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Kognition I (Subject) / Kognition I (Lesson)

Kognition I (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis)

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  • Nenne 7 Täuschungen 1. Poggendorff-Täuschung 2. Ponzo-Täuschung 3. Ebbinghaus-Täuschung 4. Müller-Lyer-Täuschung 5. Mondtäuschung 6. Frase-Spirale 7. Ame´sche Raum
  • Arten von Versuchsplänen mit Kontrollgruppen: – Zwei- o. Mehrgruppenpläne (es wird mit mehreren unterscheidl. Stufen der UV gearbeitet), z. B. : ABAB-Design – Extremgruppenvergleiche (Gruppen von Menschen getestet, die sich stark von einander unterscheiden, keine Randomisierung ↷ = Quasi-Experiment) – Faktorielle Pläne (es wird mit mehreren untereinander interagierenden UVs und einer AV gearbeitet), z. B. : Zweifaktorieller Versuchsplan mit 2 UVs, Dreifaktorieller Versuchsplan mit 3 UVs – Multivariate Pläne (es wird mit einer Uv und mehreren AVs gearbeitet, um Wechselbeziehungen der AV untereinander aufzudecken) o. univariate Pläne (es wird mit einer UV und einer AV gearbeitet)  
  • Erkläre was eine Scheinbewegung ist Illusion von Bewegung, die zwischen zwei räumlich knapp getrennten Objekten auftritt, wenn die Objekte durch kurzes Zeitintervall (ab 90 ms u. bis unter 300 ms) getrennt nacheinander aufblinken  
  • Erkläre die Beziehungen zwischen den fünf Neuronenarten in der Retina –    Zapfen- und Stäbchenrezeptoren senden ihre Signale an Biopolarzellen, die wiederum synaptisch mit Ganglienzellen verbunden sind –    Axone der Ganglienzellen bilden gebündelt den Sehnerv, der die elektrischen Signale zum Gehirn weiterleitet –    Rezeptoren, Biopolarzellen und Ganglienzellen übertragen, die ursprünglich von den Rezeptoren stammenden Signale vertikal durch die Retina, die Ganglienzellen dabei die Signale in Form des Sehnervs aus dem Auge heraus zum Gehirn –    Horizontalzellen und Amakrinzellen übertragen die Signale horizontal durch die Retina –    in Retina findet hohes Maß an Konvergenz statt, da 126.  Mio. Rezeptorzellen auf nur 1 Mio. Ganglienzellen verschaltet werden ↷ jede Ganglienzelle erhält durchschnittl. von 126 Rezeptoren elektr. Signale  
  • Was ist lineare Verschaltung? Jede Ganglienzelle erhält elektrische Signale von nur einem Rezeptor, keinen Einfluss von anderen Neuronen und Rezeptoren
  • Welche Arten der neuronalen verschaltungsarten in der Retina Lineare Verschaltung Konvergente Verschaltung (Konvergenz)              - Summativ              - Inhibierend
  • Was ist ein rezeptives Feld auf der Retina? Ein Feld das, sobald es stimuliert wird die Feuerungsraten eines Neurons beeinflussen kann.
  • Welche Arten der Ganglienzellen gibt es? Ganglienzellen mit On-Zentrum: On-Bereich inder Mitte und Off-Bereich am Rand -> Erhöhung der Feuerungsrate des Neurons Ganglienzellen mit Off-Zentrum: Off-Bereich inder Mitte und On-Bereich am Rand -> Senkung der Feuerungsrate des Neurons  
  • Wie funktioniert eine Ganglienzelle mit On-Zentrum? – Ganglienzellen mit On-Zentrum feuern am meisten, wenn der gesamte On-Bereich in der Mitte beleuchtet werden am stärksten gehemmt, wenn der gesamte Off-Bereich der umgebung beleuchtet wird  
  • Wie funktioniert eine Ganglienzelle mit Off-Zentrum? – Ganglienzellen mit Off-Zentrum feuern am meisten, wenn der gesamte On-Bereich in der Umgebung beleuchtet werden am stärksten gehemmt, wenn der gesamte Off-Bereich in der Mitte beleuchtet wird  
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  • Wofür ist das Hermann-Gitter ein Beispiel? Laterale Inhibition
  • Was ist Farbe? 1. diejenige Empfindung, die es uns ermöglicht, zw. zwei strukturlosen Flächen gleicher Helligkeit zu unterscheiden bzw. 2. diejenige Empfindung, die es uns erlaubt, Objekte leicht voneinander zu unterscheiden, die auf Grund ihrer Textur nur schwer unterscheidbar sind (Gegenfurtner, 2003).  
  • Wie viele Farben können wir wahrnehmen? 200 Farbtöne * 500 Helligkeitswerte * 20 Sättigungsstufen Insgesammt: 2 Mio. (Tendentiell Möglich, in der Regel unterscheiden wir jedoch nicht in mehr als 1200 unterschiedliche Farben)  
  • Was sind die Grundfarben? Blau, Grün, Gelb, Rot - Die Farben mit denen alle anderen beschrieben werden können
  • Wie entsteht ein Farbeindruck? Durch dominante Wellenlängen, welche von Objekten reflektiert werden und Zapfenrezeptoren stimulieren
  • Was sind Achromatische Farben? Farben bei denen alle Wellenlägen des Spektrums gleichermaßen reflektiert werden Weiß - Maximale Reflektanz Schwarz - keine Reflektanz
  • Was sind (mono)chromatische Farben? Farben bei denen manche Wellenlängen stärker reflektiert werden als andere
  • Selektive Reflektanz Eigenschaft, dass manche Wellenlängen stärker von Objekten reflektiert werden als andere (charakteristisch für chromatische Farben)
  • Selektive Transmission Das phänomen, das nur manche Wellenlängen Objkete oder Flüssigkeiten durchdringen können
  • Was ist Metamerie? Situation in der zwei physisch unterschiedliche Stimuli perzeptuell identisch sind
  • Erkläre, was metamere Farben sind zwei pyhsisch unterschiedliche Stimuli (Wellenlängen) die als identisch wahrgenommen werden
  • Was sind Primärfarben und nenne die Primärfarben der additiven und subtraktiven Farbmischung Grundfarben die nicht durch Mischung mit anderen Farben zustande gekommen sind Additiv: RGB-Modell  (rot, grün, blau) Subtraktiv: CMY-Modell (cyan, magenta, gelb)
  • Was sind sekundär und tertiärfarben? Sekundär: Aus zwei unterschiedlichen Primärfarben gebildet Tertiär: Aus allen 3 primärfarben gebildet
  • Warum nehmen wir an, das beide theorien des Farbensehens zutreffen? (Trichromatische und Gegenfarbentheorie)  beide Theorien stimmen teils zu, heute angenommen das beide Gültigkeit haben - auf retinaler Ebene: Existenz von 3 verschidenen Zapfentypen (M., L- u. S-Zapfen), die unterschiedl. stark auf best. Wellenlängen Antworten - auf CGL-Ebene: Existenz von antagonistischen Neuronen (Gegenfarben-zellen),sie erregende Antwort auf best. Teil des Spektrumsu. hemmende Antwort auf anderen teil des Spektrums geben  
  • Welche Farbfehlsichtigkeiten gibt es? Klassifikation Gestörtes Zapfensystem Beschreibung Normaler Trichromat kein Normale Farbwahrnehmung ↷ benötigen alle drei Wellenlängen, um Vergleichsfarbe in Farbabgleichsexp. herzustellen Annomale Trichromaten (ca. 6 % aller Männer) = alle Zapfensysteme vorhanden, jedoch eins nur abgeschwächt funktionstüchtig ↷ benötigen alle drei Wellenlängen, um Vergleichsfarbe in Farbabgleichsexp. herzustellen Proanomale Trichromaten L-Zapfen Rot-Grün-Schwäche Deuteranomale Trichromaten M-Zapfen Rot-Grün-Schwäche Tritanomale Trichromaten S-Zapfen Blau-Gelb-Schwäche Dichromaten (ca. 2 % aller Männer) = kompletter Ausfall eines Zapfensystems ↷ benötigen zwei Wellenlängen, um Vergleichsfarbe in Farbabgleichsexp. herzustellen Proantopie L-Zapfen Rot-Grün-Blindheit Deuterantopie M-Zapfen Rot-Grün-Blindheit Tritantopie S-Zapfen Blau-Gelb-Blindheit Monochromaten keine Zapfen vorhanden ↷ ständiges Stäbchensehen auch bei Tag ↷ geringe Sehschärfe keine Fahrwahrnehmung ↷ benötigen nur eine Wellenlänge in Farbabgleichexp. zur Herstellung der Vergleichsfarbe  
  • Tiefenwahrnehmung beeinflusst... Größenwahrnehmung
  • Was sind Einflussfaktoren auf konstante Größenwahrnehmung - Wissen um relative Größe von Objekten - Kontext von Objekten - Tiefenwahrnehmung
  • Was ist der Sehwinkel? Winkel eines Objektes in Relation zum Auge
  • Wovon hängt der Sehwinkel ab? -Größe des betrachteten Objekts - Entfernung zum Betrachter
  • Warum nehmen wir Objekte immer gleich groß wahr? - Größenkonstanz - Größen-Distanz-Skalierung
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  • Was wird zur Figur? Symmetrisch geformte Bereiche Konvexe Formen Umschlossene Bereiche Muster mit kleien Flächen vertikale oder horizontale Orientierung Formen mit Bedeutungsgehalt
  • Wie werden kleine Elemente zu einem größeren Ganzen organisiert? Gestaltgesetze, Textone, Geone, usw.
  • Was sind Geone? Grundobjekte aus denen Objekte zusammengefasst werden können
  • Prinzip der Rückgewinnung der elemtaren Teilkörper/Recognition--by-Components Theory (Biedermann) Ein Objekt kann nur identifiziert werden wenn die identifikation der wichtigsten Geone gelingt
  • Wie lautet die Brechkraftformel? D=1/b+1/g    D=1/f   f- Brennweite b- Bildweite g- Gegenstandsweite D- Brechkraft in Dioptrin
  • Wie wird die Sehschärfe an der schärfsten Stelle des Sehens bezeichnet? Visus (Fixationspunkt- Fovea Zentralis, Zapfenrezeptoren für Detailwahrnehmung)
  • Wie hoch ist die Brechkraft eines gesunden Auges? 60 dpt davon: Linse 18dpt Hornhaut 42dpt (bei einer Brechweite von 16,6mm)
  • Wie kann die Brechkraft des Auges erhöht werden? Wie kann die Brechkraft des Auges erhöht werden?
  • Welche Konstanzphänomene gibt es? Größenkonstanz Farbkonstanz Formkonstanz
  • Nenne Beispiele für Kontrastphänomene, Scheinkonturen, Mehrdeutigkeiten und Scheinbewegungen... Scheinbewegung (Flughafen- Bahnhofsschriftzüge, stroboskopische Bewegung) Scheinkonturen (Kanisza- Dreieck) Kontrastphänomene (Herrmann-Gitter, Koffka-Ring) Mehrdeutigkeiten (Rubin- Becher, Neckar Würfel)
  • Welche Arten von Fehlsichtigkeiten gibt es? Myopie (Kurzsichtigkeit) Hypermetropie (Weitsichtigkeit) Presbyopie (Altersweitsichtigkeit)
  • Was ist der Zentrum- Umfeld Antagonismus kommt z.B. bei Ganglienzellen vor und bezeichnet die Unterschiede der Struktur des rezeptiven Feldes. Es gibt welche mit ON- Zentrum (feuert bei Erregung im Zentrum) und welche mit OFF-Zentrum (feuert bei Erregung in der Peripherie)
  • Wie kommt Myopie (Kurzsichtigkeit) zustande? Distanz zwischen Linse und Retina bezogen auf die Brechkraft der Augenoptik zu groß (Abbild entsteht vor der Netzhaut)
  • Wie kommt Hypermetropie (Weitsichtigkeit) zustande? Distanz zwischen Linse und Retina bezogen auf die Brechkraft der Augenoptik zu gering (Abbild entsteht hinter der Netzhaut)
  • Wie kommt Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) zustande?   Brechkraft Verminderung der Linse im Alter, durch Elsastizitätsverlust dieser und Erschlaffung der Ziliarmuskeln → Bild entsteht hinter der Retina, da die Linse nicht mehr fähig ist zu akkommodieren
  • Was bezeichnet man als sphärische Abberation (Abbildungsfehler)?   = Randstrahlen eines reflektierten Objektes werden nicht so stark gebrochen wie Mittelstrahlen, die von diesem ausgehen ↷ Mitte von Objekt wird scharf gesehen und Rand schwummrig – z. B. : bei großer Pupillenöffnung (nachts) haben kleine Sichtpunkte wie Sterne oder Scheinwerfer keinen Lichtschein  
  • Was bezeichnet man als chromatische Abberation (Farbfehler)? Langwelliges Licht (z.B. rot) wird nicht so stark gebrochen wie kurzwelliges Licht (z.B. blau) → kommen die verschieden reflektierten Wellenlängen Objekten im verstärktem Maß vor erscheint eine der Farbkomponenten (verschwommen)
  • Was ist die Dunkeladaption? Die Gewöhnung der Augen von vorheriger Helligkeit an Dunkelheit. Lichtempfindlichkeit (y) in Abhängigkeit von der im Dunkeln verbrachten Zeit (x): -Zapfen: Von niedriger Lichtempfindlichkeit steigt sie schnell an dann langsamer bis zum Kohlrauschknick (8min) an dem die maximale Lichtempfindlichkeit für Zapfen erreicht ist -Stäbchen:  Von niedriger Lichtempfindlichkeit steigt sie schnell und passiert den Kohlrauschknick und wird dann langsamer bis zur maximalen Lichtempfindlichkeit für Stäbchen (nach 18min/ Lichtempfindlichkeit dann ca. doppelt so hoch wie der der Zapfen) Empfehlung: Graphen anschauen!
  • Was ist unter dem Kohlrauschknick zu verstehen? Der Punkt an dem die maximale Lichtempfindlichkeit für Zapfen erreicht ist
  • Der Punkt an dem die maximale Lichtempfindlichkeit für Zapfen erreicht ist (1) reduktionistisch: komplexe menschliche Erfahrungen führen auf einfache Empfindungen zurück (2) elementaristisch: fügt Elemente zu einem Ganzen zusammen, anstatt komplexes Verhalten direkt zu untersuchen (3) mentalistisch: angewiesen auf verbale Berichte von Individuen (Introspektion)