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Biologie (Subject) / MiBi 5 (Lesson)

Einführung in die Virologie I

This lesson was created by EvaSchnitzel.

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  • Herkunft des Worts "Virus" Lateinisch: Gift, Saft, Schleim, Geifer; da Tollwut über den von Viren gesättigten Geifer Übertragen wird, ursprünglich Bezeichnung für allekrankheitserregenden Agenzien
  • Poliomyelitis kurz auch Polio, eine von Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit, die bei Ungeimpften die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks befallen und zu bleibenden Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod führen kann. Aufgrund der konsequenten Impfung gibt es heute in Deutschland keine Polio mehr. (Wikipedia)
  • Beispiele für Virusinfektionen - Warzenvirus (ikosaedrisch) - Bakteriophage T4, befällt E. coli (komplex, die verrückte Raumfähre) - Influenza- Virus, mit Hülle länglich gebogen
  • Nucleocapside Virenformen aus Capsomeren, wie kleine, aneinanderliegende Kugeln, wie der Ikosaeder. In diesem Nukleocapsid liegt die virale Nukleinsäure. Außen um das Capsid kann noch eine Hülle liegen (Viren mit und ohne Hülle)
  • Eigenschaften von Viren (8) - immer parasitär- passieren Bakterienfilter (Porengröße 0,25 μm)- nur 1 Typ von Nukleinsäure (DNA oder RNA)- für Reproduktion reicht die Nukleinsäure- kein Wachstum, keine Teilung- kein eigener Stoffwechsel- kein Translationsapparat- unempfindlich gegen Antibiotika Viren liegen mit ihrer Größe zwischen Prokaryoten und Proteinen             (um 0,1 μm)
  • Virale Nukleinsäuren besitzt das Virus: DNA: ssDNA, dsDNA RNA: ssRNA, dsRNA DNA <-> RNA: ssRNA bei Retroviren, dsDNA bei Hepadnaviren ss: single stranded, ds: double stranded
  • Virus-Kryptogramm nach Gibbs und Harrison Typ Nukleinsäre  :  Genomgewicht  :  Form des Virions  :  WirteTyp NS-Fäden  :  NS-Anteil am Virion   :  Form des Kapsids   : Vektoren Beispiel Tabak Mosaik-Virus (TMV): R/1 : 2/5 : E/E : S/O (RNA, single-stranded, 2 mDa, 5%,                                E = stäbchenförmig, E = stäbchenförmig,  S = Samenpflanzen,                    O = kein Vektor bekannt)
  • Quantifizierung lytischer Phagen durch Plaquebildung in Zellkultur-Monolayern, z. B. auf Bakterienkulturen bei Bakteriophagen oder auf Gewebekultur beim Polyomyelitis- Virus
  • die Schritte der bakteriophagen Vermehrung 1. Adsorption (Anreicherung an der Bakterienoberfläche) 2. Penetration (Durchdringen der bakteriellen Zellwand von DNA/RNA, Capsid bleibt draußen) 3. Nukleinsäurefreisetzung (aus der Phage) 4. Replikation viraler Nukleinsäure und Protein-Synthese;Wirtszell-Nukleinsäure wird abgebaut 5. Assemblierung (Zusammensetzung zur fertigen Phage) 6. Freisetzung (verbunden mit Lyse das Bakteriums)
  • (+)-Strang RNA-Phagen (+)-Strang RNA-Phagen sind male specific! Was ist ein "männliches" Bakterium? Ein männliches Bakterium ist eines, dass Konjugation macht. Es hat eine F+ Zelle, diese besitzt einen F-Pili, durch den DNA- Material in ein anderes Bakterium transportiert wird. (+)-Strang RNA-Phagen setzen sich an diesen F- Pilus, um so auf andere Bakterien übertragen zu werden.
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  • Konjugation Transfer von Genen durch einen Mechanismus, der Zellkontakt und ein Plasmid erfordert
  • RNA-Phagen allgemeine Eigenschaften - alle sehr kleine Ikosaeder (ca. 26 nm)- alle infizieren über Pili, „male specific“ (MS2)- (+)-Strang Viren- Regulation über AUG/Ribosomenzugang  
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