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KJP (Subject) / Zwischenprüfung AFKV Kurs K (Lesson)

KK/OK Shaping/Chaining 2 Faktoren Theorie Modellernen Bandura Konfrontationsverfahren Beck Depression Ellis REVT Seligmann erlernte Hilflosigkeit Meichenbaum Streßimpfungstraining

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  • Definition Operantes Konditionieren Lernprozess bei dem die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten durch die daraus resultierenden Konsequenzen verändert wird. 
  • Klassisches Konditionieren Lernprozess bei dem durch die Kopplung eines ursprünglich neutralen Stimmuluses an einen natürlichen, also unkonditionierten Stimulus (UCS) eine bestimmte Reaktion (UCR/CR) hervorgerufen wird. Der konditionierte Stimulus (CS) dient nach erfolgter Konditionierung, also Koppelung  and den UCS als Hinweisreiz auf die Auftretenswahrscheinlichkeit der Reaktion (CR) Bsp: Pavlov => Hund  Bsp: Watson => Little Albert  
  • Optimaler zeitlicher Abstand zwischen Reaktion & Konsequenz beim Operanten Konditionieren? Sofort bis 3 Sekunden
  • Definition Chaining beim operanten Konditionieren (gemäß Dr Eckert) Erlernen komplexer Verhaltensmuster durch Bildung von Ketten der unterschiedlichen Teilabschnitte: Es wird zunächst wahllos verstärkt: B-A-D-C-E dann werden nur noch richtig verknüpfte Teilabschnitte verstärkt: A-B D-E B-C dann wird nur noch das richtige Verhalten verstärkt: A-B-C-D-E  
  • Definition Shaping beim operanten Konditionieren (gemäß Dr Eckert) Erlernen komplexer verhaltensweisen durch herausschälen der gewünschten Verhaltensweise: Es wird gewartet bis durch Zufall die richtige Teilfertigkeit gezeigt wird und diese wird dann verstärkt A Dann wird gewartet bis durch Zufall die verstärkte Teilfertigkeit mit der nächsten teilfertigkeit verknüpft wird: A-B dies wird entsprechend fortgesetzt: A-B-C.....  A
  • Wie viele Wiederholungen müssen beim klassischen Konditionieren durchgeführt werden bis aus dem neutralen (unkonditionierten) Stimulus ein konditionierter Stimulus (CS) wird. (gemäß Dr. Eckert) 10 X
  • Wie oft muss beim klassischen Konditionieren ein konditionierter Stimulus (CS) präsentiert werden ohne das die konditionierte Reaktion Eintritt (CR) um eine Löschung zu erreichen (gemäß Dr Eckert) weniger als 10 X
  • Beck´s Depressionsmodell Grundannahmen Depression als Folge fehlangepasster Einstellungen, einer einseitigen Betrachtungsweise und daraus resultierender Denkfehler Unterschied zu Ellis: Keine genetische Prädisposition sondern rein Umweltorientierter Ansatz
  • Beck: Kognitive Triade Fehlangepasste negative Einstellung im Bezug auf: das Selbst die Umwelt Die Zukunft   daraus ergeben sich die logischen Fehler
  • Beck: logische Fehler: Übergeneralisieren: Mutter stirbt => ich werde alle geliebten Menschen verlieren Willkürliche Schlussfolgerung: aus einem Misserfolg wird die Schlussfolgerung gezogen ich bin ein Versager Selekitves Veralgemeinern Kollegen fragen mich nicht ob ich mit zum Essen gehe => Sie mögen mich nicht Maximieren/Minimieren Berfulicher Erfolg wird bagatelisiert und umgekehrt Personalisieren Freundin hat Unfall => das geschieht mir weil ich ein schlechter Mensch bin Dichotomes Denken (schwarz/weiß) 
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  • Beck. Konzept der automatischen Gedanken Schnell ablaufende blitzartig auftretende, subjektiv plausibel  erscheinende und sich unfreiwillig einstellende Kognitionen die zwischen einem Ereignis und einem emotionalen Erleben liegen. Wichtig: Diese sind zum Beginn der Therapie dem Patienten meist nicht bewusst
  • Beck. Depressogene Grundannahmen Laut Beck sind bestimme Persönlichkeitstypen besonders anfällig für Depression. Diese zeichnen sich durch folgende Grundannahmen aus: Um Glücklich zu sein muss ich immer Erfolg haben Um Glücklich zu sein müssen mich alle Akzeptieren Fehler zu machen bedeutet unfähig zu sein Ich kann ohne einen bestimmten Menschen nicht Leben Kritik bedeutet Ablehnung Mein Wert hängt davon ab was Andere über mich denken.  
  • Beck. Kognitive Umstrukturierung im Rahmen einer Therapie Psychoedukation Aufdeckung dysfunktionaler Kognitionen => automatische Gedanken Infragestellen dysfunktionaler Kognitionen Reflexion dysfunktionaler Kognitionen Entwicklung alternativer Überzeugungen Training der funktionalen Kognitionen
  • Beck. der sokratische Dialog als Werkzeug in der Therapie Der Dialog beginnt damit, dass nach Exploration einer bestimmten Situation eine Definition vom Patienten eingefordert wird. (Bsp.: was bedeutet das eigentlich die Kollegen mögen sie nicht). Damit wird erst einmal eine Art Begriffsbestimmung erreicht. Doch diese erweist sich in Folge  als ungenügend, und er verlangt eine Korrektur. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis eine realistische Bewertung der Situation vorliegt. Das Verfahren wird im entgegengesetzten Fall abgebrochen. Der Therapeut  verwendet zur Erlangung einer solchen Definition die Induktion (vom allgemeinen auf den Einzelfall).   Achtung Wichtig: Induktion bezieht sich hier nur auf das Werkzeug. Prinzipiell hat Beck einen Botto, Up Ansatz also arbeitet also deduktiv - vom speziellen zum allgemeinen. Hier unterscheidet er sich von Ellis der in seinem Therapieansatz prinzipiell induktiv arbeitet.
  • Ellis: Grundanahmen der REVT Das Denken ist der wichtigste, aber nicht der einzige Bestimmungsfaktor von Emotionen. Irrationales Denken führt häufig zu dysfunktionalen Gemütszuständen. Es gibt eine natürliche Neigung zu irrationalem Denken, die durch die Umwelt noch verstärkt wird.* Der wirksamste Weg, emotionale Belastung zu reduzieren, besteht in der Veränderung von Denken und Verhalten. Rationales Denken führt zu einer Reduktion von Häufigkeit, Intensität und Dauer emotionaler Störungen, nicht jedoch zu einer Abflachung von Gefühlen. * Unterschied zu Beck
  • Ellis: Definition irrationale vs. rationale Überzeugung Irrationale Überzeugung: subjektiv belastender Gedanke/Überzeugung die die Verwirklichung der eigenen Lebensziele behindert => ungesunde negative Emotionen Rationale Überzeugung: konstruktive durchaus auch negative Gefühle Überzeugungen die die Verwirklichung der Lebensziele nicht behindern => gesunde negative Emotionen  
  • Ellis: Ablauf einer emotionalen Reaktion / ABC(DE) Konzept ABC(DE) Konzept: A: Aktivierendes Ereignis B: Emotionale Bewertung C: Konsequenz (Verhalten) Im Rahmen der Therapie wurde das Konzept um zwei weitere Stufen erweitert: D: Disputation => hinterfragen irrationaler Überzeugungen E: Neuer Effekt => Erwerb neuer rationaler Überzeugungen
  • Ellis. kognitive Vulnerabilität: Menschen werden mit einer genetischen Disposition zu irrationalem Denken geboren. Sie erlernen zusätzliche Muster durch ihre Erziehung (Umwelt verstärkt) Es entsteht ein dogmatisches Belief System Diese Belief System wird in belastenden Lebenssituationen aktiviert.
  • Ellis: Die 4 irrationalen Überzeugungen Absolute Forderung: Ich muss immer..... Globalisierte negative Sicht: Ich bin wertlos.... Katastrophisieren: Es wäre absolut schrecklich wenn.... Niedrige Frustrationstoleranz: Ich könnte es nicht ertragen wenn...
  • Seligmann: Erlernte Hilflosigkeit - Grundannahmen Das Modell der erlernten Hilflosigkeit beschreibt Depression als eine Folge von bestimmten Lebenserfahrungen die einen Menschen dazu verleiten  seine eigenen Entscheidungen als irrelevant wahrzunehmen    Nicht alle Personen reagieren auf eine Situation der Hilflosigkeit mit Depression. Personen im Zustand der Erlernten Hilflosigkeit zeichnen sich durch einen bestimmten Attributionsstil  aus:  
  • Seligmann Attributionsstil erlernte Hilflosigkeit: Probleme werden betrachtet als: Persönlich Das Problem wird in sich Selbst gesehen nicht in den Umständen Generell Das Problem ist allgegenwärtig und nicht situativ bedingt Permanent das Problem ist unabänderlich und nicht vorübergehend    
  • Seligmann: Experiment erlernte Hilflosigkeit Das Learned helpleness Experiment:    Phase 1: 3 Gruppen von Hunden werden in einer Box nach einer Tonfolge  Elektroschocks verabreicht:   Gruppe 1: hat die Möglichkeit über einen Hebel die Elektroschocks auszuschalten (Fluchtreaktion)   Gruppe 2: Hat keine Möglichkeit die Situation zu verändern   Gruppe3: Kontrollgruppe im selben Setting ohne Schocks ___________________________________________________________   Phase 2: Alle 3 Gruppen werden in ein Experimentaldesign gebracht in der sie die Möglichkeit haben durch wechseln der Box den Shocks zu entgehen   Gruppe 1: Wechselt sehr schnell in die sichere Box   Gruppe 2: Wechselt kaum in die sichere Box und sitzt Schock einfach aus   Gruppe 3: Wechselt nach länger andauernder Lernphase auch in die sichere Box   Schlussfolgerungen: Erleben von Nicht-Kontingenz / Unkontrollierbarkeit kann zu Erlernter Hilflosigkeit führen Viele Ähnlichkeiten zu reaktiven Depressionen. Immunisierung / Heilung durch Erfahren von Kontingenz. Beim Menschen kann ein depressiver Attributionsstil (internal-stabil-global bei Misserfolg) ebenfalls zu erlernter Hilflosigkeit führen...
  • Unterschiede im Ansatz von Ellis & Beck Beck: Fehlangepasste Einstellungen führen zu logischen Denkfehlern => rein Umweltorientierter Ansatz Bottom – Up  Prinzip: In der Therapie wird anhand einer konkreten Situation auf die logischen Denkfehler etc. hingewiesen Ellis: Biologische Prädisposition führen zu irrationalen Belief Systemen die durch Umwelt verstärkt werden => kombinierter Anlage/Umwelt Ansatz   Top – Bottom Prinzip: In der Therapie wird dem Patienten das Prinzip des dogmatischen Belief Systems erklärt und dieses dann auf konkrete Situationen angewendet.
  • Bandura Definition Modelllernen Lernprozeß bei dem ein direkt oder indirekt dargebotenes Modellverhalten beobachtet und gelernt wird und zwar zunächst unabhängig von der zu erwatenden Konsequenz. Zu unterscheiden ist zwischen der Verhaltenskompetenz und der Verhaltensperformance gelerntes Modellverhalten wird also selektiv dargeboten abhängig vom Kontext
  • Bandura Modelllernen: Phasentheorie Modelllernen erfolgt in zwei Phasen: Kompetenzphase Performanzphase Kompetenzphase: Abhängig von seinen Persönlichkeitsmerkmalen, der Bedeutung für den Lernenden und den Umweltbedingungen wird einem Modell Aufmerksamkeit geschenkt. Durch das Lernen werden Gedächtnisstrukturen umgebaut Der Lernende baut die beobachteten Verhaltensweisen in seine Gedächtnisstruktur ein, d.h. er akkomodiert sie und er ändert diese entsprechend seiner Bedürfnisse ab d.h. er assimilliert sie Performanzphase: Ein Verhalten wird nur dann zur Ausführung durch den Beobachter gelangen, wenn es für ihn sinnvoll erscheint. Die Ausführung ist also abhängig von den antizipierten Erwartungen des Beobachters.
  • Bandura: Effekte des Modelllernens: Der modellierende EffektEine in einer bestimmten Situation neue Verhaltensweise wird erlernt. Es besteht die Möglichkeit, diese in einer adäquaten Situation abzurufen. Der enthemmende/hemmende EffektDurch das beobachtete Verhalten, welches mir bereits bekannt ist, sinkt/steigt meine Hemmschwelle, selbiges Verhalten in einer ähnlichen Situation an den Tag zu legen. Wirkt eine Verhaltensweise des Modells positiv, so wird meine Hemmschwelle, dieses Verhalten auszuwählen, sinken. Führt das Verhalten beim Modell nicht zum gewünschten Erfolg, so wird hier die Schwelle steigen, besonders dann, wenn das Modell für sein Verhalten bestraft wird. Der auslösende EffektBei der beobachtenden Person wird ein bereits vorhandenes Verhalten ausgelöst. Zum Beispiel verspürt ein "Fußballfan" das Bedürfnis, sich mit einer gegnerischen "Fangruppe" anzulegen. Da er noch unschlüssig ist, beobachtet er seine Freunde. Von diesen beginnen nun einige mit Schmährufen gegen den "Gegner". Der Fan beginnt daraufhin, mit zu grölen. Das beobachtete Verhalten löst das bei ihm bereits vorhandene Verhalten aus.
  • Bandura: Bobo Doll Experiment (Rocky Experiment) Design: Rocky (männlich) attackiert Puppe körperlich & Verbal (z.T. Wortneuschöpfungen) 3 verschiedene Konsequenzen: Rocky wird belohnt Rocky wird bestraft Rocky erfährt keine Kosequenz Ergebnis: Jungen agressiver als Mädchen Wortneuschöpfungen wurden reproduziert Gruppe Bestrafung weniger agressiv als neutrale und belohnte Gruppe Bei in Aussicht gestellter Belohnung gute Reproduktion aller drei Gruppen wobei Gruppe Bestrafung sogar besser reproduzierte.   Fazit: Unterschied zwischen Performanz und Kompetenz Bedeutung der Relevanz des Modells  
  • Konfrontationsverfahren Grundsätzlich existieren 2 Achsen: Graduiert vs. Massiert In Vivo vs. In Sensu Systematische Desensibilisierung (Graduiert/in Sensu): Stimuli werden hierarchisch angeordnet und in Sensu in einem entspannten Zustand dargeboten. Begonnen wird mit dem am wenigsten aversiven  Reiz Graduierte In Vivo Konfrontation: Darbietung der aversiven Situationen in der Realität. Beginn mit dem schwächsten Reiz. Implosion(Massiert/In Sensu) : Aversive Stimuli werden in Sensu in voller Intensität z. T. ins unrealistische Übersteigert dargeboten Flooding (Massiert/In Vivo): Averisve Stimuli werden in der Realität in höchster Intensität dargeboten Vorteil Flooding: Bei direkter, massierter Reizkonfrontation wird das zeigen von Ausweichverhalten erschwert
  • Konfrontationsverfahren: Ablauf Diagnostische Phase Psychoedukation (Hierachiebildung) Intensivphase Exposition Selbstkontrollphase
  • Konfrontationsverfahren: Wirkmechanismen Habituation: Abnahme der Reaktionsstärke nach wiederholter Präsentation des auslösenden Stimulus   Counter Conditioning: Angstreaktion wird abgeschwächt wenn ein zu Angst antagonistischer Zustand (z.B. Entspannung) in der Gegenwart von angstauslösenden Reizen induziert wird.   Extinktion: Nur bei KK!: ausbleiben einer gelernten Reaktion durch mehrfache Präsentation des konditionierten (6 damit ursprünglich neutralen) Reizes   Endogene Opioide: Werden bei Stress ausgeschüttet -> vermindern die Aversivität der Konfrontation und können z.T. auch Annäherungsverhalten auslösen   Überprüfung des Realitätsgehaltes symptomauslösender Annahmen: Kognitiver Erklärungsansatz bei Phobien: Konfrontation als Verhaltensexperiment anhand dessen Patienten ihre dysfunktionalen Annahmen über angstauslösende Reize im Hinblick auf ihren Realitätsgehalt überprüfen.
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  • 2 Faktoren Theorie Mower Klassisch gelernt operant aufrechterhalten! Bsp: Spinnenphobie: US: schnelle ungewöhnliche Bewegung nah am Auge CS: Spinne UR: Angst/Streß bei schnellen bewegungen nah am Auge  => Bereitschaft zur Flucht Phase 1 KK Schema:           US (schnelle Bewegung) → UR (Streß beischnellerBewegung) CS (Spinne)→→→→→→→→→ CR (Angst vor Spinne) Phase 2 OK Schema: DS: Spinne→→→→→→→→→ R: C-  Flucht