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BWL 1.Semester (Subject) / 1. BWL & Unternehmensführung (Lesson)
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- Ökonomisches Prinzip planvolle Versorgung des Menschen mit knappen Gütern erfordert entweder Minimumprinzip (minimaler Input für bestimmten Output) oder Maximumprinzip (bestimmter Input für maximalen Output)
- Systemindifferente Faktoren - Kombination von Produktionsfaktoren - Prinzip der Wirtschaftlichkeit - Finanzielles Gleichgewicht
- Systemabhängige Faktoren - Autonomieprinzip - Erwerbswirtschaftliches Prinzip - Prinzip des Privateigentums
- Eugen Schmalbach (angewandte BWL) Ziel: dem Leitungspersonal Organisation und Führung durch Empfehlungen erleichtern
- Wilhelm Rieger (reine BWL) Vortäuschung von Wertfreiheit, die nicht gegeben ist
- Erich Gutenberg (deutsche Nachkriegs-BWL) - Begriff und System der Produktionsfaktoren - Management als dispositiver Faktor (Faktor der Rohstoffe disponiert, effektiv zusammenbringt und optimiert)
- Management als Institution - Gruppe von Personen mit Anweisungsbefugnissen (alle Vorgesetzten) - Eigentümer des Unternehmens - Ebenen: Top-, Middle-, Lower-Management
- Management als Funktion - unabhängig von Personen/Positionen - Steuerung des Leistungsprozesses - Aufgaben, die erfüllt werden müssen, damit das Unternehmen seine Ziele erreicht - "Querschnittsfunktion", die den Einsatz von Ressourcen und das Zusammenwirken der Sachfunktionen steuert
- Adam Smith - Stecknadelbeispiel: Effizienzvorteil durch Spezialisierung, Arbeitsteilung - Manager = Spezialisierung auf Leistungsfunktion - Management = steuernde Unternehmensfunktion - Managementfunktionen: Planung, Entscheidung, Kontrolle, Information, Organisation - Sachfunktionen: Beschaffung, Produktion, Absatz, Finanzen, Personal
- Scientific Management nach Taylor - Trennung von Planung und Ausführung - Kontrolle der Ausführung durchs Management - Funktionsmeistersystem - leistungsorientierte Lohndifferenzierung >> Steigerung der Produktivität
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- Dimensionen des Management Normatives Management: Vorgabe eines wertebezogenen Handlungsrahmens Strategisches Management: wettbewerbliche Steuerung, ausgerichtet m mormativen Management Operatives Management: maßnahmenorientierte und messbare Umsetzung der o. g. Vorgaben
- General-Management - Planung, Entscheidung, Kontrolle - enge Bezüge zum Militär - inhaltsleere, funktionsübergreifende Steuerung des Systems mittels geeigneter Steuerungsprinzipien und -instrumente ("Überdisziplin") - keine Sachfunktion
- Managementfunktionen nach Weihrich/Koontz - Planung - Organisation - Personaleinsatz - unternehmenspolitische Führung - Kontrolle
- POSDCORB-Klassifikation nach Gulick - Planning - Organizing - Staffing - Directing - COrdinating - Reporting - Budgeting
- Managementfähigkeiten nach Macharzina/Wolf - Conceptual Skills: Entwicklung konzeptioneller Gesamtsicht (Strategiekompetenz), Top-Management - Human Skills: Führung von Mitarbeitern und externen Stakeholdern (Sozialkompetenz), Middle-Management - Technical Skills: Einsatz von Instrumenten zur operativen Prozessbeherrschung (Methodenkompetenz), Lower-Management
- Managementrollen nach Mintzberg - Interpersonelle Rollen: Galionsfigur, Vorgesetzter, Vernetzer - Informationsrollen: Radarschirm, Sender, Sprecher - Entscheidungsrollen: Innovator, Problemlöser, Ressourcenzuteiler, Verhandlungsführer
- Dilemmata des Managers - Handeln müssen ohne Konsequenzen zu kennen - Ergebnisse nur gemeinsam erzielbar, Mitarbeiter kaum kontrollier- und beeinflussbar - Verantwortung für Resultate übernehmen, Resultate von anderen verursacht oder unvorhersehbar >> Ambiguitätstoleranz