Personalmanagement (Subject) / Allgemein (Lesson)

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  • Rechtsquellen des kollektiven Arbeitsrechts - BetrVG - TVG - Arbeitskampfrecht
  • Funktionen von TV (aus Arbeitnehmersicht) - Schutzfunktion: Bindungswirkung, Rechtssicherheit - Verteilungsfunktion: Sicherstellung der Beteiligung am Erfolg - Partizipationsfunktion: Sicherstellung der Ausgestaltung der AB
  • Funktionen von TV (aus Arbeitgebersicht) - Ordungsfunktion: Typisierung, Kostenkontrolle - Friedensfunktion: keine Arbeitskämpfe - Kartellfunktion: kein Bieterwettbewerb - Rechtssicherheit: veränderungen in der Rechtssprechung
  • Öffnungsklauseln - Härteklausel: Zustimmung der TVP zu Antrag des Betriebs - Öffnungsklausel mit Zustimmung: Zustimmung der TVP zu Betriebsvereinbarung abweichend vom TV - Öffnungsklauseln ohne Zustimmung: keine Zustimmung der TVP erforderlich - Kleinbetriebsklausel: Keine Zustimmung der TVP erforderlich - Einstiegstarife: Keine Zustimmung der TVP erforderlich
  • Merkmale deutsches AN-AG-Modell 1. Mitbestimmung 2. Intermediarität: BR zwischen AN und AG 3. Verrechtlichung: enge rechtliche Bindungen 4.  Repräsentativität: BR als Vertretungsorgan 5. Zentralisierung: TVP in zentralisierten Verbänden
  • Günstigkeitsprinzip Sollten mehrere Rechtsnormen miteinander kollidieren, so finden die für den AN günstigere und nicht die ranghöheren Regelungen Anwendung
  • Einschränkungen in der Vertragsfreiheit - Abschlussfreiheit -> Diskriminierung - Formfreiheit -> Tarifvertrag - Inhaltsfreiheit -> Verstoß  gegen Gesetze
  • Ziele der Personalentwicklung (aus Unternehmenssicht) - Verbesserung der Arbeitsleistung - Sicherung des Personalbestandes in qualitativer Hinsicht - Steigerung der Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt
  • Ziele der Personalentwicklung (aus AN-Sicht) - Verbesserung der Aufstiegschancen - Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit - Steigerung der Motivation
  • Klassifikation von dualen Studiengängen - ausbildungsintegriert: Studium parallel zur Ausbildung - praxisintegriert: Zweisemstriges Praktikum parallel zum Studium - berufsintegriert: Studium nach Abschluss einer Ausbildung - berufsbegleitend: Selsbtstudium mit Begleitseminaren neben einer Tätigkeit im Unternehmen
  • Kenntnisse - explizites und implizites Wissen
  • Fähigkeiten - Kognitive, psychische und physische Basis für Handlungen - Steuerung der Handlung
  • Fertigkeiten - erlernbares sowie anwendungs- und funktionsbereites Können
  • Entwicklungsziele Bescheibung eines gewünschten Zustandes -Bsp: offene Kommunikation
  • Entwicklungsobjekte Konkrete Definition des Ansatzpunktes von Maßnahmen - Bsp: Führungsstil
  • Probleme bei der Bestimmung der Fähigkeitslücke 1. Fähigkeitsmerkmale sind nicht immer eindeutig bestimmbar, deshalb bestimmung der Leistungsmerkmale, welche aber nur Untergrenze sind 2. Es ist nicht möglich für zukünftige Aufgaben Sollfähigkeitsmerkmale zu bestimmen 3. Unterschiede bei der Struktur von Fähigkeitsprofil und Anforderungsprofil
  • Bildungscontrolling Controlling des Lernerfolgs: - Einschätzung der Weiterbildungsmaßnahmen von den Betroffenen (z.B. Fragebogen) - Überprüfung des Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters vor und nachher Kosten- und Rentabilitätscontrolling: - Kostencontrolling: Erfassung, Analyse und Überwachung der Höhe der WBK - nutzenorientiertes Rentabilitätscontrolling: Frage nach der Wirtschaftlichkeit  
  • Kosten der Personalentwicklung direkte Kosten -> Personalkosten, Sachkosten indirekte Kosten -> Opportunitätskosten, Folgekosten
  • Quantitative Methoden des n. o. RC Einzelvergleich mit Kontrollgruppen: Bildung einer Experimentalgruppe und einer Kontrollgruppe - hohe Kosten - Problematik der Bildung einer echten Kontrollgruppe Humanvermögensrechnung:Erfassung und Veränderung des Humanvermögens - bislang kein geeignetes Verfahren zur Humanvermögensrechnung - Problematik der Zurechnung einer WBM zu Humanvermögen
  • qualitative Methoden des n. o. RC - Beurteilungsbogen - Gespräche zwischen Mitarbeiter und Führungskraft Problem: Keine validen, vertrauenswürdige und objektive Methoden
  • Fehlerquellen der Leistungsbeurteilung - Neigung zu Projektion - Sperrung gegen Unähnlichkeit - Vorurteile - Reueeffekt - Übernahme von Fremdurteilen
  • Nachteile von FTV - keine Differenzierung nach Branchen und Qualifikation - keine Beachtung der wirt. Situation und Leistungsfähigkeit einzelner Betriebe
  • Arten von TV (nach Inhalt) - Lohn und Gehaltstarifvertrag: - Rahmentarifvertrag - Manteltarifvertrag
  • Beteiligungsrechte des BR Mitwirkungsrechte = - Informationsrechte - Anhörungsrechte - Beratungsrechte AG ist in seiner Entscheidung und Ausführung frei Mitbestimmungsrechte = - Widerspruchsrecht - Zustimmungsrecht - Initiativrecht BR kann Entscheidungen des AG blockieren
  • Arten von Vereinbarungen zwischen BR und AG Regelungssprache: - formlose Einigung zwischen BR und AG in betr. Angelegenheiten - Transformation des Vereinbarten in das Arbeitsverhältnis Betriebsvereinbarung: - formelle Einigung für die ganze Belegschaft - freiwillige Betriebsvereinbarung - Erzwingbare Betriebsvereinbarung mit Hilfe der Einigungsstelle 
  • Dienst- und Werkvertrag Dienst und Werkvertrag zeichnen sich durch Arbeitsleistungen auf schuldrechtlicher Grundlage aus. Dienstgeber und Dienstnehmer zeichnen sind nicht sozial und wirtschaftlich von einander abhängig.
  • Kontrolle der Personalentwicklung prozedurale Kontrolle: - Wurden die Teilaktivitäten der Aufgabe erledigt? erfolgsorientierte Kontrolle: Inwieweit trägt eine Weiterbildungsmaßnahme zur Erreichung der Ziele bei?
  • Nachteile des Scoringmodell Inhaltliche Probleme: - Vollständigkeit der Alternativen - Vollständigkeit der Kriterien - Entscheidungsprobleme, wenn die Ergebnisse eng aneinander liegen Methodische Probleme: - Überschneidungen sind möglich - Differenzierung zwischen Muss-und-Kann-Kriterien - Ermittlung der Gewichte
  • Vorteile des Scoringmodells Inhaltliche Chancen: - gleichzeitige Berücksichtigung mehrerer Kriterien - Transparent im Entscheidungsprozess Methodische Chancen - leicht verständliches Verfahren - Prüfung durch Sensibilitätsanalysen
  • Genfer-Schema - Können  - Verantwortung  - Belastung - Umgebungseinflüsse