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Organizational Behavior (Subject) / IV Organisationale Veränderungen (Lesson)

IV Organisationale Veränderungen

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  • Merkmale virtueller Netzwerke §  Modularität der Strukturen §  Heterogenes Kompetenzprofil §  Verzicht auf eine hierarchische Struktur §  Räumliche und zeitliche Verteiltheit der Aufgabenträger
  • Def.: Strategische Allianzen Eine horizontale Kooperation zwischen zwei oder mehreren selbständigen Unternehmen innerhalb der gleichen Branche. Diese Umschreibung schließt verschiedene Formen von Allianzen aus: §  Vertikale Allianzen: Unternehmen in einem direkten oder indirekten Wettbewerb §  Neutrale Allianzen: Unternehmen in unterschiedlichen Branchen §  Substitutionale Allianzen: Produkte aus Unternehmen verschiedener Branchen stehen prinzipiell in einem Wettbewerb (Auto – Flugzeug)
  • Strategische Allianzen Alternative zu Firmenintegrationsstrategien (M&A). Unternehmen behalten ihre rechtliche Selbständigkeit; Zusammenarbeit auf ausgewählten Funktionsbereichen. Spannungsfeld von Kooperation vs. Wettbewerb zwischen den Partnern. Beispiel einer strategischen Allianz = Star Alliance (flächendeckendes Flugnetz, geteilte Flugpläne und Check-Ins)
  • Additive und komplementäre Allianzen Additive und komplementäre Allianzen. Innerhalb einer additiven Allianz (a) findet eine Zusammenführung der Partnerstärken statt, um eine noch größere Schlagkraft zu erzielen. Innerhalb einer komplementären Allianz (b) werden dagegen die sich ergänzenden Stärken der Partner ausgenutzt.
  • Ausprägungen der Allianzen §  Erzielung von Größeneffekten (Economies of Scale) -> Volumenallianzen §  Zugang zu und Nutzung von komplementären Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen (Economies of Scope) -> Komplementärallianzen §  Risikoreduktion -> Burden-Sharing-Allianzen §  Zügige Erschließung neuer Märkte -> Markterschließungsallianzen
  • Vorteile von virtuellen Allianzen Virtuelle Marktplätze im Rahmen strategischer Allianzen; konkurrierende Unternehmen bündeln dabei ihre Kaufkraft und erzielen bessere Preise (Marktmacht). Vorteile sind leichtere Durchsetzbarkeit von Standards, Abbau von Rivalität. Allianzen als Zugang zu neuem Wissen. Gefahr eines ungleichgewichtigen Austauschprozesses, Vertrauen.
  • Nachteile von strategischen Allianzen     Gefährliche Tendenz zur Fortführung Strategischer Allianzen, auch wenn diese keinen Erfolg mehr bringen. Negative Aspekte Strategischer Allianzen sind Bindung wertvoller Zeitressourcen des Senior-Managements, Inkompetenz einzelner Netzwerkpartner und eine schlechte Erfolgsmessung. Sunk costs führen häufig zu einer Verfälschung des Entscheidungsprozesses. Im Zuge der Anstrengungsrechtfertigung möchte sich keine der beteiligten Parteien eine Fehlinvestition bei einer nicht zustande kommenden Allianz eingestehen. Erhöhte Anforderungen an die Managementfähigkeiten der einzelnen Partner.  
  • Modulare Organisation   Strukturierung vermittels der Bildung sog. Module. Autonom, aber dennoch ein gemeinsames Ziel verfolgen. Doch die Bildung solcher quasi selbststeuernden Module soll eine deutlich marktnähere, anpassungsfähigere und damit effizientere Organisation geschaffen werden. Ansätze aus Modularisierung von Organisationen können sowohl auf der Unternehmensebene (Makroebene), der Prozessebene (Meso-ebene) als auch auf der Ebene der Arbeitsorganisation (Mikroebene) ansetzen.  
  • Merkmale der modularen Organisation §  Restrukturierung der Unternehmensorganisation (rein intraorganisationale Reorganisationsform) §  Orientierung an Prozessen §  Orientierung an Kunden §  Integriertheit der Aufgabe §  Bildung kleiner Einheiten §  Dezentrale Entscheidungskompetenz und Ergebnisverantwortung §  Nicht-hierarchische Koordinationsformen zwischen Modulen
  • Vorteile modularer Organisationen §  Flexible Steuerung und Koordination von Ressourcen und Kompetenzen §  Schnellere Reaktionsfähigkeit §  Erhöhung der Innovationsfähigkeit §  Eindeutige Verantwortungszuordnung auf das jeweilige Modul §  Steigerung der Mitarbeitermotivation Kritisiert wird das hohe Konfliktpotenzial, wenn Zielsetzungen der einzelnen Module nicht mit den Zielen des Gesamtunternehmens konform gehen, die Tendenz zu Mehrfacharbeiten, der Aufbau von Slack-Ressourcen.
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