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Entwicklungspsychologie (Subject) / M5 Klausurfragen (Lesson)

M5 Psychologie Klausurfragen

This lesson was created by Simon_B.

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  • Teil 3: 13. Welche Bedingung erhöht das Risiko des „plötzlichen Säuglingstods“ nicht? (03/2012) A. Schlafen in RückenlageB. Verzicht auf das Stillen des KindesC. Drogenkonsum der MutterD. Rauchen in Gegenwart des SäuglingsE. Überwärmung des Kindes (hohe Raumtemperatur, zu viel Bekleidung)
  • Teil 3: 14. Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen/-störungen im Kindesalter falsch? (03/2012) A. Kinder, die ein niedriges Geburtsgewicht aufweisen oder bei deren Geburt es zu Komplikationen kam, sind anfälliger für spätere psychische Störungen. B. Alkohol-, Nikotin- oder Drogenkonsum der Mutter während der Schwangerschaft stehen in keiner Kausalverbindung zu der Entwicklung kindlicher psychischer Störungen.C. Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen sind anfälliger, eine psychische Störung zu entwickeln.D. Das jeweilige kindliche Temperament kann ein Risikofaktor, aber auch ein Schutzfaktor hinsichtlich der Entwicklung einer psychischen Störung sein.E. Eine desorganisierte Bindung kann psychische Störungen des Kindes begünstigen. Falsch ist B: weil "keine Kausalverbindung"
  • Teil 3: 15. Welcher Reflex wird ausgelöst, wenn sich der Säugling erschrickt? (03/2012) A. GreifreflexB. Moro-ReflexC. Rooting-ReflexD. SaugreflexE. Schreitreflex
  • Teil 3: 16. William James geht davon aus, dass sich das „Selbst“ aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetzt. Welcher gehört nicht dazu? (03/2012) A. materielles SelbstB. Selbst als SubjektC. generalized otherD. spirituelles SelbstE. soziales Selbst
  • Teil 3: 17. Der Rouge-Test (03/2012) A. wird im Säuglingsalter im Zuge von Screeningverfahren durchgeführt.B. wird in der Bindungsforschung eingesetzt.C. dient der Erfassung der Farbdifferenzierung in der frühen Kindheit.D. wird zur Erfassung der selbstbezogenen Emotion „Scham“ eingesetzt.E. dient zur Erfassung des Zeitpunktes des visuellen Selbsterkennens.
  • Teil 3: 18. Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen oder -störungen im Jugendalter falsch? (03/2012) A. Die Esstörungen Anorexia und Bulimia Nervosa kommen bei jugendlichen Jungen und Mädchen in etwa gleich häufig vor.B. Im Jugendalter zeigen Mädchen mehr internalisierendes, Jungen mehrexternalisierendes Problemverhalten.C. Anorexia ist durch starkes Untergewicht und Angst vor Gewichtszunahme gekennzeichnet.D. Bei der Entstehung von Substanzmissbrauchsstörungen spielen auch genetische und biologische Faktoren eine Rolle.E. Depressive Störungen entwickeln sich häufig erst im Jugendalter.
  • Teil 3: 19. Welche Aussage ist im Rahmen der Sprachentwicklung falsch? (03/2012) A. Bei Gehörlosigkeit kann eine Gebärdensprache frühzeitig ohne bewusste Anstrengung erlernt werden, wenn sie im Kontext der Kommunikation mit dem Kind regelmäßig genutzt wird.B. Die Phase der Einwortsätze wird als holophrasische Phase bezeichnet, da mit einem Wort komplexe Aussagen ausgedrückt werden.C. In der „telegrafischen“ Sprache erfolgt die Satzbildung bereits regelgeleitet.D. Säuglinge unterscheiden weniger Lautkategorien als Erwachsene. E. Die Kindheit ist eine sensible Periode für den Spracherwerb, in der dieser besonders leicht vonstatten geht.
  • Teil 3: 20. Marcia unterscheidet unterschiedliche Identitätsstatus-Formen. Welche gehört nicht dazu? (03/2012) A. MoratoriumB. effiziente IdentitätC. erarbeitete IdentitätD. übernommene IdentitätE. diffuse Identität
  • Teil 1: 01 Mit der Drei-Berge-Aufgabe wird folgendes Phänomen untersucht: (09/2011) A. EgoismusB. KreativitätC. PerspektivübernahmefähigkeitD. Problemlösen in GruppenE. Tiefenwahrnehmung
  • Teil 1: 02. Wer postuliert, dass aus sozialer, gesprochener Sprache „innere Sprache“ und damit Denken wird? (09/2011) A. BowlbyB. BronfenbrennerC. PiagetD. SimmelE. Vygotsky
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  • Teil 1: 03. Das Lebensalter spielt in der Entwicklungspsychologie eine große Rolle. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend? (09/2011) A. Alter ist als eine Trägervariable für verschiedene zugrundeliegendeEntwicklungsfaktoren zu verstehen.B. Alter wird in entwicklungspsychologischen Studien zumeist als abhängige Variable definiert.C. Unter bestimmten Rahmenbedingungen kann das Lebensalter als eine „echte“ unabhängige Variable verstanden werden.D. Das Lebensalter „erklärt“ als nicht-psychologische Variable Entwicklung. E. Alter und Kohorten- bzw. Generationszugehörigkeit sind in Querschnittdesigns nicht konfundiert.
  • Teil 1: 04. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend: (09/2011) A. Die Entwicklungspsychologie beschäftigt sich nicht mit psychopathologischen Phänomenen.B. Entwicklung muss immer als qualitativer Veränderungsprozess im Sinne von Stufen oder Stadien betrachtet werden.C. Aus Perspektive eines „modernen“ Entwicklungsbegriffs wird Entwicklung als zielgerichteter und irreversibler Prozess betrachtet.D. Entwicklungspsychologische Theorien sind frei von implizitenMenschenbildannahmen.E. Die Entwicklungspsychologie beschreibt und erklärt 1. intraindividuelle Veränderung über die Zeit hinweg und 2. interindividuelle Unterschiede in intraindividueller Veränderung.
  • Teil 1: 05. Entwicklungspsychologische Untersuchungen (09/2011) A. versuchen zumeist, das Zustandekommen qualitativer Veränderungen auf ontogenetischer Ebene durch die Betrachtung weiterer Zeitebenen (Mikro, Meso) zu erklären.B. sind grundsätzlich so gestaltet, dass durch eine Kombination von Längs- und Querschnitt Veränderungen auf Entwicklung zurückgeführt werden können.C. über einen großen Altersbereich hinweg müssen das interessierende Merkmal mit exakt derselben Methode erfassen.D. in der Form von Querschnittuntersuchungen liefern Daten über mittlere Unterschiede zwischen Altersgruppen.E. sind in der Regel so angelegt, dass Veränderung tatsächlich erfasst und analysiert werden kann (wiederholte Untersuchung der gleichen Individuen über den interessierenden Veränderungszeitraum hinweg).
  • Teil 1: 06. Der „Fremde-Situation-Test“ (09/2011) A. wurde von Inge Bretherton entwickelt.B. wird heute nicht mehr in der Bindungsforschung verwendet.C. gibt unmittelbar direkte Auskunft über die Ursachen (z.B. mütterliche Feinfühligkeit) der kindlichen Bindungsqualität.D. klassifiziert die Bindungssicherheit oder -unsicherheit eines Kindes vor allem in Abhängigkeit von seinem Verhalten in den Trennungsepisoden.E. kann, wenn er einmal mit Vater/Kind, ein zweites Mal mit Mutter/Kind durchgeführt wird, zu zwei unterschiedlichen Bindungsklassifikationen des Kindes führen.
  • Teil 1: 07. Welche Aussage ist falsch? (09/2011) A. Das Längsschnittdesign ist im Gegensatz zum Querschnittdesign methodisch gesehen der Königsweg der Entwicklungspsychologie.B. Vygotsky betrachtete Spiel als eine „Zone der nächsten Entwicklung“.C. Von aggregierten (gemittelten) Daten auf Individuen zu schließen ist nach Valsiner ein zentraler Fehler der Psychologie.D. Die Entwicklungspsychologie war in ihren Anfängen eher eine „Kinderpsychologie“.E. Die Forschung innerhalb der Psychologie ist in erster Linie idiographisch orientiert.
  • Teil 1: 08. Die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne nach Paul Baltes lässt sich folgendermaßen charakterisieren: (09/2011) A. Entwicklung ist irreversibel.B. Entwicklung verläuft universell.C. Entwicklung ist gleichzusetzen mit Lernen.D. Entwicklung sollte mit geisteswissenschaftlichen Methoden erforscht werden.E. Entwicklung ist durch eine hohe intraindividuelle Plastizität gekennzeichnet.
  • Teil 1: 09. Die Frage nach der „ökologischen Validität“ (09/2011) A. stellt sich in Längsschnittuntersuchungen deutlicher als in Querschnittuntersuchungen.B. richtet sich auf das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher/die Forscherin voraussetzt.C. stellt sich nur in experimentellen Versuchsanordnungen.D. wird in der entwicklungspsychologischen Forschung durchgehend berücksichtigt.E. ist identisch mit der Frage der Konstruktvalidität.
  • Teil 1: 10. Das FACS ist (09/2011) A. ein Computerauswertungsprogramm für den emotionalen Gehalt gesprochener SpracheB. ein Kodiersystem für Bewegungsverhalten im RaumC. ein Kodiersystem für mimische BewegungenD. ein Kodiersystem für kindliches ExplorationsverhaltenE. ein System zur automatischen Erkennung eines Fingerabdrucks
  • Teil 1: 11. Welche Aussage ist falsch? (09/2011) A. Phantasie und Spiel im Erwachsenenalter sind entwicklungspsychologisch ebenso gut erforscht wie dieselben Phänomene im Kindesalter.B. William Stern versteht Phantasietätigkeit als einen entscheidendenEntwicklungsmechanismus des Herstellens neuer psychologischer Realität.C. Nach Piaget (1922) entwickelt sich die Denkentwicklung des Kindes vom autistischen Denken, in dem die Realität dem affektiven Leben untergeordnet wird, hin zu zum logischen Denken, dem das autistische Denken untergeordnet ist.D. Der Philosoph Hans Vaihinger zeigt in seiner „Philosophie des Als-Ob“, wie Wissenschaft und auch Menschen in ihrem Alltag sich „bewusstfalscher“ Konzepte – Fiktionen – bedienen, die aber dennoch von hohem pragmatischen Nutzen sind.E. Heinz Werner unterscheidet zwischen „physiognomischem“ und „formaltechnischem“ Denken. Für ihn wird nicht der eine Modus durch den anderen in der Entwicklung weitgehend abgelöst, sondern beide existieren gleichberechtigt nebeneinander.
  • Teil 1: 12 Klassische, „alte“ Entwicklungstheorien postulieren: (09/2011) A. Entwicklung bedeutet in jeder Lebensphase Gewinn (Aufbau) und Verlust (Abbau). Aufbau und Abbau müssen immer gleichzeitig berücksichtigt werden.B. Entwicklung ist ein weitgehend „natürlicher“ Prozess, der sich ungeachtet von gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen vollzieht.C. Entwicklungsforschung bedarf eines multidisziplinären Ansatzes.D. Der Mensch steuert als „aktiver Produzent“ maßgeblich seine eigene Entwicklung.E. Entwicklungsprozesse sind umkehrbar.
  • Teil 1: 13. Das SOK-Prinzip (09/2011) A. geht aus Piagets Entwicklungsmodell hervor.B. hat sich in der Bindungsforschung empirisch bewährt.C. ist auf jedes Lebensalter anwendbar.D. bezieht sich auf das Sammeln von Entwicklungszielen, ihre nachfolgende Organisation und später erfolgende Koordination.E. ist einem klassischen, traditionellen Entwicklungsmodell (Stufen- bzw. Stadienmodell) verpflichtet.
  • Teil 1: 14 Mead unterschied zwischen „I“ und „ME“ (09/2011) A. Das „I“ ist empirisch erfassbar.B. Das „ME“ ist reflexiv nicht unmittelbar zugänglich.C. Das „I“ repräsentiert als generalized other letztendlich Gesellschaft an sich.D. Die ständige Dynamik des „Me“ führt zu einer Restrukturierung des „I“.E. Das „ME“ kann als „Selbstkonzept“ verstanden werden.
  • Teil 1: 15 „Display rules“ (09/2011) A. sind Regeln zur Erhöhung der Gedächtnisleistung.B. sind Regeln zur Kontrolle von Gefühlen.C. sind Regeln zur Kontrolle des nonverbalen, spezifisch mimischen Verhaltens.D. sind Regeln zur Steuerung der Aufmerksamkeitsspanne.E. sind Regeln zur Erhöhung der Wahrnehmungskapazität.
  • Teil 1: 16. Eine sinnvolle Forschungsfrage zum „Kultivationsprinzip“ könnte lauten: (09/2011) A. Wie kann ein kulturelles Identitätsgefühl gefördert werden?B. Wie unterscheiden sich kollektivistische von individualistischen Kulturen in Bezug auf Konsum?C. Wie kann kultiviertes Verhalten optimal gelernt werden?D. Wie werden bestimmte Objekte zum Teil meines Selbst?E. Wie wirken sich autoritäre Erziehungsstile auf die Entwicklung des Selbst aus?
  • Teil 1: 17. Welche Aussage ist im Kontext von Eriksons Theorie falsch? (09/2011) A. Die Frage nach der eigenen Identität stellt sich dominant im Jugendalter.B. Das vierte entwicklungspsychologisch relevante Thema wird durch die Pole Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl charakterisiert.C. Erikson wendet sich in mancherlei Hinsicht von Freud ab. So beschreibt er Entwicklung nicht in Form von psychosexuellen, sondern psychosozialen Phasen.D. Das mittlere Erwachsenenalter ist laut Erikson vom Bedürfnis geprägt, Werte für kommende Generationen zu schaffen, weiterzugeben und abzusichern. Dies kann in einer Familiengründung oder in sonstigem Engagement für andere seinen Niederschlagfinden. Mangelnde Generativität führt zu Stagnation, Selbstverwöhnung undLangeweile und verhindert psychisches Wachstum.E. Der Beginn des Erwachsenenalters ist durch den Konflikt zwischen Vertrauen und Misstrauen geprägt.
  • Teil 1: 18. Welches Problem entsteht bei der Längsschnittmethode nicht? (09/2011) A. Die Ergebnisse sind kohorten- bzw. generationsspezifisch.B. Interindividuelle Unterschiede in individuellen Entwicklungsverläufen lassen sich nicht rekonstruieren.C. Selektiver Stichprobenschwund über die Zeit hinweg.D. Übungseffekte können fälschlicherweise als Entwicklungseffekte interpretiert werden.E. Die Messverfahren müssen über die Zeit hinweg an das Lebensalter derTeilnehmer/innen angepasst werden, wobei die interessierende Entwicklungsdimension identisch bleiben soll.
  • Teil 1: 19. In soziogenetischen Ansätzen (09/2011) A. wird die Genese der Psyche im Sozialen postuliert.B. herrscht ein sozial-deterministisches Menschenbild vor.C. wird der Niederschlag sozialer Erfahrungen auf die Vererbung untersucht.D. werden sowohl soziale als auch genetische Faktoren zur Erklärung von Entwicklung herangezogen.E. wird gezeigt, dass und auf welche Weise die Genetik einen Einfluss auf das Sozialverhalten hat.
  • Teil 1: 20. Ontogenese bezeichnet (09/2011) A. die Genese ontologischer Fragen.B. die Betrachtung der Menschheitsentwicklung.C. die Beziehung zwischen Embryonal- und Stammesentwicklung nach Haeckel.D. die für die Entwicklungspsychologie „klassische“ Zeitdimension.E. die Bedingungen für die Genese qualitativer Entwicklungssprünge.
  • Teil 1: 21. Mit welcher Methode arbeitete Marcia im Rahmen seiner Identitätsstatus-Forschung? (09/2011) A. ReaktionszeitmessungB. VerhaltensbeobachtungC. Messung physiologischer ParameterD. InterviewE. Fragebogen
  • Teil 1: 22. Welche Aussage ist im Kontext der Arbeiten von Marcia falsch? (09/2011) A. Marcia entwickelte den Identity Status Approach und das damit einhergehende Identity Status Interview (ISI).B. Eine übernommene Identität zeichnet sich durch hohes Commitment ohne vorangegangene Exploration aus.C. Der Status der Identitätsdiffusion hat für die Entwicklung keinerlei adaptive Funktion.D. Im Moratorium wird exploriert, ohne dass es zu einem Commitment kommt.E. Für Marcia findet Identitätskonstruktion in thematischen Kontexten oder Domänen statt, wobei er ursprünglich lediglich die Kontexte der beruflichen/ schulischen Orientierung und politischer und religiöser Überzeugungen einbezog.
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  • Teil 1: 23. Welcher Begriff spielt in Piagets Theorie keine Rolle (09/2011) A. ObjektpermanenzB. DezentrierungC. WeisheitD. VolumenkonstanzE. Zentrierung
  • Teil 1: 24. Was stimmt nicht? (09/2011) A. Bronfenbrenner war ein "Kontextualist", der Entwicklung als die dauerhafte Veränderung der Art und Weise, wie die Person die Umwelt wahrnimmt und sich mit ihr auseinandersetzt, verstanden hat.B. Ein Exosystem ist ein Muster von Tätigkeiten und Aktivitäten, Rollen und zwischenmenschlichen Beziehungen, wie es von der sich entwickelnden Person in einem gegebenen Lebensbereich (z.B. die Familie, das Klassenzimmer usw.) erlebt wird.C. Das Konzept der „ökologischen Validität“ geht auf Bronfenbrenner zurück.D. Urie Bronfenbrenner charakterisiert die Entwicklungspsychologie als "the science of strange behaviour of children in strange situations with strange adults for the briefest possible periods of time."E. Das Bronfenbrennersche Mikrosystem wird nicht durch aktualgenetische Untersuchungen erfasst.
  • Teil 1: 25. Welche der folgenden Aussagen ist falsch? (09/2011) A. Havighurst beschreibt als Entwicklungsaufgaben des späten Erwachsenenalters: Energien auf neue Rollen lenken, Akzeptieren des eigenen Lebens, eine Haltung zum Sterben entwickeln.B. Für Havighurst ist eine Entwicklungsaufgabe durch ihr krisenhaftes Erleben definiert.C. Das Konzept der Entwicklungsaufgabe eignet sich bis heute gut dazu, den Lebenslauf thematisch zu gliedern.D. Eine Entwicklungsaufgabe nach Havighurst ist eine Aufgabe, die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt. Ihre erfolgreiche Bewältigung führt zu Zufriedenheit und Erfolg, ein Versagen zu Unzufriedenheit, Ablehnung durch die Gesellschaft und Schwierigkeiten bei der Bewältigung späterer Aufgaben.E. Havighurst unterscheidet drei Quellen der Entstehung einer Entwicklungsaufgabe: physische Reife, kultureller Druck (Erwartungen der Gesellschaft) und individuelle Zielsetzungen oder Werte.
  • Teil 1: 26. Eines der folgenden Themenpaare markiert kein Entwicklungsthema in Eriksons Theorie: (09/2011) A. Initiative vs. SchuldgefühlB. Identität vs. IdentitätsdiffusionC. Vertrauen vs. MisstrauenD. Autonomie vs. SchamE. Autonomie vs. Schuldgefühl
  • Teil 1: 27. Hofstedes Kollektivismus/ Individualismus bezieht sich (09/2011) A. auf EntwicklungsphasenB. auf ErziehungsstileC. auf IndividuenD. auf GesellschaftenE. auf die kooperative oder konkurrierende Lösung von Problemen
  • Teil 1: 28. Welche der folgenden Aussagen ist falsch? In kulturvergleichenden Studien (09/2011) A. wird Kulturzugehörigkeit in der Regel als abhängige Variable verstandenB. wird nach Universalien gesuchtC. wird Kulturzugehörigkeit häufig als Landeszugehörigkeit/ Nationalität verstandenD. müssen vor allem die Datenerhebungsinstrumente sprachlich angepasst werdenE. wird nach kulturspezifischen Unterschieden gesucht
  • Teil 1: 29. Wer vertritt keinen soziogenetischen Ansatz? (09/2011) A. BowlbyB. MeadC. PiagetD. SimmelE. Vygotsky Richtig: Piaget
  • Teil 1: 30. Ein Problem von Querschnittsuntersuchungen ist: (09/2011) A. Testungseffekte (Übung) treten einB. intraindividuelle Veränderung in der Zeit wird nicht erfasstC. aufwendiger und zeitintensiver als ein LängsschnittD. Ergebnisse liegen häufig erst nach Jahren vorE. selektiver Stichprobenschwund über die Zeit
  • Teil 2: 31. Sowohl Piaget als auch Vygotsky haben sich mit dem Spiel im Rahmen der Entwicklung befasst. Welche Aussage ist richtig? (09/2011) A. Für Piaget besteht eine Funktion des Spiels darin, dass gesellschaftliche Praxis mit ihren sozialen und kulturellen Normen, Rollen und Regeln erworben, geübt und verinnerlicht wird.B. Für Vygotsky ist Spiel eine Form der Assimilation.C. Im Gegensatz zu Piaget unterscheidet Vygotsky systematisch zwischen Übungsspiel, Symbolspiel und Regelspiel.D. Nach Piaget dient das Symbolspiel u.a. auch der Bewältigung von negativen Gefühlen.E. Nach Piaget stehen Akkommodation und Assimilation im Spiel im Gleichgewicht.
  • Teil 2: 32. Für Piaget (09/2011) A. dominiert im Symbolspiel die Akkommodation.B. wird der Begriff der “Regel” im Symbolspiel gelernt.C. dominiert bei der Nachahmung die Assimilation.D. ist “Kreativität” die höchste Entwicklungsstufe im Erwachsenenalter.E. markiert Symbolspiel im Kindesalter eine Entwicklungsstufe auf dem Weg hin zum logischen und abstrakten Denken.
  • Teil 2: 33. Inge Bretherton (1989) (09/2011) A. votiert gegen spielfördernde Interventionsmaßnahmen.B. betont, dass emotionale Regulation durch Spiel keinesfalls immer „von selbst“ gelingt.C. entwickelt ein Modell zu den für das Regelspiel notwendigen emotionalen Kompetenzen.D. beschäftigt sich in ihrem Artikel vor allem mit dem Symbolspiel im Einzelspiel.E. macht am Beispiel der Studie von Rosenberg deutlich, dass es keine Unterschiede im Spiel zwischen sicher und unsicher gebundenen Kindern gibt.
  • Teil 2: 34. Die Konstruktion von imaginären Gefährten im Kindesalter (09/2011) A. kommt fast ausschließlich bei Einzelkindern vor.B. ist ein pathologisches Phänomen.C. findet sich überwiegend bei Jungen, die von Gleichaltrigen nicht akzeptiert werden.D. kann in schwierigen Lebensumständen und bei Beziehungsdefiziten kompensatorisch wirken.E. geht mit einer unsicheren Bindung des Kindes einher.
  • Teil 2: 35. Seiffge-Krenke untersuchte, wie Jugendliche „imaginäre Gefährten“ in ihren Tagebüchern konstruieren und anschreiben. Welche Aussage zur Studie von Seiffge-Krenke (1997) trifft zu? (09/2011) A. Der imaginäre Gefährte war hinsichtlich vieler Dimensionen dem Schreiber/der Schreiberin sehr ähnlich.B. Die Konstruktion eines imaginären Gefährten im Tagebuch ist nicht förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter.C. Der imaginäre Gefährte war ein Ersatz für Vertrauensbeziehungen zu Freunden oder innerhalb der Familie.D. Die Konstruktion eines imaginären Gefährten ist förderlich für das Erreichen der Stufe des formal operationalen Denkens nach Piaget.E. Der imaginäre Gefährte, der in den Tagebüchern angeschrieben wurde, war meistens männlich.
  • Teil 2: 36. Welche Aussage ist zutreffend (Studie von Seiffge-Krenke, 1997)? (09/2011) A. Jugendliche, die ein Tagebuch führen, sind signifikant einsamer als Jugendliche, die kein Tagbuch führen.B. Jugendliche, die in ihren Tagebüchern imaginäre Gefährten konstruieren, sind signifikant intelligenter als Jugendliche, die dies nicht tun.C. Eine Neigung zur Tagträumerei ist ein Prädiktor für die Konstruktion von imaginären Gefährten in Tagebüchern Jugendlicher.D. Die Werte auf der Egozentrismus-Skala differenzierten zwischen Jugendlichen mit oder ohne imaginären Gefährten.E. Jugendliche, die imaginäre Gefährten in ihren Tagebüchern konstruieren, lösen ihre sozialen Probleme signifikant besser als Jugendliche, die in ihren Tagebüchern keinenimaginären Gefährten konstruieren.
  • Teil 2: 37. Oettingen (1997) (09/2011) A. gibt einen Überblick über phantasiefördernde Maßnahmen im Erwachsenenalter.B. entwickelt das Konzept „fantasm“ von Winnicott weiter.C. zeigt, dass Phantasie in Online-Rollenspielen entwicklungsfördernd ist.D. zeigt, dass ausschließlich freie, positive Zukunftsphantasien Übergewichtiger zum Thema Gewichtsverlust kontraproduktiv für einen tatsächlichen Gewichtsverlust sind.E. zeigt, dass ausschließlich freie, positive Zukunftsphantasien über den zukünftigen Beruf /Arbeitsplatz den späteren tatsächlichen Erhalt von Arbeitsangeboten vorhersagen.
  • Teil 2: 38. Das imaginäre Gespräch mit Verstorbenen (Josephs, 1998) (09/2011) A. geht häufig mit Persönlichkeitsstörungen einher.B. lässt sich nicht unter einer entwicklungspsychologischen Perspektive interpretieren.C. lässt sich durch Vaihingers „Philosophie des Als Ob“ theoretisch rahmen.D. ist ein Phänomen, das sich nur in „individualistischen“ Gesellschaften findet.E. ist ein Phänomen, das im westeuropäischen Kulturkreis nicht beobachtet wird.
  • Teil 2: 39. Welche Aussage ist falsch? (09/2011) A. Spiel findet nach Winnicott im „potential space“ statt.B. Für Winnicott hat das Spiel keine zentrale Rolle für die Entwicklung.C. Winnicott kommt aus der psychoanalytischen Tradition.D. Whitty (2003) interpretiert „cyberspace“ als „potential space“ im Sinne von Winnicott.E. Auf Winnicott geht das Konzept des „Übergangsobjektes“ („transitional object“) zurück.
  • Teil 2: 40. Wer hat die entwicklungspsychologische „Theory of Mind“-Forschung inspiriert? (09/2011) A. MeadB. BowlbyC. WinnicottD. VygotskyE. Piaget
  • Teil 2: 1. Der „Fremde-Situation Test“ basiert auf (09/2011) A. InterviewsB. GeschichtenergänzungsaufgabenC. FragebogenitemsD. VerhaltensbeobachtungE. einem narrativen Ansatz (Erzählen der Lebensgeschichte)
  • Teil 2: 02. Welcher Begriff/welches Konzept hat innerhalb der Bindungstheorie keine Relevanz? (09/2011) A. ArbeitsmodellB. EntwicklungsaufgabeC. RegelkreisprinzipD. „sichere Basis“E. Bindung als „emotionales Band“