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Biologie (Subject) / MiBi 1 (Lesson)

allgemein

This lesson was created by EvaSchnitzel.

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  • Mikroorganismen als Schädlinge (4) - Toxine durch pathogene Mikroorganismen - Verderb von Lebensmitteln - Korrosion von Materialien (Gummi, Metalle, Glas etc.) - Freisetzung von "Treibhausgasen" (CO2, CH4, N2O) aber: relativ wenige!
  • Stichworte zu Eigenschaften der Mikroorganismen - Stoffwechselaktivität: hohe Umsatzraten, geringe Verdopplungszeiten - einzigartige Synthese- und Abbauleistungen, auch hohe -flexibilität - Extremophilie - große Zellzahl pro Volumen
  • Anzahl Chromosomen bei Prokaryoten 1 frei im Cytoplasma + Plasmiden
  • Nucleoid DNA- Strang vieler Prokaryoten, auch dieser ringförmig, "überspiralisiert" - fast nie Introns, dafür Operons
  • Prokaryoten Aufbau Stichwörter - haben keine Organellen - Cytoskelett nicht aus Tubulin und Aktin, aber ähnlichen Stoffen - Zellwand: Bacteria aus Murein; Archaea aus Pseudomurein, Glykoproteinen, Polysacchariden - Cytoplasmamembran: Bacteria aus Phospholipiden und Hopanoiden; Archaea aus Alkylglycerinether
  • Primärer (Carrier-) Transport Antrieb ist eine chemische Reaktion (Kopplung von exergonischem und endergonischem Prozess)
  • Sekundärer (Carrier-) Transport Antrieb ist ein elektrochemisches Potential  (z.b. Wasserstoffionenpumpe)
  • Gram- negative Bakterien - 1- 2 Schichten Murein - als Cytoplasmamembran Lipopolysaccharide - äußere Membran! - periplasmatischer Raum zwischen beiden Membranen. Dort liegen Mureinschichten und Proteine. Zur äußeren Membran hin Porine zum Stoffausstausch (wassergefüllte, starre Poren; generelle oder spezifische).   P. Raum steht bei manchen Bakterien in Verbindung mit erhöhter Antibiotikaresistenz
  • Gram positive Bakterien - bis zu 25 Schichten Murein - gespickt mit Teichon- /Teichuronsäuren (integrale und periphere Proteine) - keine äußere Membran
  • S- Schicht (zweidimensionale) kristalline Strukturen oder organischen Kristalle aus meist nur einer (Glyko-) Proteinspezies gebildet, "parakristallin" existiert auch bei Bakterien, ist bei Archaea allerdings die einzige Zellwandschicht
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  • Lysozym greift das Murein von eubakterischen Zellwänden an, indem es die O- Bindung der N- Acetylmuraminsäure löst (siehe auch Stoffformel). Damit das Bakterium wirklich abstirbt (Lyse), muss dies in hypotonischem Medium passieren, sonst kann der Protoplast sich umbeschadet aus der zerstörten Zellwand lösen. Bei dem Pseudomurein von Archaea kann das Lysozym nicht angreifen, da dieses statt N- Acetylmuraminsäure N- Actetyltalosaminuronsäure besitzt
  • Lipopolysaccharide auf der äußeren Membran gram- negativer Bakterien, wirken dort als Antigene, zur Charakerisierung der Bakterien, beim Zerfall der Zelle wirken Teile toxisch (Lipid A = Endotoxin)
  • Zellwandlose Prokaryoten Archaea: Thermoplasma, heiße, saure Böden Bacteria: Mycoplasmen (innerhalb des eukaryotischen Wirts, braucht isotone Umgebung) Modifikationen der Zellmembran
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