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Biologie (Subject) / Ökologie und Ressourcenschutz II (Lesson)

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  • Betrachtungsebenen der Biodiversität - Schutz und Erhaltung der Natur - Bedeutung/Funktion von Genen, Arten, Gilden, Lebensgemeinschaften in einem Ökosystem (z.B. Produktion von Biomasse) - zusammenwirken aller Faktoren - Gleichwertigkeit-der-Arten-Hypothese - Schlüsselarten - Artenzahl erlaubt keine Vorhersage der Funktion (idiosynkrasie-hypothese)
  • Redundanzhypothese - solange man das zusammenwirken verschiedener Arten in einem Ökosystem nicht kennt sollte man alle als wichtig erachten - redundanz (=überfluss) dient als Puffer um unvorhersehbare Veränderungen in einem Ökosystem zu kompensieren - einzelne Arten sind entbehrlich, wichtig FUNKTION für Lebensgemeinschaft bleibt erhalten -->ökologische Nieschen werden doppelt besetzt (?)
  • Wieviel Biodiversität ist aus ihrer Sicht in einem Ökosystem nötig? - eine mindest Anzahl von Arten sollte gegeben sein --> Enstehung eines Nahrungsnetzes und Stoffkreisläufen - nicht zu viele Arten, dies würde auch einen hohen Grad an Spezialisierungen hervorrufen, was die Arten wiederrum anfälliger für Änderungen im Ökosystem macht ???
  • Hat Biodiversität einen gesellschaftlichen Wert? funktionalen Eigenschaften von Arten haben einen starken Einfluss auf die Eigenschaften eines Ökosystems --> Bsp. Weide/öko-Landbau ??? viele Arten, bzw. ausgewogenes Verhältnis = hohe Erträge ??? - artensterben / bzw. minimieren von Beständen schadet Tourismus --> Bsp, whale watching, safari ??? Ant. JA
  • Schlüsselart eine Art bezeichnet, die im Vergleich zu ihrer geringen Häufigkeit einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf die Artenvielfalt einer Lebensgemeinschaft ausübt. - kommen auf jeder Trophieebene vor - meistens Prädatoren --> Frassdruck = reduzieren der Beutetiere= reduzieren der Konkurrenz zwischen den Beuteltieren = ermöglicht Koexistenz anderer Arten
  • trophische Ebenen einer Nahrungskette Produzenten = Pflanzen = 1. Ebene Konsumenten: Herbivoren = 2. Ebene Carnivore = 3. Ebene Carnivoren höherer Ordnung = 4. Ebene Destruenten (Mineralisierer und Zersetzer) --> ausschließlich heterotrophe Organismen
  • Gruppen der saprophagen Organismen Zersetzte-Destruenten-Detrivoren - Verteter der Tiere, Pilze und Bakterien - ausschließlich heterotroph ! - Kopophragie (=Kot), Nekophragie(=Kadaver) - Minerarlisierer - Zerkleinerer
  • Nahrungsnetz bezeichnet in der Ökologie die linearen energetischen und stofflichen Beziehungen zwischen verschiedenen Organismen oder Organismengruppen, von denen die einen Nahrungsgrundlage der anderen sind.
  • Was versteht man im Zusammenhang mit Nahrungsketten unter „bootom-up“ und „top-down Kontrolle“? bottom up control = eine Population wird eher von ihren Ressourcen als von den unteren trophischen Ebenen beeinflußt top-down control = eine Population wird von den openren trophischen Ebenen (natürlichen Feinuktionden) limitiert top-down Kaskade = Räuber und Pflanzen sind durch Ressourcen und Herbivoren durch ihre Räuber reduziert bottom up Kaskade = regulierung der Primärproduktion reguliert abundanz (=dichte) der höheren Ebenen
  • Kommensalismus wird eine Lebensgemeinschaft auf räumlicher und einseitig nutritiver Basis bezeichnet, bei der ein Wirt einem artfremden Oranismus, dem Kommensalen, Lebensraum und Nahrung gibt bzw. überlässt.   - keine größeren vor- oder nachteiligen Effekte für den Wirt - Kommensale ist Nutznießer des Zusammenlebens + vom Wirt abhängig. 
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  • Mutualismus beide Partner profitieren Bsp. Ameise und Akazie
  • Formen des Populationswachstums r-Strategie: Arten die bei der Fortpflanzung auf eine hohe Reproduktionsrate (r) setzen --> Quantität K-Strategie: eine geringere Zahl von Nachkommen mit dafür höheren Überlebenschancen sorgen --> Qualität
  • Wann spricht man von einem vollhumiden Klima? die jahreszeitlichen Niederschläge sind größer als die jahreszeitliche Verdunstung semi humid: Niederschlag > Verdunstung 6 - 9 Monate voll humid: Niederschlag > Verdunstung 10-12 Monate Bsp. Zonobinom I (vollhumid)
  • Bedeutung von Totholz - Lebensraum für zahlreiche Pilz- und Käferarten -> haben anteil an vollständer remineralisierung des totholzkörpers - totholztypen entwickeln eigene flora und fauna - viele Tiere der 'roten Liste' sind in irgendeiner Form auf Totholz angewiesen (Nahrung, habitatnische, fortpflanzung)
  • epiphytische Lebensweise = aufsitzer Pflanzen = leben auf anderen Pflanzen Vorteil: bessere Verfügbarkeit von Licht (limitierender Faktor des Waldbodens) Nachteil: meist unregelmäßige Wasserversorgung - morphologische und anatomische Anpassungen um die Wasser und Nährsalzversorgung sicher zustellen
  • Erläuterung der Passatwinde ist ein mäßig starker und sehr beständiger Wind, der in tropischen Seegebieten bis zu etwa 23,5° geographischer Breite rund um den Erdball auftritt Nordost und Südost Passat http://de.wikipedia.org/wiki/Passatwind
  • Hallenwald reine und hochwüchsige Buchenbestände nur eine schwache Strauchschicht  
  • Kälteanpassungen von Tieren homiothermie fell / federkleid speckschicht frostschutzmittel höhlenbau winterschlaf winterruhe
  • Tageszeiten - Jahreszeitenklima Von einem Tageszeitenklima ist die Rede, wenn die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht größer sind als die Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Monaten Das Jahreszeitenklima ist das Klima der Ektropen (allen Klimazonen außer den Tropen), in dem sich warme und kalte Jahreszeiten deutlich voneinander unterscheiden, sowie die Tageslänge über die Dauer eines Jahres variiert
  • Wald Ein Wald ist eine Pflanzenformation, die „im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann“
  • Wodurch entstehen die Gezeiten? Erläuterung: Tidenhub, Springtiden, Nipptiden Die Anziehungskräfte von Mond und Sonne wirken auf der Erde nicht überall gleich stark. Aufgrund der Erdrotation hebt und senkt sich der Meeresspiegel periodisch. Tidenhub= Unterschied zwischen dem Scheitelpegel einer Flut und dem untersten Pegelstand einer Ebbe ---> arehtmetische Mittel Springtiden= Springflut / höher auflaufende Flut --> gemeinsame Gezeitenwirkung von Sonne und Mond Nippptiden= Sonne und Mond stehe im 90 grad winkel zueinander --> niedriger Tidenhub
  • Wozu sind chemolithoautotrophe Organismen in der Lage ? bei chemischen Umsetzungen werden ausschließlich anorganische Stoffe verwendet   --> Fähigkeit sich ausschließlich aus anorganen Stoffen aufzubauen
  • Erläutern sie den Begriff „Viviparie“ im Zusammenhang mit Mangrovenwäldern! viviparie = lebengebärend Mangroven verbreiten sich über bereits am Mutterbaum gekeimte Jungpflanzen (lebendgebärend) Anpassungen an Salinität + Schwimmfähigkeit sind gegeben
  • Nennen Sie die Hauptsätze der Thermodynamik. 1. jedes System besitzt eine innere Energie. Diese kann sich nur durch den Transport von Energie in Form von Arbeit und/oder Wärme über die Grenze des Systems ändern. Die Energie eines abgeschlossenen Systems bleibt unverändert. 2. Wärme kann nicht von selbst von einem Körper niedriger Temperatur auf einen Körper höherer Temperatur übergehen.
  • Welch beiden Organismen bei der Stickstoffdüngung beim Reisanbau eine entscheidene Rolle? Erklären sie kurz die Vorgehensweise. Wasserfarn und Blaualgen   Farn schwimmt auf Wasseroberfläche und lebt in Symbiose mit Blaualge Bakterien fixieren Stickstoff und geben ihn als Ammonium-Ionen an Farn ab Reisfelder werden überflutet und so mit Wasserfarn geimpft Wasserfarn vermehrt sich vegetativ, dann wird Wasser aus Felder abgelassen Farn verrottet und wird vom Reisbauern in den Boden eingepflügt so gelangt Stickstoff der im Farn gebunden wurde, in den Boden
  • Woraus besteht Erdöl ursprünglich? fossilen Meeresorganismen -> anaerober Abbau Pflanzereste  
  • Was für Naturschutzkonzepte können unterschieden werden? Integrationsmodell: Landwirtschaft und Naturschutz liegen auf einer Fläche Segregationsmodell: Landwirtschaft und Naturschutz sind durch Pufferzonen voneinander getrennt
  • Nennen Sie Ziele der Landwirtschaft in Verbindung mit Naturschutz Flächen/Lebensraumschutz Artenschutz Agrarumweltmaßnahmen: -anlage von Blühstreifen                                              -vielfältige Fruchtfolge
  • Diversität Maß für die Vielfalt der biologische Arten innerhalb eines Lebensraumes. - spiegelt die Vielfalt von Flora und Fauna wieder - Maß für die Charakterisierung der Biodiversität eines Gebiets
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