102
MIS I (Subject) / MIS I mündl. Prüfung (Lesson)
Advertisement
- Ähnlichkeiten (4 Stück) Geometrische Ähnlichkeit (maßstabsgerecht) Kinematische Ähnlichkeit (Bahnen stimmen überein, wenn stationär auch Stromlinien) + gleiches Verhältnis der Kräfte = Dynamische Ähnlichkeit Dynamische + Geometrische Ähnlichkeit = Physikalische Ähnlichkeit
- Trägheitskräfte auf Volumen bezogen (2 Stück) konvektive TK: ρ (u2 / l) lokale TK: ρ ( u/t )
- Fluidkräfte (4 Stück) Reibungskraft Kompressionskraft Schwerkraft Kapillarkraft
- Reibungskraft (Formel) η U /l2 η: dynamische Zähigkeit [kg / ms]
- Kompressionskraft (Formel) p/l = ρ RT/l prop. ρ a2/l
- Schwerkraft (Formel) ρ g
- Kapillarkraft (Formel) σ/l2 σ Oberflächenspannung l charakteristische Länge
- Dimensionslose Kennzahlen (Aufzählen 5 Stück) Reynoldszahl Strouhalzahl Mach Zahl Froude Zahl Schmidt Zahl
- Reynoldszahl U l / ν kovektive TK durch Zähigkeit
- Strouhalzahl Sr = l f /u lokale TK / konvektive TK f Wirbelablösefrequenz
- Advertisement
- Machzahl Ma = u/a Kompressibilität
- Turbulenzgrad sqrt((u')^2)/u
- rel. Rauhigkeit ε/l
- Froude Zahl Fr = u / sqrt(lg) Wellenwiderstand freie Oberfläche
- Umrechnung Viskositäten ν = μ/ρ
- Unabhängigkeit von Reynoldszahl liegt ab bestimmter Grenzreynoldszahl vor. Wenn ReModell > ReGrenz keine Abhängigkeit mehr. ReGrenz bei scharfen Kanten kleiner.
- Windkanaleinteilung Machzahlbereich Antriebsprinzip Kreislauf Druckniveau Bauart der Messstrecke
- Machzahlbereich 0: Niedriggeschwindigkeit 0,2: Hoher Unterschall 0,9: Transsonischer WK 1,2: Überschall WK 5: Hyperschall WK
- Antriebsprinzipe Windkanal (3) Gebläse- Speicher- Stoßwellenkanal
- Kreislaufnamen Windkanal Bauarten Geschlossen: Prandtl-/Göttinger Bauart Offen: Eiffel-Bauart
- Druckniveau Windkanal (3) Athmosphärisch Ü-Druck U-Druck
- Bauart Messstrecke Windkanal (3) Freistrahl (offen) Geschlossen Geschlitzt
- Leistungsfaktor für WK Formelzeichen und Bereich f < 1 NA= f NS NA Antriebsleistung NS Strahlleistung im Messquerschnitt f = 0,2 bei guten WKs
- Strahlleistung Windkanal (Formel) NS=((ρ/2) u2+p) F u proportional (ρ/2) F u3 F Fläche im Messquerschnitt
- Geschwindigkeit im WK Nur in der Messstrecke groß, da Verluste quadratisch von U abhängen.
- Eigenschaften Umlenkung radialer Druckgradient bewirkt Ablösegefahr Deshalb Leitbleche
- Diffusor QS hoch, u runter, P hoch --> Ablösegefahr --> Öffnungswinkel < 7°
- Vorkammer Höchster Druck, kleinste Geschwindigkeit Gleichrichter, Siebe Störungen durch Siebe müssen abklingen --> lange Vorkammern
- Gleichrichter (Bauart, Ort des Einsatz) Honigwaben, Strohhalme entfernen Drall --> Einsatz erst nach Diffusor, da Drall positiv gegen Ablösegefahr
- Siebe (Eigenschaften) vergleichmäßigen mittleres Strömungsprofil Verringerung des Turbulenzgrades Dämpfung der Querkomponenten
- Advertisement
- Siebe (Formeln) Vergleichmäßigung: du2/du1 =1 / (1+ξ)n n Anzahl der Siebe --> n Siebe effizienter als ein n-mal so starkes Sieb
- Düse QS runter, u hoch, P runter verkleinert Geschwindigkeitsschwankungen in Längsrichtung vergrößert aber in Querrichtung weniger ablösegefährdet
- Vor- und Nachteile: offene vs. geschlossene Messstrecke Vorteile: offen: kein axialer Druckgradient geschl.: längerer Potentialkern Nachteile: offen: kürzerer Pot.-Kern, Gö: Pulsation durch Wirbelringe geschl.: axialer Druckgradient, Verdrängung, GS-Dicke
- Qualtität von Windkanälen messbar mit? (Formel) Wichtig für Modell und Qualität der Messung? TurbulenzgradTu= sqrt(1/3 u'2+v'2+w'2) / U U-Prof räumlich homogen, QS >>> Modell-QS --> geschlitzte Wände
- Vergleich Windkanäle Re_max Remax= umax sqrt(A) / 10 nü
- Regelung WK für Hohen Unterschall Ma über U einstellbar Re über nü einstellbar (Druck) --> geschl. Kanal, druckdicht, hohe Antriebsleistung
- hoher Unterschall: roh abhängig von? ρ(Ma) = ρ0 (1+((k-1)/2) Ma2)-(1/(k-1))
- Transonische WK (Besonderheit) perforierte Wände oder Absaugung wegen Verblockung
- Überschallkanäle 1,2 Lavaldüse, sehr kleine Messstrecke
- Wasserkanäle Re abhängigkeit U in Wasser 15 mal kleiner Leistung nur 4mal kleiner (Ursache 850mal höhere Dichte)
- Pro/Con Strömungssichtbarmachung +: geringerer Aufwand, anschaulicher Eindruck -: anschaulicher Eindruck führt zu Fehleinschätzung
- Prinzip Strömungssichtbarmachung Wechselwirkung Licht <--> Strömung Licht veränder Eigenschaft wenn es durch Fluid dringt Licht wird gestreut Zu 1: Schlierenverfahren Zu 2: Sichtbarmachung MIS1
- Strömungsbegriffe (Linien) (4) Bahnlinie: Bahn eines einzelnen Partikels (Pathline) Stromlinie: Tangente der Geschw.-Vektoren (Streamline) Streichlinie: verbindet alle Partikel gleichen Ursprungs (Streakline) Zeitlinie: bei t0 Gerade gewesen (timeline)
- Zusammenfall von Bahn-, Strom- und Streichlinie? Richtungsstationäre Strömung
- Fehlinterpretation Sichtbarmachung mit Rauchsonde --> Streichlinie gewünscht aber Stromlinie.
- Fadensonde meist in Luft insbesondere Strömungsrichtung Oberflächenklebung Fadengitter ACHTUNG: Störung der Strömung
- Einfärben Teilchengröße 0,01-0,1 μm in Luft (Öl, Tabak, Aerosole) Tinte in Wasser gleiche Dichte notwendig, Medium wird inhomogen
- Störeinflüsse Einfärben Diffusität Rach deutet Drehung von abgeklungenen Wirbel noch an. Schmidt-Zahl: Sc = viskoser Impulstransport / diffuser Stofftransport Rauch in Luft Sc >>> 1
- Störeinflüsse Einfärben Folgevermögen Gleichung Trägheitskräfte <<< Oberflächenkräfte Volumen ~ d3 Oberfläche ~ d2 Dichteverhältnis groß --> d muss klein sein, aber trotzdem sichtbar. Beschleunigungsgleichung für Streuteilchen: BBO-Gl. Beschl.=Widerstand- +Trägheit- +Vorgeschichte- +Volumen-Kraft Für Dichteverhältnis >1000 nur Widerstand relevant
- Störeinflüsse Einfärben Brownsche Bewegung in 300°K Verschiebung um 7 Durchmesser