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Geschichte (Subject) / Reformation und Dreißigjähriger Krieg (Lesson)

Gruppenarbeit einer 7. Klasse, basierend auf: Das waren Zeiten, Band 1, Ausgabe Brandenburg.

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  • Methodenkarte: Bildquellen analysieren Bildquellen tragen dazu bei die Geschichte zu erhalten und es wird über sie nachgedacht Titel betrachten und verstehen Um welche Bild Art handelt es sich (Foto, Gemälde, Grafik o.ä.) Maler des Bildes finden Warum wurde das Bild gemalt? Für wen? Welchen Hintergrund hat das Bild? Zu welcher Zeit wurde das Bild gemalt? Was war mit dem Maler in dieser Zeit? Symbole verstehen und interpretieren
  • Glaube und Kritik Martin Luthers Glaube Luthers: er glaubte, dass die Kirche nur Geld durch den Ablasshandel verdienen wollte und glaubte, dass Gott die Sünden verzeihen Übersetzung der Bibel: Luther überstzte die Bibel ins Deutsche, damit die Menschen sie lesen konnten Papst Leo der X.: Papst zu Luther:"Luthers Zeit verweilt wegen  Aufstand gegen die Kirche Kritik an die Kirche: kritisierte den Ablasshandel Ablasshandel: durch denn Ablasshandel kaufte man seine Sünden frei 95 Thesen: nagelte die 95 Thesen an die Wittenberger Kirche Reformation: Luther leitete die Reformation der Katholischen Kirche ein Martin Luther: ist 1483 geboren (in Eisleben), seine Großeltern waren Bauern
  • THOMAS MÜNTZER 1. GeburtThomas Müntzer wurde im Jahre 1486 oder 1489 in Stollberg im Harz geboren2. BerufThomas wurde Pfarrer und war von 1514-1525 als Pfarrer an verschiedenen Orten tätig gewesen. 3. Vergangenheit 1518 schloss er sich mit vielen anderen Martin Luther an, denn er fand, wie viele andere auch, das was Martin Luther predigte richtig.  4. seine Gedanken Aus dieser Glaubensrichtung machte er sich seine eigenen Gedanken, die er auch Predigte. Durch diesen Predigen fand er Anhänger sowie Unterstützer und gründete 1524 in Allstadt den Bund "Bund getreulichen und göttlichen Willens" Damit richtete er die Gesellschaft gegen den Gott- losen auf. Aus diesem Grund wurde Thomas aus Allsted vertrieben. 5. Unterstützer1525 fand er sehr viele Unterstützer und konnte somit, das ausführen, was er für richtig hielt, z.B.: räumte er Klöster aus, das die Obdachlosen ein Dach über den Kopf hatten, und noch vieles mehr hat er gemacht.6. Verurteilung + TodIm Winter von dem Jahr 1524/25 nahm er Kontakt zu auf ständigen Bauern auf. 1525 wurde Thomas anführer aufständiger Bauern in Thüringen. Am 27. Mai 1525 wurde er in der Schlacht in Frankenhausen gefangen und dann hin gerrichtet.
  • Verlauf des Dreißigjährigen Krieges bis 1629 Im Krieg kämpfte die katholische Liga gegen die protestantische Union. Zur Liga gehörten Spanien., Polen und Bayern Zur Union gehörten Frankreich, Niederlande, Dänemark und Schweden. Die Aufstände in Böhmen gewannen Überhand, unter diesen Umständen wurde Friedrich V. von der Pfalz neuer böhmischer König. Am 3.11. verloren böhmische Truppen die "Schlacht am Weißen Berg" bei Prag. Tilly führte die katholischen Truppen nach Norden. Das protestantische Dänemark griff gegen Tilly in den Krieg ein und verlor, so musste der dänische König schwören, sich nicht in die Angelegenheiten einzumischen.
  • Gegenreformation und katholische Reform Auf die protestantische Reformation reagierte die katholische Kirche ebenfalls mit einer Erneuerung. Im Trient wurden 1563 Reformen beschlossen z.B.: Einrichtungen wie Priesterseminare zur Ausbildung der Priester und Aufsicht über die Geistlichen. Mit der inneren Neugestaltung sollten Fürsten, die zum protestantischen Glauben über gestiegen waren zurück gewonnen werden. Die katholische Kirche beauftragte den neugegründeten Jesuitenorden mit der Verbreitung des katholischen Bekenntnisses und sagte somit dem Protestantismus den "Kampf" an. Die katholische Reform ist die geistige Erneuerung undklare Abgrenzung katholischen von der reformatorischen Lehre 1542 gründete der Papst das heilige Offizium, eine neue Inquisitionsbehörde die mit den katholischen Fürsten zusammenarbeiten 1559 versuchte der Papst mit Hilfe des Index vom lesen kritischer und angeblich schädlicher Werke abzuhalten 1966 wurde der Index aufgehoben
  • Beginn der Reformation bis 1517 Reformation heißt (lat: reformatio) Wiederherstellung, Zurückführung Verschiedene Reformatoren (allen voran Thomas Müntzer mit der ersten deutschsprachigen Gottesdienstordnung; 1523 auch Karlstadt oder Luther) bemühten sich um die Schaffung von Gottesdienstordnungen in der Landessprache. Im Zentrum dieser Ordnungen standen Schriftlesungen und Predigt. Die deutsche Bibelübersetzung ermöglichte es jedem Gemeindemitglied die Auslegung des Pfarrers (Predigt) mit dem Wort der Bibel zu vergleichen. 1517 stellte Martin Luther seine Thesen gegen den Missbrauch des Ablasses zur Diskussion. Martin Luther wurde am 10.Nov.1483 in Eisleben (Thüringen) geboren und war ein Augustinermönch; 1507 wurde er in Erfurt zum Priester geweiht und 1512 wurde Luther Doktor der Theologie und Professor für Bibelauslegung in Wittenberg. Am 18.Feb.1546 starb er. Reformation bedeutet nicht nur Luther!Nicht nur Luther hat die Reformation angestoßen. In der Schweiz z.B. wurde die Reformation von Leuten wie Johannes Calvin und Huldrych Zwingli ausgelenkt.
  • Verlauf des dreißigjährigen Krieges ab 1629 1629 Der Friede von Lübeck -> Dänenkönig musste versprechen, sich nicht mehr einzumischen. 1629 Ferdinand II erließ Restitutionsedikt zur Wiederherstellung. 1630 Schweden greift ein + Erhalten von Frankreich finanzielle Unterstützung. Sie erobern Pommern, Mecklenburg & Brandenburg. 1632 Tod von Schwedenkönig in der Schlacht bei Lützen. 1634 Schweden werden zurückgedrängt. 1635 Der Friede von Prag >>Kaiser + Sachsen << -> schwedisches Bündnis zerbrach. 1635 Frankreich greift an der Seite Schwedens ein. 1644/45 Nach weiteren 13 Jahren Verwüstung werden langsam Friedensverhandlungen aufgenommen
  • Auswirkungen des dreißigjährigen Krieges auf die Bevölkerung Der dreißigjährige Krieg begann 1618 und endete 1648. Die Menschen in Böhmen mussten wieder den katholischen Glauben annehmen. Über 150.000 flohen oder wanderten aus, nachdem Ferdinand II. vom böhmischen Adel entmachtet wurde 1624/26 sowie 1634/1636 gab es zwei große Pestepidemien. Gründe dafür waren die schlechte Ernährung und die schlechten hygienischen Verhältnisse. Daraus folgte, dass die Bevölkerung um 30% bis 50% zurückging. In Mecklenburg sogar um 70%. Es wurden außerdem viele Dörfer und sogar Städte zerstört. Es starben auch Menschen an Hungersnot, weil sie kein Geld für Lebensmittel hatten. Brot wurde immer teurer, weil man es nicht mehr so gut herstellen konnte, da die Ackerfelder zum größten Teil zerstört wurden. Und weil so viele Menschen starben, gab es auch immer weniger Bauern, die das Acker bewirtschaften konnten.
  • Politische Folgen der Reformation Luther und sein Gefolge wurde im ganzen Reich zu Vogelfrei gesprochen worden. Der Kaiser wies das Augsburger Bekenntnis das zeigen sollte, dass die evangelische Lehre mit der katholischen übereinstimmt zurück. Der Schmalkaldische Bund wurde unter der Führung von Hessen und Kursachsen gegründet. Karl V. wehrte sich mit Gewalt in Form des Schmalkaldischen Krieges gegen den neuen Glauben - Die Protestanten verloren den Krieg.. Beim Versuch seine Macht im Reich zu stärken verursachte er den Fürstenaufstand. Im Jahr 1555 schlichtete Ferdinand I. den Religionsstreit mit dem Augsburger Religionsfrieden.
  • Der Westfälische Friede Der Westfälische Friede von 1648, ausgehandelt in Münster und Osnabrück, beendete die Kampfhandlungen des Dreißigjährigen Krieges. Es wurden zwei Friedensverträge für das Heilige Römische Reich unterzeichnet: a) zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Frankreichb) zwischen dem Heiligen Römischen Reich und Schweden Das Reich wurde zu Kriegsentschädigungen verpflichtet und musste Gebiete abtreten an Frankreich und Schweden. Die Niederlande wurde aus dem Heiligen Röm. Reich ausgegliedert und als unabhängig anerkannt. Der Westfälische Friede beinhaltete erstmals eine Gleichstellung der beiden christlichen Religionen.
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  • Auswirkungen der Reformation in Europa GlaubensspaltungDie Glaubensspaltung war die Aufteilung der mittelalterlichen katholischen Einheitskultur. Augsburger ReligionsfriedenDer Augsburger Religionsfrieden war ein Reichsbeschluss des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das den lutherischen Reichsständen ständige Besitzansprüche und freie Religionsausübung getattete. Das Gesetz wurde am 25.09.1555 geschlossen. Ursache des dreißigjährigen KriegsDie Glaubensspaltung war der Grund des dreißigjährigen Kriegs, da es zwischen den Katholiken und Protestanten ständig Streit (um Land, Gut etc.) gab. KirchenkritikerKirchenkritiker waren Persönlichkeiten (wie Martin Luther und Johannes Hus) die die Kirche, ihre Handlungen und besonders den Ablasshandel kritisierten und anderer Ansichten waren. Martin LutherMartin Luther war ein deutscher Mönch und Kirchenkritiker, der 1483 in Eisleben (Thüringen) geboren wurde und den Anstoß für einen tiefgreifenden Wandel der Christenheit gab. WartburgDie Wartburg ist die Burg, auf der Luther von Friedrich den Weisen  als „Junker Jörg“ versteckt wurde. Wormser EdiktDas Wormser Edikt war ein Erlass Karl V., das am 8.5.1521 über Luther die Reichsacht verhängte. ReichsachtDie Reichsacht war in der frühen Neuzeit eine vom König bzw. Kaiser unter Mitwirkung der Reichsgerichte und der Kurfürsten verhängte Ächtung einer Straftat, die Verurteilung erstreckte  sich auf das ganze Gebiet des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. KonfessionenKonfessionen waren Glaubensbekenntnisse in Europa. Folgende Reformierte waren besonders verbreitet: Calvinisten Lutheraner (in Skandinavien verbreitet) Anglikaner (in Irland, Nordirland, Wales und England verbreitet) Hugenotten/Calvinisten (in Schottland, Frankreich und in der Schweiz verbreitet)
  • Hexen und Hexenprozesse im Mittelalter und der Renaissance UrsachenChristen litten unter der Auflösung des bisher gültigen Weltbildes, der Glaubensspaltung und den Kriegen. Furcht vor dem leibhaftigen Teufel war gewachsen. Ende des 15.Jahrhundert begann die Hexenverfolgung. Der Hexenhammer ist ein Buch in dem beschrieben wurde wie man eine Hexe erkennt, was sie macht, und wie man sie bestrafen sollte. Er wurde bis 1669 in 29 Auflagen gedruckt Folterinstrumente z.B.    - die Beinschraube    - der Stachelstuhl    - der Scheiterhaufen    - die Wasserprobe    - die Feuerprobe Der Glaube: Die Menschen glaubten an Zauberer, Dämonen und am meisten an Hexen. Dieser Glaube verbreitete sich langsam aber sie glaubten sehr stark daran. Der Widerstand gegen die Hexenprozesse: Menschen (z.B. Friedrich Spee von     Langenfeld) hielten an dem Glauben fest, aber lehnten die grausamen Foltern ab. Im 17. Jahrhundert wurde Strafbestand Hexerei und Zauberei aufgehoben. Jedoch fanden im 18. Jahrhundert noch einzelne Prozesse statt. Vorgehen eines Prozesses: Die Prozesse fanden in katholischen und protestantischen Gebieten statt, also ein Gericht, wo der Gerichtsherr entscheiden konnte, ob der Prozess eröffnet wurde oder nicht, was er am meisten auf Druck der Bevölkerung tat. Anwesend mussten ein Richter, zwei Schöffen und ein Gerichtsschreiber sein.Anklagepunkte waren    - Teufelspakt, beim dem Gott geleugnet wird    - Teufelsbuhlschaft, eine Art Hochzeit mit dem Satan    - Schadenszauber,die Schädigung und Vernichtung von Menschen und Tieren    - Hexensabbat, auf dem Hexen und Teufel Feste feiern Folgen: Viele unschuldige Menschen wurden umgebracht, die Kirche verlor viel Geld, weil sie Geld z.B. für den Scheiterhaufen investiert haben und sehr viele Menschen verloren den Glauben an Hexen. Es wurden mindestens 30.000 Menschen hingerichtet. Etwa 80% aller Verurteilten waren Frauen ländlicher Unterschichten. Es wurden nicht einmal Kinder verschont
  • Die Bauernkriege Gründe des Aufstandes/ SituationDie Situation der Aufständigen war sehr schlecht Aufgrund einer             Landwirdschaftskriese dadurch stiegen die Abgaben und ihre Mittel wurden eingeschränkt. Vereinigung der BauernEs vereinigten sich die Bauern die unzufrieden waren, Bergleute, … und bereits 1483-1517 hatten sich die „Späher“ und die „Freiburger“ zu Haufen gebildet. BundschuhDer Bundschuh war das Zeichen des Bundes zwischen Späher und Freiburger, der oftmals verraten wurde weswegen Mitglieder ihr Hab und Gut verloren, gefoltert und sogar hingerichtet wurden. Aufstand gegen die ObrigkeitIm Jahre 1525 wurde gemeldet, dass sich der „gemeine Mann“ auf dem Land und in den Städten gegen die Obrigkeit auflehnte. (Der Anfang nahm bei den Bauern aus Stühlingen.) Die Ziele des „gemeinen Mannes“Es gab verschiedene Ziele der Bauern unter anderem neue und verbesserte Lebens- und Rechtsverhältnisse, die Aufhebung der Leibeigenschaft und die Abschaffung von Adel und Kirche. Betroffene OrteBetroffene Orte waren z.B. Stühlingen, Freiburg, Salzburg, Würzburg und noch viele andere. Das blutige EndeAnfangs war die Obrigkeit wie gelähmt doch bald schickten sie Söldnerheere und es kam zu blutigen Schlachten (die letzten 1526 in Tirol) bei denen es viele Opfer und Hinrichtungen Gab. Folgen des KriegesDie eigentlichen Sieger des Bauernkrieges waren die Landesfürsten denn zwar hatten die Bauern in einigen Teilen Deutschlands ihre Forderungen durchsetzen können, doch im Großen und Ganzen hatten sie ihr Ziel nicht erreicht, denn besonders im Osten verschlechterte sich die Lage nur noch mehr denn sie verloren die Freiheit und mussten noch mehr Frontdienste leisten.
  • Ursachen des dreißigjährigen Kriegs Am 23.Mai drangen 1618 böhmische Adlige und protestantische Bürger in das Prager Schloss ein und warften dort drei Beamte des Königs aus dem Fenster. Unter der Führung Friedrichs von der Pfalz schlossen sich acht protestantische Fürsten und 17 Städte zu einem militärischen Schutzbündnis zusammen: der Union. Ein Jahr später schlossen die katholischen Fürsten, Äbte,Bischöfe und Städte einem Gegenbündnis: die Liga.Damit war der Augsburger Religionsfriede 1555 zerbrochen. Die Unterstützer von der Union waren Frankreich, Dänemark,England, Schweden und die Niederlande. Dagegen waren die Unterstützer von der Liga Spanien und Polen. Ein weiterer Grund für den Dreißigjährigen Krieg waren natürlich die unterschiedlichen Glaubensrichtungen.Die Union war protestantisch und die Liga katholisch.Es gab immer wieder kleine Auseinandersetzungen zwischen den beiden Religionsgemeinschaften. Die böhmischen Stände verboten den Jesuitenorden(Klöster für Mönche und Nonnen)und zwangen die katholischen Fürsten das Land zu verlassen und erklärten Ferdinand als böhmischen König abgesetzt(von seiner Macht entlassen).