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AnSe 3. Semester (Subject) / Glossar (Lesson)
Glossar für Fokusthema: Soziökonomische Kontext des Lernens oder wie das Elternhaus und die Umwelt zu Lernschwierigkeiten beitragen.
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- literale Erfahrungsräume im Elternhaus Zugang und Umgang mit vielfältigen sprachlichen Angeboten zu Hause
- dialogische Haltung sich hinwenden sich selbst einbringen authentisch sein keine vorgefertigte sichtweisen (nach Buber, jüdischer Religionsphilosoph, 1878 - 1965)
- funktionaler Analphabetismus Unterschreitung der gesellschaftlichen Mindestanforderungen an die Beherrschung der Schrifsprache, deren Erfüllung Voraussetzung ist zur sozial steng kontrollierten Teilnahme an schriftlicher Kommunkikation in allen Arbeits- und Lebensbereichen (Drecoll 1981)
- individuelle und soziale Bezugsnorm individuelle: mit vorgäng erbrachten eigenen Leistungen vergleichen soziale: mit Leistungen innerhalb der Lerngruppe vergleichen
- interne, externe und moderierende Faktoren bei der Entstehung von Lernschwierigkeiten (nach Werner Zielinski 1996, "Lernschwierigkeiten", Enzyklopädie des Lernens band 2: Psychologie des Lerners und der Instruktion. göttingen: Hogrefe.) Interne: Vorwissen, Verstehen, Strategieeinsatz, Motivation externe: zugestandene Lernzeit, Qualität des Unterrichts moderierende: Elternhaus, Peers, sozialer Kontext
- intrinsische ersus extrinsische Motivation intrinsisch: von innen her kommend extrinsisch: von aussen bestimmt
- extrinsische Motivation: externale Regulation, introjizierte Regulation, identifizierte Regulation, integrierte Regulation (Deci / Ryan) externale Regulation: eine Belohnung erzielen oder einer Strafe entgehen, keine Einflussnahme möglich seitens des Individuums introjizierte Regulation: durch innere Kräfte gesteuert, doch von aussen reguliert. Man tut etwas, weil es sich so gehört, es ist unehrenhaft etwas zu tun/nicht zu tun identifizierte Regulation: Man tut etwas von aussen Gegebenes, weil man sich mit der zielsetzung identifiziert integrierte Regulation: Man tut etwas, weil man eine (externe) Zielsetzung in sein eigenes Selbstkozept integriert hat. Bildet mit intrinsischer Motivation die Grundlage selbstbestimmten Handelns.
- Bedeutung des sozialen Kontexts für intrinsische Motivation Intrinsisch motivierte Verhaltenswesen und die Bedürfnisse nach Kompetenz und Autonomie stehen in einem itegralen Zusammenhang. /Deci 1975). Die soziale Umgebung fördert das Auftreten intrinsischer Motivation und unterstützt die Bedürfnisse nach Kompetenz und Autonomie.
- Internalisierung extrinsischer Motivation Durchlaufen der vier Stadien external, introjiziert, identifiziert und internalisiert bei den extrinsischen Motivationsregulatoren. (aufsteigend)
- Bedeutung der Verhaltensweisen der Eltern für das Lerngeschehen Ryan/Powelson (1991): Qualität der Beziehung des Schülers zu seinen Eltern und Lehrern ist ein signifikanter Prädiktor für vershciedene Kriterien der schulischen Leistungsfähigkeit. Anteilnehmende und autonomieunterstützende Eltern/Lehrer beeinflussen den lernprozess massgeblich positiv.
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- Resilienz Erhalten der psychischen Gesundheit trotz "widriger" Umstände, an welchen andere zerbrochen wären
- resilienzbildende Faktoren Familie des betroffenen, seine Kultur, schulische Umgebung, Intelligenz und emotionale Intelligenz, aktive Einstellung zu Problemen