Personalmanagement (Subject) / Themen für die Arbeit (Lesson)

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Themen für die PM-Klausur

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  • Sachkonflikt sachliche + objektive Ebene
  • Beziehungskonflikt persönliche Abneigungen
  • Zielkonflikt unterschiedliche Ziele bzw. Erwartungshaltungen
  • Rollenkonflikt Erwartungshaltung einer Rolle (wenn diese nicht erfüllt wird)
  • Wahrnehmungskonflikt unterschiedliche Situationsbewertung
  • Macht- und Verteilungskonflikt Gehalt, Aufgabe, ... als ungerecht empfinden
  • Konfliktmanagement ist die Kompetenz, Konfliktsituationen zwischen Menschen produktiv, positiv und klar zu lösen
  • Mitarbeitergespräch Ablauf (5-Phasen) K - Kontaktphase: Herstellung eines tragfähigen Kontaktes O - Orientierungsphase: Vereinbarungen für das Gespräch A - Analysephase: Wahrnehmung der Situation + Austausch der Sichtweisen L - Lösungsphase: Blick in die Zukunft + Entwicklung von Optionen A - Abschlussphase: Vereinbarungen zur Umsetzung, Würdigung und Abschied
  • Feedback geben (5 Schritte) 1. Wahrnehmung: Sachebene klären, objektive Wahrnehmung ohne Wertung schildern 2. Wirkung: erklären, welche Wirkung das Verhalten auf mich hat 3. Folgen: Folgen beschreiben, die das Verhalten verursacht 4. Wunsch, Bitte, Erwartung o. Forderung: eindeutiger Appell, kann als Wunsch etc. formuliert werden 5. Verbindlichkeit u. Unterstützungsangebot: für Verbindlichkeit sorgen + Unterstützung anbieten
  • Personalplanung gedankliche Vorwegnahme zukünftiger Realitäten mit der Bestimmung des Personalbestandes (Anzahl, Qualität, Ort, Zeitpunkt, Dauer) für einen konkreten Zeitraum/punkt in Abhängigkeit von unternehmerischen und personalwirtschaftlichen Zielen 
  • Personalbestandsplanung liefert Daten über das im Planungszeitpunkt vorhandene Personal
  • Personalbedarfsplanung liefert Daten über die Anzahl + Qualifikationen künftig benötigter MA
  • Personalkostenplanung welche Kosten ergebenn sich aus den geplanten personellen Maßnahmen + wie lassen sich diese steuern?
  • Personalbeschaffungs/-auswahlplanung Wie können die noch benötigten MA gewonnen werden?
  • Personaleinsatzplanung Zuordnung MA auf Stellen bzw. Arbeitsplätze
  • Personalanpassungsplanung Wie kann der Personalbestand der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens unter Vermeidung sozialer Härten angepasst werden?
  • Grundprinzipien Assessment-Center - Verhaltensoritentierung - Methodenvielfalt - Anforderungsbezogenheit - Mehrfachbeurteilung - Trennung von Beobachtung und Beurteilung - Beobachtung und Bewertung gleicher Anforderungen in wechselnden Situationen - Operationale Definitionen der Anforderungskriterien in Verhaltensweisen - Systematischer Vergleich des beobachteten Verhaltens mit dem Anforderungsprofil
  • Einarbeitsungskonflikt durch fehlende oder falsche Kommunikation, kann es zu Problemen bei der Einarbeitung kommen
  • Feedbackdefizit ohne Feedback oder Lob, weiß der neue MA nicht, ob das Getane gut oder schlecht erledigt wurde
  • Intragruppenkonflikt Konflikt innerhalb einer Gruppe von MA
  • Professionskonflikt kann entstehen, wenn der Job für den einen die Berufung ist, aber für den anderen einfach nur ein Job. Der eine legt sich ins Zeug, der andere tut nur das Nötigste.
  • Arbeitsfeldverkleinerung horizontale Verkleinerung (quantitativ) vertikale Verkleinerunng (qualitativ)
  • Arbeitsfeldvergrößerung quantitativ: Job Enlargement (Arbeitserweiterung) Job Rotation (Arbeitswechsel) qualitativ: Job Enrichment (Arbeitsbereicherung) Schaffung oder Erhöhung von Gruppenautonomie
  • Grundprinzipien der Arbeitsstrukturierung 1. Arbeitserweiterung 2. Arbeitsbereicherung 3. Arbeitsplatzwechsel 4. Gruppenarbeit
  • Motivationsprozesse 1. Das Ziel der Arbeit muss als persönliches Ziel betrachtet werden 2. Die Motivation muss über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten bleiben
  • 2-Faktoren-Theorie von Herzberg Motivatoren: - Lob und Anerkennung - bedeutvolle/-verantwortungsvolle Tätigkeiten - Möglichkeit der Ideeneinbringung Hygiene-Faktoren:  - Arbeitsbedingungen - Finanzielle Leistungen - Persönlicher Umgang
  • Vollzeit/Teilzeit Vollzeit i.d.R. 5 Tage/Woche = 40 Std. Teilzeit individuell reduzierte Arbeitszeit
  • Gleitzeit festgelegter Zeitrahmen, innerhalb dessen die Arbeitzeit erfüllt werden muss
  • Vertrauensarbeitszeit Erbringung der Arbeitsleistung liegt im Ermessen des Arbeitnehmers, keine Kontrolle durch den Arbeitgeber
  • Homeoffice Erledigung der Arbeit grds. von Zuhause, Möglichkeit der Telearbeit oder mobilen Arbeit
  • Regelarbeitszeit fest vorgeschriebener Zeitraum des Arbeitgebers zur Erbringung der Arbeitsleistung
  • Schicht- u. Nachtarbeit alle Betriebszeiten müssen abgedeckt werden
  • Kurzarbeit kein freiwilliges Modell für Arbeitnehmer, Entlassungen sollen dadurch vermieden werden
  • Sabbatjahr 3 bis 12 Monate Auszeit des Arbeitnehmers, ähnlich wie Urlaub nur unbezahlt
  • Ergonomie am Arbeitsplatz (Definition) Die Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen und nicht umgekehrt. Maßnahmen zur Arbeitsplatzgestaltung, um gesundheitliche Schäden der MA nachhaltig zu minimieren
  • Ziel der Arbeitsplatzgestaltung wirtschaftlicher Erfolg und Mitarbeiterzufriedenheit Mitarbeiter die ihre Arbeit gerne und motiviert durchführen, dies steigert die Leistungsfähigkeit und trägt zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei z.B.: farbliche Gestaltung, passende Temperatur, gute Hardware, gute Beleuchtung, Ergonomie
  • Ergonomische Grundprinzipien - neutrale Haltung pflegen - Arbeiten in der Power/Comfort Zone - Bewegung und Dehnung - Übermäßige Kraft/Bewegung reduzieren - Kontaktstress reduzieren - angemessene Beleuchtung
  • Faktoren für Lumen im Raum - Raumgröße - Deckenhöhe - Raumnutzung - Farben und Oberflächen - Aktivitäten im Raum - persönliche Referenzen
  • Definition Lärm Lärm ist ein ungewollter Schall, der Personen belästigt, stört, gefährdet oder ihre Gesundheit schädigt
  • Antizipative Personalfreisetzung Personalmanagement erkennt frühzeitig, dass eine Personalfreisetzung notwendig werden könnte und handelt direkt. Es beugt Personalfreisetzungen vor, die Personalüberkapazität wird vorhergesehen.
  • reaktive Personalfreisetzung Es ist bereits zu spät für Gegenmaßnahmen. Der Personalüberstand ist Tatsache und es müssen direkte Maßnahmen, wie interne oder externe Personalfreisetzung ergriffen werden