22
Wirtschaftsfachwirt II (Subject) / Internationale Geschäftbeziehungen und Geschäftsentwicklungen (Lesson)
Advertisement
- Einführung in den Außenhandel Grundformen des Exports (Ausfuhr) des Imports (Einfuhr) und des Transithandels (Kombination aus Ein- und Ausfuhr) Sonderformen: Lizensabkommen, Kooperationen oder Direktinvestitionen Handelsmittler : Cif Agent, Auslandsagent, Handelsmarkler, Import-Kommisiionär, Export-Kommisionär
- Instrumente der Handelspolitik Drei Säulen der Europäischen Union Europäische Gemeinschaft: Handelspolitik, Zollpolitk, Binnenmarktpolitik, Währungs- und Wirtschaftsunion, Supranationalität (Mehrheitsbeschlüsse) Europäische Außenpolitk und Sicherheitspolitik Euproäische Innenpolitik und Rechtspolitik zusammen Zwischenstaatliche Kooperation ohne Übertragung von Entscheidungskompetenzen an überstaatliche Insitutionen
- Kernbereiche der EU sind Zollunion: Verbot, Zölle zwsichen Mitgliedstaaten zu erheben, gemeinsamer Zolltarif gegenüber Drittstaaten Europäischer Binnenmarkt: gemeinsamer Markt mit vollständiger Freiheit des Waren- Dienstleistungs-Personen- und Kapitalverkehrs Europäische Währungsunion: gmeinsamer Markt mit einheitlicher Währung (Euro)
- Liberalitätsregen von WTO und EU Ausßenwirtschaftsgesetz (AWG)
- Export Grenzüberschreitetender Verkauf von Waren (Sachgüterexport=sichtbare Exporte) un Dienstleistungen (unsichtbare Exporte) direkte Export:unmittelbar an das Ausland, keine inländische Zwischenhändler eingeschaltet, Risiko liegt allen beim Direktexporteur indirekter Export: inländischen Anbieter (Hersteller) und dem ausländischen Abnehmer (Importeur) ein rechtlich selbständiges inländisches Außen- bzw. Exporthandelsunternehmen zwischengeschaltet
- Merkmale des direkten und indirekten Export direkt: Verwendung vor allem bei Investionsgüter und im Euopageschäft, unmittelbar Kundenkontakt, gute eigene Kenntnis des/der Auslandsmärkte, Notwendigkeit eigener Akquisition und der Marktpflege, längere Absatzwege, eigene Exportabteilung, höheres Kreditrisiko, insge. höherer Kapitalbedarf für Auslandaktivitäten, eigenes Auslieferungslager indirekter Export: indländischer Warenverkauf für den Hersteller, Distribution durch Außenhandelsunternehmen auf dem Auslandsmarkt,Kenntnis des landesspezifischen Vertriebsnetze und Transportwege seitens des Auenhandelsunternehmens, Risiko der Bedarfsferne für den Hersteller, schnelle Absatzausweitung möglich, kein Kapitalbedarf seitens des herstellers für Lagerhaltung und Distribution
- Merkmale des direkten und indirekten Imports indirekt: Verwendung insbesondere von Rohstoffen unfertigen Erzeugnissen, längerfristige Disposition größerer Mengen, kontinuielicher Materialfluss, ggf.eingene Einkaufsniederlassung, Transportrisiko beim Importeur, spontaner und kostengünstiger Einkauf über Auktion,Spekulation oder Preissicherung über Warenbörsen indirekter Import: Verwendung wenn Importbedarf zeitweilig und/oder in kleinen Mengen,Verwendung wenn breit gestreuter Import aus vielen Ländern, günstige Preise durch Großeinkauf des Außenhandelsunternehmens, Nutzung der Markterfahrungund -speziallisierung es Außenhandelsunternehmen, i.d.R. ständige Lieferbereitschaft
- Transithandel Zusatzgeschäft neben dem klassischen Export-und Importhandel dient der Transithandel. Liegt vor wenn die Warenlieferung zwischen einem Exporteuer im Herstellungsland und einem Importeur im Abnehmerland über einen Transithändler in einem dritten Land erfolgt.z.b. Kaffe, Tee, Rohstoffe Der Transithandel konzentriert sich auf internationale Handelzentrentren und Verkehrknotenpunkte wie Hafenstädt Hamburg, Honkong, Rotterdam, Singapour.
- Kooperation im Außenhandel Sonderformen des Außenhandels: Internationale , Lizensabkommen:Durch Lizenuverträge gewährt der Lizenzgeber einem Lizenznehmer die Nutzungsreche an immateriellen Eigentum wie Warenmarken, Gebrauchs- und Geschmacksmuster, Firmenbezeichnungen, Patenten oder Produktionsverfahren Lizenzarten: Produktions-und Verfahrenslizenzen zur Nutzung von technischem Wissen des Lizenzgebers, Produktlizenzen zur Nutzung von Herstellung und Vermarkung bestimmter Produkte des Lizenzgebers,Markenlizenz, Vertriebslizenz gewerbliche Schutzrechte: Patente Gebrauchs- und Geschmacksmusterschutz Markenschutz Urheberrechte (Copyrights) Eintragungen beim Europäischen Patentamt in München Europäischen Gemeinschaftsmarke beim Europäischen Markenamt in Spanien für den internationalen Rechtsschutz ist vor allem das TRIPS-Abkommen der WTO von Bedeutung.
- Komplementäre Kooperationen: Bei Unternehmen sich ergänzenden Produkten auf gleichen Auslandmärkten z.B. Hetrogene Kooperationen: Bei verschiedenen Unternehmen mit gleich strukturierter Interessenlage z.B. KK: Gemeinsame Nutzung von Ausstellungsräumen, Lägern oder Vertriebskanälen durch Unternehmen die unterschiedliche Produkte einer Branche herstellen Huckepack-Export, bei dem ein Hersteller von Schuhpflegemitteln eine Exportkooperation mit einem großen Schuhfabrikanten eingeht HK: Aurbeitsgemeinschaften mehrerer Unternehmen zur Erstellung eines größeren Industrieprojekts oder einer Hotelanlage Importgemeinschaft verschiedener Hersteller für einen Rohstoff
- Advertisement
- Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen) Eine Joint Venture ist eine vertraglicheund längerfristige Kooperationsform, die auf einer Kapitalbeteiligung der Kooperationspartner beruht. Der Sitz der Joint Venture ist meist in einem Land der Partner. Ein Joint Venture kann je nach Geschäftsphilosophie und Führungsstil der beteiligten Unternehmen zu Konflikten führen. Vorteil: Verringerung des Kapitalbedarf, der Teilung des Risiken, dem Zugang zu dem jeweils anderen Auslandmarkt, der Überwindung von Handelshemmnissen und der Nutzung lokaler Marktkenntnisse.
- Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen) Eine Joint Venture ist eine vertraglicheund längerfristige Kooperationsform, die auf einer Kapitalbeteiligung der Kooperationspartner beruht. Der Sitz der Joint Venture ist meist in einem Land der Partner. Ein Joint Venture kann je nach Geschäftsphilosophie und Führungsstil der beteiligten Unternehmen zu Konflikten führen. Vorteil: Verringerung des Kapitalbedarf, der Teilung des Risiken, dem Zugang zu dem jeweils anderen Auslandmarkt, der Überwindung von Handelshemmnissen und der Nutzung lokaler Marktkenntnisse.
- Direktinvestitionen Direktinvestitionen=Kapitalanlagen in fremden Wirtschaftsgebieten, im Ausland. Umfassende und intensive Möglichkeit mit enormen Risiken in ökonomischer, politischer und kultureller Hinsicht. Arten von Direktinvestionen: Errichtung von Tochtergesellschaften bzw. Niederlassungen und Betriebstättten im Ausland Kauf (Erwerb) von Beteiligungen an ausländische Unternehmen und Betriebsstätten. Aussattung ausländischer Unternehmen mit Anlagegütern Kreditgewährung gegenüber ausländischen Unternehmen
- Formen des Markteintritts auf internationalen Märkten Export= Kapitaleinsatz/-Risiko,Konrolle-gering, Internationalisierungsgrad=gering Lizenzierung=K/R/K=etwas höher, I=etwas höher Joint Venture=fast schon hoch/I=fast schon hoch Direktinvestiment=alles hoch
- Interkulturelle Kommunikationsdimesionen interkulturelle Kommunikation also der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen. Interkulturelle Kompetenz ist heute in Verhandlungen, im Geschäftsalltag, in Projekt- oder Teamarbeit insofern notwendig, als dass: die Globalisierung weiter zunimmt, dh. auch die Anzahl der Global Player steigt eine EU-Erweiterung stattfindet, die Tochterunternehmen, Joint Venture und sonstige Kooperationen im Ausland begünstigt. die Anzahl ausländischer Mitarbeiter in den Unternehmen zunimmt die Mobilität aller am Geschäftsprozess beteiligten steigt moderne Kommunikationstechniken (wie Videokonferenzen) weiterentwickelt werden
- Kulturelle Dimensionen nach Hofstede Machtdistanz Kollektivismus versus Individualismus Masulinität versus Feminität Unsicherheitsvermeidung/Grad der Risikobereitschaft
- Kulturelle Dimensionen nach Trompenaars & Hampden-Turner Universalistische und partikularistische Kulturen Spezifische und diffuse Kulturen Neutrale und affektive Kulturen Leistungsorientierte und askriptive Kulturen Einstellungen zur Zeit (Vergangnheit, Gegenwart, Zukunft)
- Nach Hofstede Machtdistanz hohe Machtdistanz :wie Frankreich, Indien,Japan zeigen sich in Unternehmen häufig vielschichtige und undurchlässige Hierachiesysteme. Mitarbeiter respektieren die übergeordnete Stellung der Vorgesetzten und akzeptieren dessen Anweisungen nahezu widerspruchslos. geringe Machtdistanz: USA, GB, oder Niederlande, sehr flache und durchlässige Hierachiesysteme, Respekt vor Macht oder Einfluss ist gering und Mitarbeiter ergreifen schneller selbst die Initiative
- Nach Hofstede Kollektivismus versus Indiviualismus kollektivistische kulturen: wie China, Italien oder Griechenland sehen sich Personen primär als Mitglieder einer Gruppe, die Vorrang vor persönlicher Zielsetzungen hat: die Gruppe ist wichtiger als die Selbstverwirklichung der Gruppenmitglieder. induvidualistische Kulturen: USA, GB oder Kanada sehen sich die Mitglieder selbst als autonome Individuen, die ihre persönliche Ziele unabhängig von den Interessen sozialer Bezugsgruppen aufstellen und verfolgen.
- Nach Hofstede Maskulinität versus Feminität maskulinen Kulturen: Japan, Deutschland, USA sind die Rollen durch Geschlechter klar abgregrenzt. femininen Kulturen: Skandinavien, Niederlande können alle gesellschaftlichen Rollen sowohl von Frauen als auch von Männer übernommen werden, es gibt hier keine geschlechterspezifische Trennung.Eigenschaften wie Bescheidenheit und Zurückhaltung stehen im Vordergrund.
- Nach Hofstedt Unsicherheitsvermeidung/Grad der Risikobereitschaft starker Unsicherheitvermeidung: Griechenland, Spanien, Italien, Deutschland empfinden Risiko als Bedrohung schwache Unserheitsvermeidung: USA, GB, Schweden, Risiko eher als Herausforderung denn als Bodrohung. reagiern gelassener Langzeitorientierung
- Wettbewerbsrecht UWG= Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb GWG=Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen