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menschliche Körper (Subject) / Organ- und Struktursysteme (Lesson)

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This lesson was created by Katy1122.

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  • Woraus setzt sich der Dünndarm zusammen? aus Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum) und Krummdarm (Ileum) 
  • Worüber erfolgt im Dünndarm, die Aufnahme der Nährstoffbestandteile ins Blut? über die Dünndarmschleimhaut 
  • Was für einen Einfluss hat die größe der Schleimhautoberfläche beim Dünndarm? bzw. wie? Im Dünndarm, erfolgt über die Dünndarmschleimhaut die Aufnahme der Nährstoffbestandteile ins Blut. Dabei bedeutet eine größere Schleimhautoberfläche auch bessere Resorptionsmöglichkeiten, sodass sich im Dünndarm ein ausgeklügeltes System aus verschiedenen Formen der Oberflächenvergrößerung findet: Diese wird zunächst einmal durch die makroskopisch sichtbaren Kerckring-Falten erreicht (insgesamt einige hunderte im gesamten Dünndarm). Sie bestehen sowohl aus Schleimhaut als auch aus der darunterliegenden Bindegewebshaut. Die einzelnen Falten bilden weiters Darmzotten aus, bei denen es sich um gerade noch mit dem Auge erkennbare (rund 1 mm große) fingerförmige Schleimhautfortsätze handelt, sowie Krypten, die Einsenkungen in der Schleimhautschicht darstellen. Zusätzlich findet man auf den Zotten noch einen dichten Besatz aus Mikrovilli, fadenförmigen Zellfortsätzen bzw. Zellmembranausstülpungen (rund 3000 pro apikaler Oberfläche einer Schleimhautzelle).
  • Nenne die Stufen der Oberflächenvergrößerung im Dünndarm von groß nach klein Falten, Zotten/Krypten und Mikrovilli
  • Was für eine Gesamtoberfläche erreicht der Dünndarm? eine Gesamtoberfläche von über 100m².
  • Wo geht der Dünndarm etwa auf Höhe des rechten Unterbauchs über? in den Dickdarm; und zwar zunächst in den Blinddarm (Caecum)
  • Was hängt am Blinddarm? Was kann die Sache die am Blinddarm hängt? An ihm hängt der Wurmfortsatz (Appendix vermiformis), dem mittlerweile durch die Wissenschaft immunologische Funktionen (Erregerabwehr) nachgewiesen wurden.
  • Wovon sprechen wir, wenn wir von Blinddarmentzündung reden? Sprechen wir von einer Blinddarmentzündung, handelt es sich eigentlich um eine Entzündung lediglich des Wurmfortsatzes. Analog dazu ist auch der Begriff „Blinddarm-OP“ irreführend, da ja nicht der ganze Blinddarmabschnitt herausgeschnitten wird, sondern nur der Appendix. 
  • Was folgt nach dem Blinddarm? der Grimmdarm (Colon), 
  • Aus welchen Teilen besteht der Grimmdarm? einem aufsteigenden Anteil (Colon ascendens), einem horizontalen Anteil (Colon transversum), einem absteigenden Anteil (Colon descendens) und einem S-förmigen Anteil (Colon sigmoideum)
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  • Was ist die Aufgabe des Dickdarms?  Die Aufgabe des Dickdarms besteht größtenteils darin, den restlichen Speisebrei weiter einzudicken, sprich ihm Wasser zu entziehen.
  • Wie lang ist der Dickdarm? vgl mit Dünndarm? der mit rund 1,5 m Länge nur ein Viertel der Länge des Dünndarms (6 m) aufweist
  • Was findet im Dickdarm nicht mehr statt und was gibt es da nicht mehr? Da keine Resorption von Nahrungsbestandteilen mehr stattfindet, findet man im Dickdarm auch keine Zotten mehr. 
  • Was folgt nach dem Dickdarm? Was passiert dort? Abschließend folgt der Mastdarm (Rectum), in dem der Stuhl gespeichert und bei ausreichender Füllung und bestehender Möglichkeit über den Analkanal endgültig ausgeschieden wird.
  • Woraus besteht unser Stuhl? Unser Stuhl besteht, wie vielleicht angenommen, nicht nur aus Wasser und unverdaulichen Nahrungsbestandteilen, sondern zu großen Teilen auch aus Bakterien und abgetragener Darmschleimhaut sowie aus Verdauungssekreten.   
  • die Leber Die Leber liegt im rechten Oberbauch und stellt das wichtigste Stoffwechselorgan und die größte Verdauungsdrüse des Körpers dar. Sie unterteilt sich in vier recht homogen strukturierte Lappen. Zu den vielfältigen Aufgaben der Leber gehört unter anderem die Bereitstellung von Zucker bzw. – je nach Stoffwechsellage – auch die Speicherung von Zucker in Form von Glykogen (bis zu 20% der Gesamtmasse der Leber), die Synthese von lebenswichtigen Eiweißen wie Albumin und Gerinnungsfaktoren, aber auch der Abbau und die Entgiftung verschiedenster Stoffe. In der Leber wird aber auch die Galle gebildet, die vor allem im Hinblick auf die Fettverdauung von Bedeutung ist. Dazu emulgiert (= Unvereinbares miteinander verbinden, z. B. Fett und Wasser) die Galle die Nahrungs-Lipide, sodass kleine, für fettspaltende Enzyme wie die Lipasen der Bauchspeicheldrüse angreifbare Tröpfchen vorliegen.
  • Wo wird Galle gespeichert ? Galle wird in der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert (die Gallenblase produziert selbst keine Galle!)
  • Wo wird die Galle bei Bedarf abgegeben? bei Bedarf wird sie dann aus der Gallenblase in den Zwölffingerdarm abgegeben
  • Was fließt über die Pfortader direkt zur Leber? Wozu führt das ? Das gesamte venöse Blut des Dünndarms und damit auch alle Nahrungsbestandteile, die im Dünndarm aufgenommen wurden, fließen übrigens über die sog. Pfortader direkt zur Leber. So ist es der Leber möglich, Zucker, Fette und andere Bestandteile aufzunehmen oder umzuwandeln, bevor diese über die untere Hohlvene in das Herz und den Körperkreislauf gelangen
  • Wo liegt die Bauspeicheldrüse? Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt quer im Mittelbauch und hat exokrine und endokrine Drüsenanteile. 
  • Was produziert die Pankreas? Das Pankreas produziert eine alkalische (basische), bikarbonatreiche Flüssigkeit (zur Neutralisation des sauren Magensaftes), die noch dazu mehr als ein Dutzend Proteine enthält. Darin befinden sich sowohl inaktive Vorstufen von Verdauungsenzymen (Zymogene), die erst im Dünndarm durch Enteropeptidase und Trypsin aktiviert werden, als auch bereits aktive Enzyme wie die α-Amylase (zur Spaltung von Kohlenhydraten) und Lipasen (zur Spaltung von Fetten).
  • Wo münden die basischen Sekrete aus der Bauchspeicheldrüse? Die basischen Sekrete aus der Bauchspeicheldrüse münden übrigens an der gleichen Stelle in den Zwölffingerdarm wie die Galle aus der Leber