27

Biologie (Subject) / Schlüsselkompetenzen (Lesson)

-

This lesson was created by EvaSchnitzel.

Learn lesson

Advertisement
  • Fachbegriff für Aufschiebeverhalten Prokrastination
  • Qualifikation und Kompetenz Eine Qualifikation beschreibt die arbeits- und aufgabenbezogenenFertigkeiten einer Person, die diese befähigen eine bestimmte Tätigkeitregelmäßig auf einem gewissen Niveau ausführen zu können. Kompetenzen sind „Fähigkeiten von Menschen, sich in offenen und unüberschaubaren komplexen und dynamischen Situationenselbstorganisiert zurechtzufinden." Kompetenz: Selbstorganisation, subjektbezogen, unbegrenzte Handlungsdisposition Qualifikation: Fremdorganisation, objektbezogen, tätigkeitsbezogene Fertigkeiten, zertifizierte Fähigkeiten ( Z.b. Schreibmaschinenkurs)
  • 3 Kategorien von Schlüsselkompetenzen nach OECD 1. Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln 2. Interagieren in heterogenen Gruppen 3. Autonome Handlungsfähigkeit
  • Extrinsische und Intrinsische Motivation extrinsisch: Arbeitsanreiz durch später erhaltene Belohnung oder Strafe intrinsisch: Arbeiten aus eigenem Antrieb, Motivation - zur persönlichen Befriedigung
  • 6 generelle Ursachen für das Aufschieben von Arbeit - Relative Aversivität der Aufgabe - Mangelndes Studieninteresse               - Mangelnde Arbeitsdisziplin/Selbstkontrolle - Geringes Selbstvertrauen in Bezug auf die Aufgabe - Angst, bei der Aufgabe zu versagen - Allgemeine Antriebslosigkeit
  • Delay of gratification Ein Hochschulstudium erfordert i.d.R. die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub
  • Aktives Lesen nach der SQ3R-Methode S: Survey, Überblick verschaffen Q: Question, Fragen stellen R: Read, Lesen R: Recite, Rekapitulieren R: Review, Rückblick
  • Selbstkontrolltechniken, um Prokrastination zu vermeiden (4 Beispiele) - Aufgeben unrealistischer Ziele - Unterbinden von „Marathon-Arbeiten“ - Koppelung von kleinen Arbeitsschritten mit positiven Verstärkern, evtl. Verstärkerentzug - unterstützende Kontrolle durch eine andere Person(Fremdkontrolle) oder Gruppe
  • Prüfungsangst, Ursachen Perfektionismus, Stellenwert von Leistungen, sozialer Vergleich, Dramatisierung des Misserfolgs
  • Prüfungsangst, Hilfestellungen und Problemlösungen Zuversicht, Gelassenheit, Arbeitsrhythmus mit Pausen und Bewegung, ausgeglichener Schlaf- Wachrhythmus
  • Advertisement
  • Induktion und Deduktion Mithilfe der Induktion werden durch Experimente bzw. Beobachtungen gewonnene Daten = singuläre Sätze, auf eine allgemeine Erklärung geschlussfolgert. Diese allgemeinen Sätze können durch Deduktion zu Erklärungen und Vorhersagen führen. (logische Ableitung)    
  • Hypothese vs Theorie Hypothese: Eine Vermutung, die durch Experimente und Beobachtungen bestätigt oder widerlegt werden kann Theorie: Beschreibung der Realität, die durch Experimente und/oder Beobachtungen gestützt, bestätigt wurde. Ermöglicht Prognosen und liefert Erklärungen.
  • Falsifikation Durch logische Deduktion nachweisen, dass eine Theorie falsch ist
  • Paradigma Gesamtkonzept einer Wissenschaft mit bestimmten Konzepten und Sichtweißen
  • Gemeinsames erkenntnistheoretisches Modell der Wissenschaft, 5 Anforderungen - minimaler Realismus- Falsifizierbarkeit- Objektivität- minimaler Empirismus- logische Klarheit
  • Ideologie (Definition) Eine umfassende Erklärung von Welt, die andere Erklärungsmodelle oder Aspekte ausschließt, weil nur die eigene Sichtweise als vernünftig angesehen wird - fehlende Falsifizierbarkeit
  • Warum Experten-Laien-Kommunikation? Da sich das Wissen anhäuft und immer mehr auf Arbeitsteilung gesetzt wird, wird man abhängiger von sogenannten Experten. Gleichzeitig wird die "Wissensgesellschaft" Experten gegenüber immer kritischer und misstrauischer.
  • Was ist ein Experte? Ein Experte ist kein Spitzenkönner (wie ein Tennismeister oder Nobelpreisträger). Experten sind Menschen mit langer Ausbildung und praktischer Erfahrung auf ihrem Berufsfeld, im Gegensatz zu Laien mit geringem Wissen, die keine Experten werden wollen, aber auf einem bestimmten Gebiet eine Problemlösung benötigen.
  • Messung sozialer Kompetenzen durch Erhebungsinstrument NEO‐FFI (Fünf‐Faktoren‐ Inventar) Neurotizismus (emotionale Labilität), Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit -> Dimensionen sozialerKompetenz
  • Was ist Kultur (6 Adjektive) - erlernt - geteilt - generationsübergreifend - symbolhaft - modellhaft - anpassungsfähig
  • Interkulturelle Kompetenz, Kriterien (6) Einfühlungsvermögen, Offenheit, Ambiguitätstoleranz, Angemessenheit, Introspektion, Flexibilität
  • Eignung einer Person für einen Beruf Erfolgswahrscheinlichkeit durch Übereinstimmung von Personenmerkmalen und Arbeitsanforderungen (Fähigkeiten, Interessen, Entwicklungspotential)
  • Mögliche Anforderungen an einen Arbeitsnehmer (7) - Formale Qualifikation - Kentnisse (zusätzliche Kompetenzen wie Tippen, EDV, Fremdsprachen) - Geistige Anforderungen - Körperliche Anforderungen - Arbeitsverhalten - Sozialverhalten - Führungsqualitäten
  • Assessment- Center Simulation von Aufgaben, die einer realistischen Berufssituation entsprechen könnten; Aufschluss über die zu beurteilende Person, den Beurteiler und der eingesetzten Methoden; mehrere, individulle Aufgaben; 1- 2 Tage; Gruppen oder Einzel- ACs
  • Kompetenz, Definition nach Weinert (auswendig lernen) "Die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen,sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“.
  • Führungsqualitäten (5) - Selbstreflektion - Authentizität - Fähigkeit zu Führen teilen und weitergeben - Präsenz, Interesse zeigen - Vetrauen haben, Fehler tolerieren
  • Assessment- Center Vorteile (4) - Feedback an die Teilnehmer zu Stärken und Schwächen - Lerneffekte bei Teilnehmern - Erkennen verschiedener Potentiale bei Bewerbern - Hohe Vergleichbarkeit und Akzeptanz
Advertisement