdichtung zu Hauptprozessen