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Psychologie (Subject) / Biologische Psychologie (Lesson)

Grundlagen der biologischen Psychologie

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  • Sympathikus - aktiv bei Stress, Gefahr, Anstrengung - Adaption an erhöhte Anforderungen - erregende oder hemmende Wirkung auf die glatte Muskulatur Bsp.: Weitung der Luftröhre, Erhöhung des Zuckespiegels im Blut, Steigerung von Blutdruck und Herzrate, Reduktion der Veradauungsfunktionen
  • Parasympathikus - Regeneration der Reserven des Körpers - rest-and-digest-Situationen Bsp.: Rückgang der Pulsfrequenz, Zunahme der Verdauung
  • Darmnervensystem - Kontrolle der Darmmotorik - Rückmeldung über Füllstand, chemische Zusammensetzung der Nahrung und vieles mehr
  • Parkinson - Untergang dopaminerger Neurone der Substantia nigra -> Stiatum hemmt Thalamus -> Thalamus kann nicht mehr exitatorisch auf die motorischen Kortex-Areale wirken
  • Wernicke-Korsakow-Syndrom Ursache: Vitamin B1-Mangel führt zur Schädigung der Mamiliarkörper und weiterer Kerngebiete des Zwischenhirns. Folge (u.A.): anterograde Amnesie (Defizite beim Bilden neuer Gedächtnisinhalte), retrograde Amnesie (bereits gespeichertes kann nicht mehr reproduziert werden)
  • Hormone (Definition) Hormone sind chemische Signalsubstanzen und wirken als Nachrichtenüberträger.
  • Hormone (allgemeine Aufgaben) (3) - Homöostase (z.B. Energiestoffwechsel, Wasserhaushalt) - Regulation des Wachstums und der Sexualentwicklung - Modulation psychischer Prozesse (z.B. Stressreaktion)
  • Hormone (Arten) (3) - Steroidhormone (Abkömmlinge Cholesterin, z.B. Stresshormone, Sexualhormone) - Peptidhormone (Sequenz von Aminosäuren, z.B. POMC, Insulin) - Aminosäurederivate (klein, modifizierte Aminosäuren, z.B. viele Neurotransmitter) Darüberhinaus gibt es die Gruppe der Fettsäurederivate (Eikosanoide), die vor allem als Gewebehormone eine große Bedeutung haben. Alle Neurotransmitter und Enzyme sind Hormone.
  • Lipophile Hormone Lipophile Hormone können die Zellwände passieren. Im Zellinnern docken sie an Rezeptoren an und wirken auf die Genexpression. Bsp.: Steroide
  • Hydrophile Hormone Hydrophile Hormone können die Zellmembran nicht passieren. Sie entfallten ihre Wirkung auf die Genexpression und andere Zellvorgänge über second-messenger-Systeme indem sie an Rezeptoren der Zellwnd andocken.
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  • Autokrine Signalübertragung -Hormone Eine Zelle wikrt über durch den sezenierten Botenstoff auf sich selbst zurück. Bsp.: Autorezeptoren bei der synaptischen Übertragung, Immunsystem
  • Parakrine Signalübertragung -Hormone Der sezenierte Botenstoff wirkt auf benachbarte Zellen. Bsp.: Gewebehormone bei Entzündungsreaktionen, Aktivität der Hormondrüsen
  • Endokrine Signalübertragung -Hormone Hormone werden in sezensiert und wirken an entfernten Zielorten, die sie über die Blutbahn erreichen.
  • NeuroENDOkrine Signalübertragung -Hormone Hormone wirken auf Neurone.
  • Neurokrine Signalübertragung (2) -Hormone - neuromodulatorisch: synaptische Übertragung, Neuron zu Neuron - glandulomodulatorisch (myomodulatorisch): Neuron zu Drüsenzelle (z.B. Hypothalamus-Hypophysen-System)
  • Hormone (Klassifizierung nach Bildungsort) (2) - Glanduläre Hormone (in Hormondrüsen hergestellt in Hormondrüsen) - Aglanduläre Hormone (Gewebehormone, die zwar in spezialisierten, hormonproduzierenden Zellen hergestellt werden, jedoch nicht in eigens dafür ausgebildeten Drüsen)
  • hypothalamo-hypophyseres Sestem (Anatomie) (3) - Verbindungen vom Hypothamlamus zum limbischen System und zum Thalamus - Hypophysenstiel verbindet Hypothalamus mit Hypophyse - Hypophyse besteht aus Adenohypophyse und Neurohypophyse
  • Adenohypophyse - Freisetzung glandulärer Hormone der Hypophyse ausschließlich über diesen Vorderlappen - In Zellkörpern neuroendokriner Zellen des Hypothalamus werden Releasing und Inhibitionshormone produziert (z.B. Tyreotropin-Releasing-Hormon, Gonadotropin-Releasing-Hormon FSH, LH) - Releasing- und Inhibitionshormen werden von präsynaptischen Endigungen ausgeschüttet und vom Pfortadersystem aufgenommen (kein direkter neuronaler Input!) - Hormonproduzierenden Zellen werden zur Bildung ihrer eigenen ("tropischen") Hormone stimuliert. - Ausschüttung in die Portalvenen
  • Neurohypophyse - Hormonproduktion in Hypothalamuskernen - Transport und Freisetzung in der Neurohypophyse durch neurosekretorische Zellen (axonaler Transport) - Wichtigste Hormone: Oxytocin, Vasopressin
  • Stress (allgemeine Komponenten) (3) - Stimulus (exogen/endogen) - Erlebenskomponente (meist in Zusammenhang mit Bewältigungsstrategie) - Verlust der Homöostase
  • Stress HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) (hypothalamus-pituitary-adrenocotical axis) Stressor -> Neokortex, limbisches System wirkt auf -> Hypothalamus -> CRH(Kortikotropin-Releasing-Hormon)/ADH(Vasopressin) -> Hypophyse -> ACTH (adrenokortikotropes Hormon) ->Hypothalamus -> Nebennierenrinde (Zona fasciculata) -> Kortisol -> Hypophyse, Hypothalamus, Kortex -> innere Organe (Energiebereitstellung)
  • Kortisol -Glukokortikoide - Energiebereitstellung - Immunsuppressiv (aber nicht immer) - Einfluss aufBefindlichkeit, kognitive Leistungsfähigkeit - langanhaltend hohe Konzentration: erhöhter Blutdruck, Zerstörung muskulären und hipocampalen Gewebes, Unfruchtbarkeit, Wachstumshemmung, Hemmung von Immun und Entzündungsreaktionen, Diabetes
  • Stressreaktion und sympathisches Nervensystem - Hypothalamus aktiviert -> Sympathisches Nervensystem -> Periphere Nerven ->* -> Nebennierenmark -> Adrenalin, Noradrenalin (beide funktionssteigernd)* -> Innere Organe, Hypophyse, ZNS
  • Empfindung vs. Wahrnehmung Empfindung = Elementarprozess des sinnlichen Erlebens (reines Empfinden nicht moglich, denn subjektive Tonung) Wahrnehmung = Verknupfung mit anderen Empfindungen, Erfahrungen, Wissen, Erwartungen, so wie emotionalem/motivationalem Zustand
  • Sinnesmodalitäten sehen, hören, riechen, schmecken, tasten, temperaturemfinden, gleichgewichtssinnen, bewegungsempfinden, schmerzempfinden - sinnvoll?
  • Methoden der Schwellenbestimmung Grenzmethode: aufsteigend/absteigende Reizdarbietung Konstanzmethode: zufällige Darbietung, Schwelle bei 50% Herstellungsmethode: Proband machts sich selbst
  • Unterschiedsschwelle Webergesetz: Zusammwnhang zwischen absoluter Reizstaärke und benotigtem Zuwachs. Fechnergestz: Zusammenhang objektiver und wahrgenommener Reizstarke mittels logarithmieren Stevensgesetz: objektive, subjektives Reizempfinden
  • Methode der direkten Größenschätzung Referenzreiz bekommt Zahlenwert. Proband soll Reizdarbietungen zuordnen (Bsp.: 100-200).
  • Objektive Sinnesphysiogie - zugehorig: Sinneszellen, Reiztransduktion, Rezeptive Felder, Reizleitung und -kodierung im NS - abgehorig: Sinneseindruck (Empfindung), Wahrnehmung, Zuflusse von anderen Kortexarealen
  • Adäquater Reiz Licht auf Auge, nicht Faust aufs Auge
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  • Primäre Sinneszelle - besteht aus sensiblem Bereich und Triggerzone - bildet AP
  • Sekundäre Sinneszle - synaptischer Ubergang - danach AP im primaren aensorischen Neuron - Bsp.: visuell, akustisch,...
  • Neuronale Kodierung der Reizontensitat (3) - Reizintensitat - Sensorpotential - Aktionspotentiale (Frequenz)
  • Adaption von Rezeptoren (2 Typen) - schnell adaptierend, phasisch, Differential- oder D-Rezeptoren - langsam adaptierend, Proportionalsensoren
  • Rezeptives Feld Sinneszellen einer Region, ein einzellnes Neuron erhalt Afferenzen der  Sinneszellen  - es gibt zweite und dritte  Ebenen der Verschaltung ( wichtig laterale Hemmung)
  • Ziliarmuskel Der Ziliarmuskel kontrolliert die Spannung der Zonulafaser. Eine Kontraktion des Muskels bewirkt eine Entspannung der Zonulafasern, was eine Krümmung der Linse nach sich zieht.
  • Sichtbahres Lichtspektrum 380nm - 760nm
  • Akkomodation Kontraktion des Zilarmuskels führt zur Krümmung der Linse. Dies ist bei der Nahsicht (Breich<6m) erforderlich.
  • Aufbau der Netzhaut (5) - Zapfen/Stäbchen: sekundäre Sinneszellen - Horizontalzellen: laterale Verschaltung von Rezeptoren und Bipolarzellen - Bipolarzellen: verschiedene Typen, primäres sensorisches Neuron - amakrine Zellen: aktive Stäbchenhemmung beim photopischen Sehen - Ganglienzellen: II. Gehirnnerv Nervus Optikus
  • Sinnesepithel (Auge) Schicht der Photosensoren, sprich Zapfen und Stäbchen
  • Photopisches Sehen Tagsehen mittels Zapfen, aktive Hemmung der Stäbchen durch dopaminerge, amakrine Zellen
  • Skotopisches Sehen Dämmerungssehen
  • Konvergenz vs. Divergenz innerhalb der Retina Stäbchen sind konvergent verschaltet, Zapfen vornhemlich divergent. Folge ist, dass Zapfensehen eine bedeutend bessere Auflösung bietet, insbesondere im Bereich der Fovea.
  • Kompensationsmöglichkeiten angesichts des blinden Flecks - sakkadische Augenbewegung (gesteuert durch primäres Augenfeld) - Füllprozesse mittels höherer Gehirnfunktionen
  • Phototransduktion (Umwandlung von Licht in neuronale Signale) - Pigment Rhodopsin (Opsin und 11-cis-Retinal (bei Licht-> All-trans-Form)) -> bei Licht (auch ganz ganz wenig nur) wird Rhodopsin zu Metarhodopsin II - zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP): hält Natrium und Kalziumkanäle offen - Folge: Membranpotential -30mV -> Glutamatfreisetzung - durch Metarhodopsin wird cGMP zu 5'-GMP (unwirksam) -> Hyperpolarisation der Zelle -> reduzierte Glutamatfreisetzung - aktiver Pumpprozess: Ca+ wird aus dem Zellinnern befördert und weil dieses die cGMP-Synthese hemmt, wird wieder mehr cGMP synthetisiert -> Depolarisation (Ausgangszustand) Daraus folgt, dass eine schnelle Adaption stattfindet, woraus man schlussfolgern kann, dass es der Zeck des Systems ist, auf Veränderungen zu reagieren.
  • Dunkeladaption Enzym Isomerase wandelt All-trans-Kofiguration zurück in 11-cis-Retinal. Stäbchen haben mehr Isomarase. Deshalb höhere Empfindlichkeit.
  • On-Zentrum/Off-Zentrum - Bipolarzelltypen + Stäbchenbipolarzellen Ganglienzellen mit On-Zentrum (und Off-Rand): On-Zellen sind Bipolarzellen mit invaginierendem synaptischen Kontakt zu Rezeptor. Bei Hyperpolarisation des Rezeptors wird die Bipolarzelle depolarisiert. Ganglienzellen mit Off-Zentrum (und On-Rand): Offzellen sind Bipolarzellen mit flachem synaptischen Kontakt. Depolarisation führt zur Depolarisation Hemmung des Umfelds: Über gabbaerge Horizontalzellen wird die Hyperpolarisation eines Rezeptors im Umfeld invertiert und wirkt depolarisierend auf den zentralen Rezeptor. Im Normalfall hyperpolarisiert die Horizontalzelle, entfällt das Glutamat durch hyperpolarisation des glutaminergen Rezeptors aber, entfällt auch die Hemmung.   Stäbchenbipolarzellen gibt es nur eine Art.
  • Funktion der Retinalen Felder Das Vorhandensein von Retinalen Feldern stützt das Kontrastsehen. Ein geläufiges Beispiel sind die Masc'schen Bänder.
  • Farbsensible Ganglienzellen Zentrum-Umfeld-Zellen, jeweils On-Zentrum-Zellen und Off-Zentrumzellen für rot/grün, grün/rot, blau/gelb, gelb/blau Nutzen: Farbkontraste, Farbdifferenzierung
  • Helligkeitsdetektoren Zentrum-Umfeld-Typ zur berechnung von Helligkeitskontrasten