Verhaltensbeobachtung pro
Miteinbeziehung situativer Bedingungen (Art der Mitarbeit, körperliche Symptome, Müdigkeit/Anstrengung) Feststellen komplexer Eigenschaften (Strategien zur Problemlösung, soziale Umgangsformen) auch spontanes Verhalten kann erfasst werden
Verhaltensbeobachtung pro:
Miteinbeziehen situativer Bedingungen (Art der Mitarbeit, Körperliche Symptome von Müdigkeit/Anstrengung, ...) Feststellen komplexer Eigenschaften (Problemlöse-Strategien, Soziale Umgangsformen, ...) Auch spontanes Verhalten kann erfasst werden
Verhaltensbeobachtung contra
Jeder Untersucher könnte jeden Verhaltensaspekt für beobachtungswert erklären (Willkür) Vergleichbarkeit erschwert, wenn Verhaltensbeobachtungen vorher nicht klassifiziert werden
Systematischen Verhaltensbeobachtung:
nicht dem Zufall überlassene, methodisch kontrollierte Wahrnehmung von Verhalten mit der Absicht etwas für die Persönlichkeit Charakteristisches zu erfahren ➙ Bsp. Assessment Center
Pro für Systematische Verhaltensbeobachtung:
Erfasst wird nicht nur verbal bekundbares Verhalten, sondern Reales.
Contra für Systematische Verhaltensbeobachtung:
Subjektivität der Beobachtungen Beobachtungsfehler Fehler beim Protokollieren hoher technischer Aufwand bei Videoaufzeichnungen direkter Einfluss des Beobachters auf den Untersuchten hoher technischer Aufwand beim „Verstecken“ des Beobachters
Beurteilungstäuschungen (Soziale Wahrnehmungstäuschungen):
der erste Eindruck der Selbst- Bezug die Tendenz zur Mitte der Kontrast Effekt der Halo Effekt Konformitätsdruck bei der Beurteilung der Schlechte Laune Effekt soziale Stereotypen Impressionsmanagment
Beurteilungsverzerrungen
Milde/Strenge Effekt Benjamin Effekt Nähe Effekt Hierarchie Effekt Klebe Effekt
Beurteilungsversagen
Noten werden nicht nur nach der erbrachten Leistung vergeben, sondern bewusst werden leistungsfremde Aspekte mitteinbezogen (Bsp. persönlicher Hintergrund)