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Psychologie (Subject) / Biologische Psychologie (Lesson)
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- Nucleus suprachiasmaticus des Hypothalamus und prätektale Mittelhirnregion Über dem Chiasma opticum sitzend, glangt information von lichtsensiblen Ganglienzellen der Retina über den Hypothalamus, der als zirkadianer Taktgeber über die Epiphyse die Melatoninausschüttung reguliert. Die prätektale Mittelhirnregion beherbergt Nervenfasern, die für Pupillenreflexe und reflexhafte Augenbewegungen verantwortlich sind.
- Nasal linkes Gesichtsfeld, rechte Retina
- temporal rechtes Gesichtsfeld, linke Retina
- Chiasma Optikum Kreuzpunkt von nasalen und temporalen Neuronen.
- Colliculi superiores macht Sakkaden, optischer "Greifreflex", verbunden mit somatosensorik und akkusischem System, funktioniert bei Blind-Sight
- Corpus geniculatum laterale (CGL) - P-Bahn & M-Bahn - streng retinotropische Organisation - Feedbackschleifen durch Eingänge aus visuellem Kortex, Formatio Retikularis - P-Bahn (Parvozelluläre Bahn): obere 4 Schichten, Eingang von Zapfen, Farb- und Mustererkennung - M-Bahn (Magnozelluläre Bahn): untere 2 Schichten, Signale aus Stäbchen, Kontrast, Bewegung, Stäbchensehen
- Primärer visueller Kortex (striärer Kortex, V1) auch V2, V3,... - Retinotropie - Fovea übergroß Rezeptive Felder: Zentrum-Umfeld-Typ (Balkenform), Linien und Balken V1 und V2: Bewegung Längensensitive Zellen Säulenartige Organisation nach Hubel siehe andere Karte
- Säulenstruktur des visuellen Kortex -Orientierungssäulen, okuläre Dominanzsäulen, Hypersäulen Vertikale Organisation: - gleiche räumliche Orientierung der Säulen (10° Abstand) - gleiche Region auf der Retina - gleiches Auge (okuläre Dominanzsäule) Blobs: Farbwahrnehmung Hypersäulen: überbau mit linken und rechtem Auge eines bestimmten Netzhautabschnitts, Grundlage der Retinotopie
- Komplexe Aufgaben der visuellen Kortexareale im Anschluss an V1 -Farbsystem- V1: Blobs -> V2 -> V3, V4(Ventral, "Was"-System)
- Komplexe Aufgaben der visuellen Kortexareale im Anschluss an V1 -Formsystem- V1, V2, V3, V4 Auf Folie: V3: Formsensitivität
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- Komplexe Aufgaben der visuellen Kortexareale im Anschluss an V1 -"Was"-System- ventraler Pfad, beispielsweise FFA
- Komplexe Aufgaben der visuellen Kortexareale im Anschluss an V1 -Analyse von Bewegungen- -Objaktlokalisierung- V5/MT(mediotemporaler Kortex) aus V1: magnozelluläres System dann V2, V3, V5 bis hin zu Augenfelder Dorsaler Pfad ("Wo-Pfad)
- Räumliches Sehen (binokular) - weiter entfernt als 6m: korrespondierende Netzhautpunkte - Horopter = Fixationspunkt mit Radius - weiter entfernt: nach temporal, weiter mit steigender Querdisparität - näher: nach nasal, näher mit steigender Querdisparität
- Steuerung von Bewegung (4) - Muskulatur - motorische Innervation - motorische Afferenz - motorische Kontrolle auf Ebene von Rückenmark und Gehirn
- Kategorien von Bewegungen (4) + Unterscheidungkriterien (2) - Reflexe: schnelle, stereotype, unwillkürliche Reaktionen, kontrolliert durch den auslösenden Reiz - Rhythmische Bewegungsmuster: Bewusste kontrolle von Beginn und Ende, dazwischen automatisiert (Bsp.: gehen) - Willkürbewegungen: zielgerichtet, größtenteils erlernt, bewusste Steuerung, automatisiert nach intensiver Übung - Autonome Muskelaktivität: spontane, rhythmische Muskelaktivität Unterscheidungskriterien: Grad der Komplexität, Grad der willkürlichen Kontrolle
- Aufbau der quergestreiften Muskulatur - kleinste Einheit: Muskelfaser(zelle), zusammengefasst in Faserbündeln - Myofibrilen: zur Kontraktion befähigte Elemente, I-Bande, A-Bande, Z-Scheibe(Linie), M-Linie, H-Zone - Sarkomer: von einer Z-Scheibe zur nächsten - Ultrastruktur der Sakomere: Myosinfilamente, Aktinfilamente (- Myosin-Aktin-Querbrücken: Brührungspunkte der beiden Filamente) - Filamentgleitmechanismus: Myosinfilamente und Aktinfilamente verschieben sich in Längsrichtung gegeneinander - sarkoplasmatisches Retikulum: umgibt die Myofibrilen als ein feinmaschiges Netzwerk, bei Kontraktion wird Ca+ freigesetzt (ATP wird als Energieträger benötigt)
- Aufbau der glatten Muskulatur (3) + Funktionsweise (3) - keine Querstreifen (I- oder A-Bande) - netzartige Faservermaschung: weniger starke Verkürzung - Funktionsweise analog zur quergestreiften Muskuslatur: Ineinandergleiten von Aktin- und Myosinfilamentenn nach Kalziumeinstrom - myogener Tonus: spontan depolarisierend, Innervation höhere Zentren von modulatorischem Charakter - neurogener Tonus: Veranlassung zur Kontraktion durch vegetative Innervation (z.B.: Pupillenmuskulatur) (- Reflektorische Tonuserhöhung: bei passiver Dehnung der Muskulatur, z.B.: Blutgefäße zwecks Konstanthaltung des Blutdrucks) - Gap Junctions: elektrische Synapsen zu anderen Muskelzellen, schnelle Eregungsweiterleitung !weniger bei neurogenem Tonus!
- Motorische Einheit (5) Gesammtheit aus einem α-Motorneuron und den von diesem innervierten Muskelfasern. Jede Muskelfaser hat nur eine motorische Endplatte. Die präsynaptische Endigung ragt in eine Einbuchtung (Sarkolemm) hinein. Botenstoff: Acetylcholin, Rezeptoren vom nikotinergen Typ.
- Kontraktions-Stärke und -Geschwindigkeit Stärke der Kontraktion hängt von Zahl der gleichzeig rekrutierenden (feuernden) Motorneurone ab. Geschwindigkeit hängt vom gleichen Faktor ab, zusätzlich aber noch von der Feuerfrequenz.
- Muskelspindel (3) -"Längenmesser" eines Muskels (Intrafusale Muskeln). Von Ia-Nervenfasern umsponnen wird Auskunft bei Dehnung des Muskels erteilt. - γ-Motorneurone: bewiken Kontraktion und somit Verdickung der Spindel, damit sie auch bei kontrahiertem Skelettmuskel weiter längenmessen kann. Andere Verwendung: Reflexauslösung - Golgi-Sehnenorgan: bei Muskelkontraktion herrscht Spannung. Indormation wird über Ib-Fasern zum ZNS geleitet.
- Reflex unwillkürliche, immer gleich ablaufende Antwort eines Organs (Muskel) auf einen Reiz.
- Reflexbogen Kette aus sensorischen Neuronen, evtl. Interneuronen, Motorneuron und der von diesem innervierte Muskel
- Reflexarten (2) - Eigenreflexe: Reiz und Antwort erfolgen im selben Organ (Hammer auf Knie) Eigenreflexe sind monosynaptisch, mit nur einer einmaligen Umschaltung. - Fremdreflexe: Reizeinwirkung findet in einem anderen Organ statt als die Reaktion (Hand auf Herdplatte). Fremdrefelxe sind stets polysynaptisch!
- Polysynaptischer Fremreflex Flexor wird aktiviert, Extensor gehemmt, synchron auf der kontrallateralen Seite genau andersherum.
- Reziproke Hemmung Bei Kontraktion einer Muskelgruppe wird die am selben Gelenk angreifende allerdings antagonistisch arbeitende Muskelgruppe gedrosselt über ein hemmendes Interneuron zwischen dem erregenden Motorneuron des Agonisten und dem Motorneuron des Antagonisten.
- Rückwertshemmung (Renshaw-Hemmung) Überschüssige Reaktionen auf einen Reiz sollen verhindert werden, auch reziproke Hemmung wird gedrosselt. Möglicher Nutzen ist eine quasilastische Steifigkeit einer Gelenkstellung, etwa beim Stehen.
- Babinski-Reflex Reflex bei Säuglingen und Erwachsenen mit Schädigung der Pyramidalbahn, der beim Streichen über die Fußsohle zu einem Greifreflex führt (anstatt einer Abwertsbiegung der Zehen).
- Pyramidenbahn - Aufbau, Verlauf - - Fasern aus dem motorischen Kortex kreuzen zu 85% auf Ebene der Pyramiden (im ventralen Sektor der Medulla oblongata) zur Gegenseite. gekreuzt: -> Seitenstrang des Rückenmarks (Traktus corticospinalis lateralis) -> Vorderhorn: Interneurone und motorische Neurone werden innerviert. ungekreuzt: -> Vorderseite des Rückenmarks (Traktus corticospinalis anterior) -> wechseln beim Eintritt in die graue Rückenmarkssubstanz auf die Gegenseite
- Pyramidenbahn - Funktion - - Versorgung distaler Extremitätenmuskulatur (Unterarme, Hände, Unterschenkel, Füße) - also: Feinmotorik
- Motoriksteuerung außerhalb des Pyramidenbahnsystems (extrapyramidales System) - Komponenten (3) - - Nucleus ruber (Tegmentum mit Kleinhirn verschaltet): präzise Willkürbewegungen, Stabilisierung der Körperhaltung, - Nuclei vestibularis (VIII. Hirnnerv Nervus vestibulocochlearis, Kontakt zum Kleinhirn): Gleichgewichtserhaltung - Formatio reticularis: refelktorische Aufrechterhaltung
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- Kleinhirn (Cerebellum) - Funktionen (3) - - Feinabstimmung bei Bewegungsabläufen - Erhöhung der Stand- und Gang-Stabilität durch Afferenzen aus dem Rückenmark und Efferrenzen zu den Vestibulärkernen - Modulation von Muskeltonus durch Afferenzen aus dem spinozerebralen Trakt und Efferenzen zu Nucleus ruber und Retikulariskernen
- Basalganglien in Bezug auf Motorik Überprüfung und Modulation von Bewegungsentwürfen. Hemmender Einfluss des Striatums von besonderer Bedeutung. Bei der Parkinsonstörung wird das Inhibitorisch auf den Thalamus wirkende Striatum nicht mehr von der substantia nigra gehemmt.
- Motorische Steuerung auf Ebene des Gehirns - Komponenten (4) - - primärer motorischer Kortex - prämotorischer Kortex - supplementär-motorsicher Kortex - posterior-parietaler Kortex
- Primärer Motorischer Kortex - somatotrop organisiert - kontrallaterale Organisation (größten Teils) - Größe der representierenden Fläche entspricht der eerforderlichen Feinmotorik - motorische Befehle werden ausgeschickt
- Prämotorischer Kortex - Generierung von komplexeren Körperbewegung (besonders Startphase von Bewegungen) - Eingänge haupsächlich von posterior-parietalem Kortex und Basalganglien - Efferenzen richtung primärer motorischer Kortex und Hirnstamm
- supplimentär-motorischer Kortex - Erlernen von komplexen Bewegungsfolgen - auch aktiv bei reiner Vorstellung
- posterior-parietaler Kortex - komplizierte Bewegungsfolgen, die durch vielfältige sensorische Information gesteuert werden - Planung und Umsetzung von Bewegungsprogrammen im Raum
- "Hierachie" motorischer Befehlsfolgen - posterior-parietaler, prämotorischer und supplementär-motorischer Kortex -> Kleinhirn <-> Basalganglien ->| -> Hirnstamm |-> Motorkortex -> Kleinhirn -> Hirnstamm -> spinale Interneurone -> α- und γ- Motorneurone |-> Hirnstamm -> Kleinhirn -> spinale Interneurone |-> α- und γ- Motorneurone |-> Muskeln
- Ekterozeption Sensorik der Körperoberfläche: Hautsinne, Hautsensibilität
- Exterozeption Sensorik der Körperoberfläche: Hautsinne, Hautsensibiltät
- Propriozeption Sensorik des Bewegungsapparats: Tiefensensibilität mit Informationen aus Muskeln, Sehnen und Gelenken
- Enterozeption (Viszerozeption) Sensorik der inneren Organe
- Exterozeptive Hautsinne (3) - Tastsinn (Druck, Vibration) - Temperatursinn - Schmerzsinn (nozizetives System)
- Hautrezeptoren - Ruffini-Endigungen (groß, langsam adaptierend)(Hautdehnung/Druck) - Pacini-Körperchen (groß, schnell adaptierend)(Vibration) - Merkelscheiben (klein, langsam adaptierend)(Intesität/Druck) - Meisner-Körperchen (klein, schnell adaptierend)(Geschwindigkeit) - Haarwurzelrezeptoren (die Meisner-Körperchen der behaarten Haut) - Freie Nervenendigungen (Temperaturveränderung, Schmerzreize)
- Sind Hautzellen primäre oder sekundäre Sinneszellen Hautzellen sind primäre Sinneszellen. Sie sind unipolar und leiten ihre Signale über eigene Axone an das ZNS weiter. Die Zellkörper liegen in den Hinterwurzelganglien des Rückenmarks.
- Intensitätsdetektoren von taktilen Reizen (2) Typ I (ohne Reiz inaktiv, langsam adaptierend): Merkel-Zellen Typ II (spontanktiv, langsam adaptierend): Ruffini-Körperchen + freie Nervenendigungen (Temperatur, Schmerzreize)
- Vibrationsdetektoren - Pacini-Körperchen (groß, schnell adaptierend)
- Geschwindigkeitssensoren (2) - Meissner-Körperchen (klein, schnell adaptierend) - Haarwurzel-Rezeptoren
- Signaltransduktion am Hautrezeptor Ein mechanischer Reiz wirkt auf Kohlenstoffkätten, die den an dem sie anhaftenden Ionenkanal öffnen. Kationen strömen ein und depolarisieren die Membran.
- Ortsanalyse einer taktilen Reizung Zweipunktschwelle bezeichnet die Unterschiedsschwelle in der Wahrnehmung zweier taktiler Reizeinwirkungen an benachbarten Hautpunkten als voneinander getrennt. Veränderungssensible Meissner-Körperchen sind wichtig bei der Gestalterkennung von Objekten, denn sie haben das kleinste rezeptive Feld.