Betriebswirtschaft (BWL) (Subject) / BWL Grundlagen (Lesson)
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BWL-Grundlagen
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- Nennen Sie mögliche Ziele bei der Rechtsformwahl - Haftung (Grad der Beschränkung) - Finanzierungsmöglichkeiten (Möglichkeiten der Eigen- und Fremdkapitalbeschaffung) - Leistungsbefugnis (Klarheit der Weisungsbefugnis nach innen und Vertretung nach aussen, Selbstständigkeit, Mitbestimmungsgrad) - Gewinn- und Verlustverteilung (Gerechtigkeit, Gleichmässigkeit) - Rechnungslegung und Publizität (Grad der Offenheit) - Steuerbelastung (Minimierung der Ausschüttung) - Rechtsformabhängige Kosten (Minimierung der Gründungskosten und Folgekosten durch Publizität oder Organbestellung - Unternehmenskontinuität (Möglichkeit des Gesellschafterwechsels, Nachfolgeregelung)
- Nennen Sie die Maximen der Haftung für Kaufleite unbeschränkt unmittelbar solidarisch, d. h. gesamtschuldnerisch
- Erläutern Sie die 3 Maximen der Haftung Unbeschränkt = grundsätzlich haften Gesellschafter auch mit PV Unmittelbar = Gläubiger können sich direkt an jeden Gesellschafter halten Solidarisch = Gesellschafter sind untereinander verpflichtet, gesamtschuldnerisch zu haften, d. h. keine Einrede der Haftungsteilung
- Erläutern Sie die 3 Maximen der Haftung Unbeschränkt = grundsätzlich haften Gesellschafter auch mit PV Unmittelbar = Gläubiger können sich direkt an jeden Gesellschafter halten Solidarisch = Gesellschafter sind untereinander verpflichtet, gesamtschuldnerisch zu haften, d. h. keine Einrede der Haftungsteilung
- Situative Einflussfaktoren Märkte - Selektierung/Differenzierung - Globalisierung = mehr Anbieter - Beschleunigung = Kürzere Produktlebenszyklen
- Situative Einflussfaktoren Technologie - Automatisierung - Rationalisierung - Miniaturisierung - ökologisierung
- Situative Einflussfaktoren soziales Umfeld § Überalterung § Individualisierung à Handel wird liberalisiert – Abbau von Handelsbarrieren § Kulturvielfalt § Wertewandel à z. B. veränderte Arbeitsmoral
- Situative Einflussfaktoren Politik § Polarisierung à Spaltung der Gesellschaft (z. B. in links + rechts) § Mitbestimmung § Internationalisierung
- Was sind die Folgen eines Scheingeschäftes? § 117 BGB Ein Scheingeschäft, d.h. eine einem anderen gegenüber abzugebende WE, die mit dessen Einverständnis nur zum Schein abgegeben wird, ist nichtig; auf ein dadurch verdecktes Rechtsgeschäften finden die hierfür geltenden Vorschriften Anwendung. BsP: Grundstückskaufvertrag - ein niedriger Kaufpreis wird beurkundet, um Steuern zu sparen. Es steht fest, dass die VP den Vertrag mit dem beurkudneten Inhalt nicht gewollt haben. Es liegt deshalb ein Scheingeschäft vor, dass gem. § 117 Abs. 1 nichtig ist.
- Aus welchen Bestandteilen besteht eine WE? Einerseits hat die WE eine subjektive Komponente, nämlich den Willen des Erklärenden, andererseits besteht sie aus der Erklärung, also dem objektiven Erklärungsinhalt. Der objektive Tatbestand einer WE besteht aus einem besteht aus einem Verhalten das sich aus der Sicht eines objektiven Beobachters als Aeusserung eines auf die Herbeiführung einer bestimmten Rechtsfolge gerichteten Willens darstellt. Der subjektive Tatbestand ist vom Willen und vom Bewusstsein des Erklärenden gepräft, dass er mit seinem Verhalten eine bestimmte Rechtsfolge auslöst. Fehlt dieser sog. handlungswille oder das Erklärungsbewusstsein, liegt von vornherein keine WE vor,
