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menschliche Körper (Subject) / Organ- und Struktursysteme (Lesson)
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- Wie wird der Thalamus noch genannt und wozu brauchen wir es? Der Thalamus ist die zentrale Schaltstelle für alle Informationen, die von der Peripherie zum Großhirn laufen, und wird deshalb auch als „Tor zum Bewusstsein“ bezeichnet.
- Was macht der Hypothalamus? Der Hypothalamus reguliert entscheidend das vegetative Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) und andere wichtige Parameter wie Körpertemperatur, Hunger- und Durstempfinden. Aus hormoneller Sicht steht er hierarchisch über der Hypophyse und steuert somit auch das Hormonsystem entscheidend mit.
- Was macht das Mittelhirn? Das zum Hirnstamm zählende Mittelhirn dient vor allem als Schaltstelle für Nervenleitungen, die sensorische (von den Sinnesorganen kommende) und sensible (Tastsinn, Schmerzempfindung und Temperatursinn betreffende) Reize weiterleiten.
- Was findet im Nachhirn statt? Im Nachhirn (Medulla oblongata), das ebenfalls zum Hirnstamm zählt, finden sich wichtige neuronale Zentren, die beispielsweise die Atmung oder den Blutkreislauf steuern, sowie Reflexzentren (z. B. für Niesen, Schlucken, Erbrechen)
- Zu was zählt das Mittelhirn? Hirnstamm
- Zu was zählt das Nachhirn? Hirnstamm
- Wodurch kann man sich leicht herleiten, dass zum Beispiel ein Schlaganfall im Bereich der rechten Gehirnhälfte zu einer Halbseitenlähmung (Hemiparese) der linken Seite führt? In der Medulla oblongata kreuzen viele Nervenbahnen auf die andere Seite, bevor sie über das Rückenmark zu den Versorgungsgebieten ziehen. Dadurch.
- Wovon wird unser Gehirn im knöchernen Schädel umgeben? drei Hirnhäuten (Meningen) , die es versorgen und schützen.
- Wie wird dünne Hirnhaut noch genannt? Erkläre es auch? dünne Hirnhaut (Pia mater) überzieht als innerste Schicht das Gehirn und folgt allen Falten und Furchen
- Was folgt nach außen hin, nach der dünnen Hirnhaut? Spinnennetzhaut (Arachnoidea mater), die der Kontur des Gehirns zwar folgt, aber nicht bis in die Furchen hinein zieht.
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- Was befindet sich zwischen Arachnoidea und Schädel? die an den Schädelknochen angrenzende harte Hirnhaut (Dura mater)
- Wo setzen sich die Hirnhäute fort? Die Hirnhäute setzen sich nach unten hin direkt in die Rückenmarkshäute fort.
- Nenne die drei Arten der Hirnhäute! - dünne Hirnhaut (Pia mater) - Spinnennetzhaut (Arachnoidea mater) - harte Hirnhaut (Dura mater)
- Was befindet sich zwischen Pia mater und Arachnoidea mater? der Subarachnoidalraum, in dem sich die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) befindet
- Wie liegt das Rückenmark? Das Rückenmark, das direkt aus der Medulla oblongata entspringt, verläuft im knöchernen Wirbelkanal und erstreckt sich bis zum 2. Lendenwirbel.
- Was ist länger, Wirbelsäule oder Rückenmark? Wirbelsäule
- Wie viele Segmente besitzt der Rückenmark? Obwohl das Rückenmark somit kürzer als die Wirbelsäule ist, besitzt es 31 Segmente
- Aus wie vielen Wirbeln besteht die Wirbelsäule? Wie sind sie unterteilt? 24 freien Wirbeln besteht (7 Halswirbel, 12 Brustwirbel, 5 Lendenwirbel)
- Was liegt zwischen den 31 Segmenten vom Rückenmark? Zwischen diesen 31 Segmenten treten die 31 paarigen Spinalnerven aus, die jeweils die Vereinigung der Fasern von Hinter- und Vorderwurzel darstellen.
- Was für eine Form hat die graue Substanz, wenn man einen Querschnitt von einem Rückenmarksegment anschaut ? typische Schmetterlingsform
- Woraus setzt sich die graue Substanz zusammen? setzt sich vorwiegend aus den Zellkörpern von Neuronen zusammen
- In was für Teile kann die graue Substanz unterteilt werden? kann ihrer Form halber in ein Vorder-, ein Seiten- und ein Hinterhorn unterteilt werden.
- Wovon ist die graue Substanz umgeben? Umgeben ist sie von der weißen Substanz, in der die Nervenzellfortsätze (Axone) verlaufen.
- Was passiert in der weißen Substanz? die Nervenzellfortsätze (Axone) verlaufen da
- Was findet sich in der Mitte der grauen Substanz? In der Mitte der grauen Substanz findet sich der vertikal verlaufende Zentralkanal des Rückenmarks, der die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) enthält und von speziellen Gliazellen (Ependymzellen) ausgekleidet wird.
- Wie verläuft die graue Substanz im Rückenmark? Wie im Gehirn? Die graue Substanz verläuft im Rückenmark innen, während sie im Gehirn außen gelegen ist.
- Wie verläuft die weiße Substanz im Rückenmark? Wie im Gehirn? Die weiße Substanz dagegen liegt im Rückenmark außen und im Gehirn innen.
- Welche Aufgaben hat das Rückenmark? Das Rückenmark hat nicht nur die Aufgabe, lebenswichtige Reflexe völlig autonom (d. h. ohne Steuerung durch das Gehirn) auszulösen, es stellt auch die Verbindung zwischen peripheren Nerven und Gehirn dar und vermittelt Informationen in beide Richtungen. Dabei übertragen die Nervenzellen des Vorderhorns, die in der Vorderwurzel verlaufen, vor allem die motorische Signale in Richtung Muskeln, während die Nervenzellen des Hinterhorns, die aus der Hinterwurzel kommen, sensorische Reize (z. B. Schmerz, Berührung) vom Körper zum Gehirn weiterleiten.
- Was bezeichnet das periphere Nervensystem? Das periphere Nervensystem, kurz PNS, bezeichnet die Gesamtheit der Spinalnerven und der Hirnnerven (mit Ausnahme des ersten und zweiten Hirnnervs)
- Was macht das PNS? verbindet das ZNS mit den Organen und Geweben. So werden Reize wie Wärme oder Schmerz aus den Sinnesorganen über sensorische Nerven ans Gehirn weitergeleitet, während Impulse vom Gehirn über motorische Nervenbahnen bis zu den einzelnen Muskeln weitergeleitet werden, was deren willkürliche Bewegung ermöglicht.
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- Was beeinflusst die Geschwindigkeit der Reizweiterleitung? Je nach Isolierung/Umhüllung der Axone durch Gliazellen wird zwischen markhaltigen, marklosen und markfreien Nervenfasern unterschieden, die die Geschwindigkeit der Reizweiterleitung beeinflussen.
- Wo gehören die sensorischen und motorischen Nervenfasern dazu? sind Teil des somatischen Nervensystems
- Was macht das somatischen Nervensystem? steuert die willkürliche und reflektorische Motorik und macht Oberflächen- und Tiefenempfinden möglich. Sie dienen der aktiven Teilnahme des Menschen an seiner Außenwelt.
- Von wo ist das autonome (vegetative) Nervensystem ein Teil? Dagegen stellt das autonome (vegetative) Nervensystem den Teil des Nervensystems dar
- Was macht das vegetative Nervensystem? der der willkürlichen Kontrolle weitestgehend entzogen ist und der lebenswichtige Funktionen (wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel) steuert. Es setzt sich aus dem sympathischen, dem parasympathischen und dem enterischen (den Magen-Darm-Trakt betreffenden) Nervensystem zusammen
- Was für eine Funktion hat der Sympathikus? hat dabei die Funktion, den Körper leistungsbereit zu machen (im Sinne einer „fight or flight“-Reaktion), indem er z. B. eine Steigerung des Stoffwechsels (zur Bereitstellung von Energie) und der Herztätigkeit, die Weitstellung der Bronchien sowie der Pupillen, aber auch die Herunterregulierung von Darm- und Blasenaktivität (die die nachfolgende Aktion vermutlich behindern würden) bewirkt.
- Was für eine Funktion hat der Parasympathikus? die Erholung des Körpers zu fördern, indem er die Herztätigkeit senkt, die Bronchienweite verringert, aber auch Darm- und Blasentätigkeit steigert (wofür in der Erholungsphase wieder Zeit ist).
- Wie arbeiten Parasympathikus und Sympathikus zusammen? als Gegenspieler
- Nenne ein Beispiel für Aufgabe von Sympathikus und Parasympathikus Während der Parasympathikus beim Mann die Erektion an sich auslöst, zeigt sich der Sympathikus dagegen für die Ejakulation verantwortlich.
- Welche Aufgabe hat das Ohr? Das Ohr nimmt einerseits auditive Reize in Form von Schallwellen auf und enthält andererseits das Gleichgewichtsorgan.
- Wie lässt sich das Ohr anatomisch gliedern? Anatomisch lässt es sich von außen nach innen in das Außen-, das Mittel- und das Innenohr untergliedern.
- Außenohr Zum Außenohr zählen die Ohrmuschel, welche die Schallwellen aufnimmt, und der Gehörgang.
- Trommelfell Das Trommelfell bildet die Grenze zum Mittelohr und kann somit streng genommen dem Außen- und dem Mittelohr zugeordnet werden.
- Mittelohr Das Mittelohr besteht aus der Paukenhöhle, einem luftgefüllten Raum im Schädelknochen, der die drei bekannten Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel beinhaltet. Diese sind so miteinander verbunden, dass sie die aus dem Außenohr ankommende Schallenergie auf das ovale Fenster, den Übergang zum Innenohr, übertragen können. Ebenfalls zum Mittelohr gerechnet wird die Tube (Eustachische Röhre), die Paukenhöhle und Nasenrachenraum miteinander verbindet und für einen Druckausgleich sorgt, damit das Trommelfell bei zu starkem Druck nicht verletzt wird.
- Innenohr Der Sitz des Innenohrs ist das sog. Labyrinth, ein zusammenhängendes Gangsystem im Schädelknochen, das sich aus dem knöchernen und dem häutigen Labyrinth zusammensetzt. Zwischen knöcherner und häutiger Schichte befindet sich die Perilymphe, während das häutige Labyrinth die Endolymphe umschließt.
- Hörsinn dem Hörsinn im Speziellen zugeordnet werden kann die knöcherne Gehörschnecke (Cochlea), in der quasi drei Röhren zu finden sind: zwei mit Perilymphe gefüllte Gänge, die von knöchernem und häutigem Labyrinth begrenzt werden und der mit Endolymphe gefüllte eigentliche Gehörgang (Ductus cochlearis), der das Corti-Organ beherbergt, in dem die Hörsinneszellen, Haarzellen genannt, liegen.
- Wie kommt es dazu, dass wir einen Ton hören können? Die von der Ohrmuschel aufgenommenen Schallwellen werden über den Gehörgang zum Trommelfell weitergeleitet und von diesem auf die Gehörknöchelchenkette übertragen. Diese geben das Signal dann über das ovale Fenster an das Innenohr weiter. Bis hierhin erfolgt die Reizübermittlung also über luftgefüllte Räume. Im Innenohr wird der akustische Reiz nun auf die Perilymphe übertragen, er versetzt also eine Flüssigkeit in Schwingungen. Dies führt letztlich zu einer Stimulierung der Haarzellen des Corti-Organs und der akustische Reiz wird jetzt in ein elektrisches Signal übersetzt und über den Hörnerven ins Gehirn weitergeleitet.
- Gleichgewichtssinn Zum Gleichgewichtssinn gehören die drei rechtwinklig angeordneten Bogengänge, sowie die zwei ebenfalls senkrecht zueinander stehenden Maculaorgane Sacculus und Utriculus, kleine sackförmige Ausstülpungen des häutigen Labyrinths.
- Wie funktioniert der Gleichgewichtssinn? Bewegungen und Lageänderungen des Körpers führen zu einer Bewegung der Endolymphe in den Bogengängen und Makulaorganen und somit auch hier zu einer Stimulation der Haarzellen. Während die Bogengänge dabei auf Drehbewegungen ansprechen, reagiert der Sacculus auf vertikale und der Utriculus auf horizontale Beschleunigungen. Auch beim Gleichgewichtssinn wird der ursprünglich mechanische Reiz (Bewegung der Endolymphe) in ein elektrisches Signal umgewandelt und über den zuständigen Hirnnerven nach zentral weitergeleitet. Gemeinsam mit den Informationen von Propriorezeptoren (Berührung, Druck) der Muskeln und Sehnen sowie den visuellen aus den Augen kann das Gehirn so die Lage des Körpers im Raum bestimmen.
- Welche wahrnehmbaren Eindrücke umfasst der Gehörsinn? Der Geschmackssinn umfasst die fünf wahrnehmbaren Eindrücke sauer, salzig, bitter, süß und umami, wobei letzteres den Fleischgeschmack abbildet.