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Wirtschaftsinformatik (Subject) / ANS-101 (Lesson)

Einführung betriebliche Anwendungssysteme

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  • Was ist die Aufgabe eines IKS? Ein IKS umfasst das gesamte "Mensch-Aufgabe-Technik-System" einer Organisaton, das die benutzer mit Informationen versorgt und der Kommunikation dient. Ein IKS unterstützt damit die Leistungsprozesse und Austauschbeziehungen der Organisation
  • Charakterisieren Sie Administartions- und Dispositionssysteme sowie Planungs und Kontrollsysteme Administrationssysteme decken alle betriebswirtschaftlichen Aufgaben ab. (Buchführung, Fakturierung,Kostenrechnung) Dispositionssysteme unterstützen Adminstrationssysteme und kommen bei dispositiven Entscheidungen zum Einsatz (Mahnwesen, Kalkulation, Werkstattsteuerung, Bestellwesen) Planungs- und Kontrollsysteme dienen der Planung und Entscheidungsvorbereitung des mittleren Managements sowie der Planrealisierung. (Planung von Marketingstrategien, F&E)
  • Warum werden bei Betrachtung der Anforderungen an betriebliche Anwendungssysteme Funktionsbereiche unterschieden? Man unterscheidet die Funktionsbereiche, da hier traditionell viele Aufgaben durch Anwendungssysteme abgedeckt sind, die damit Teile von Geschäftsprozessen unterstützen.
  • Arbeiten Sie den Unterschied zwischen Anwendungssystemen im engeren und im weiteren Sinne anhand einer grafischen Skizze heraus. Zeichnen Sie dazu alle Komponenten. 1.Anwendungssysteme im engeren Sinne = Gesamtheit aller Programme, die als Anwendungssoftware eingesetzt werden.(Anwendungsprogramme, zugehörige Daten) 2.Anwendungssysteme im weiteren Sinne = + zugehörige Systemplattform (Anwendungsprogramme, zugehörige Daten, Hardware (Systemplattform), Kommunikationseinrichtungen)   Anwendungsprogramme Zugehöige Daten Hardware => Systemplattform   Kommunikationseinrichtungen
  • Wie grenzen Sie branchenneutrale und branchenspezifische Anwendungssysteme ab? branchenneutrale = sind in allen Branchen identisch branchenspezifische  = auf bestimmt Branchen zugeschnitten (z.B. KI)
  • Lohn-und Gehaltsabrechnung, Vertragsverwaltung, Zuschnittsplanung in der Textilindustrie, Bearbeitung von Mahnungen in der Finanzbuch-haltung, Entscheidungsunterstützungssystem, Tourenplanung, Debit-orenbuchhaltung,Personalinformationssystem Lohn-und Gehaltsabrechnung => Wertorientierte Abrechnungssysteme Vertragsverwaltung => Administrationssystem Zuschnittsplanung in der Textilindustrie => Dispositionssystem Baerbeitung von Mahnungen in der Finanzbuchhaltung => Dispositionssystem Entscheidungsunterstützungssystem => Management Support System Tourenplanung => Dispositionssystem Debitorenbuchhaltung => Administrationssystem Personalinformationssystem => Berichtswesen
  • Warum ordnet man ein Projektmanagementsystem den Querschnittsystemen und nicht den Planungs- oder Führungssystemen zu? Es ist überall im Unternehmen einsetzbar, in kleinen und großen Projekten, zur Verwaltung von Ressourcen und Budgetplanung
  • Welche Bedeutung hat die Unterscheidung von Kern- und Supportprozessen für die Gestaltung des betrieblichen Anwendungssystems? Kernprozesse sind Hauptprozesse sie betreffen die Wertschöpfung des Utnernehmens, hier wird oft Individualsoftware verwendet. Für Supportprozesse reicht idR ERP Software
  • Wie könnte eine IT Strategie aussehen, bei einem Unternehmen, das Kostenführerschaft anstrebt? So viel wie möglich im Rahmen von ERP Software umsetzen
  • Wie unterscheiden sich wohlstrukturierte von semistrukturierten Problemen? Warum ist die Unterscheidung wichtig für die Einteilung von Anwendungssystemen? Wohlstrukturierte Probleme lassen sich in einem allgemeinen Algorithmus darstellen und können weitesgehend automatisiert werden, denn ´die Lösungsstrategie ist bekannt. Semistrukturierte Probleme sind nur teilweise automatiserbar, idR nur unterstützend, da die Lösungsansätze nicht bekannt sind.  
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  • Welche Ziele verfolgen Expertensysteme? - das Wissen menschlicher Experten auf speziellen Fachgebieten zu sammeln, aufzubereiten und einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung zu stellen - Experten von Routinearbeiten zu entlasten
  • In Wissensmanagementsystemen soll auch implizietes Wissen erfasst und verwaltet werden? Was ist damit gemeint? Implizites Wissen ist eines das Personen verdeckt, oft unbewusst nutzen. Es ist stark an Personen gebunden und kann nur schwer dokumentiert werden
  • Wie sieht es mit der Softwareunterstützung des Wissensmanagements aus? Softwareunterschützung gibt es nur für Einzelaufgaben. Für die Zusammenfassung und Erschließung von Wissen aller Art durch Programme ist noch keine Lösung vorhanden
  • Wie ist ein integriertes Anwendungssystem charakterisiert? - Das System übernimmt Aufagben aus mehreren Funktionsbereichen - Die einzelnen Verarbeitungsbereiche werden systemintern zu einem Gesamtsystem verknüpft - Daten werden möglichst früh erfasst und dann systemintern verarbeitet
  • Beschreiben Sie die Problematik, die mit dem Begriff der "Insellösung" beschrieben wird? Inselllösungen decken nur einzelne Funktionen ab. Sie sind nicht mit einander verknüpft und kommunizieren auch nicht miteinander    
  • Welche neuen Aspekte brachte der Geschäftsprozessgedanke in die Betrachtung und Analyse betrieblicher Anwendungssystem? Stellt die Lösung einer betrieblichen Gesamtaufgabe in den Mittelpunkt, nicht die automatisierte Datenweitergabe von Funktion zu Funktion. Geschäftsprozesse gehen über die Organisationsgrenzen hinweg. Parallel zum Güter- und Wertefluss rückt der Informationsfluss in das Gesamtblickfeld.
  • Unterscheidung von Integrationskomponenten bei betrieblichen Anwendungssystemen! Datenintegration Funktionsintegraion Prozess- und Vorgangsintegration Methodenintegration Programmintegration
  • Horizontale und vertikale Integrationsrichtung Horizontale Integrationsrichtung: Teilprozesse aus unterschiedlichen Funktionsbereichen müssen zusammenwirken. Verflechtung von Administrations- und Dispositionssystemen Vertikale Integrationsrichtung: bedeutet, dass Teilsysteme desselben Funktionsbereichs auf verschiedenen Mangementebenen verbunden sind. Operative Ebene wird mit Planungs- und Kontrollebene verknüpft
  • Was bedeutet innbetriebliche Integration und warum ist sie von größerer Bedeutung als die überbetrieblich Integration? Innerbetriebliche Integration beschreibt den Integrationsgrad von Anwendungssytemen innerhalb der Unternehmensgrenzen. Sie ist wichtiger als die zwischenbetriebliche Integration, da nach wie vor die Zahl der Aufgaben, Funktionen und Transaktionen innerhalb einer Unternehmens wesentlich höher als zwischen den Unternehmen ist.
  • Übersicht Integrationsaspekte von Anwendungssystemen? Integrationsgegenstand (Daten, Funktionen, Prozesse, Methoden,Programme) Integrationsrichtung (horizontal, vertikal) Integrationsreichweite (inner- und überbetrieblich)
  • Anwendungssysteme für: 1. Customer-Relationsship Management 2. Supply-Chain Management 3. E-Procurement 4. Elektronische Marktplätze CRM: Ganzheitliche Unterstützung für Marketing, Verkauf und Service, kundenorientierte Prozesse SCM: Koordination und Integration von Lieferketten, überbetriebliche Wertschöpfungskette EP: Elektronisch unterstützte Beschaffung EM: bieten eine rechnergestützte Plattform für den Austausch von Produkten und Dienstleistungen zwischen vielen Nachfragern und Anbietern ( z.B. Börse) => Leistungsstärke hängt von sematischer Prozessintegration ab
  • Worin liegt der hauptnutzen der Umsetzung einer semantischen Prozessintegration? Diese beschreibt den Austausch von Informationen mit der Außenwelt des Unternehmens. Durch semantische Prozessintegration können übersandte Informationen beim empfangenden Unternehmen sofort an die richtige Stelle weitergeleitet werden
  • Warum ist die Schichtenarchitektur wesentlich integrationsfreundlicher als die klassische monolithische Struktur, bei der alles in einem System integriert ist? Im betrieblichen Umfeld sind Anwendungssysteme keine isolierten Systeme. Sie müssen vielmehr als Teil des gesamten IKS des Unternehmens mit anderen Teilen zusammenwirken. Monolithische Strukturen lassen sich nur umständlich über Datenimport- und Exportschnittstellen integrieren. Die Schichtenarchitektur ist durch die Aufteilung in Schichten wesentlich besser für die Integration geeignet. Sie ist flexibel austauschbar, vermeidet Redundanzen bei Daten und Funktionen und lässt sich unternehmensweit nutzen.
  • Sind Client Server Systeme auch mit traditionellen Großrechnern realisierbar? Ja. Die Client Server Architektur ist eine Form der kooperativen Invormationsverarbeitung, in die alle Formen von Rechnern eingebunden werden können. Auf diese Weise lassen sich auch ältere Anwendungssysteme auf Großrechnern mit einigen Anpassungen in einer modernen Struktur weiterverwenden.
  • Welche Partner müssen bei SOA zusammenarbeiten? Zusammenspiel zwischen Dienstnachfrager, Dienstanbieter und einem Verzeichnisdienst mithilfe von Internettechnologien. Der Dienstanbieter erstellt den Webservice. Der Dienstnachfrager startet nach bedarf Suchanfragen um einen relevanten Dienst aufzuspüren. Der Vezeichnisdienst verwaltet das Verzeichnis der Webservices.
  • Auf welcher Basis erfolgt die Kommunikation im Rahmen einer SOA? Die Kommunikation im rahmen der SOA erfolgt über offene Protokolle und standardisierte Formate (in der Regel XML)
  • Was wird im Rahmen von SOA unter Orchestrierung was unter Choreografie verstanden? Bei einer Orchestrierung gibt es eine kontrollierende Instanz, die die einzelnen Services involviert. Orchestrierung bedeutet das Zusammenspiel verschiedener Dienste, Applikationen oder Web Services, die einen bestimmten Geschäftsprozess abbilden und technisch ermöglichen.  Von einer Choreographie spricht man, wenn die Koordination einzelner unabhängiger Services durch einen Nachrichtenaustausch realisiert wird. Dabei wird keine steuernde Einheit z.B. eine Workflowengine benötigt. Komplexere Abläufe, wie Nebenläufigkeiten lassen sich mit einer Choreographie nicht abbilden.
  • Wie wird bei Anwendungssystemen der Architekturbegriff verwendet? Hinter einer Anwendungssystem-Architektur verbergen sich Vorschläge (Regeln, Konzepte)für die Gesatltung von betrieblichen Anwendungssystemen. Sie stellt somit einen Bauplan verbunden mit den Konstruktionsregeln für solche Systeme dar.
  • Was ist ARIS? ARIS beschreibt ein Architekturmodell für eine integrierte Betrachtung von Informationssystemen, das auf der Beschreibung und Gesatltung von Geschäftsprozessen beruht. 1. Geschäftsprozesse werden in verschiedene Sichten zerlegt: Funktionen, Daten und Organisation integrative Sicht dazwischen ist die Steuerungssicht 2. Neben Zerlegungsprinzip gilt das Prinzip der verschiedenen Beschreibungsebenen von Informationssystemen in den Sichten Unterscheidung zwischen FK, DVK und Implementierung
  • Was will Scheer uns mit seinem ARIS Konzept sagen? Was ist die Botschaft? Hauptaussage ist, dass die Integration der Informationsverarbeitung viel effizienter betrieben werden kann, wenn sie auf Basis einer Analyse sowie der Beschreibung und Gestaltung von Geschäftsprozessen erfolgt
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  • Kurzdefinition Y-CIM Modell Das Y-CIM Modell stellt eine Anwendungsarchitektur für Industrieunternehmen dar, die die vorwiegend betriebswirtschaftlichen Bereiche der Produktionsplanung und -steuerung mit den primär technischen Funktionen des Leistungsentwurfs und der Leistungserstellung verknüpft werden.
  • Das Y-CIM Modell von Scheer macht einen Integrationsvorschlag. Welche Teilsysteme eines Unternehmens betrifft dies, und wie soll/kann die Integration aussehen? Industrieller Fertigungsbetrieb Produktionsplanungs- und steuerungssysteme Leistungsentwurf und Erstellung   Integration erfolgt durch den Zugriff auf eine einheitliche Datenbasis. in der z.B. die Stücklisten. Arbeitspläne oder Fertigungsaufträge abgelegt sind
  • Unterschied zwischen aufgabenorientierter und prozessorientierter Standardsoftware aufgabenorientierte Standardsoftware: standardisierte Einzelaufgaben (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation) prozessorientierte Standardsoftware: komplette Geschäftsprozesse
  • Wie hat sich das Tätigkeitsspektrum der für die betrieblichen Anwendungssysteme Verantwortlichen durch die Tatsache verändert, dass heute Individualsoftware meist durch Standardsoftware ersetzt ist? Entwicklung und Betrieb der Individualsoftware wird durch Auswahl und Einführung von prozessorientierter Standardsoftware Geschäftsprozesse kennen
  • In welchem Bereich erleben wir derzeit eine Wiederkehr der Individualsoftware? Bei großen Internetunternehmen wie Amazon, Google, facebook. Hoer kann die benötigte Leistung und der eventuelle Wettbewerbsvorsprung nur durch Eigenentwicklung erreicht werden.
  • Welche Eigenschaften heutiger Geschäftsprozesse sind Grundlage für den Siegeszug der ERP Software? Viele Geschäftsprozesse (insbesondere Supportprozesse) sind standardisiert d.h. sie laufen immer wieder gleich ab. => das heißt man hat Standardverfahren die via Algorithmus dargestellt werden können.
  • Beschreibung Kernbereich, Parameterbereich, Programmierbereich 1 + 2 bei ERP Software! Der Kernbereich einer ERP Sofware beschreibt die Standardprozesse bzw. die übereinstimmenden Teile von Geschäftsprozessen vieler Unternehmen. Im Parameterbereich werden die Variablen der Geschäftsprozesse beschrieben. Sie lassen unterschiedlich einstellen und modifizieren Der Programmierbereich 1 umfasst die Anpassungen der Prozesse, die mithilfe des mitgelieferten Programmierwerkzeuges implementiert werden können. Der Programmierbereich 2 umfasstden Rest, der individuell programmiert werden muss und über Schnittstellen an die ERP Software angebunden werden muss.  
  • Eigenschaften ERP Software mindestens den gesamten betriebswirtschaftlichen Bereich(1. Integrationsaspekt) ist geeignet für viele Unternehmen  (2. Integrationsaspekt) beruht auf integrierter Datenbank mit einem integrierten Datenmodell realisiert in Datenbank und Programmen vorgedachte Geschäftsprozesse, ist aber anpassbar => Parametrisierbarkeit prozessorientiert großer Leistungsumfang  
  • Erläutern Sie die Gefahr des Programmierverlustes bei der Einführung von ERP Software? ERP bietet eine durchschnittliche Lösung, die die Anforderungen möglichst vielen Unternehmen abdecken soll. Sie kann damit nicht kundenindividuell sein. Unternehmen können sich damit nur schwer vom Wettbewerb abheben.
  • Diskutieren Sie die These, dass der Einsatz von ERP Software die Transparenz bzgl. Geschäftsprozesse erhöht? Einsatz von ERP erhöht die Transparenz der Geschäftsprozesse. Zum einen wird ein Geschäftsprozessmodell (Referenzmodell) mit der Software mitgeliefert. Dieses isr offen. Zum anderen müssen vor der Einführung  der Software die eigenen Geschäftsprozesse genauestens analysiert und mit dem Referenzmodell verglichen werden. Sonst würde die Einführung scheitern.
  • Diskutieren Sie die These, dass der Einsatz von ERP Software die Flexibilität der Unternehmen senkt. Der Einsatz von Software zementiert immer die Abläufe in Unternehmen. Bei ERP Software ist dies auch der Fall. Die Zielrichtung geht daher in die komponentenbasierte Entwicklung um schneller Änderungen einzubauen die nicht das gesamte System betreffen.
  • Unter welchen Bedingungen bringt die Einführung einer ERP Software einen Innovationsschub für ein Unternehmen Mit Erwerb von Standardsoftware profitiert ein Unternehmen vom Know-how und der Innovationskraft des Anbieters. Software, und IT-technische Neuerungen, neue betriebswirtschaftliche Verfahren und Methoden, durch Gesetzesänderungen notwendig gewordene Anpassungen erhält er mit dem nächsten Releasewechsel automatisch. Dies setzte zwei Dinge voraus: 1. muss ein entsprechender Wartungsvertrag mit dem Softwarelieferanten abgeschlossen werden  2. dürfen keine allzu großen kundenindividuellen Anpassungen an der Software vorgenommen worden sein.  (Programmierbereiche 1 und 2)
  • Welche Strategien sind grundsätzlich denkbar bei der Überwindung der Lücke zwischen vorgedachten Geschäftsprozessen der ERP Software und den realen Geschäftsprozessen des Unternehmens? völlige Anpassung der realen Prozesse an die Software völlige Anpassung der Software an die realen Geschäftsprozese Kompromiss
  • Unter welchen Umständen sind Releasewechsel bei ERP Software aufwendig? Immer dann wenn Programmierbereiche 1 und 2 angefasst werden
  • Vorgehenswise bei ERP Implementierung Die Einführung von prozessorientierter Standardsoftware ist ein komplexes Vorhaben, das in einer straffen Projektorganisation durchgeführt werden sollte. Nach Analyse, Bewertung und Auswahl eines Softwareproduktes erfolgt die eigentliche Einführung in den Schritten: Organisation und Konzeption  Detailierung und Realisierung Produktionsvorbereitung Produktionsanlauf
  • Was glauben Sie, sind die Vor- und Nachteile einer schrittweisen und einer schlagartigen Einführung von ERP-Software? step-by-step: PRO: geringes Risiko, falsche Prozesse zu zementieren; gewöhnungsphase für die Anweder; man kann aus Fehlern bei der Einführung lernen. CONTRA: Lange Projektdauer; Gefahr des "Verwässerns" des Systems; ständig neue Anforderungen big bang: PRO: kürzere Projektdauer, Erfolg schneller sichtbar, Kosten besser planbar CONTRA: Höheres Risiko, Gefahr von Widerstand seitens der Anwender
  • Welche Faktoren führen zu eienr Zunahme und welche zu einer Reduktion von Komplexität bei Prozessmodellen und ERP Software? Zunahme: Ausbau der Abdeckung (weitere Bereiche, Prozesse) Abdeckung weiterer Unternehmenstypen Abdeckung tiefer liegender Details Trend zu automatisierten Geschäftsprozessen Reduktion: Bildung von branchenspezifischen Lösungen
  • Wodurch erhalten komponentenbasierte Anwendungssysteme ihr größere Flexibilität gegenüber ERP Software? Durch die Komponentenarchitektur. Die Vorstellung ist, dass die Komponenten passend für die jeweilige Unternehmenssituation zusammengestellt werden und ein betriebliches Anwendungssystem bilden. Gibt es für eine Komponente eine verbesserte Alternative, kann die Komponente ausgewechselt werden.
  • Welche Typen der Anwendungssoftware kann man beim heutigen Stand der technik unterscheiden? Individualsoftware Aufgaben/Funktionsorientierte Standardsoftware Prozessorientierte Standardsoftware (service bzw. komponentenbasiert) Branchenlösungen (als branchenbezogene prozessorientierte Standardsoftware)  
  • Aus welchen Quellen kann heute Anwendungssoftware kommen? von eigenen Programmierern externes Softwarehaus Internet (SaaS oder Webservice) gar nicht mehr bzw. nur als Dienstleistung  (Wolke- Outsourcing)