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Prof. Rudolph (Subject) / Evolutionäre Theorien des Verhaltens (Lesson)
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- Charles Darwin 1831-1836 Forschungsreise auf der Beagle 1856 Veröffentlichung eines Buchs über die Natürliche Selektion (On the orgin of species by means of natural selection)
- Darwins Wirken auf die Psychologie in Deutschland 1. Schneider (Erwähnung der inklusiven Fitness in einem seiner Bücher) Schüler von Wundt 2. Wilhelm Preyer (Vater der Kinderpsychologie -> angeborene Anlagen die, die Entwicklung des Handlen, Wollen & Denken entscheidend beeinflußen) 3. Karl Groos (Spieltheorie) Phänomen Spiel als Übung von unfertigen Anlagen (Instinkten), Reaktion auf die sich immer wechselnde Umwelt. (Neuronale Plastizität von Verhaltensprogrammen) 4. Konrad Lorenz: Ethologie, Studium Medizin, berühmt geworden durch die Studie "Prägung der Graugänse" Prägte den Instinktbegriff: fixierte Verhaltensmuster 1. artspezifisch 2. nicht verlernbar 3. nicht erlernbar 4. wird von einem Auslöser ausgelöst 5. in konstanter Form Anwendung in der Psychologie: angeborene Auslösemechanismen: Prägung & Kindchenschema
- Darwins Wirken auf die Psychologie in Amerika 1. William James (Erwähnung der Evolutionstheorie ins seinem Standardwerk "The Principle of Psychology") 2. Edward L. Thorndike (Begründer der Pädagogischen Psychologie-> Für die Erziehung ist das Wissen über die menschliche Natur grundlegend) 3. Mc Dougall (Begründer der Evolutionären Psychologie) Aufschlüsselung der Bausteine der menschlichen Psyche unter stammesgeschichtlichen Gesichtspunkten, sowie Analyse der Funktionsweisen und Aufbau dieser Bausteine. Instinktbegriff nach Mc Dougall: angeborene bereichsspezifische Mechansimen, auf denen Emotionen und Verhalten unwillkürlich folgen. Lösung für immer wiederkehrender Anpassungsprobleme (z.B Flucht als Schutz vor Verletzungen) Instinktbegriff in den 20ern scharf kritisiert und seine Instinkttheorie wurde von den Behavioristen aus der Wissenschaft verdrängt. 4. Edward Wilson (genzentriert)
- Anfang des 20 Jh. sprach alles dafür, dass... ...Aber...! Anfang des 20 Jh. sprach alles dafür, dass... 1. Charles Darwins Lehren 2. die Untersuchung der menschliche Psyche im Lichte der Evolution 3 der Zusammenhang zwischen Anlage und Umwelt den Weg der Psychologie entscheidend prägen würde Aber: 1. Die Kritik am Instinktbegriff durch die Behavioristen (Watson: Im Vergleich zu dem was das Menschenkind lernen muss, bedeutet die Genetik gar nichts) 2. Der Zeitgeist des 20 Jh. ( Positives Versprechen der Behavioristen- meist sogar ganz explizit- das man einen Menschen rein durchs lernen verändern kann und er frei formbar ist. Evolutionäre Grundausstattung hätte bedeutet das der Mensch schwer veränderbar ist) 3. SSSM (Sozialstandardisiertes Wissenschaftsmodell von Margeret Maid) 3a) Kulturrealitivismus: Mensch ist plastisch. Sogar große Geschlechtsunterschiede sind Kulturspezifisch anerzogen. 4. Eugenetik (Eingriff in das menschliche Erbgut um es im gegenwärtigen Zustand zu erhalten (neg Eugenik) oder zu verbessern (pos Eugenik) und zwar im Bezug auf das Individuum(Gentherapie, Verhütung) oder im Bezug auf die Population (Sterilisationsprogramme) und Sozialdarwinsimus (Es gibt gute und schlechte Gene, gute Gene müssen gefördert, schlechte vernichtet werden -> s. NS Zeit/ Idealogie) verhinderten diese Entwicklung
- Francis Galton Francis Galton (Cousin von Charles Darwin) verknüpfte den Evolutionsgedanken mit der Politik. Nach seiner Auffassung verschwindet die Macht der Natürliche Selektion in der heutigen Gesellschaft, deshalb müsse der Staat diese Aufgabe übernehmen. Folge: Sterilisationsprogramme in der USA
- Behaviorismus (Definition & Vertreter) Behaviorismus: Wissenschaft die sich mit dem Verhalten von Mensch und Tier auseinander setzt. Und zwar ohne Introspektion oder Einfühlung, nur mittels wissenschaftlicher Methoden. Die behavioritischen Lerntheorien dominierten bis in die 70/80iger Jahre. Vertreter: Skinner (Operante Konditionierung) Pavlov (Klassiche Konditionierung) Watson (Begründer des Klassichen Behaviorismus & der Behavioristischen Wende- Reiz- Reaktion im Mittelpunkt zur Erklärung für Verhalten)
- Ethologie (Definition & Vertreter) Ethologie: Vergleichende Verhaltensforschung/Verhaltensbiologie Vertreter: 1) Konrad Lorenz 2) Nikolaas Tinbergen (ABCDEF-Modell) 3) Irenäus Eib-Eibesfeldt (Schüler von Lorenz)
- Kulturantrophologie Wissenschaft die sich mit dem Zusammenhang zwischen Menschen und Kultur auseinandersetzt. (z.B Margaret Mead)
- Breland&Breland - Schüler von Skinner - besaßen kommerzielles Unternehmen das sich mit der Konditionierung von Tieren beschäftigte (für z.B Werbefilme) - veröffentlichten ein Buch (The misbehavior of organism) über ihre Erfahrung mit Tieren - stellten fest das die Lerntheorien des Behavioristen nicht richtig sein können, und das Verhalten von Tieren nur verstanden und kontrolliert werden können wenn man die Instinkte, ökologischen Nischen und Stammesgeschichte jeder Spezies kennt.
- ABCDEF- Modell Nikolaas Tinbergen (bezog erstmal Phylogenese mit ein!) AB Animal Behavior C Causes (unmittelbare Ursache) D Development (Entwicklung d. Verhaltens) z.B Lernen durch Eltern E Evolution (Stammesgeschichte) F Function (Überlebenswert) Psychologie konzentrierte sich nur auf CD =unmittelbare Ursache & Gesetzmäßigung
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- Vergleich Psychologie & Ethologie Psychologie: USA Psychologie Ratten und Tauben CD, Lerntheorien Laborexperimente (kontrollierte Bed. hohe Gneralisierbarkeit) emotionslos&objektiv Ethologie: Europa Zoologie Homo Sapiens, alle Tierarten ABCDEF, Instinkte Feldforschung Beobachtung (Einzelergebnisse, Generalisierbarkeit gering) Ähnlichkeit, Fürsorge & Zuwendung
- Hypothesen testen Beobachtung +Theorie Hypothese bilden Experimenteller Prozedur Experimentelle Untersuchung Hypothese bestätigt = behalten o. Hypothese widerlegt= verwerfen
- Spezies Zwei gegengeschlechtliche Mitglieder sind in der Lage, fruchtbaren Nachwuchs hervorzubringen.
- Population Eine Gruppe von Individuen einer Spezies, die durch ihre Entstehungsprozesse miteinander verbunden sind, sowie eine Fortpflanzungsgemeinde bilden und sich zur gleichen Zeit im einheitlichen Areal aufhalten.
- Individuum Innerhalb einer Spezies unterscheiden sich ihre Mitglieder im Bezug auf Physisiche Merkmale und Verhalten voneinander
- Cooldige Effekt Sexuelle Abwechslung führt zu mehr Geschlechtsakten
- Variationen entstehen durch Re-Kombination von Genen und Mutation Können zu 1. ganz neuen Merkmalen 2. oder zu einer noch nie dagewesenen starken Ausprägung eines Merkmals führen.
- Ressourcen-relevante o. Adaptiv- relevante Variationen & Entstehung von bestimmten Merkmalen und neuer Art Merkmale, die Zugang zur Nahrung etc erleichtern. Führt zu unterschiedlichen Reproduktionsraten. Die führt dazu das dich diese relevanten-Merkmale immer mehr durchsetzen. Unterscheiden sich die Merkmale sehr von denen der Vorfahre, kann eine neue Art entstehen.
- Konkurrenz Ressourcen für jede Spezie begrenzt. Dadurch entsteht Konkurrenz
- Zusammenhang Genotyp- Phönotyp Genotyp beeinflußt Phänotyp
- Lamarck Theorie das ontologisch phänotypische Veränderungen auf den Genotyp übertragen werden. Unlogisch, da diese Veränderungen meist negativ sind (Alterungsprozess, Krankheit, Verletzungen)
- Natürliche Selektion Auf der Basis der natürlichen Selektion wird eine Art besser an die Umwelt angepasst. 1. Zugang zur Nahrung 2. Flucht vor Feinden. 3. Zugang zur Reproduktionsmöglichkeiten 4. Konkurrenz mit Rivalen eigener Art Beachten: 1. Es gibt niemanden der selektiert 2. Art wird nicht besser, nur angepasster 3. Es ist die Güte der Passung die zwischen leben und Tod entscheidet
- Gegenstand der natürlichen Selektion 1. Spezies o. Populationen (Gruppen?!) Wynne Edward: Gleichgewicht zwischen Ressourcen und Gruppe verhindert das egoistische Handeln eines einzelnen. <-- Unwahrscheinlich! 2. Replikatoren & Containern: Gene! s. nächste Folien
- Selektionseinheiten laut Dawkins 1. nicht weiter reduzierbar 2. können Kopien ihrer selbst erstellen 3. über die Zeit stabil bleibend 4. geringfügige Variationen von Selektion müssen wirksam werden
- Sexueller Dimorphismus Bsp. Pfau Unterscheidliches Aussehen der zwei Geschlechter innerhalb einer Spezies, obwohl selbe Umweltbedingungen und Nahrungsquellen benutzt werden. Bsp. Pfau: Merkmale das sich negativ auf das Kampf ums Überleben auswirken (Pfau Federkleid)
- Fitness (Kuckuck) besonders gute Passung zwischen Individuum und Umwelt. Wird an Anzahl der Nachkommen gemessen. Kuckuck: Erhöht seine Fitness indem er die Fitness anderer schmälert. Adaption damit nicht immer positiv sindern immer ein Kompromiss.
- Mating Exclusivity Nachteile: Paarungsverhalten nur sehr schwer zu beobachten, meist muss es daher aus gemeinsamer Brutpflege geschlossen werden.
- Pair-Bond- Characteristics Merkmale der Bindung zwischen den Partnern versch. Geschlechts Nachteile: suggeriert eine Nähe die gar nicht vorhanden sein muss & es kann verschiedene Arten von Bindungen geben z.B: Monogamie (jährlich, leben lang) Polygamie (Polgynadrie, Polygynie, Polyandrie)
- Warum drücken sich die meisten Männchen um die Aufzucht der Jungen? Für das Weibchen ist das Scheitern der Aufzucht mit sehr viel mehr Kosten verbunden. 90%der Vögel monogam, meisten Säugetiere Polygyn