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Entwicklungspsychologie (Subject) / M5 Klausurfragen (Lesson)

M5 Psychologie Klausurfragen

This lesson was created by Simon_B.

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  • Teil 3: 13. Welche Aussage ist im Rahmen der Sprachentwicklung falsch? (09/2011) A. Die Kindheit ist eine sensible Periode für den Spracherwerb, in der dieser besonders leicht vonstatten geht.B. Säuglinge unterscheiden weniger Lautkategorien als Erwachsene.C. Die Phase der Einwortsätze wird als holophrasische Phase bezeichnet, da mit einem Wort komplexe Aussagen ausgedrückt werden.D. In der „telegrafischen“ Sprache erfolgt die Satzbildung bereits regelgeleitet.E. Bei Gehörlosigkeit kann eine Gebärdensprache frühzeitig ohne bewusste Anstrengung erlernt werden, wenn sie im Kontext der Kommunikation mit dem Kind regelmäßig genutzt wird.
  • Teil 3: 14. Der Rouge-Test (09/2011) A. dient zur Erfassung des Zeitpunktes des visuellen Selbsterkennens.B. wird zur Erfassung der selbstbezogenen Emotion „Scham“ eingesetzt.C. wird im Säuglingsalter im Zuge von Screeningverfahren durchgeführt.D. dient der Erfassung der Farbdifferenzierung in der frühen Kindheit.E. wird in der Bindungsforschung eingesetzt.
  • Teil 3: 15. Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen/-störungen im Kindesalter falsch? (09/2011) A. Kinder, die ein niedriges Geburtsgewicht aufweisen oder bei deren Geburt es zu Komplikationen kam, sind anfälliger für spätere psychische Störungen.B. Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen sind anfälliger, eine psychische Störung zu entwickeln.C. Das jeweilige kindliche Temperament kann ein Risikofaktor, aber auch ein Schutzfaktor hinsichtlich der Entwicklung einer psychischen Störung sein.D. Eine desorganisierte Bindung kann psychische Störungen des Kindes begünstigen.E. Alkohol-, Nikotin- oder Drogenkonsum der Mutter während der Schwangerschaft stehen in keiner Kausalverbindung zu der Entwicklung kindlicher psychischer Störungen.
  • Teil 3: 16. Bei welchem kindlichen Störungsbild werden Stimulanzien als Interventionsmaßnahme eingesetzt? (09/2011) A. Hyperkinetische StörungenB. AngststörungenC. Asperger-SyndromD. EnuresisE. Aggressiv-oppositionelles Verhalten
  • Teil 3: 17. Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen oder -störungen im Jugendalter falsch? (09/2011) A. Im Jugendalter zeigen Mädchen mehr internalisierendes, Jungen mehrexternalisierendes Problemverhalten.B. Die Esstörungen Anorexia und Bulimia Nervosa kommen bei jugendlichen Jungen und Mädchen in etwa gleich häufig vor.C. Anorexia ist durch starkes Untergewicht und Angst vor Gewichtszunahme gekennzeichnet.D. Depressive Störungen entwickeln sich häufig erst im Jugendalter.E. Bei der Entstehung von Substanzmissbrauchsstörungen spielen auch genetische und biologische Faktoren eine Rolle.
  • Teil 3: 18. Marcia unterscheidet unterschiedliche Identitätsstatus-Formen. Welche gehört nicht dazu? (09/2011) A. MoratoriumB. erarbeitete IdentitätC. übernommene IdentitätD. effiziente IdentitätE. diffuse Identität
  • Teil 3: 19 William James geht davon aus, dass sich das „Selbst“ aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetzt. Welcher gehört nicht dazu? (09/2011) A. Selbst als SubjektB. materielles SelbstC. spirituelles SelbstD. soziales SelbstE. generalized other
  • Teil 3: 20. Welche Verhaltensweise gilt nicht als Bestandteil des „intuitiven Elternprogramms“? (09/2011) A. Regulation des Wachheits- und ErregungszustandesB. Herstellen und Aufrechterhalten von BlickkontaktC. Bereitstellung von lernförderndem SpielzeugD. Einhalten eines optimalen ReaktionszeitfenstersE. verbales und präverbales Verhalten der Eltern
  • Teil 1: 01 Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend: (03/2011) A. Aus Perspektive eines „modernen“ Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet.B. Die Entwicklungspsychologie beschreibt und erklärt 1. intraindividuelle Veränderung über die Zeit hinweg und 2. interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung.C. Entwicklungspsychologische Theorien sind frei von implizitenMenschenbildannahmen. D. Entwicklung muss immer als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.E. Die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich nicht mit psychopathologischen Phänomenen. Richtig: B
  • Teil 1: 02. Welche Aussage ist falsch? (03/2011) A. Die Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine „Kinderpsychologie“.B. Das Längsschnittdesign ist im Gegensatz zum Querschnittdesign methodisch gesehen der Königsweg der Entwicklungspsychologie.C. Von aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.D. Die Forschung innerhalb der Psychologie ist in erster Linie idiographisch orientiert.E. Vygotsky betrachtete Spiel als eine „Zone der nächsten Entwicklung“. Richtig ist: D (nomothetisch)
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  • Teil 1: 03. Wer postuliert, dass aus sozialer, gesprochener Sprache „innere Sprache“ und damit Denken wird? (03/2011) A. BronfenbrennerB. PiagetC. VygotskyD. SimmelE. Bowlby Richtig: C Vygotsky
  • Teil 1: 04. Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend? (03/2011) A. Das Lebensalter „erklärt“ als nicht-psychologische Variable Entwicklung.B. Unter bestimmten Rahmenbedingungen kann das Lebensalter als eine „echte“ unabhängige Variable verstanden werden.C. Alter ist als eine Trägervariable für verschiedene zugrundeliegendeEntwicklungsfaktoren zu verstehen.D. Alter und Kohorten- bzw. Generationszugehörigkeit sind in Querschnittdesigns nicht konfundiert.E. Alter wird in entwicklungspsychologischen Studien zumeist als abhängige Variable definiert. Richtig: B
  • Teil 1: 05. Entwicklungspsychologische Untersuchungen (03/2011) A. sind in der Regel so angelegt, dass Veränderung tatsächlich erfasst und analysiert werden kann (wiederholte Untersuchung der gleichen Individuen über den interessierenden Veränderungszeitraum hinweg).B. in der Form von Querschnittuntersuchungen liefern Daten über mittlere Unterschiede zwischen Altersgruppen.C. über einen großen Altersbereich hinweg müssen das interessierende Merkmal mit exakt derselben Methode erfassen.D. versuchen zumeist, das Zustandekommen qualitativer Veränderungen auf ontogenetischer Ebene durch die Betrachtung weiterer Zeitebenen (Mikro, Meso) zu erklären.E. sind grundsätzlich so gestaltet, dass durch eine Kombination von Längs- und Querschnitt Veränderungen auf Entwicklung zurückgeführt werden können. Richtig B
  • Teil 1: 06. Mit der Drei-Berge-Aufgabe wird folgendes Phänomen untersucht: (03/2011) A. EgoismusB. TiefenwahrnehmungC. KreativitätD. PerspektivübernahmefähigkeitE. Problemlösen in Gruppen Richtig ist: D
  • Teil 1: 07. Der „Fremde-Situation-Test“ (03/2011) A. kann, wenn er einmal mit Vater/Kind, ein zweites Mal mit Mutter/Kind durchgeführt wird, zu zwei unterschiedlichen Bindungsklassifikationen des Kindes führen.B. wurde von Inge Bretherton entwickelt.C. klassifiziert die Bindungssicherheit oder -unsicherheit eines Kindes vor allem in Abhängigkeit von seinem Verhalten in den Trennungsepisoden.D. wird heute nicht mehr in der Bindungsforschung verwendet.E. gibt unmittelbar direkte Auskunft über die Ursachen (z.B. mütterliche Feinfühligkeit) der kindlichen Bindungsqualität. Richtig ist: A
  • Teil 1: 08. Ontogenese bezeichnet (03/2011) A. die Bedingungen für die Genese qualitativer Entwicklungssprünge.B. die Genese ontologischer Fragen.C. die für die Entwicklungspsychologie „klassische“ Zeitdimension.D. die Betrachtung der Menschheitsentwicklung.E. die Beziehung zwischen Embryonal- und Stammesentwicklung nach Haeckel. Richtig: C
  • Teil 1: 09. Die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne nach Paul Baltes lässt sich folgendermaßen charakterisieren: (03/2011) A. Entwicklung ist irreversibel.B. Entwicklung ist durch eine hohe intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.C. Entwicklung sollte mit geisteswissenschaftlichen Methoden erforscht werden.D. Entwicklung verläuft universell.E. Entwicklung ist gleichzusetzen mit Lernen. Richtig ist B
  • Teil 1: 10 Welche Aussage ist falsch? (03/2011) A. Nach Piaget (1922) entwickelt sich die Denkentwicklung des Kindes vom autistischen Denken, in dem die Realität dem affektiven Leben untergeordnet wird, hin zu zum logischen Denken, dem das autistische Denken untergeordnet ist.B. Der Philosoph Hans Vaihinger zeigt in seiner „Philosophie des Als-Ob“, wie Wissenschaft und auch Menschen in ihrem Alltag sich „bewusstfalscher“ Konzepte – Fiktionen – bedienen, die aber dennoch von hohem pragmatischen Nutzen sind.C. William Stern versteht Phantasietätigkeit als einen entscheidendenEntwicklungsmechanismus des Herstellens neuer psychologischer Realität.D. Heinz Werner unterscheidet zwischen „physiognomischem“ und „formaltechnischem“ Denken. Für ihn wird nicht der eine Modus durch den anderen in der Entwicklung weitgehend abgelöst, sondern beide existieren gleichberechtigt nebeneinander.E. Phantasie und Spiel im Erwachsenenalter sind entwicklungspsychologisch ebenso gut erforscht wie dieselben Phänomene im Kindesalter. Falsch ist E
  • Teil 1: 11 Die Frage nach der „ökologischen Validität“ (03/2011) A. wird in der entwicklungspsychologischen Forschung durchgehend berücksichtigt.B. stellt sich in Längsschnittuntersuchungen deutlicher als in Querschnittuntersuchungen.C. richtet sich auf das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/die Forscherin voraussetzt.D. stellt sich nur in experimentellen Versuchsanordnungen.E. ist identisch mit der Frage der Konstruktvalidität. Richtig : C
  • Teil 1: 12 Klassische, „alte“ Entwicklungstheorien postulieren: (03/2011) A. Entwicklungsprozesse sind umkehrbar.B. Entwicklung bedeutet in jeder Lebensphase Gewinn (Aufbau) und Verlust (Abbau). Aufbau und Abbau müssen immer gleichzeitig berücksichtigt werden.C. Der Mensch steuert als „aktiver Produzent“ maßgeblich seine eigene Entwicklung.D. Entwicklung ist ein weitgehend „natürlicher“ Prozess, der sich ungeachtet von gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen vollzieht.E. Entwicklungsforschung bedarf eines multidisziplinären Ansatzes. Richtig: D
  • Teil 1: 13 Das SOK-Prinzip (03/2011) A. hat sich in der Bindungsforschung empirisch bewährt.B. ist einem klassischen, traditionellen Entwicklungsmodell (Stufen- bzw. Stadienmodell) verpflichtet.C. geht aus Piagets Entwicklungsmodell hervor.D. bezieht sich auf das Sammeln von Entwicklungszielen, ihre nachfolgende Organisation und später erfolgende Koordination.E. ist auf jedes Lebensalter anwendbar. Richtig: E
  • Teil 1: 14 In soziogenetischen Ansätzen (03/2011) A. werden sowohl soziale als auch genetische Faktoren zur Erklärung von Entwicklung herangezogen.B. wird der Niederschlag sozialer Erfahrungen auf die Vererbung untersucht.C. wird die Genese der Psyche im Sozialen postuliert.D. wird gezeigt, dass und auf welche Weise die Genetik einen Einfluss auf das Sozialverhalten hat.E. herrscht ein sozial-deterministisches Menschenbild vor. Richtig: C
  • Teil 1: 15 Mead unterschied zwischen „I“ und „ME“ (03/2011) A. Die ständige Dynamik des „Me“ führt zu einer Restrukturierung des „I“.B. Das „I“ ist empirisch erfassbar.C. Das „ME“ kann als „Selbstkonzept“ verstanden werden.D. Das „I“ repräsentiert als generalized other letztendlich Gesellschaft an sich.E. Das „ME“ ist reflexiv nicht unmittelbar zugänglich. Richtig: C  
  • Teil 1: 16. „Display rules“ (03/2011) A. sind Regeln zur Kontrolle des nonverbalen, spezifisch mimischen Verhaltens.B. sind Regeln zur Kontrolle von Gefühlen.C. sind Regeln zur Erhöhung der Gedächtnisleistung.D. sind Regeln zur Erhöhung der Wahrnehmungskapazität.E. sind Regeln zur Steuerung der Aufmerksamkeitsspanne. Richtig: A
  • Teil 1: 17 Eine sinnvolle Forschungsfrage zum „Kultivationsprinzip“ könnte lauten: (03/2011) A. Wie werden bestimmte Objekte zum Teil meines Selbst?B. Wie wirken sich autoritäre Erziehungsstile auf die Entwicklung des Selbst aus?C. Wie kann kultiviertes Verhalten optimal gelernt werden?D. Wie unterscheiden sich kollektivistische von individualistischen Kulturen in Bezug auf Konsum?E. Wie kann ein kulturelles Identitätsgefühl gefördert werden? Richtig: A
  • Teil 1: 18 Welches Problem entsteht bei der Längsschnittmethode nicht? (03/2011) A. Die Messverfahren müssen über die Zeit hinweg an das Lebensalter der Teilnehmer/innen angepasst werden, wobei die interessierende Entwicklungsdimension identisch bleiben soll.B. Die Ergebnisse sind kohorten- bzw. generationsspezifisch.C. Selektiver Stichprobenschwund über die Zeit hinweg.D. Übungseffekte können fälschlicherweise als Entwicklungseffekte interpretiert werden.E. Interindividuelle Unterschiede in individuellen Entwicklungsverläufen lassen sich nicht rekonstruieren. Richtig: E
  • Teil 1: 19. Mit welcher Methode arbeitete Marcia im Rahmen seiner Identitätsstatus-Forschung? (03/2011) A. VerhaltensbeobachtungB. FragebogenC. InterviewD. ReaktionszeitmessungE. Messung physiologischer Parameter Richtig: C (ISI - Identity Status Interview)
  • Teil: 1 20 Welche der folgenden Aussagen ist falsch? (03/2011) A. Havighurst unterscheidet drei Quellen der Entstehung einer Entwicklungsaufgabe: physische Reife, kultureller Druck (Erwartungen der Gesellschaft) und individuelle Zielsetzungen oder Werte.B. Havighurst beschreibt als Entwicklungsaufgaben des späten Erwachsenenalters: Energien auf neue Rollen lenken, Akzeptieren des eigenen Lebens, eine Haltung zum Sterben entwickeln.C. Eine Entwicklungsaufgabe nach Havighurst ist eine Aufgabe, die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Zufriedenheit und Erfolg, ein Versagen zu Unzufriedenheit, Ablehnung durch die Gesellschaft und Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben.D. Für Havighurst ist eine Entwicklungsaufgabe durch ihr krisenhaftes Erleben definiert.E. Das Konzept der Entwicklungsaufgabe eignet sich bis heute gut dazu, den Lebenslauf thematisch zu gliedern. Falsch ist D