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Biologie (Subject) / Zonobinome (Lesson)

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  • Zonobiom I tropische Regenwald - feuchtropische Zone Mitteltemperatur 25-27 c (18-35) immer frostfrei Tageszeitenklima ( Tag/Nachtunterschiede höher als die jeweiligen Monatsmittel) Niederschläge: 2000-3000 mm Pflanzenwelt: A- Schicht= 30-60m ; B~24m; C~ 18m hoher Spezialisierungsgrad + Stoffwechsel+ Artenvielfalt/reichtum Lage: äquatorial, Südamerika, Zentralafrika, Indonesien
  • Zonobiom II tropische- suptropische Regenzeitwälder und Savannen (trockenperiodisch) wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit Monatsmittel ~ 18 c Fröste nur im Randbereich Ökofaktor Feuer Trockenzeit variert nach Lage von 3-10 Monate -halbimmergrüner Wald (1500-2000) - regengrüner Wald (500-1500) - Savannen (250-600) hohe Diversität, große Herden, staatenbildene Insekten Lage: unmittelbar nördlich/südlich der RW +  Indien + Nordaustralien
  • Zonobiom III heiße Halbwüsten und Wüste (suptropisch-tropische Wüstenzone) ganzjährig heiß + arid (Niederschlag unter 250mm) Temperaturmittel mind. 5 c, hohe Tag -Nacht amplitude abiotische Faktoren (fels,sand) beschränken schüttere Vegetation --> geringe Primärproduktion--> geringer Tierbestand Anpassungen: Nachtaktiv, schwarzfärbung, wassersparsam Lage: kontinentale Randgebiete: Chile, Ostbrasilien, Süd USA, Nordafrika
  • Zonobiom IV Mediteran warmtemperate - dürre und episodisch frosdtbelastete Gebiete mit Hartlaubwäldern - kühle feuchte Winter - trocken heiße Sommer - milde Übergangszeiten (Frühling-Herbst) - Niederschlag über 400mm --> meist waldfähiges Klima - Hartlaubwälder und Gebüschvegeationen -> hohe Konvergenz von Feuer und Trockenheitsanpassungen - Bodenbildung gehemmt - kaum spezielle Tierarten, hohe Artenvielfalt Lage: Mittelmeerraum, Westküste-USA, Süd-West Australien
  • Zonobiom V Warmtemperate, regenreiche, episodisch frostbelastete Gebiete mit immergrünen Lorbeerwäldern - ganzjährig humides Klima (+1000mm) - Winter +5 c, Sommer +18c, keine TZ, nur leichter Frost - dunkle Wälder, einheitlich Baumschicht (30m max.), Moose+Farne, Lorbeertypus - immmer-,sommergrund oder Reliktnadelwälder Lage: südlocje Kontinentalbereiche (China, Nordjapan, Westküste Kanada)
  • Zonobiom VI Kühltemperate Zone der laubwerfenden Wälder 4 Jahreszeiten ! - fröste bis -10c und niederschlagsreiche Sommer - Vegetationsperiode 6-8 Monate --> temperatur + 5c - Niederschlag 500-1500 mm - rel. artenarme, sommergrüne Laubwälder (schnell zersetzbare Streu) - typische Waldfauna mit kälte Anpassungen (Wanderung, Winterschlaf/ruhe) Lage: höhe Europa weltweit, USA/Kanada, Ostchina
  • Zonobiom VII winterkalte Steppen, Halbwüsten und Wüsten (kalt.aride Zone) - kalte Winter (Frost und - 10c) + trockene heiße Sommer - Niederschlag 400mm max. - Hauptwasserverorgung= Schmelzwasser Niederschlag über 250mm = Steppe                        100 - 250mm = Halbwüste                               unter 100 = Vollwüste - ausgedehnt, artenreich, Hoch- oder Kurzgrasprärien, meist in Ackerland umgewandelt - ursprünglich herbivore Großsäuger (zurückgedrängt) + Nagetiere Lage: Great plains, Argentinien, weite Teile Asiens
  • Zonobiom VIII winterkalte Nadelwaldgebiete oder Taigen (boreale Zone) - lange Winter (6-7 Monate) - Fröste unter -20 c - nur 1-3 Monate Temperaturen über 10 c - Niederschlag unter 500mm , meist als Schnee - Mitsommernacht und Polarnächte - Nadelwälder - Ökofaktor Feuer - Fauna artenarm, bewaldete Permafrostböden, - Großsäuger in geringer Dichte -> Wanderungen, Winterschlaf
  • Zonobiom IX Tundren und polare Wüsten (polare und subpolare Zone) -Winter 9 Monate + - Fröste unter - 30 c - Vegetationszeit 1-3 Monate (Temp. mittel >5c) - Niederschlag unter 250mm (Schnee), geringe Evaporation=humid - Zwergstrauch oder Grastundra, meist polare Wüste -> artenarm+uniform - hohe Dichte an Säugetieren und Vögeln (auf endemische Insefloren) Lage: äußerstes Südamerika, nördl. Hemisphäre
  • Definition Zonobiom ist ein Großraum der Erde, der sich aus einer Einteilung des Festlandes nach ökologischen Kriterien ergibt. Er zeichnet sich durch eigenständiges Klima, Bodenbildungsprozesse, Lebensweisen von Pflanzen und Tieren sowie Nutzungsformen durch Agrar- und Forstwirtschaft aus
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