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Finanzsteuern (Subject) / Finanzsteuern (Lesson)
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- Was ist FATCA? Forein´gn Account Tax Compliance Act (USA)21.2.13 Dtld. - USA Abkommen zur Förderung der Steuerehrlichkeit bei grenzüberschreitenden Sachverhalten:- Dt. FI müssen nach Bonn Infos über für US Kunden geführte Konten geben, die diese an US Steuerbehörde weiterleitet.- Im Gegenzug erhalten dt. Steuerbehörden Infos aus USA- Schafft Rechtssicherheit für dt. FI ggü. USA# Achtung: US Residence Definition!!!
- Wer kann routinemäßig einer Außenprüfung unterzogen werden und muß hierzu Aufbewahrungspflichten (Belege etc.) über ? Jahre erfüllen? Gem. AO bei Steuerpflichtigen, die- einen gewerblichen oder land- u. forstwirtschaftlichen Betrieb unterhalten- freiberuflich tätig sind- Steuerpflichtige im Sinne §147a AO = Privatpersonen mit zu versteuerndem Einkommen von 500 TEUR p.a. (Eheleute NICHT doppelt).
- Das Steuerberatungsgesetz untersagt Beratung in Steuersachen durch andere Berufe. Was ist erlaubt? Die steuerliche Anlageberatung ist erlaubt = beschränkte Hilfeleistung in Steuersachen.Ferner sind Unternehmer befugt, die ein Handelsgewerbe betreiben soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Geschäft, das zu ihrem Handelsgewerbe gehört, ihren Kunden Hilfe in Steuersachen leisten.Erlaubt ist es "HINWEISE" zu geben!
- Erläutere die steuerlichen Fallstricke beim Verfall von Knock-out-Zertifikaten! Kassageschäft, kein TermingeschäftAltgeschäfte innerhalb Spekulationsfrist = Verrechnung im Verlusttopf Aktien bis Ende 2013, dann im allg. VerlusttopfFallstrick: Eine Veräuferung liegt nicht vor, wenn ...... er von seinem Recht auf Differenzausgleich keinen Gebrauch macht (Verfall statt Verkauf)... der Veräußerungspreis die tatsächlichen Transaktionskosten nicht übersteigt.
- Merkmal einer "Finanzinovation" (Lehmann Brother Zertikate)? Nuzungsentgelt (Zins) und Kursgewinn sind unterennbar miteinander verbunden z.B. Zerobond.NICHT: Lehmann-Zertifikate.
- Pauschalbesteuerung intransparenter Investmentvermögen -wann? - wie hoch? - transparente Fonds - semitransparente Fonds - intransparente Fonds (entscheidet sich, ob rechtzeitig Informationen vorliegen) Als steuerliche Bemessungsgrundlage gilt: die Ausschüttung + 70% der positiven Differenz zwischen dem ersten und dem letzten im Kalenderjahr festgestellten Rücknahmepreis / mindestens jedoch 6% des letzten im Kalenderjahr festgestellten Rücknahmepreise + der Zwischengewinn. => gilt mit Ablauf des Kalenderjahres als ausgeschüttet und zugeflossen.
- Bei Einkünften aus Kapitalvermögen ist grundsätzlich die Steuerschuld mit der Abgeltungsteuer abgegolten. Eine Anlage KAP in der EStErklärung daher nicht erforderlich. Nenne 4 Ausnahmen! 1. Wenn die Kapitalerträge nicht dem Steuerabzug unterlegen haben 2. Wenn keine Kirchensteuer auf Kapitalerträge einbehalten wurde, obwohl der Steuerpflichtige kirchensteuerpflichtig ist (Abzug künftig grundsätzlich, da per EDV abrufbar, man muss widersprechen) 3. Wenn durch den Steuerpflichtigen ein Antrag auf Günstigerprüfung gestellt wird. 4. Wenn anzurechnende Quellensteuern nach der Zinsinformationsverordnung (ZIV) einbehalten wurden.
- Wie lautet die erweiterte "Veräußerungsdefinition" nach § 20 Abs 2 Satz 2 EStG? Als "Veräußerung" ist anzusehen neben der entgeltlichen Übertragung auch die Abtretung einer Forderung, die vorzeitige oder vertragsmäßige Rückzahlung einer Kapitalforderung oder die Endeinlösung einer Forderung oder eines WP. Eine Veräußerung liegt nicht vor,wenn der Veräußerungspreis die tatsächlichen Transaktionskosten nicht übersteigt. (Der Forderungsausfall ist keine Veräußerung = ESt-rechtl. ohne Belang)
- Wie werden Aktien bei Aktien-Split und Reverse-Split hinsichtlich der Anschaffung steurrechtlich behandelt? (Aufteilung einer Aktie. Grundkapital und %-Anteil des einzelnen Aktionärs bleiben gleich.) Die im Rahmen eines Aktiensplits zugeteilten Aktien werden durch diesen Vorgang nicht angeschafft und die gesplittete Aktie nicht veräußert. => ursprüngl. Anschaffungsdatum gilt weiter, Anschaffungskosten sind nach dem Split-Verhältnis auf die neue Anzahl von Aktien aufzuteilen.
- Welche Rohstoffinvestments gelten nicht bei Veräußerung oder Einlösung nicht als private Veräußerungsgeschäfte, sondern als Finanzinnovationen? - Inhaberschuldverschreibungen, die einen Lieferanspruch in Gold oder anderem Rohstoff verbriefen und nicht gedeckt sind. - verbriefte Ansprüche, die börsenfähige WP darstellen, auch wenn der Lieferanspruch in physischer Form gedeckt ist (xetra-Gold).
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- Wie erfolgt die Besteuerung von Aktienanleihen? Zinsen und Bruchteile, die nicht geliefert, sondern in Geld ausgeglichen werden = Einkünfte aus Kapitalvermögen -> Abgeltungsteuer Wird anstelle der Rückzahlung de Nominalbetrags eine vorher festgelegte Anzahl von Wertpapieren geliefert, fingiert das Entgelt für den Erwerb der Kapitalforderung als Veräußerungspreis der Kapitalforderung. Zugleich ist das Entgelt für den Forderungserwerb als Anschaffungskosten der erhaltenen Wertpapiere anzusetzen. => Differenz Veräußerungserlös ./. Anschaffungspreis = abgeltung-steuerpflichtig
- Wie ist die Übertragung an die Anteilseigner beim Spin-off steuerlich zu beurteilen? (Eine Körperschaft überträgt in ihrem Besitz befindliche Anteile an einer weiteren Körperschaft ohne Kapitalherabsetzung ohne zusätzliches Entgelt auf ihre Anteil Diese Übertragung ist als Sachausschüttung an die Anteilseigner der übertragenden Körperschaft zu beurteilen = Einkünfte aus Kapitalvermögen. (entsprechend, wenn übertragende oder übernehmende Körperschaft werder Sitz noch Ort der GL im Inland hat). Wenn Bewertungsgutachten vorliegt -> s.oben Wenn nicht, wird Anteil an neuer Körperschaft mit 0 Anschaffungskosten angesetzt und bei Veräußerung kompletter Wert versteuert.
- Was bedeutet "Delt-Verfahren"? Für wen gilt es nicht? Korrekturen beim Kapitalertragsteuerabzug sind nach § 43a Abs.3 Satz 7 EStG nur mit Wirkung für die Zukunft, d.h. nach den Verhältnissen im Zeitpunkt des Bekanntwerdens des Fehlers, vorzunehmen. Z.B. Zu hoher Einkaufszwischengewinn wird durch Einbuchung eines lfd. Ertrags korrigiert. Korrekturen sind nicht vorzunehmen, bei Anlegern, dessen Kapitalerträge Betriebseinnahmen sind bei Steuerausländern.
- Für Zwecke des Kapitalertragsteuerabzugs gilt die Übertragung eines von einer auszahlenden Stelle verwahrten oder verwalteten Wirtschaftsguts auf einen anderen Gläubiger grundsätzlich als Veräußerung des Wirtschaftsguts. In welchen zwei Fällen erf - Der Steuerpflichtige teilt der auszahlenden Stelle unter Benennung der gesetzlich geforderten Daten (z.B. Anschrift, 2 Steuer IDs) mit, dass es sich um eine unentgeltliche Übertragung handelt. - Überträge vom Einzeldepot eines Ehegatten auf ein Gemeinschaftsdepot oder auf ein Einzeldepot des anderen Ehegatten. (Steuer ID wird trotzdem gemeldet) Keine Meldung erforderlich: - Übertragung von Altbeständen. die nicht der Abgeltungsteuer unterliegen - Depotübertragung auf Erben unter Vorlage des Erbscheins bzw. Erbenlegitimation (Meldung erfolgt bereits bei Nachlaß)
- Ist ist bei Altverlusten aus der Zeit vor dem 1.1.2009 zu beachten hinsichtlich der Verlustverrechnung? Altverluste aus der Zeit vor dem 1.1.2009 können bis einschließlich 2013 mit neuen Veräußerungs- und Einlösungsgewinnen verrechnet werden. Ab 2014 kann ein Ausgleich von Altverlusten nur noch mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften erfolgen. Als Altverluste gelten nur Verluste mit "Feststellungsbescheid"!!
- Meldungen an FA FSA u. NV Bescheinigungen -> auch Höhe der Erträge Schenkungen im Detail an Betriebsstätten FA und Kontrollmitteilung an ErbStFA
- Merksätze Aktienverlusttopf Aktienverluste dürfen nur mit Aktiengewinnen verrechnet werden. Allgemeine Verluste werden auch mit Aktiengewinnen verrechnet. allg. TOPF AKTIENTOPF - 10 € -10€ | +20€ | ____ -> - 10€
- Was muss vor Registrierung als Anlageberater bei der Bafin erbracht werden? Sachkundenachweis ggü. der Bafin - gegeben, wenn ein Dritter aufgrund der ihm eröffneten Umstände von einer bestimmten Sachlage ausgehen muss, weil sie zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat. - Aktualität der Sachkunde (keine schleichende Sachkunde) - Zuverlässigkeit (nicht geben, wer in den letzten 5 Jahren wegen eines Verbrechens ... rechtskräftig verurteilt wurde)