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Wirtschaftsinformatik (Subject) / Geschäftsprozesse und IT-Dienste (Lesson)

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  • Taylorismus -Konzept der Arbeitsteilung zur Produktivitätssteigerung -Zerlegung des Arbeitsvorganges in kleinste Einheiten -Vorbild für Fordismus(Henry Ford) Nachteile: -Monotone Beschäftigung der Arbeiter -Mangelnde Flexibilität bei neuen Anforderungen -Wissensenteignung des Arbeiters durch mangelnde Kontextinformationen  
  • Wertschöpfungskette (Porter) -Abfolge von Aktivitäten eines Betriebs um marktfähige Güter zu erstellen Primäre Aktivitäten:   -betriebliche Funktionen die originär den Wert der Produktionsfaktoren erhöhen     °Forschung, Entwicklung, Beschaffung, Produktion und Marketing Sekundäre Aktivitäten:   -unterstützen die primären Funktionen erzeugen aber selbst keinen Wert     °Buchhaltung, Firm infrastructure, Human Res. Manag., Procurement..  
  • Nachteile Porters Wertschöpfungskette -primär nur auf produzierendes Gewerbe anwendbar > Dienstleistung eher unzulässig -beschreibt nur Produktfluss in Richtung Abnehmer, keine Instrumente zur Erfassung von Kundenbedürfnissen und oder Reaktion auf Innovationen/Entw. -Beschränkung auf interne Aktivitäten eines Unternehmens, interorganisationale Prozesse werden nicht berücksichtigt
  • Disintermediation -Umgehung eines Unternehmens in der Rolle eines Intermediärs in einer gegebenen Lieferkette Ziel:  -Gewinnoptimierung, direkte Kundenansprache, bedarfsgerechte/maßgesch. P.
  • Reintermediation -Wiedereingliederung traditioneller und neuer Akteure in die Lieferketten -Verstärkt durch Einsatz des Internet und drastisch reduzierter Kommunikationskosten  
  • Überarbeitete Wertschöpfungskette von "Deise et al." (Stufenvorgehensweise) Stufe1: Optimierung phys. Wertschöpfungsketten(W.k.) Überwachung und Kontrolle phys. W.k zur Optimierung Stufe2: Substitution substituieren phys. Akt. durch virtuelle Stufe3: Neue Kunden, Produkte und Dienstleistungen Schema: Gather, Organize, Select, Synthesize, Distribute zur Gewinnung neuer Kunden durch neue Innovationen  
  • Was ist ein Wertschöpfungsnetz? Erweiterung des Konzepts der Lieferkette hin zu Wertschöpfungsnetzen mit zunehmender Verbreitung des Internets und daraus resultierenden Outsourcing Aktivitäten. Als Partner zur Hauptwertschöpfungskette gibt es: Strategische Partner(nicht ersetzbare) Nichtstrategische Partner(ersetzbare)
  • Grundformen von Wertschöpfungsnetzen Elektronische Marktplätze: Plattformen zur Vermittlung von Kunden und Anbietern Dynamische Preisbildung Austausch von phys. und digitalen Gütern und Dienstleistungen Aggregatoren Digitale Supermärkte Aggregator bestimmt Auswahl der angebotenen Produkte und Dienste und legt Preise fest Kontrolliert den Verkauf und die Verteilung der Güter Integrator Integriert die Wertschöpfung verschiedener Akteure Auftragsfertigung und maßgeschneiderte Produkte: Spezifizierung der Produkteigenschaften, Produktion, Lieferung, Montage, Service Allianz Loose gekoppeltes und selbstorganisierendes Netz von Akteuren, die eine gemeinsames Ziel verfolgen Prosumer: Kombination von Producer und Consumer Distributor Transportiert materielle und immaterielle Produkte und Dienstleistungen von Produzenten zu Konsumenten Verbindet Angebot mit Nachfrage Unterstützt andere Formen der Wertschöpfungsnetze durch Transport der dort gehandelten Informationen, Produkte und Dienstleistungen    
  • Geschäftprozsse (Def.) & organisationaler G. Ein Geschäftzprozess besteht aus einer Anzahl von Aktivitäten die koordiniert in einer organisationalen und technischen Umgebung ausgeführt werden. Die Aktivitäten realisieren zusammen ein Unternehmensziel und können sequentiell oder parallel ausgeführt werden. Dabei hat jeder G. seine eigene Organisation( z.B. Abteilung eines U), kann aber mit den G. anderer Organisationen interagieren. Grobgranulare Geschäftsfunktion spezifiziert in text. Form erforderliche Einsätze angestrebte Ergebnisse und Abhängigkeiten mit anderen Geschäftsfunktionen Bsp.: Innovationsprozess, Beschaffungsprozess für Rohstoffe  
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