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Kognition I (Subject) / Kognition I (Lesson)
Kognition I (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis)
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- Was zeigt die spektrale Empfindlichkeitsfunktion an? – Graphen zeigen, das Stäbchen von 380 bis 650 nm sensitiver sind als Zapfen, jedoch dazu mehr Photonen von den Stäbchen absorbiert werden müssen – zwischen 650 und 720 nm sind Stäbchen und Zapfen gleich sensitiv, bei gleicher Anzahl der absorbierten Photonen – Stäbchen max. Empfindlichkeit bei 500 nm – Zapfen max. Empfindlichkeit bei 580 nm ↷ Stäbchen u. Zapfen sind unterschiedlich empfindlich für die Absorption unterschiedliche Wellenlängen
- Die Aussagen: Bei großer Helligkeit (Tag) ist die Empfindlichkeit des Auges für langwelliges Licht größer (z.B. Gelb u. Rottöne/ maximal bei 560nm) Bei geringer Helligkeit (Nacht) ist die Empfindlichkeit des Auges für kurzwelliges Licht größer (z.B Purkinje Effekt Blaue Schrift erscheint bei Dunkelheit heller Empfehlung: Graphen anschauen
- Die Unterschiedsschwelle oder der Punkt subjektiver Indefferenz ist... - kleinste Differenz zwischen zwei sich in der Intensität unterscheidbaren Reizen, die ein System feststellen kann (jnd- just noticeable difference) - PSI= Intensität des Vergleichsreizes, bei dem 50% ja- und 50% nein-Antworten gegeben sind
- Was beschreibt die Psychometrische Funktion und wie sieht sie aus? -Wahrscheinlichkeit für eine Signalentdeckung in Abhängigkeit von der Reizstärke - S-förmige Funktion (Ogive) Empfehlung: Graphen anschauen
- Wie ist das Weber'sche Gesetz definiert? Delta S/S= k Delta S/S=const. Delta S/S= jnd Delta S= Differenz des Vergleichsreizes und Standardreizes S= Reizintensität des Standardreizes k= Weber'scher Quotient (Besonderheit: gilt nur im mittleren Bereich, denn Delta S/S>k im Randbereich, weil Schmerzschwelle erreicht)
- Was besagt das Fechner Gesetz? E= k* log S+ C E- Empfindungsstärke k- Weber'scher Quotient S- Reizintensität C- additive Konstante
- Was ist die Kritik am Weber'schen Gesetz und dem Fechner- Gesetz? – Weber-Bruch ist nur gültig im „mittleren Bereich“ der Stimulusintensität – Es ist nicht eindeutig ob es sich um Urteils oder Wahrnehmungsschwellen handelt. – Sind jnds als Maßeinheiten geeignet?
- Welche neuen Methoden der Empfindungsskalierung entwickelte Stevens? Direkte Skalierung... – Größeneinschätzung: – VP beurteilt direkt die Stärke eines Reizes anhand einer Empfindung mittels eines Vielfachen der Empfindung des Standardreizes – z. B. : Ton A ist doppelt so laut wie Ton B – Fraktionierung: = VP stellt direkt Verhältnisse zw. Empfindungen (bzw. ihren Reizgrundlagen) her – z. B. : Ton A entspricht nun der Hälfte der Intensität des Ton B
- Wie lautet die Formel von Stevens Potenzgesetz? Formel: E = k * Sb E = Empfindung S = Reizstärke b = Stevens-Exponent k = multiplikative Konstante (Weber´scher
- Für welche Beispiele gilt ein Stevens- Exponent von b>1, b=1, b b>1: Helligkeit oder Lautstärke b=1: Längeneinschätzung b<1: Wärme, Elektroschocks Die Empfindungsstärke wächst in Abhängigkeit des Exponenten
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- Welche Art der Skalierung benutzten Weber und Fechner? Indirekte Skalierung... Bsp. Ton A ist lauter als Ton B
- Von welchen Faktoren ist das Antwortkriterium einer VP zur Frage der Wahrnehmung oder nicht- Wahrnehmung eines Reizes abhängig? – objektive Signalstärke: Verhältnis von Rauschen (Gesamtheit der Stimuli, die immer in der Umwelt vorhanden sind) zu Signal – Die Sensitivität der VP – Das Entscheidungskriterium/ decision criterion (z.B. liberal, konservativ...) – Erwartungen, Motivation, Aufmerksamkeit usw.
- Wie sieht eine Vier-Felder Tafel in einem Signalentdeckungsexperiment aus? (Bsp. Töne) Ja ich höre es (Hit) // Nein, ich höre es nicht (False) Vorhandenes Signal: Treffer (richtig) // Verpasser (falsch) Nicht vorhandenes Signal: Falscher Alarm (falsch)// Korrekte Zurückweisung (richtig)
- Welche Antwortkriterien gibt es bei der STD? (Signalentdeckungstheorie) – Liberales Antwortkriterium – Neutrales Antwortkriterium – Konservatives Antwortkriterium
- Wie antwortet eine VP mit einem liberalen Antwortkriterium? (STD) Man gibt öfter an einen Reiz wahrgenommen zu haben, trotz bestehender Unsicherheit → Treffer und Falsche Alarme steigen
- Wie antwortet eine VP mit einem neutralen Antwortkriterium? (STD) man beantwortet nach Bauchgefühl, „Ja“ und „Nein“ Antworten sind ausgegelichen → Treffer steigen, Falsche Alarme sinken
- Wie antwortet eine VP mit einem konservativen Antwortkriterium? (STD) man gibt öfter an den Reiz nicht wahrgenommen zu haben, zwecks bestehender Unsicherheit → Verpasser und korrekte Zurückweisungen steigen, Treffer und Falsche Alarme sinken
- Was zeigt die Isosensitivitätskurve/ ROC- Kurve (Receiver operating characteristic curve) an? x- Achse: Falsche Alarme y- Achse: Treffer Sie zeigt das Verhältnis von Falschen Alarmen zu Treffern in % an und gibt damit Aufschluss über die Sensitivität einer Person (Reize zu entdecken) Personen auf der gleichen ROC haben besitzen die gleiche Sensitivität (stärkere Krümmung = höhere Sensitivität) Empfehlung: Graphen anschauen
- Was versteht man unter der Sensitivität d' ? Die Sensitivität d' ist die bedingte Wahrscheinlichkeit für Treffer und falsche Alarme
- je größer die Sensitivität d', desto größer... die Fähigkeit zu unterscheiden (Diskriminierbarkeit) von Rauschen (R) zu Rauschen (R)+ Signal (S) → je größer d', desto sensitiver ist eine Person
- Nenne die Formel für die Senstivität d' d'= z(T)- z(F) T- Treffer F- falsche Alarme Die Sensitivität einer Person ist unabhängig von ihrem Antwortkriterium (liberal, neutral...) messbar d' ist der Abstand der zwei Verteilungen von Rauschen und Signal + Rauschen
- Nenne die Werte der Spektralen Reflektanzkurve Spektrale Reflektanzkurven 400 - 420 nm violett 450 - 500 nm blau 500 - 575 nm grün 575 - 590 nm gelb 590 - 620 nm orange 620 - 700 nm rot
- Unterschied zwischen fokusierter und geteilter Aufmerksamkeit Fokussiert - Man konzentriert sich nur auf einen Reiz Geteilt - Man konzentriert sich auf mehrere Reize gleichzweitig (Leistungsverschlechterung)
- Woran erkennt man visuelle Aufmerksamkeitszuwendung? Zieht eine zuwendung des fixationspunktes nach sich, häufig auf eine Kopfbewegung
- Was ist der Stroop-Effekt? Ein Automatisierter Prozess stört einen nicht automatisierten Prozess z.B. Blau (Farbbenennung)
- Was kennzeichnet automatisierte Prozesse? Laufen schnell ab Beeinträchtigen keine anderen Tätigkeiten Wenig Aufmerksamkeit ist erforderlich Sind unvermeidbar falls angestoßen passieren unbewusst Verarbeitung kann nicht willentlich unterdückt werden (Man kann z.B. ein gesehenes Wort nicht nicht lesen)
- Was besagt das SAS-Modell (Supervisory-Attentional-Syystem)? Ein Trigger löst das Ablaufen eines Schematas aus (automatisierter Prozess), welches festen motorischen Bahnen entspricht. Dieses Schemata kann der Trigger für sub-schemata sein
- Was ist Lernen? Ein erfarhungs und Gedächnis basierter Prozess der in einer relativ stabilen veränderung des Erlebens und Verhaltens bzw. in einer Verhaltensdisposition resultiert
- Was ist Reifung? Biologisch bedingte Änderung hin zu einem Endzustand
- Was ist klassisches Konditionieren? Ein neutraler Reiz wird mit einem unkonditionierten Reiz (Reflex) verbunden und wird damit zum konditionierten Reiz da er die gleiche Reaktion hervorruft
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- Was ist operante konditionierung? Lernen durch Belohnung und Bestrafung bestimmter Verhaltensweisen
- Was versteht man unter Thorndikes Gesetz des Effekts? Wird eine Reaktion belohnt erhöht sich die Auftretungswahrscheinlichkeit, bei bestrafung vermindert sich die Wahrscheinlichkeit
- Nenne die Phasen des Fähigkeitserwerbs? Kognitive Phase Assoziative Phase Autonome Phase Prozedualisierung
- Was ist die Kognitive Phase? Phase des Erlernens der Regeln für die Fertigkeitsausführung als genaue Beschreibung der Prozedur
- Was ist die Assoziative Phase? Phase, der Bildung einer Prozedur für die Fertigkeitsausführung assoziative Verbindungen zw. den einzelnen Fakten werden geknüpft u. somit in prozedurale Form umgesetzt
- Was ist die Autonome Phase? Phase, in der Automatisierung der angeeigneten Fähigkeit eintritt
- Unterschied zwischen Deklaritven und Prozedualen Wissen? Deklaratives Wissen ist Über Sachverhalte, Fakten und Zusammenhängen während prozeduales Wissen etwas über die Ausführung aussagt (Wenn-Dann-Regel) Deklaratives Wissen kann in Prozeduales umgewandelt werden
- Was sind die Phasen der Prozeduralisierung, (Anderson) Deklarative Phase (Kodierung von Fakten) Wissenskompilierung (Umsetzung von Prozedur) Optimierung (Automatisierung)
- In welche Methoden unterschied Ebbinghaus? Erlernmethode: erfasste Anzahl der Wiederholungen, die bis zur vollständigen, fehlerfreien Wiedergabe einer gelernten Liste nötig waren Ersparnismethode: erfasste nach gewisser Zeit seine noch vorhandene Reproduktionsleistung erfasste den eingesparten Aufwand, beim Neuerwerb des bereits vollständig erlernten Materials (Liste) Methode der behaltenden Glieder erfasst Anzahl der Silben, die unmittelbar nach einer Wiederholung reproduziert werden konnten
- Was besagt die Vergessenskurve nach Ebbinghaus? Die Erinnerungsleistung in Abhängigkeit von der Zeit, anfangs stark abnimmt und dann nur noch geringfügig
- Führt eine doppelt so lange lernzeit dazu,das die doppelte Materialmenge erinnert wird? Ja, die Behaltensleistung ist proportional zur Anzahl der Wiederhohlung Jedoch führt verteiltes Lernen zu einer Besseren Behaltensleistung als massives
- Was besagt das Potenzgesetz des Vergessens? Ausmaß des Vergessens von geübten Inhalten wird mit zunehmender Verzögerung immer kleiner
- Was ist die Formel zum potenzgesetz des Vergessens? d`=C·V-b d`=Behaltensleistung C=Konstante V=Verzögerung b=Vergessensrate
- Was besagt die Zwerfallstheorie? Das Gedächnisinhalte bei nicht anwendung im Laufe der Zeit zerfallen. Weil Gedächnisinhalte selbst gelöscht wurden und der Abruf nicht mehr möglich ist.
- Was besagt die Interferenztheorie? Interferierendes (Vorher oder hinterher gelerntes) Material hat einen Einfluss auf die Vergessensrate von gelernten Inhalten. Die Lerninhalte überlagern oder Hemmen sich gegenseitig (Retroaktive und Proaktive Interferenz)
- Man kann besser wiedererkennen... als reproduzieren.
- Was bedeutet Enkodierspezifizität (Kontexteinfluss) Die Erinnerungsleistung ist abhängig von dem Kontext in dem sie gelernt wurde. (z.B. Kiffen, Rauchen, Trinken, usw. Beim lernen oder Autoschlüssel verlegen)