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Marketing (Subject) / Enstehung des Marketing/Absatzwirtschaft (Lesson)
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- Was ist ein Verkäufermarkt? Mehr Nachfrager als Anbieter
- Was ist ein Käufermarkt? Nachfrager - Vielzahl von Anbietern
- Nennen Sie die Entwicklungsschritte des Marketings. 1. Produktionsorientierung 2. Verkaufsorientierung 3. Marktorientierung 4. Strategisches Marketing
- Nennen Sie eine Definition des Begriffs Marketing aus der eine Aufgabe des Marketings deutlich wird. Marketing bedeutet Planung, Koordination, Durchführung und Kontrolle aller auf die aktuellen und potenziellen Märkten ausgerichteter Unternehmensaktivitäten unter Einbeziehung der Kundenbedürfnisse.
- Nennen Sie vier Grundformen des Marketings. Konsumgütermarketing Industriemerketing Handelsmarketing Marketing für öffentliche Betriebe Dienstleistungsmarketing
- Nennen Sie die vier klassischen Markting-Mix Elemente. Produktpolitik Preispolitik Kommunikationspolitik Vertriebspolitik
- Nennen und beschreiben Sie die zusätzlichen Marketing-Mix Instrumente, die beim Dienstleistungsmarketing im Vergleich zum klassischen Konsumgütermarketing zu berücksichtigen sind. Dienstleistungsmarketing bezeichnet Marketingaktivitäten, bei denen die angebotenen Absatzobjekte Dienstleistungen darstellen. Für den Markt der Krankenversicherung gilt : die Kunden können die Qualität der Leistung oft nicht bewerten oder überprüfen. Daraus ergibt sich für die Kunden ein subjektiv hohes Wahlrisiko. 4Ps- bzw. 7 Ps im Dienstleistungsmarkteting. Zusätzliche Elemente des Dienstleistungsmarketing-Mixes: Personalpolitik: Die Personalentwicklung und -betreuung sind entscheidend für die interne Servicequalität. Über die Kontakte der Mitarbeiter zu unseren Kunden wirkt sich diese unmittelbar auf die externe Servicequalität aus. Gerade bei Dienstleistungen, bei denen das Verhalten der Mitarbeiter unmittelbar auf die Qualitätswahrnehmung der Kunden einwirkt, ist dies ganz entscheidend. Organisationspolitik: Organisatorische Aspekte, wie die Gestaltung der Arbeitsbedingung und des Arbeitsumfeldes unter Berücksichtigung der Kundenorientierung, wirken sich ebenfalls direkt auf Mitarbeiter und Kundenzufriedenheit aus. Prozesspolitik: Der Erfolg der AOK hängt nicht zuletzt entscheidend vom Management ab. Management verstanden als Prozessmanagement versteht seine Aufgabe vor allem in der ständigen Verbesserung von Arbeitsabläufen. Ziel ist es, hierdurch eine Unternehmenskultur zu entwickeln und zu leben, die bei allen Unternehmensleistungen und -angeboten eine kundenorientierte Ausrichtung gewährleistet.
- Beschreiben Sie, was unter einem Marketingkonzept verstanden wird und benennen Sie die verschiedenen Konzeptionsebenen. Eine Marketing-Konzeption kann aufgefasst werden als ein Schlüssiger, ganzheitlicher Handlungsfahrplan (Fahrplan), der sich an den angestrebten Zielen ("Wunschorten") orientiert, für ihre Realisierung geeignete Strategien (Route) wählt und auf Ihrer Grundlage die adäquaten Marketinginstrumente (Beföderungsmittel) festlegt. Ebene - die Marketingziele: Wo sollen wir hin? Ebene - die Marketingstrategie: Wie kommen wir dahin? Ebene Marketing-Mix: Wahl der Beförderungsmittel
- In welche zwei Bereiche lassen sich Marketingsziele grundsätzlich unterscheiden? Nennen Sie jeweils zwei Beispiele für Marketingziele innerhalb dieser Bereiche. ökonomische Marketingziele Umsatz Deckungsbeitrag Absatz Preise und Marktanteile außerökonomische Marketingziele Bekanntheit Image/Sympathie Distributionsgrad Wiederkaufrate und Kundenzufriedenheit
- Nennen Sie jeweils mindestens ein Marketingziel der AOKN für die beiden Bereiche (Ökonomischen Ziele der AOK & Außerökonomische Ziele der AOK) Ökonomische Ziele AOK : Wir halten bzw. bauen unseren Marktanteil weiter aus. Wir sind innovativer, starker Vertragspartner und nehmen aktiv Anteil an einer guten Versorgung unserer Versicherten Außerökonomischen Ziele AOK: Wir sind die Gesundheitskasse
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- Erläutern Sie, was unter dem Begriff Marke allgemein verstanden wird und nennen Sie die Aufgaben/ Funktionen, die eine Marke hat. Kundenorientierte Perspektive: Ein in der Pysche des Menschen verankertes unverwechselbares Bild von einem Produkt oder einer Dienstleistung. Funktionen der Marke aus Sicht... des Marktführers: Differenzierung, Markteintrittsbarrieren, Preispremium,.. des Handels: Minderung des Absatzrisikos, Imagetransfer, Kundenbindung vor allem durch Eigenmarken des Verbrauchers: Identifikation, Qualitätssingnal, Erleichterung der Informationsverarbeitung, Vermittlung eines Erlebniswertes
- Beschreiben Sie die Bedeutung und Aufgabe der Marke AOK Die Gesundheitskasse für das Unternehmen AOK Wichtig: Markenführung Eine starke Marke unterstützt die Effektivität der integrierten Kommunikation hohes Maß an Wiedererkennung, Hohe Glaubwürdigkeit, weil Widersprüche vermieden werden, Optimaler Einsatz von Werbebudget Identifikation von Kunden und Mitarbeitern mit der Marke Positives Image der Marke AOK ist die Basis für effektive Vertriebsarbeit Dadurch hohe Loyalität, Abgrenzung zum Wettbewerb AOK -Die Gesundheitskasse, unverwechselbar AOK, stark in Gesundheit, Kompetent etc. Alle Aktivitäten der AOKN müssen auf die Marke einzahlen d.h. das Ziel der Adressgewinnung kann immer nur eines von mehreren Zielen bei Veranstaltungen sein.
- Beschreiben Sie, was betriebswirtschaftlich unter dem Begriff Markt verstanden wird? betriebswirtschaftlich: Markt als Zusammenkunft von Verkäufern (Angebot) und Käufern (Nachfrage) bezogen auf ein bestimmtes Gut prozess- und objektbezogene Betrachtung vom Standpunkt einer Marktpartei aus (Anbieterperspektive) Aggregation der Nachfrage von Gütern und Dienstleistungen wichtig: Beziehungen zwischen Käufern und Verkäufern
- Beschreiben Sie, was volkswirtschaftlich unter dem Begriff Markt verstanden wird? volkswirtschaftlich: Markt ist ein ökonomischer Ort des Tauschens für ein bestimmtes Gut in einer vorgegebenen Periode und einem bestimmten Gebiet, Beobachtung aus neutraler, objektiver Perspektive
- Nennen Sie die Märkte, auf denen jedes Unternehmen grds. tätig ist, und nennen Sie Beispiele dieser Märkte der AOK Niedersachsen. Jedes Unternehmen ist auf zwei Märkten tätig: Beschaffungsmarkt (Unternehmen fragt etwas nach): Arbeitsmarkt für Personal, Warenbeschaffung für Dienstleistungen und Waren, Kapitalmarkt Absatzmarkt (Unternehmen ist Anbieter)
- Erläutern Sie, was unter Marktsegmentierung verstanden wird. Bei der Marktsegmentierung werden die Zielgruppen nach Zusammensetzung und Struktur untersucht und versucht, Teilsegmente zu bilden.
- Nenne Sie die Vorteile der Marktsegmentierung für das Marketing. Segmentierung ist die strategische alternative zum Massenmarketing. Mit der Einteilung der Märkte in Kundensegmente werden Kosten- und Nutzenvorteile verbunden. Konzentration auf attraktive Kundensegmente differenzierte Berücksichtigung von Kundenwünschen
- Nenne Sie drei Segmentierungskriterien für die AOK Alter, Einkommen, Zielgruppe z.B. Studenten, Berufstarter, Familie, Moderne Mitte aufgrund Milleustudien (Beispiel Sinusmilieus Gruppe Gleichgesinnter, nicht nur Demographie, auch Lebenseinstellungen, Verhalten etc..)
- Erläutern Sie die Aufgabe der Marktforschung. Aufgaben der Marktforschung Marktforschung dient dazu, Informationen als Grundlage für unternehmerische strategischen Entscheidungen zu erhalten und bestehende Unsicherheiten möglichst im Vorfeld zu reduzieren. Durch Marktforschung werden die Auswirkungen von Maßnahmen oder Neuprodukteinführungen auf den Unternehmenserfolg möglichst klar im voraus abgeschätzt. Die Messung des Erfolgs durchgeführter Maßnahmen im Hinblick auf ihren Zielerreichungsgrad stellt ein weiteres Einsatzgebiet dar.
- Nennen Sie die fünf Stufen des Marktforschungsprozesses. Informationsbedarf: (Ziel der Mafo, was will ich wissen, absichern) Erhebung/Sammlung: (Gibt es Informationen, die genutzt werden können? Neu? Analyse Interpretation/Präsentation Entscheidung
- Wie jede andere Forschung muss auch die Marktforschung gewisse Kriterien erfüllen, die eng mit der wissenschaftlichen Methode verknüpft sind. Nennen Sie zwei der vier Gütekriterien der Marktforschung und beschreiben Sie, was damit gemeint ist. Anforderungen an die Marktforschung bzw. Gütekriterien der Marktforschung. Informationen sollten möglichst objektiv, vollständig sein. Voraussetzung dafür, dass die Informationen vergleichbar sind und die Relität möglichst gut wiedergeben. Objektivität: Das Ergebnis der Marktforschung unabhängig vom Anwender (Durchführenden oder dem, der die Mafo interpretiert) Reliabilität: Sind die Daten so erhoben worden, dass man unter gleichen Rahmenbedingungen und gleicher Methode zu einem gleichen/ähnlichen Ergebnis kommt? (Bei einer Wiederholungsmessung) Validität: Wurde auch wirklich das gemessen, was gemessen werden sollte? Ausmaß, in dem eine Methode tatsächlich das Konstrukt misst, das gemessen/untersucht werden soll. Besonders relevant bei nicht direkt beobachtbaren Kostuktionen, z.B. Motivation, Einstellung, Preisbereitschaft etc. Repräsentativität: Der Anspruch der Repräsentativität liegt dann vor, wenn eine Teilmenge hinsichtlich der untersuchten Merkmale ein verkleinertes, wirklichkeitsgetreutes Abbild der Grundgesamtheit darstellt. Eine repräsentative Umfrage ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stichprobe die Grundgesamtheit in den für die Repräsentativ als wesentlich erachteten Merkmalen angemessen widerspiegelt, also vergleichbar ist.
- Beschreiben Sie, was unter Sekundär- und Primärerhebung verstanden wird? Sekundärerhebung: Sichten vorhandenen Datenmaterials (im Unternehmen, Recherche Internet, statistische Landesamt, sichten von Studien, die zu einem anderen Zweck erhoben wurden und schon vorliegen...) Primärerhebung: gezielte Durchführung einer Marktforschung für den speziellen Untersuchungszweck, eigens entwickelte und durchgeführte Marktforschung, da keine bzw. nicht ausreichende Information über die Sekundärerhebung zur Verfügung stehen.
- Nennen Sie je zwei Vorteile und zwei Nachteile der Sekundärerhebung und der Primärerhebung. Sekundärerhebung Vorteile: i.d.R. kostengünstiger als eine Primärmarktforschung Ergebnisse können schnell beschafft werden- liegen an anderer Stelle bereits vor unterstützt bei der Problembeschreibung unterstützt die Aufbereitung einer Primärmarktforschung Sekundärerhebung Nachteile: nicht exakt für den Untersuchungszweck erhoben Daten oft veraltet Exklusivität nicht gewährleistet- jeder hat Zugang Informationen liegen nicht ausreichend vor Primärmarktforschung Vorteile Exakt auf die untersuchungsrelevante Fragestellung zugeschnitten Hohe Aktualität der Daten, große Sicherheit der Aussagen Primärmarktforschung Nachteile: Umsetzungsdauer- Planung/Durchführung: Ergebnisse liegen nicht sofort vor. Kosten für die Durchführung der Studie
- Die Entscheidung ist für eine Primärerhebung gefallen. Nennen Sie drei bis vier Marktforschungsmethoden. Beobachtung: z.B. Testkauf, Kundenströme neue Geschäftstelle, Anzahl der Kunden, besetzte Beraterplätze Befragung: persönliche Kundenbefragung, Zufriedenheit in Geschäftsstelle, telefonische Befragung KUZA, Internet Experiment: Test besonderer Service in Geschäfsstelle, Internet: Klickwege der Versicherten etc.
- Erklären Sie warum ein Unternehmen in der heutigen Zeit strategisches Marketing braucht. Unternehmen brauchen heute Marketing weil: Analyse von Märkten, Unternehmen und Wettbewerbern, um auf dieser Grundlage Unternehmensentscheidungen zu treffen. Strategisches Marketing Märkte stagnieren, das heißt der Absatz steigt nicht mehr...Gründe z.B. Bevölkerung stagniert oder ist rückläufig Verdrängungswettbewerb - neue Kunden nur durch Kunden der Konkurrenz, Wettbewerber wehren sich - Konkurrenz wehrte sich durch aggressive Werbung, Preise, Produktvielfalt Unternehmen weichen auf andere Marktregionen aus, dadurch entsteht wieder mehr Wettbewerb Wertewandel der Konsumenten- gehen heute anders mit Ressourcen um z.B. Mülltrennung, bewusster Einsatz von Waschmiteln, Unternehmer: Herusstellen des Wettbewerbsvorteils der eigenen MArke wird immer wichtiger - Ziel Kunden langfristig sichern - es entsteht ein Kundenstamm - Verbraucher muss wissen wofür Marke seht Marketing funktioniert langfristig
- Nennen und beschreiben Sie drei Instrumente der Marketingplanung. Porduktlebenszyklus: Phasen des PLZ bedingen bestimmte Unternehmens- und Marketingentscheidungen für die Zukunft. Wie verändern sich Märkte im Zeitablauf? Globales hochrechnen der Marktentwicklung Einordnung in verschiedene Phasen Verschiedende Marktstrategien z.B. Marktbarrieren errichten Portfolio-Analysen: Portfolie-Modelle unterstützen das Management bei strategischer Führungsaufgabe, indem sie: einen Maßstab definieren, der einen Vergleich der unterschiedlichen Geschäfte erlaubt Eine generalisierte Beschreibung der strategischen Situation anbieten, in der sich die individuelle Analysen zusammenfassen lassen Das Verhältnis von zentalen Merkmalen der Geschäftseinheiten zum Unternehmenserfolg bestimmen Eine eindeutige Strategieempfehlung für jeden Geschäftsbereich geben Basis aller Portfoliokonzepte ist die Beschreibung des Erfolgspotenzials einer strategischen Geschäftseinheit aus den Chancen und Bedrohungen der Umwelt sowie aus den internen Stärken und Schwächen. Zum Beispiel BCG oder McKinsey Stärken-Schwächen (Analyse) Profil: Vergleich bestimmter Kriterien des eigenen Unternehmens mit Wettbewerbern. Chancen-Risiko Analyse: Gegenüberstellung von Chancen und erwartetem Risiko. SWOT Analyse (Strenght-Weakness-Opportunties-Threats): Kombination aus Stärken-Schwächen und Chancen-Risiko Analyse. Vier Felder entstehen, deren Strategien zugeordnet werden.
- In der Marktforschung wird zwischen quantitativen und qualitativen Methoden unterscheiden. Erläutern Sie, was diese Methode jeweils auszeichnet. Quantitative Forschung: Größere Stichproben werden mit Hilfe standardisierter Fragebögen befragt und die Ergebnisse werden quantitativ-statistisch ausgewertet und z.B. in Form von Tabellen oder Diagrammen dargestellt. u.a. reprösentative Befragungen, Telefonumfragen sowie Befragungen und experimentelle Aufzeichnungen in Testlabors mit 100 und mehr Probanden. Nachteil: Einstellungen, Bedürfnisse und Motive können nicht so gut erfasst werden. Qualitative Forschung: geringe Strukturierung des Forschungsprozesses kleine Stichproben Keine statistische Auswertung Stichprobe kaum quantifizierbare Aussagen hohe Anforderungen an die Informationssammlung Kleine in der Regel nicht repräsentative Stichprobe Beschreibt in großer Tiefe Einstellungen, Bedürfnisse und Motive Nachteil: meist nur mit kleiner Stichprobe (unter 50) möglich, Gefahr der Interpretation von Ergebnissen durch den Moderator. (In der Praxis gibt es Überschneidungen zwischen der qualitativen und der quantitativen Forschung. Beispiel: Bevölkerungsrepräsentative Umfragen mit ca. 2000 Probanden werden den quantitativen Methoden zugerechnet, enthalten aber häufig qualitative Elemente, etwa in Form von offenen Fragen. Diese wiederum werden sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet.)
- Nennen Sie ein Beispiel für eine qualitative Marktforschungsmethode und beschreiben diese. Focus-Group (eine Form der Gruppendiskussion) Diskussion mit ca. 10 - 12 Teilnehmern mit dem Ziel, Aussagen zur Zukunft/ Ideen/ Vorschläge/ Zufriedenheit zu erhalten. Gruppendiskussionen: unstrukturiertes Interviews: lockere Diskussion, spontane Äußerungen. Die Gruppendiskussionen ist eine Methode der empirischen Sozialforschung, bei der im Gegensatz zu Erhebung mit einzelnen Individuen die thematischen Aussagen einer Gruppe bzw. die Kommunikation in einer Gruppe erfasst werden soll. Tiefeninterwies: Ziel ist es, unbewussten verborgenen und schwer zu erfassenden, aber relevanten Motive, Einstellungen und Meinungen der befragten Person zu erfahren. Genutzt werden Methoden der Psychoanalyse
- Nennen Sie jeweils ein Beispiel, in welchem Rahmen die AOK Niedersachsen beide Methoden (qualitative + quantitative Marktforschung) im Rahmen ihrer Marktforschung nutzt. Quantitativ: Kundenzufriedenheitsanalyse der AOK Niedersachsen, Versichertenbefragungen im Rahmen der Mitgliederzeitschriften, Kündiger- oder Neukundenbefragungen Qualitativ: z.B. Focusgruppen zum Beispiel im Rahmen der Marktforschung für die Mitgliederzeitschriften oder die Bewertung neuer Produkte/Trends z.B. Focusgruppe Versorgung
- Erläutern Sie den Begriff Benchmarketing und nennen Sie ein Anwendungsbeispiel bei der AOK Niedersachsen. Im Rahmen des Benchmarking werden die Ausprägungen des jeweils besten Wettbewerbers (oder: der besten internen Organisationseinheit) mit dem eigenen Unternehmen (oder: anderen entsprechenden Organistationseinheiten des Unternehmens) verglichen und als Ziel- und Orientierungsgröße genutzt. Beispiel AOKN: Kundenzufriedenheitsanalyse bzw. auch Testkaufergebnisse - intern: Orientierung an den Regionen, die besonders positive Ergebnisse bei einzelnen Kriterien aufweisen. Extern: Vergleich zu den Hauptwettbewerbern.
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- Servicequalität und Kundenzufriedenheit kann mit Hilfe verschiedener Messinstrumente analysiert und gemessen werden. Nennen Sie drei Verfahren, die bei der AOK Niedersachsen zur Messung von Zufriedenheit und Überprüfung von Servicestandards zum Einsa Kundenzufriedenheitsanalyse quantitative Marktforschung mit dem Anspruch statistisch valider (abgesicherter) Ergebnisse Befragt werden AOK Versicherte nach ihrer Meinung, d.h. es wird die subjektive Kundenmeinung erhoben Identifizierung von Handlungsfeldern zur Serviceoptimierung, auch Benchmarkinginstrument (neben der eigenen wird auch die Servicequalität der Wettbewerber gemessen) Testkäufe Testkäufe gehören zur Gruppe der teilnehmend beobachtenden Verfahren zuvor festgelegte Kriterien werden in einem simulierten Beratungsgespräch beobachtet und dokumentiert Überprüfung von vorab definierten Standards Testkäufe können nie soweit gehen, dass Leistungen abgefordert werden, die keine rechtliche Ebene haben Nach-Kontakt-Befragungen Interviews mit echten Versicherten möglichst zeitnah im Anschluss an einen Kontakt zur AOK Überprüfung von vorab definierten Standards Durch strukturierten Fragebogen werden kaum subjektive Meinungen ermittelt, sondern nahezu ausschließlich beobachtete Verhaltensweisen und Beratungsleistungen. Der Kunde wird damit im Nachhinein zum Testkäufer Nach-Kontakt-Befragungen werden oft dort eingesetzt, wo Testkäufe aus forschungsökonomischer Sicht auf Realisierungsgrenzen stoßen (z.B. bei der Krankengeldzahlung, Durchführung einer Mutter-Kind-Kur) Testkaufstudien und Nach-Kontakt-Befragungen sind keine quantitativen Studien. Statistisch-mathematische Kennzahlen und Prüfverfahren spielen hier weitgehend keine Rolle. Ziel ist die Ermittlung der Einhaltung und des Umsetzgrades der Standards, mit deren Hilfe die Qualität der Versichertenbetreuung gesteigert werden soll.
- Erläutern Sie, ob eine persönliche Befragung von AOK-Versicherten in der Fußgängerzone oder aber eine telefonische Befragungen die Kriterien für eine repräsentative Befragung erfüllt. Fußgängerzone: Hier haben nur die Versicherten eine Chance, in die Stichprobe zu gelangen, die sich zum Zeitpunkt der Befragung dort aufhalten, nicht repräsentativ. Telefonische Befragung: durch die Auswahl der Befragungsteilnehmer (alle Versicherten sind bekannt) kann sichergestellt werden, dass jeder Versicherter die Chance hat, ausgewählt zu werden - Durchfürhung einer repräsentativen Studie ist möglich. Und nicht nur die, die sich gerade in der Fußgängerzone aufhalten.
- 2. Ebene Marketingstrategie- Wie kommen wir dahin?? Die Marketingstrategie bezieht alle Aktivitäten der verschiedenen Unternehmensbereiche ein. Wechselwirkungen sind zu beachten. Auswahl von Zielmärkten als wichtiger erster Schritt Marktsegmentierung (Ausgehend von Verbraucherbedürfnissen) Marktanalyse (Marktforschung primär und sekundär) Zuletzt wird die Vorgehensweise bei der Marktbearbeitung festgelegt Erfolgsvoraussetung: fundiertes Wissen über den Markt!
- Nennen Sie die vier verschiedene Befragungsarten und zeigen Sie jeweils zwei Vor- und zwei Nachteile der jeweiligen Befragungsart auf. mündliche Befragung: Vorteil: - hohe Erfolgsquote - größerer Fragenumfang möglich -Fragenthematik im Grundsatz unbeschränkt Nachteil: -hohe Interviewerkosten - starker Interviewereinfluss 2. schriftliche Befragung: Vorteil: - keine Interviewerkosten - räumliche Entfernung unerheblich - es entfallen die Beeinflussungsmöglichkeiten durch den Interviewer - Abdeckung eines großen Gebietes möglich Nachteil: es kann nicht gewährleistet werden, dass die angesprochenen Personen den Fragebogen selbst ausfgefüllt haben, - relativ teuer, - Fragenumfang eingeschränkt, - Befragungstaktik stark eingeschränkt 3. telefonische Befragung Vorteil: hoch repräsentativ, - rasche Durchführung, - geringer Erhebungsaufwand Nachteil: Fragenthematik eingeschränkt( Zurückhaltung gegenüber fremden Anrufer), - keine Bilder anwendbar, - Fragenumfang eingeschränkt 4.Internet Befragung Vorteil: - rasche Durchführung, - geringe Kosten, räumliche Entfernung unerheblich Nachteil: - eingeschränkter Personenkreis, - Gefahr des Nichtöffnens (Computerviren)
- Wodurch zeichnet sich Dienstleistungsmarketing aus? Dienstleistungsmarketing: immatreriell, nicht lager- oder transportfähig Bereitsstellung von Leistungsfähigkeiten in Form personeller, sachlicher oder immaterieller Ressourchen Integration des Externen Faktors - Kunde bringt sich oder seinen Besitz in den Leistungserstellungsprozess mit ein erbrachte Leistung als Kernleistung Vertrauensgüter= kann man vorher nicht ausprobieren
- Nennen Sie die Voraussetzungen für einen Wettbewerbsvorteil. Der Kunde muss einen für sich wichtigen Nutzenvorteil wahrnehmen können Der Vorteil muss aus Sicht des Kunden wichtig sein Die Unternehmensstärke muss dauerhaft sein und möglichst nicht durch andere einholbar sein Besondere Fähigkeit/Stärke
- In welchen Bereichen kann ein Wettbewerbsvorteil liegen und nennen Sie ein Beispiel dazu? Differenzierungsvorteile z.B Leistungsprogramm der AOK Zeitvorteil z.B. Schnelligkeit bei Kundenanfragen Regionalität --> viele Servicezentren vor Ort Service --> diekter Ansprechpartner, keine Hotline etc.
- Nennen und beschreiben Sie die typischen Marktforschungsfehler. Interviewfehler: Interviewer beeinflusst durch die Art der Fragestellung den Probanden (z.B. durch Umformulierung der Fragen) Fehler bei der Stichprobenauswahl: Ergebnis entspricht nicht dem repräsentativen Durchschnitt. Fehler in der Analyse der Ergebnisse: z.B, Qualitative Aussagen der Probanden werden falsch gedeutet.