14
Geschichte (Subject) / Skript I (Religionsfreiheit) - Römischer Teil (Lesson)
Advertisement
- Quellen der US-Amerikanischen Entwicklung Virginia Declaration of Rights 1776 von George Manson hat 16 Artikel ART 16:Religion und Ehrfurcht die wir Gott schulden, kann nicht durch zwang herbeigeführt werden, daher sind wir alle gleichermaßen zur freien Religionsausübung berechtigt. Virginia Statue for Religious Freedom 1786 1786 von Thomas Jefferson vorher war eine Kampagne zur Trennung von Kirche und Staat das wurde in der 2ten Verfassung von Virginal besiegeltChurch of England verliert die privilegierte StellungProtestanten hatten vorher schon eingeschränkte ReligionsfreiheitDissidenten hatten immer noch Barrieren (va in der Ehe) Ergänzung zur Virginia Declaration of Rights 1776 - Bill of Rights 1791 war stark beeinflusst von der Virginia Declaration of Rights und Virginia Statue of Religious Freedom enthielt einen Grundrechtskatalog von George Mason Beinhaltete die Trennung von Kirche und Staat beinhaltet die Garantie für die freie Religionsausübung.
- Die griechische Polis: Häresie gab es im griechischen System prinzipiell nicht ABER:Todesurteil - SokratesPriesterin Ninos aus Athen Sebeia - Frömmigkeit iwS ähnlich der lat. Pietases geht um die Achtung der Traditionen, die die Gemeinschaft zusammen halten a-sebeia - Unglaubea-sebeia Anklagen: SachbeschädigungBlasphemieanklagen (Gotteslästerung)Einführung neuer Götter ohne Beschluss der Polis fühlt sich die Polis bedroht - IntoleranzSkeptiker sollten nicht negativ auffallen fremde Kulte wurden manchmal bereitwillig übernommenHeilgott Asklepios im 5 JH rezipiert
- Von der Polis zum Imperium Entwicklung des röm.Reiches stand vor dem Problem lokale Traditionen zu integrieren: Neue Gottheiten wurden stadtrömisch oder in den Provinzen integriert Kompetenz für Religionsfragen lag in den Städten Pluralität kein Grundsatzproblem interpretatio romana - fremde Gottheit mit eigener zu identifizieren
- Rechtsstellung monotheistischer Minderheiten im polytheistischen Kontext Juden wegen Monotheismus konnten nicht integriert werden religio licita (erlaubte Religion) es gab kollektive-vereinsrechtliche Absicherungen und individualrechtliche Privilegien Konflikte entstanden im alltäglichen Leben Fiscus Iudaicus - Tempelgabe in Sondersteuer wandeln nach dem 1. jüdischen Krieg nach dem 2. jüdischen Krieg - Verbot Jerusalem zu betreten Christen waren religio licita erst nach demGalerius Edict 311und Mailänder Vereinbarung 313 Verfolgungswellen ab dem 3JHOpfererlass von DeciusEdikte von Valerian
- Toleranz und Intoleranz es gab eine friedliche Koexistenz im 3 JH Paradigmenwechsel mit Christenverfolgungen höhepunkt unter Diolkletian Manichäer (prophet Mani) waren sehr suspektManichäeredikt ordnete ihre ausrottung an
- Verschlechterung der Stellung religiöser Minderheiten infolge der Einbindung des Christentums in das römische staatliche System Gesetze ab Konstantin führten zu positiver Diskriminierung des katholischen Christentums Es kam zu Tempelschließungen christliche Lehre wurde genehmigt es kam zur Verfolgung von Dissidenten Ökumenisches Konzil von Kiaia von Theodosiuskatholisches Christentum wird als verbindlich erklärt Juden hatten Sonderstatus Heiden wurden noch nicht zur Taufe gezwungen
- 4 JH (römisches Reich) Führungsschicht wurde christlich Kaiser übernimmt die Kirchenverantwortung Beruft Konzilien (Synoden) einVersamlung in kirchlichen Angelegenheiten: Beschlüsse haben GesetzeskraftGlaubensdekreteKirchenrechtliche BestimmungenEntscheidung über Ein/ Absetzung von Bischöfen Reichskirche bekämpfte viel häretisches staatlich Häretiker wurde Verbannung, Vertreibung und aberkennung bügrerlicher Rechte angedroht Manichäer wurde der Tod angedroht es gab ManichäismusanklagenHäretikerprozeseMagie- und Hochverratsanklagen (maleficium = magie)
- NordAfrika Anfang staatlicher Eingriffe in innere Angelegenheiten der Kirche: Donauistenstreit in N-Afrika Parteien appellieren an die staatlichen Insitutionen und provozieren Eingriffe Vereinheitlichungsprozess Minderheiten werden beschränktVersammlungsverboteVerbote alternative Gottesdienste abzuhaltenMinderheiten werden in den Untergrund gedrängt (erst recht suspekt) innerchristliche Intoleranz ging Hand in Hand mit Intoleranz gegen Heiden und Juden
- Beispiele innerchristlicher Intoleranz (Donauistenstreit) Donauistenstreit: es ging um einen theologischen Konflikt über die strittige bischofsweihe der Streit eskalierte als der strittige Bischof erneut von der Kirche bestätigt wurde Die Einmischung des Staates in innerkirchliche Angelegenheiten war von den Partein provoziert worden Der Staat ging mit Gewalt für den Bischof Caecillian vor Konstantin ließ die Donauisten zeitweise neben den Katholiken zu der Bischof Donatus zwang den Kaiser zur unterdrückung von Katolikenes kam zu gewaltätigen Ausschreitungen gegen Katholiken unter Julian war man zugunsten der Donauisten es kam zur vandalischen Eroberung Afrikas im 6JHDonauistische Kirche wurde begünstigtdiese hält sich auch nach der Rückeroberung
- innerchristliche Intoleranz: (arianische/nizänische Konflikt) Es geht um die Frage der Göttlichkeit Jesus: 1. Konstantin setzte das nizänische Bekenntnis als Reichsgesetz festJesus ist homoousios - wesensgleich mit Gott Vater Es kam zu einer KompromissformelJesus ist homoiousios -wesensähnlich mit Gott Vater beides konnte sich nicht durchsetzen Es war ein Konflikt der Großkirche Justinian unterstützte die Theorie, der Unterordnung des Sohnes unter den Vaterwandte sich aber nicht vom nizänischen Bekenntnis ab auch hier war staatliche Einmischung provoziert worden Nizäner (katholisch) mussten mit repressalien rechnen / setzten sich aber trotzdem durch theodosius wandte sich zu gunsten der Nizäner Reichsbevölkerung war idR nizänisch (katholisch) "neue" Vöker eher arianisch (christlich-theologisch)
- Advertisement
- innerchristliche Intoleranz (christologische Konflikte) politische Unzufriedenheit Kaiser mischte sich in theologische Diskussionen ein man wollte ein möglichst einheitliches Christentum Durchsetzung mit Verbannung und Dekreten Eine Konfessionalisierung des Östens konnte nicht verhindert werden 7 JH Dissidenten wandten sich an die muslimischen Erobererda ging es ihnen besser
- Antipagane Intoleranz (gegen Heiden - Pagan= Heidentum) Gesetze gegen alte Kulte konnten erst nicht durchgesetzt werden Julian Apostata (der Abtrünnige) privilegierte die Heiden das endete mit Julians Tod im Perserfeldzug es folgte eine Phase der friedlichen Koexistenz Verboten waren aber va Magie (maleficium) und Astrologie das war eine Maßnahme gegen pol. Verschwörungen Gratian und Theodosius wandten sich langsam gegen Paganen Beschränkungen und finanzielle kürzungen Christentum übernahm aber vieles (Ikonographie)das erleichterte den Wandlungsprozess des röm. Reich in ein christliches Reich Ende 4 JH wurde die Victoriasstatue entfernt
- Antipagane Ausschreitungen Ende 4 JH wurde die Verehrung alter Götter und Kulthandlungen durch gesetze verboten hielt man sich nicht daran - finanzielle Sanktionen es kam zur Zerstörung von Tempeln Rituale lebten im Untergrund weiter unter Justinian wurden die Paganen am Land noch eher toleriert Theodosius schloss die Heiden schon aus der Verwaltung der Armee aus Trotz der Repressionen gegen die Heiden konnte sich das christentum erst nur langsam durchsetzen Wirtschaftliche interessen und militärische Situationen machten im 5JH noch religionspolitische Zugeständnisse nötig
- Sonderstellung der Juden im christlichen Imperium Privilegierung der Christen durch Justinian hatte auswirkung auf die Juden im 4 JH war das Judentum noch eine attraktive Alternative mitte 4 JH war der übertritt vom Christentum zum Judentum aber schon mit Sanktionen verbunden (Vermögensverlust) es gab Gesetze gegen Mischehen und Sklavenhaltung Julian kam den Juden entgegen es folgten aber antijüdische Ausschreitungen christlicher Mob fand untertützung bei den christlichen Führungseliten es kam zu Resitutionskonflikt Christen verbrannten eine Synagoge Theodosius wollte erst Entschädigungszahlungen und Wiederaufbauer gab dem willen des Mailänder Bischofs aber nach