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Ernährungsberater ILS (Subject) / Kohlenhydrate (Lesson)
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- Was gehört zu den Polysacchariden? - Vielfachzucker - Stärke - Glykogen - Es gibt verdauliche (Stärke, Glykogen) und unverdauliche (Ballaststoffe) Polysaccharide
- Was sind Dextrine? - Abbauprodukt von Stärke - besteht aus 4- 35 Glykoseringen - entstehen bei der Verdauung und beim trockenen Erhitzen von Stärke (Brotrinde und Zwieback) - wasserlöslich, wenig süß - leichter verdaulich als Stärke
- Wozu dient Glukose? - dient allen Zellen zur Energiegewinnung - für Gehirnzellen, rote Blutkörperchen und Nierenmark die einzige Energiequelle
- Wie ist die Verteilung der Kohlenhydratmenge täglich? - 4/5 Gesamtkohlenhydratmenge durch Vielfachzucker (5 g/Kg/Tag) i.V. mit Ballaststoffen (Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchte) - 1/5 max in Form von Einfachzucker (Süßigkeiten, Haushaltszucker) - 50 g/täglich maximal
- Beschreibe die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett und Eiweiß! - nur kleine Mengen können gespeichert werden ( Leber: 150 g, Muskeln: 200 g) - zusätzliche Kohlenhydrate werden in der Lebe zu Fett umgebaut und im Fettgewebe gespeichert - Aminosäuren können aufgebaut werden und für Kohlenhydrataufbau herangezogen werden - bei Kohlenhydratmangel werden Fettsäuren unvollständig zu Ketonkörpern abgebaut
- Wie hoch ist der Kohlenhydratbedarf eines Menschen täglich? - 45- 65 % des Energiebedarfes - 5 g/Kg Normalgericht am Tag
- Nenne Eigenschaften und Vorkommen von a) Saccharose b) Maltose c) Laktose - Saccharose: hat nach Fructose die höchste Süßkraft, in Rohr- u. Rübenzucker, Obst, Gemüse, Haushaltszucker, Zuckerrüben, Zuckerrohr - Maltose: weniger süß, kommt in der Natur nicht rein vor, Zwischenprodukt beim Abbau von Stärke in Bier, Malzbonbons, -kaffee,-kakao,-extrakt - Laktose: sorgt für eine gesunde Darmflora, wirkt abführend, geringe Süßkraft in Milch und MIlchprodukte
- Nenne Eigenschaften und Vorkommen von a) Glukose b) Fruktose c) Galaktose - Glukose: Gehirn, Nierenmark und rote Blutkörperchen decken BEdarf durch Glukose. Überschüsse werden als Glykogen gespeichert . in: Obst, Honig, Blut, Disaccharide, Polysaccharide - Fruktose: höchste Süßkraft in Obst, Honig, Gemüse, Bestandteil von Saccharose - Galaktose: Bestandteil von Milchzucker
- Wie entstehen Polysaccharide und nenne Eigenschaften! - entstehen aus vielen Molekülen Glukose (Traubenzucker) unter Abspaltung des Wassermoleküls - nicht süß - unterschiedliche Lösungseigenschaften
- Welche zwei verdaulichen Polysaccharide gibt es? - Stärke: Amylose Amylopektion - Glykogen
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- Was ist Stärke und woraus besteht sie? - Stärke ist das Speicherkohlenhydrat von Pflanzen - aus Amylose: befindet sich im Inneren des Stärkekorns und macht 20 % des Korns aus in heißem Wasser löslich und bildet dabei eine Art Kleister - Amylopektin: macht 70 % des Stärkekorns aus wasserunlöslich quillt in heißem Wasser aus rohe Stärke ist unverdaulich
- Was bedeutet Lipolyse? - Fettabbau - Beim Hungerstoffwechsel wird das FEttdepot mobilisiert - Fettsäuren werden der Endoxidation zur Energiegewinnung zugeführt - bei langem Kohlenhydratmangel werden Fettsäuren in Ketonkörpern umgebaut - diese dienen dem Gehirn und Nervensystem als alternative Energiequelle zur Glukose - fastende Menschen riechen nach Aceton
- Was sind Saccharide? - Kohlenhydrate - ist der Sammelbegriff aller Zucker- und Stärkearten sowie für Ballaststoffe. - hauptsächlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorhanden
- Wie wird Einfachzucker genannt? Nenne 3 Einfachzucker! - Monosaccharide - Glukose (Traubenzucker) - Fruktose (Fruchtzucker) - Galaktose (Schleimzucker)
- Aus welchen Elementen bestehen Kohlenhydrate? - KOhlenstoff - Wasserstoff - Sauerstoff
- Nenne drei Eigenschaften von Disacchariden! - süß - wasserlöslich - müssen durch die Verdauung in Einfachzucker abgebaut werden
- Was sind Enzyme? Chemische Wirkstoffe, die in kleinsten Mengen Stoffwechselvorgänge im Körper ermöglichen
- Beschreibe die Umwandlung von Kohlenhydrtaen in Glykogen! Überschüssige Glukose wird in Glykogen umgebaut und in Leber und Muskeln gespeichert - sinkt der Blutzuckerspiegel, wird Glykogen wieder in Glukose abgebaut und über das Blut in die Zellen befördert - Muskelglykogen dient ausschließlich der Versorgung der Muskelzellen
- Woraus bestehen Monosaccharide? Was gehört zu den Monosacchariden? - Bestehen aus einem Zuckerbaustein - Glukose, Fuktose, Galaktose
- Nenne 4 Eigenschaften von Monosacchariden! - süß - leicht verdaulich - müssen nicht weiter abgebaut werden - sind wasserlöslich
- Warum sind Dextrine leichter verdaulich als Stärke? - Abbauprodukt von Stärke - nur 4 - 35 Glukosebausteine - wasserlöslich
- Welche Probleme treten bei ballaststoffarmer Ernährung auf? - Verstopfung - Divertikulose - Übergewicht - Diabetis Mellitus - Fettstoffwechselstörungen
- Wenne 6 weitere Ballaststoffe! - Lignin - Hemizellulose - Pektin - Guarkernmehl - Johannisbrotkernmehl - restistente Stärke
- Welche Enzyme sind bei der Kohlenhydratverdauung aktiv? - Amylasen - Glukosidasen - Wichtige Enzyme bei der Spaltung von Doppelzucker in Einfachzucker sind Glukosidasen: Maltase, Laktase, Saccharase
- Wie heißen die Endprodukte der Kohlenhydratverdauung? - Einfachzucker: Glukose, Fruktose, Galaktose
- Was ist Glykogen? - Glukose, die nicht sofort zur Energiegewinnung oder zu Stoffwechselvorgängen herangezogen wird, wird in Form von Glykogen in Muskeln und Leber gespeichert - Ist das Speicherkohlenhydrat im menschlichen und tierischen Körper
- Beschreibe die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten! - Traubenzucker (Glukose) wird zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut - Energie wird frei - Gehirnzellen, rote Blutkörperchen und NIerenmark gewinnen Energie nur aus Glukose - Nervengewebe wird mit Glykogen versorgt
- Beschreibe kurz die Kohlenhydratverdauung! - Mund: Amylase zerlegt Stärke in Dextrine und später in Doppelzucker (Maltose) - Magen: Speichelamylase wirkt weiter - Zwölfinger- und Dünndarm: Amylasen und Glukosidasen wirken und spalten in Dextrine, Malzzucker und Glukose. In Dünndarmwand befinden sich Glukosidasen, die Disaccharide in Monosaccharide spalten, ehe diese ins Blut gelangen und zur Leber und in die Körperzellen transportiert werden.
- Nenne die Grundzüge des Kohlenhydratstoffwechsels! - Kohlenhydrate werden über Dünndarm als Monosaccharide ins Blut resorbiert - Glukose ist das mangenmäßig bedeutendste Kohlenhydrat - Monosaccharide gelangen über die Pfortader in die Leber, Glukose kann dort als Glykogen gespeichert werden und bei Bedarf ins Blut abgegeben werden - Fruktose und Galaktose werden in der Leber zu Glukose umgebaut - Glukose dient Gehirn zur Energieversorgung - Glukose dient Muskeln als ENergiespender und wird als Glykogen gespeichert - in der Leber kann ein Überschuss an Glukose als Fett gepeichert werden
- Wie hoch sollte die Zufuhr an Ballaststoffen täglich sein? - mindestens 30 g / Tag (nicht pro KG!!)
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- Was bedeutet Lipogenese? - Fettaufbau - zu viele Kohlenhydrate werden in der Leber zu Fett umgebaut und im Fettgewebe gespeichert
- Nenne Vorkommen und Aufgaben der Kohlenhydrate im Körper! Glykogen: Muskel und Leber kurzfristige Energiereserve, Energieversorgung Blutzuckerregulation Einfachzucker: Gewebe und Blut Energieversorgung und Versorgung des Gehirns Vielfachzucker i.V.m. Eiweiß: Skelett und Schleimstoffe als Baustoff
- Nenne Lebensmittel, die Glukose enthalten! - Obst - Honig - Haushaltszucker - Milchzucker - Zuckerrüben
- Welche Lebensmittel enthalten Stärke? - Kartoffeln - Getreide - Hülsenfrüchte
- Was ist Zellulose? - Ballaststoff - Gerüstsubstanz der Pflanzen - in : Getreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Kartoffeln
- Was sind Ballaststoffe? - alle unveränderlichen Nahrungsbestandteile - größtenteils unverdauliche Polysaccharide - nur in pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden - wichtigster Vertreter ist die Zellulose
- Was bewirken Ballaststoffe? - regen Kautätigkeit an - Verweildauer im Magen wird erhöht - mehr Verdauungssäfte werden abgegeben - quellen im Darm auf = Darmbewegung wird erhöht = bessere Verdauung - Darmpassage wird beschleunigt - SToffwechselendprodukte werden schneller ausgeschieden - mühelose Verdauung und Ausscheidung - spezielle Schutzstoffe gegen Darmkrebs
- Nenne 8 Auswirkungen einer ballaststoffarmen Ernährung! - Verstopfung - Divertikulose - Diabetis mellitus - Übergewicht - Fettstoffwechselstörung - erhöhtes Krebsrisiko - schlechter Abtansport von Schadstoffen
- Nenne die verschiedenen Aufgaben der Kohlenhydrate im Körper! - Energiegewinnung - SPeicherung von Glykogen - Umwandlung in Fett (Lipogenese) - Lipolyse bei BEdarf - zusammen mit Eiweiß bestimmte Körpersubstanzen (Knochen, Knorpel, Bindegewebe) aufbauen
- Nenne Kohlenhydratlieferanten in der Nahrung! pflanzlich: - Getreide und Getreideprodukte - Kartoffeln - Hülsenfrüchte - Obst - Gemüse - Zucker - Nüsse und Samen tierisch: - Milch und Milchprodukte - (Joghurt, Kefir, Buttermilch, Sauermilch, Molke)
- Beschreibe den Ballaststoff Pektin! - Gerüstsubstanz von Beeren, Kernobst, unreifem Obst - bildet Gelee (beim Marmeladekochen) - bindet Gallensäuren - günstig für "schlechtes" LDL-Cholsterin
- Beschreibe den Ballaststoff resistente Stärke! - kann im Verdauungstrakt nicht verwertet werden - erwärmte Kartoffeln haben einen hohen Gehalt an resistenter Stärke