93

WISO I (Subject) / Politik (Lesson)

Fragen zur Vorlesung

This lesson was created by S7stkoch.

Learn lesson

Advertisement
  • Definition Wirtschaftspolitik Gesamtheit aller staatlichen Maßnahmen, die den Ablauf des Wirtschaftsgeschehens ordnen, beeinflussen oder unmittelbar festlegen.
  • Charakteristika des Begriffs "positive Ökonomik" Beschreibt und erklärt wirtschaftliche Prozesse Erlaubt Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung Beantwortet die Frage "was ist"  
  • Charakteristika des Begriffes "normative Ökonomik" Bewertet politische Eingriffe in den Wirtschaftsablauf Erlaubt die Auswahl geeigneter wirtschaftspolitischer Mittel, um ein festeglegtes Ziel zu erreichen Beantwortet die Frage "Was soll sein"
  • Kriterien für eine wissenschaftliche Wirtschaftspolitik ist entweder wertfrei, oder gibt enthaltene Wertungen eindeutig als solche zu erkennen (kommt ohne Werturteil nicht aus) darf nicht allein auf persönlichem Erfahrungswissen aufbauen braucht Zielvorstellungen für das politische Handeln intersubjektive Überprüfbarkeit
  • Charakteristika der Wohlfahrtsökonomie Wirtschaftspolitische Maßnahmen werden nach ihrer Effizienz in Bezug auf die Erreichung maximaler Wohlfahrt beurteilt Wohlfahrt wird definiert auf Basis individueller Nutzen der Bürger
  • Eigenschaften wissenschaftlicher Theorien Man muss die zugrunde liegenden Annahmen kennen, um ihr Anwendbarkeit überprüfen zu können Theorien müssen ohne Erfahrungswissen überprüfbar sein ( intersubjektive Überprüfbarkeit)
  • Allgemeine gesellschaftliche Grundziele Freiheit Gerechtigkeit Sicherheit Wohlstand
  • Was versteht man allgemein unter wirtschaftspolitischen Zielen? Angestrebte Zustände oder Entwicklungen Ziele geben an was sein soll und basieren auf und sind Wertvortsellungen
  • Erkläre den Unterschied zwischen materieller Freiheit und Formaler Freiheit Formale Freiheit ("Dürfen") bezieht sich auf die prinzipiellen Möglichkeiten des Einzelnen im Rahmen der bestehenden Rechts- und Wirtschaftsordnung Materielle Freiheit ("Können") wird begrenzt durch die Knappheit der Ressourcen nimmt zu, wenn Besitz, Einkommen und Ausbildungsstand einer Person ansteigen  
  • Nennen Sie Dispositionsmöglichkeiten von a) Unternehmen b) Haushalten a) Investitionsentscheidung Produktionsmenge Arbeitsnachfrage Rechtsform der Unternehmung b) Freie Konsumgüterwahl Freiheit bei Angebot von Produktionsfaktoren
  • Advertisement
  • Was kennzeichnet a) horizontale b) vertikale Zielbeziehungen? a) Ziele können im Hinblick auf die logische Beziehung zueinander untersucht werden Komplementarität, Konkurrenz, Neutralität b) Spezifische Ziele können aus übergeordneten Zielen abgeleitet werden (hierarchische Zielstruktur) Bsp.: Wirtschaftspolitische Ziele können aus gesellschaftlichen Grundzielen abgeleitet werden
  • Welche im Hintergrund stehenden gesellschaftlichen Grundziele entdecken Sie im Ziel der EU-Lebensmittelsicherheitspolitik? Freiheit Wohlstand Sicherheit Ziele: Schutz der menschl. Gesundheit und der Verbraucherinteressen, unter Berücksichtigung der Produktvielfalt und gleichzeitiges Sicherstellen des reibungslosen Funktionieren des Binnenmarktes
  • Gesellschaftliche Grundziele sind.... Freiheit Gerechtigkeit Sicherheit Wohlstand
  • Ziele der EG/EU nach dem EWG-Vertrag Produktivität der Landwirtschaft durch Förderung von techn. Fortschritt steigern Der landwirtschaftlichen Bevölkerung eine angemessene Lebenshaltung zu gewährleisten (Erhöhung des Einkommens) Märkte stabilisieren Versorgung sicherstellen für die Belieferung der Verbraucher zu angemessenen Preisen Sorge zu tragen  
  • Heutige Agrarpolitische Ziele der EU-Kommission Förderung der nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft und ländlicher Gebiete in Europa und dadurch das Wohlergehen auf dem Lande gewährleisten. --> Stabiler und wettbewerbsfähiger Landwirtschaftssektor, in dem hohe Umwelt- und Produktionsstandards eingehalten werden. Parallel dazu Gewähleistung eines angemessenen Lebensstandards der Landbevölkerung. Probleme: konkurriende Ziekbeziehungen Ziele sind nicht exakt spezifiziert
  • Wo sind die Ziele der Agrarmarktpoltitk definiert und wie lauten diese? LwG von 1955 Versorgungssicherstellung mit Nahrungsmittel Produktivitätssteigerung der LW Annäherung der sozialen Lage der LW an diejenige der Personen außerhalb der LW
  • Wirtschaftspolitische Ziele Vollbeschäftigung Verteilungsgerechtigkeit Wirtschaftliche Stabilität Wachstum
  • Definition "Pareto-superior" Als pareto-superior wird der Zustand bezeichnet, bei dem sich einige Individuen besser stellen können, ohne auch nur ein einziges Individuum schlechter zu stellen. Wird durch Allokation von Ressourcen mind. ein Individuum schlechter gestellt, so bezeichnet man diesen Zustand als pareto-inferior.   Der Zustand x ist im Vergleich zu Zustand y pareto-superior, wenn für alle Konsumenten i=i1,...I die Bedingung Vi(x) >= Vi(y) (--> Nutzen) und für mindestens ein Individuum die Bedingung Vi(x) > Vi(y) erfüllt ist.
  • Defintion "Pareto-Effizienz/Pareto-Optimalität" Zustand, bei dem sich kein Individuum besser stellen kann, ohne ein Individuum schlechter zu stellen.   Gegeben sei die Menge aller erreichbaren sozialen Zustände X. x ε X ist Pareto-effizient/optimal, wenn es keinen anderen Zustand x' ε X gibt, der pareto-superior zu x ist.
  • Was wird in einer sog. Edgeworth-Box dargestellt? Eine Schar von Indifferenzkurven (=Güterkombinationen gleichen Nutzens) zweier Individuen. Seitenlänge = insgesamt verfügbare Mengen der beiden betrachteten Güter Jeder Punkt in der Box repräsentiert eine zulässige, vollständige Verteilung der verfügbaren Güter auf die beiden Konsumenten. Alle Tangentialpunkte der Indifferenzkurven sind Pareto-effiziente Allokationen. Ausgehend von unterschiedlichen Ausgangsausstattungen, ergeben sich verschiedene Pareto-effiziente Punkte.
  • Kennzeichen einer Pareto-Effizienten Güterverteilung Gleiche Steigung der Indifferenzkurven --> Gleiches Verhältnis der Grenznutzen der Individuen bzw. gleiche Grenzrate der Substitution
  • Was versteht man unter einer Kontraktkurve? Die Linie (in einer Edgeworth-Box), die alle Tangentialpunkte der Indifferenzkurven verbindet. Alle Tangentialspunkte der Indifferenzkurven sind Parteo-effiziente Allokationen in dr Tauschbox. Punkte auf der Kontraktkurve sind "Pareto-unvergleichbar" (kein Vergleich der Punkte auf der Kontraktkurve möglich, weil beim Übergang vom einen zunm anderen Punkt der Nutzen eines Individuums steigt und der des anderen sinkt)
  • Was ist das Pareto-Kriterium? Es fordert, dass etwa bei Reformen durch die Veränderung kein Individuum schlechter gestellt werden darf als zuvor. Veränderungen dürfen nur zu Verbesserungen oder Erhaltung der materiellen Position der Betroffenen dienen, nicht aber zu einer Verschlechterung auch nur eines beteiligten.
  • Was besagt das "Kaldor-Hicks Kriterium"? "Positiv können alle Maßnahmen beurteilt werden, die zwar das Nutzenniveau einiger Individuen u.U. reduziert, den Gewinnern aber solche Nutzensteigerung erlaubt, dass sie die Verlierer Kompensieren können" kann als Definition einer "potentiellen Pareto-Verbesserung" interpretiert werden. erlaubt Beurteilung von Maßnahmen, ohne dass eine Umverteilung auf einen Pareto-superioren Zustand gegenüber der vorherigen Situation verlangt wird.
  • Warum ist das "Kaldor-Hicks Kriterium" für die Beurteilung wirtschaftspolitischer Maßnahmen besser geeignet als das "Pareto-Kriterium? Jede politische Maßnahme erzeugt Gewinner und Verlierer, was mithilfe des Pareto-Kriteriums nicht bewertet werden kann Das Pareto-Kriterium erlaubt keinen Vergleich verschiedener effizienter Güterverteilungen Kaldor-Hicks Kriterium erlaubt eine Bewertung von Politikmaßnahmen, ohne eine pareto-superiore Umverteilung zu fordern
  • Was zeigt eine Transformationskurve? Die Produktionsmöglichkeiten einer Volkswirtschaft Sie ergibt sich aus einer optimalen Verteilung der vorhandenen Ausstattung mit Kapital und Arbeit auf die Produktion der beiden dargestellten Güter.
  • Kennzeichen einer (pareto-) effizienten Produktionsstruktur Seigung der Transformationskurve entspricht der Steigung der Indifferenzkurve des repräsentativen Haushaltes --> Grenzrate der Transformations = Grenzrate der Substitution (= Das Austauschverhältnis in der Produktion entspricht dem Austauschverhältnis im Konsum unter Beibehaltung des gleichen Nutzen) d.h. solange der Nutzenverlust aus dem notwendigen Verzicht auf Gut 1 kleiner ist als der Nutzengewinn aus der erhöhten Produktion von Gut 2, ist eine Ausdehnung der Produktion von Gut 2, auf Kosten von Gut 1 pareto-superior.
  • Was versteht man unter einem funktionierenden Markt? Funktionierend = ein Mechanismus existiert, der einen markträumenden Gleichgewichtspreis findet jeder einzelne Akteur muss den Marktpreis als gegeben hinnehmen, d.h. sowohl Produzenten als auch Konsumenten haben keinen Einfluß auf den Preis Ein funktionierender Markt erreicht einen Pareto-effizienten Zustand (Zustand kann, MUSS ABER NICHT gesellschaftlich erwünscht sein)
  • Was besagt das Walras-Gleichgewicht? Ein allgemeines Gleichgewicht (=Walras-Gleichgewicht) ist gegeben durch einen Preisvektor p und individuelle Güterbündel z für alle Individuen I, so dass z bei den Preisen p das Nutzenmaximierungsproblem für alle Konsumenten löst Alle Märkte geräumt sind (d.h. die Summe über alle z entspricht den verfügbaren Gütermengen) Walras-Gleichgewichte sind stets Pareto-effizient! Für die gegebenen Preise und individuellen Güterbündel ist für alle Konsumenten ein optimaler Verbrauchsplan erreicht. Alle erreichten Kosumpunkte sind pareto-effizient Die Summe aller individuellen Gütermengen entspricht der insgesamt verfügbaren Gütermenge
  • Erster Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie und seine Bedeutung Walras-leichgewichte sind stets Pareto-effizient Ein funktionierendes System von Märkten koordiniert individuelle Entscheidungen so, dass sich im Gleichgewicht eine effiziente Allokation der Ressourcen ergibt. ABER: Die bloße Existenz eines Marktes sagt noch nicht, dass das Ergebnis auch effizient oder gesellschaftlich gewünscht ist.
  • Advertisement
  • Welche Punkte kennzeichnen die Vorstellung eines walrasianischen Auktionators? Der Auktionator ruft Preise aus Konsumenten nennen Kaufs- und Verkaufsmengen (passen Mengen dem gegebenen Preisverhältnis an) Neue Preisausrufung, wenn kein Gleichgewicht Preisausrufung wird beendet, wenn es zu einem Gleichgewicht zwischen angebotenen und nachgefragten Mengen kommt
  • Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie Jede zulässinge Pareto-effiziente Allokation kann durch passende Wahl der Anfangsausstattung dezentral erzeugt werden = Es gibt eine vielzahl effizienter Güterallokationen und welche effizient sind, hängt von der Anfangsausstattung ab. Die Verteilungsfrage kann von der Effizient getrennt werden Walras-Gleichgewichte führen zu Effizienz und die gewünschte Verteilung kann durch eine entsprechend gewählte Anfangsausstattung erreicht werden
  • Erläutern Sie das Instrument der Kosten-Nutzen-Analyse Instrument zur Operationalisierung des Kaldor-Hicks Kriteriums basierend auf Wohlstandsvergleichen zwischen versch. Politikszenarien Erlaubt die Quantifizierung der monetären Vor- und Nachteile einer Maßnahme für versch. Gruppen der Gesellschaft Erlaubt zu beurteilen, ob die Auswirkungen einer Politikmaßnahme zu einer potentiellen Pareto-Verbesserung führen Die Maßnahmenwirkung wird durch Veränderung ökonomischer Renten gemessen (Konsumenten- und Produzentenrente) =Rentenkonzept
  • Was versteht man unter der Zahlungsbereitschaft eines Konsumenten? Die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten für ein bestimmtes Gut misst die Bereitschaft der Konsumenten in dieser Höhe auf den Konsum aller anderen Güter zu verzichten.
  • Was versteht man unter der Konsumentenrente? Die Fläche, um die der Gesamtnutzen über den Ausgaben liegt KS = Gesamtnutzen - Ausgaben --> Fläche unterhalb der Nachfragekurve N bis zur Preislinie p Wir herangezogen, um Wohlstandswirkungen von Poliikmaßnahmen auf die Verbraucher abzubilden
  • Was versteht man unter der Produzentenrente? Die Differenz zwischen Erlösen und variablen Kosten ("gesellschaftlicher Deckungsbeitrag) PR = Erlöse - variable Kosten --> Fläche oberhalb der Angebotskurve (= aggregierte Grenzkostenkurve) A bis zur Preislinie p Wird herangezogen, um Wohlstandswirkungen von Politikmaßnahmen auf die Produzenten abzubilden
  • Was ist bei der Bewertung von Politiken mit der Kosten-Nutzen-Analyse zu beachten? Man benötigt immer eine Referenzsituation (= Situation ohne die zu bewertende Maßnahme) Die Bewertung findet nur hinsichtlich des Zieles "Wohlstand" statt (andere Ziele bleiben ausgeklammert)
  • Die drei betrachteten Gruppen beim Rentenkonzept der KNA Produzentenrente Konsumentenrente Staatsausgaben- und einnahmen Effekte von Politikmaßnahmen auf die Gesamtgesellschaft ergeben sich aus der Summe der Änderungen für alle drei Gruppen
  • Welche Auswirkungen hat die Erhebung einer Produktionssteuer oder einer Konsumsteuer auf die gesamtwirtschaftlich Wohlfahrt? Die Angebotskurve verschiebt sich nach oben (Produktionssteuer) bzw. die Nachfragekurve verschiebt sich nach innen (Konsumsteuer) Die Staatseinnahmen steigen Die Produzentenrente und die Konsumentenrente sinkt Die Gesamtwohlfahrt sinkt! Erhebung einer von der Höhe gleichen Steuer auf Produktion oder Konsum hat die gleichen Wirkungen auf die Wohlfahrt (ohne Aussenhandel)
  • Welche Auswirkungen haben verschiedene Elastizitäten auf die Wohlfahrtsänderungen? Mit steigenden Elastizitäten steigen die Wohlfahrtsverluste und das Steueraufkommen geht zurück. Je höher die Angebotselastizität, umso höher der Rückgang der gehandelten Menge Bei sehr inelastischer Nachfrage wird die Steuer fast vollständig von den Konsumenten getragen und die Wohlfahrtsverluste sind klein Hohe Elastizitäten Steueraufkommen sinkt Wohlfahrtsverluste steigen Niedrige Elastizitäten Nachfragerückgang kleiner, Preisanstieg stärker Steueraufkommen steigt (=Verlust an Konsumentenrente) Konsumentenrentenverlust steigt Produzentenrentenverluste sinken
  • Wozu verwendet man in den Wirtschaftswissenschaften die Spieltheorie? Methode zur Untersuchung strategischer Interpendenzen (=wechselseitige Beeinflussung) Immer dann relevant, wenn wenige wirtschaftliche Agenten sich wechselseitig beeinflussen Bsp.: Untersuchung von Preisbildungsprozessen bei wenigen Anbieter/Nachfrager auf einem Markt) Verhandlungen weniger Verursacher von Umweltemissionen mit begrenzter Anzahl Geschädigter
  • Was ist das Grunddilemma aller Situationen von Marktversagen? Individuell rationales Verhalten führt zu  einem kollektiv nicht rationalen Resultat (--> Gefangenendilemma). Das soziale Optimum wird nicht erreicht, weil es individuell rationaler ist zu gestehen. Dies leiße sich nur auflösen, indem man die Speilregeln ändert und die Möglichkeit verbindlicher Absprachen existieren würde.
  • Was versteht man in der Spieltheorie unter einer strikt dominanten Strategie? Eine strikt dominante Strategie eines Spielers ergibt die beste Auszahlung unabhängig von der Strategie der anderen Spieler. Ergibt für alle möglichen Strategien der anderen Spieler die beste Auszahlung für den Spieler.
  • Unter Marktversagen versteht die wissenschaftliche Wirtschaftspolitik Situationen bei denen... Die durch den Preismechanismus erlangte Güterallokation  kein Pareto-Optimum darstellt Ein Widerspruch zwischen kollektiver und individueller Rationalität existiert
  • Was kennzeichnet ein öffentliches Gut? Keine Rivalität im Konsum Kein Ausschluß von Konsum Bsp.: Landesverteitigung, Erdatmosphäre, Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln, Kulturlandschaft, veröffentlichte wissenschaftliche Erkenntnisse,...
  • Was kennzeichnet ein Clubgut? Ausschluß vom Konsum (möglich) Rivalität im Konsum (z.B. durch Überfüllung) Neue Konsumenten verringern den Genuss der schon Anwesenden ohne das dies für die Neuen relevant wäre --> ineffiziente Übernutzung Bsp.: Badestrände, Autobahnen, Kinos, Vorlesungen,...
  • Was kennzeichnet ein Allmende Gut? Kein Ausschluß vom Konsum (nur durch kollektive Entscheidungen) Rivalität im Konsum Beste individuelle Strategie ist die maximale Nutzung --> ineffiziente Übernutzung wahrscheinlich Bsp.: Dorfweide, Fischbestände in den Ozeanen, Wildbestände, Wasser in einem Flusseinzugsgebiet,...
  • Was kennzeichnet ein privates Gut? Ausschluß vom Konsum Rivalität im Konsum
  • Was versteht man unter Freifahrern/Trittbrettfahrern? Personen, die keinen Beitrag für öffentliche Güter leisten, diese aber nutzen
  • Ergebnisse aus Experimenten zum Freifahrerproblem Freifahrerhypothese in strikter Form nicht zu bestätigen --> kooperatives Verhalten wird auch beobachtet obwohl individuell nicht rational Freifahrerverhalten ist relevant , wenn auch nicht in dem Ausmaß wie bei individuell rationalem Verhalten erwartbar wäre Beiträge zu öffentlichen Gütern nehmen regelmäßig im Spielverlauf ab Gruppengröße hat keinen Einfluß