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Psychologie (Subject) / Biologische Psychologie (Lesson)
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- Operantes Konditionieren - dopaminerge Systeme - - nigrostriales System - mesolimbisches System - mesokortikales System
- Operantes Konditionieren - mesolimbisches System - - ventrales Tegmenteum des Mittelhirns (VTA) -> Amygdala, Hippocampus, Nucleus accumbens (dopaminerge Neurone), laterale Gebiete des Septums -> mediales Vorderhirn
- Gedächtnis - Einteilungsparameter (2) - - Wie lange wird etwas behalten? - Was wird gespeichert?
- Enkodierung Unter Enkodierung versteht man die erste mentale Repräsentation eines Reizes, nachdem er von einem Sinnesorgan registriert wurde. Information ist im sensorischen Speicher. Beteiligte Areale: Präfrontalkortex, Parahippocampaler Cortex
- Kurzzeitgedächtnis Speicher für Informationen, die soeben aufgenommen wurden und unmittelbar danach zur Verfügung stehen müssen. Wichtig: Abgrenzung zum Arbeitsgedächtnis: AG ist unbewusst
- Arbeitsgedächtnis Das Arbeitsgedächtnis ist dem Kurzzeitgedächtnis verwandt. Im Arbeitsgedächtnis wird Information für weitere Verarbeitung bereitgestellt. Auch Informationen aus dem Langzeitgedächtnis werden für einen bestimmte Zeitraum bereitgehalten. Es ist also unbewusst!?
- Konsolidierung von Gedächtnisinhaltebn Der Hippocampus ist bei der Konsolidierung von Gedächtnisinhalten von entscheidender Bedeutung. Er verfügt über reziproke Verbindung zu allen Assoziationskortizes. Weiterhin ist er zur Zwischenspeicherung mittels Langzeitpotenzierung befähigt. Es kann unter umständen einige Zeit in Anspruch nehmen, bis ein Gedächtnisinhalt konsolidiert wird.
- explizites (deklaratives) Gedächtnis (2) - episodisches Gedächtnis (Ereignisse aus der Biographie) - semantisches Gedächtnis (Fakten, die nicht in Form von Szenen, sobndern in Form von Begriffen abglegt sind(Wissen über die Welt)) Das explizite (deklarative) Gedächtnis ist bewusst zugänglich
- implizites (prozedurales) Gedächtnis (2) - Skill-Learning (Gedächtnis für Fertigkeiten) - Gedächtnis für Priming-Prozesse Das implizite (prozedurale) Gedächtnis ist bewusstem Zugang verschlossen. Bei Entfernung des Hippocampus bleibt es intakt.
- Ursachen von Hirnschädigungen (6) - Hirntumore (meist wuchern Gliazellen) - Cerebrovaskuläre Erkrankungen (Schlaganfall, Cerebrale Hämorrhagie: Riss durch Aneurysma, Ischämie durch Thrombose, Embolie oder Ateriosklerose(verstopfte Aterie macht zu viel Glutamat: Zelltodkasskade)) (Nekrose, Apostose) - Gedecktes Schädel-Hirn-Trauma (Bluterguss, oft auf dem Trauma gegenüberliegender Seite, Demetia Pugilistica) - Infektion (Encephalistis) - Neurotoxine - Genetische Ursachen
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- Neuronale Regeneration (neuroplastische Reaktion auf Hirnswchädigung) Findet nur im PNS statt! - ohne Durchtrennung der Myelinscheiden der Schwann-Zellen: Regeneration - bei leichter Durchtrennung: Axone wachsen häufig in falsche Myelinscheiden ein und gelangen so zu flaschen Zielorten - bei schwerer Durchtrennung: keine Regeneration
- Funktionelle Reorganisation (2) - Übernahme neuer rezeptiver Felder durch primärsensorische Neurone nach Läsion von Rezeptoren (z.B.: Retina) - Übernahme des Signals von de-afferenten Rezeptoren nach kortikaler Läsion durch benachbarte kortikale Areale
- Funktionelle Reorganisation - Mechanismen (2) Mechanismus 1: Wegfall von Kollateraler Hemmung Areal dessen Hemmung durch den Wegfall eines Neurons aufgehoben wurde, reagiert auf Berührung des benachbarten rezeptiven Felds. Mechanismus2: Kollaterale Aussprossung In ursprüngliches Areal wachsen axonale Aussprossungen des benachbarten Neurons
- Phonem Phoneme sind die kleinste bdeutungsunterscheidende Einheit der Sprache. Nicht zu verwechseln mit Buchstaben, es sei denn, es handelt sich um Lautschrift.
- Morphem Die kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache. Silben. Wörter setzen sich aus Morphemen zusammen, die sich aus Phonemen zusammensetzen.
- Syntax Regeln vom Satzbau
- Semantik Bedeutung sprachlicher Zeichen
- Aktive Gehirngebiete bei Spachproduktion und Sprachverständnis - Broca-Areal - Primäres akustisches Areal - Wernicke-Zentrum (einschließlich Planum temporale und Heschl-Querwindung)
- Wernicke-Geschwind-Modell Das Wernicke-Geschwind-Modell bezieht die Verbindung zwischen Wernicke- und Broca-Areal mit ein. Es ist ein konektionistisches Modell. Fascilius arculatus verbindet die beiden Areale. Benachbarte motorischen Areale des Broca-Areals senden Impulse an die Sprechmuskulatur. Aphasien können als Diskonnektionssyndrome beschrieben werden.
- Broca-Aphasie - mühsame Aussprache bis Sprechunfähigkeit (Tan) - aber auch: agrammatisches Sprachverständnis - Arbeitsspeicher für Sprachinformation ist gestört -> Befehle an Sprechmuskulatur werden werden vorbereitet und zunächst im Arbeitsspeicher abgelegt. Bevor sie zur Ausführung kommen, werden sie schleifenförmig zurückgeführt und auf Konsistenz geprüft.
- Wernicke-Aphsie - flüssige Sprachproduktion (aber Wortwahlfehler, Neologismes, etc.) - geringes Sprachverständnis - Zerstörung des posterioren Bereichs des auditorischen Kortex
- Leitungsaphsie - beeinträchtigtes Nachsprechen, phonemische Paraphasien - unbeiträchtigtes Verständnis und flüssige Sprachproduktion - Diskonnektionssyndrom des Fasciculus arcuratus
- Amnestische Aphasie (Anomie) - starke Wortfindungsprobleme
- Transkortikale Aphasie - erhaltenes Nachsprechen (als zentrales Kriterium) - beeinträchtigte Sprachproduktion (motorische T.A.) - beeinträchtigtes Sprachverständnis (sensorische T.A.) - beeinträchtigte Verbindung zu semantischem System oft durch Schädigung der weißen Substanz
- Globalaphasie - schwerste Sprachbeeinträchtigung - Symprome von Broca- und Wernicke- sowie Leitungsaphasie - i.d.R. weitläufige Hirnschädigung nach Infarkt
- Alexie - Diskonnektion der visuellen Areale von den Spracharealen - z.B. nach Schädigung des Spleniums
- Agraphie - tritt selten isoliert auf (da gleichzeitige Dysfunktion mehrerer Gehirnregionen) - involviert visuo-motorische Systeme - selektive Agraphien belegen jedoch teilweise Unabhängigkeit der Organisation von Lesen und Schreiben
- Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)/Legasthenie (Dyslexie) - i.d.R. entwicklungsbedingte Problem beim ERlernen von LEsen und Schreiben (diagnostiziert im Grundschulatler, definiert über Diskrepanz zum IQ) - Probleme in der phonologischen Bewusstheit - Probleme beim verbalen Arbeitsgedächtnis Erklärungsansätze: - Defizite in der akkustischen vs. phonologischen Verarbeitung - Zusammenhang mit Sehpfad - verringerte Hemisphärenasymmetrie im Planum temporale
- Sprache & Hemisphärenassymetrie (Lateralität) - Aphasien typischer Weise bei linkshemisphärischen Läsionen - links-Lateralisierung von auditorischem Kortex und Planum temporale - schwacher Zusammenhang mit Händigkeit
- Split-Brain-Patienten Bei der Kommissurektomie wird das corpus callsosum durchtrennt. Folge: - visuelle Info ist nur dann sprachlicher Verarbeitung zugänglich, wenn sie in die linke Hemisphäre gelangt - nicht-sprachliche Reaktion ist allerdings möglich (taktiles Auswählen von Objekten)
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- WADA-Test - Test zur Überprüfung der Hemisphärendominanz - eine Hirnhälfte wird betäubt - dann wird überprüft, ob eine Aphasie eintritt
- Dichotischer Hörtest - Projektionen vom Ohr ziehen primär in die kontralaterale Hemisphäre - bei Wiederholung werden mehr rechts präsentierte Wörter genannt ((auch) bei gleichzeitiger Beschallung beider Ohren (right ear advantage9 - Linkshänder weisen nur zu 50% right ear advantage auf
- kontralateral vs... ...ipsilateral (z.B.: Info aus rechtem Sichtfeld läuft zum kontrallateralen Teil des visuellen Kortex, also links | der rechte Teil wird als ipsilateral bezeichnet)
- Hemisphärenspezialisierung einzelner Funktionen ÜBERLEGENHEIT RECHTS: - räumliche Aufgaben - Analyse von Gesichtern - negative Emotionen ÜBERLEGENHEIT LINKS: - Sprache - positive Emotionen ....Männer rechts überlegen, Frauen links?
- Peripherphysiologische Messungen Messung von: Herzrate, Blutdruck, Hautleitfähigkeit, Atmung, Pupillometrie (z.B. als Maß kognitiver Blastung)
- Begriffe rund um EEG und MEG EEG = ElektroEncephaloGramm EP = Evoziertes Potential EKP/ERP = EreignisKorreliertes Hirn-Potential MEG = MagnetEncephaloGraphie EKF/ERF = EreignisKorreliertes Magnet-Feld
- Spontan EEG (1/2) - Was ist das? - - fortlaufende oszilatorische Gehirnaktivität - Spontan-EEG ist ein grobes Maß für den Aktivitätszustand des Gehirns - charakteristische EEG-Wellen in bestimmten pathologischen Zuständen - bei EKPs ist es Hintergrundrauschen und Störfaktor
- Spontan EEG (2/2) - Oszilatorische Aktivität im Gehirn - Es gibt je nach Aktivitätszustand des Gehirns bevorzugte Frequenzbänder: - Delta-Wellen (δ )(0,5-3 Hz): Tiefschlaf - Theta-Wellen (θ)(4-7Hz): dösend, tief meditierend - Alpha-Wellen (α)(8-13Hz): entspannter Wachzustand (bei salientem Reiz: Alphablockade) - Beta-Wellen (β)(14-30Hz): mentale oder körperliche Aktivität - Gamma-Wellen (γ)(31-60Hz): relevant beim Binding-Phänomen Hypothese: Neuronale Kommunikation durch Hirnoszilation (da kein Gemisch von Frequenzen, sondern bevorzugte Freuquenzen im Gesamthirn)
- Berechnung von EPs/EKPs - Problem: Hintergrundrauschen - Lösung: mehrere Testdurchläufe, dann Stufenweise Mittlung Mittlung (n1+n2/2 v n3+n4/2, dann n12+n34/2)
- Benennung von EKP-Komponenten (3) - Polarität: positiv vs. negativ (negativ nach oben abgetragen) - Latenz: in Millisekunden (bzw. sequentielle Nummerierung) - physiologische Aspekte (z.B.: P300, N400, N1 oder N100)
- Wichtige EKP-Komponenten (3) - N100 (oft auch N1): reflektiert Verarbeitung von Reizen in frühen sensorischen Hirnregionen - P300: bewusste kategorisierung von Zielreizen, Gedächtnisprozessen - N400: reflektiert Prozesse der semantischen Verarbeitung
- Neuronale Generation des EEG Dipolfelder entstehen, da bei einem exitarorischen Impuls an der Synapse positiv gladene Ionen ins Zellinnenere gelangen. Aus dem Somaumfeld wandern negativ geladene Ionene ab, um die die Ladungsverschiebung im Zellinnern zu kompensieren. Der Effekt ist, dass das synaptische Umfeld negativ und der somabereich positiv polarisiert ist. Axone des Thalamus setzen nahe setzen in Schicht IV nahe des Somas der Pyramidalzellen an. Folglich entsteht der positive Pol entlang des Axons richtung Kopfhaut (positive EEG-Messung) Axone von der kontralateralen Kortexseite setzen nahe der Kopfhaut an, folglich gergibt sich ein negatives EEG.
- Arten der Aufmerksamkeit (3) +zusätzliche Unterscheidungskriterien - selektive Aufmerksamkeit - geteilte Aufmerksamkeit - Daueraufmerksamkeit (Vigilanz bei monotoner Umgebung) zusätzlich: exogen vs. endogen (bottom-up vs. top-down)
- frühe vs. späte Selektion - Broadents aufmerksamkeitsmodell ('58): frühe Selektion - zur verfügung stehende Resourcen: geringe Auslastung -> spät, starke Auslastung -> früh
- Posners Aufmerksamkeitsnetzwerke (3) - Alerting Network (Daueraufmerksamkeit) - Orienting Network - Executiv Attention Network (Selektion von Antworten auf eine Reizdimension)
- Alerting Network - Komponenten (3) - - Mittelhirnkerne (Coliculi superiores inferiores) - Thalamus - lateraler Temporalkortex
- Orienting Network - Komponenten (3) - superiorer Parietalkortex - frontale Augenfelder - Gyrus fusiformes (bei optischen Reizen) kein Unterschied zwischen endogenen und exogenen Orientierungsreaktionen
- Executiv Attention Network - Komponenten (3) - - anteriorer cingulärer Kortex (AAC) - lateraler Anteil des Prafrontalkortex - Kerngebiete des Thalamus Dopamin spielt eine wichtige Rolle (ADHS)
- Problematik beim endogenen vs. exogenen Cuing Peelen und Kollegen fanden, dass in beiden Fallen die gleichen Hirnstrukturen aktiv sind. Das ist bedeutsam, weil beides verschiedene Verhaltenseffekte hat. Losung: Posners Orienting Network und Corbetta und Schilmans dorsales und ventrales Aufmerksamkeitsnetzwerk.
- Aufmerksamkeitsmodell von Corbetta und Schulman dorsales Aufmerksamkeitsnetzwerk (top-down/endogen): - frontale Augenfelder, superiorer Parietalkortex, Aktivierungseffekte in sensorischen Hirnregionen ventrales Aufmerksamkeitssystem (bottom-up/exogen): - temporo-parietaler Übergangskortex (TJP), ventraler/inferiorer Präfrontalkortex (bei Neglect-Patienten geschädigt) -> der ventrale Präfrontalkortex kommuniziertz die Notwendigkeit der Orientierung an den dorsalen Präfrontalkortex (Gyrus frontalis mediu/MFG) -> dorsales System trägt zu neuer Aufmerksamkeitsausrichtung bei Weiteres: - dorsales System unterdrückt parallel das ventrale (Erklärung für Inhibition od return) - System beruht kritisch auf funktioneller Kopplung zwischen den beteiligten Regionen und den beiden Hemisphären (Hemisphären des superioren Parietalkortex bei Neglectpatient getrennt).