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Ernährungsberater Vegan (Subject) / EVE01 (Lesson)
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- adipös übergewichtig, fettleibig bei einem Body-Mass-Index von > 30
- Aflatoxin giftiges Stoffwechselprodukt verschiedener Schimmelpilze, z. T. krebserregend
- Albumin ein Bluteiweiß
- Alpha-Linolensäure dreifach ungesättigte Fettsäure, gehört zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren
- alternative Ernährung dauerhafte Ernährungsweisen (keine kurzfristige Diät), die sich von der üblichen Mischkost unterscheiden; meist mit eingeschränktem Fleischkonsum; bauen meist entweder auf religiöser/ weltanschaulicher Basis auf oder wurzeln in der Reformbewegung oder auf älteren Ernährungslehren; dazu gehören Vegetarismus, Veganismus, Vollwerternährung, Trennkost, Ernährung nach Ayurveda, Ernährung nach den Fünf Elementen, Ernährung nach Mazdaznan, anthroposophische Ernährung, Waerland-Kost, Schnitzer-Kost
- anthropometrisch auf menschliche Körper- und Skelettmerkmale bezogen
- anthropozentrisches Weltbild Weltbild, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt
- Azidose krankhafte Vermehrung des Säuregehaltes im Blut
- bioaktive Substanzen z. B. sekundäre Pflanzenstoffe (wie z.B. Phytoöstrogene), Ballaststoffe oder Substanzen aus milchsauer fermentierten Lebensmitteln (z. B. aus Joghurt oder Sauerkraut)
- Biomarker objektiv messbare Größen biologischer Prozesse, z. B. Zellen, Gene, Genprodukte oder bestimmte Moleküle wie Enzyme oder Hormone; haben z. B. in Form eines Blutbildes prognostische oder diagnostische Aussagekraft und werden daher als Indikatorenz. B. für Umweltbelastungen oder Krankheiten herangezogen
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- Bioverfügbarkeit Messgröße, die Auskunft gibt über das Verhältnis von zugeführter und tatsächlich aufgenommener/resorbierter Menge eines Nährstoffs z. B. aus einem Lebensmittel in einem Organismus; Verwertbarkeit
- D-A-CH- Referenzwerte Empfehlungen, Schätzwerte und Richtwerte für die tägliche Zufuhr von Energie und Nährstoffen; werden von den Ernährungsfachgesellschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gemeinsam für den deutschsprachigen Raum Europas herausgegeben
- Docosahexaensäure mehrfach ungesättigte Fettsäure, gehört zur Gruppe der Omega-3- Fettsäuren
- Eicosapentaensäure mehrfach ungesättigte Fettsäure, gehört zur Gruppe der Omega-3- Fettsäuren
- Einkorn eine der ältesten Getreidearten, Vorläufer von Emmer (siehe dort)
- Emmer auch Zweikorn genannt, Getreide aus der Weizen-Gattung; eine der ältesten kultivierten Getreidearten
- epidemiologische Studien Studien zur Entstehung, Verbreitung, Bekämpfung und den sozialen Folgen von Epidemien, zeittypischen Massenerkrankungen und Zivilisationsschäden, hier: bezogen auf Ernährung und die entsprechenden Erkrankungsrisiken
- epigenetische Veränderung Entwicklung eines Organismus durch aufeinanderfolgende Neubildungen
- ernährungsphysiologisch die Lebensvorgänge und Funktionen des menschlichen Organismus betreffend, in Bezug auf Ernährung
- Essbiografie die im Verlauf des Lebens gesammelten Esserfahrungen
- essenziell in Bezug auf Ernährung: lebensnotwendig, vom Körper nicht selbst erzeugbar, muss daher zugeführt werden
- ethisch orientierter Vegetarismus auch: moralischer Vegetarismus; Vegetarismus, der sich aus Tierschutzgründen ableitet und es ablehnt, dass für die menschliche Ernährung Tiere in nicht artgerechter Haltung leben müssen (heute mit besonderem Schwerpunkt auf Massentierhaltung), qualvolle Tiertransporte erleben müssen und geschlachtet werden; Begründer der Bewegung: Pythagoras
- Evolution stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen von niederen zu höheren Formen
- Evolutionäre Ernährungswissenschaft Richtung der Ernährungskunde, die von der präventivmedizinischen Bedeutung der Steinzeiternährung ausgeht; wissenschaftlich nicht haltbare Thesen wie: die Stoffwechselfunktion des heutigen Menschen sei immer noch auf die Nahrung der Steinzeit eingestellt, alle später aufgekommenen Lebensmittel verursachten Störungen und Krankheiten, daher sei die fleischlastige paläolithische Ernährung (Steinzeitkost) die geeignete Kost
- flexible Nahrungsstrategie flexible Nahrungsauswahl, die alles, was sich bietet, annimmt und an alles anpassbar ist; hat zum evolutionären Erfolg des Homo sapiens beigetragen
- Flexitarier auch: Halbzeitvegetarier, Vegavore genannt; isst in erster Linie pflanzenbetont, gelegentlich aber auch Fleisch; Motivation für den geringen Fleischkonsum: Tierschutz, Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte, aber in erster Linie Gesundheitsmotive
- Food-Posting Trend der 2010er-Jahre: sein Essen fotografieren und die Fotos über soziale Netzwerke verbreiten
- Foodtrend neueste Essens-, Ernährungs- und Lebensmittelmoden, die von der Gastronomie, von Bloggern und Food-Magazinen geprägt werden
- Fusarium-Toxine Schimmelpilzgifte
- Geschmacksrezeptor Ende einer Nervenfaser bzw. spezialisierte Zelle zur Aufnahme von Geschmacksreizen
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- Ghee butterschmalzähnliches Fett; Butter, die durch Erhitzen und Abschöpfen geklärt wird und kein Eiweiß mehr enthält; dadurch zum Braten geeignet; Gehalt an gesättigten Fettsäuren: 60 %, an einfach gesättigten Fettsäuren: 30 %, an ungesättigten Fettsäuren: 5 %; hauptsächlich in der indischen und pakistanischen Küche, bei der ayurvedischen Ernährung verwendet
- halal kann mit „erlaubt“ und „zulässig“ übersetzt werden; bezeichnet alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Recht zulässig sind; bezüglich der Ernährung: erlaubt ist alles, was nicht ausdrücklich verboten ist; Fleisch nur von geschächteten Tieren (Schlachtung ohne Betäubung)
- haram bezeichnet alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Recht unzulässig sind; bezüglich der Ernährung sind unzulässig: Fleisch von bereits vor der Schlachtung (z. B. an der Betäubung) gestorbenen Tieren; Schweinefleisch und Nebenprodukte, Blut, berauschende Mittel u. a. Getränke wie Alkohol; siehe auch halal
- Hominine Familie der Menschenaffen einschließlich des Homo (Hominiden etc.), des Homo sapiens (heutiger Mensch) und seiner ausgestorbenen Vorfahren (z. B. der Neandertaler); Merkmale: zweifüßiger Gang, vergrößerter Schädel, vergrößertes Gehirn
- Hyperresponder weist bereits bei geringer Cholesterinzufuhr eine Erhöhung von Serumcholesterinwerten auf; hat teilweise sehr hohe Cholesterinwerte
- immunologische Kenngrößen Laborwerte, die die Reaktion des Organismus auf das Eindringen körperfremder Substanzen anzeigen
- Inuits indigene Volksgruppen, die im arktischen Zentral- und Nordostkanada sowie auf Grönland leben; traditionelle Ernährung: Meeressäuger (Robben, Walrosse, Wale), Landtiere (Karibus, Eisbären), Fische, Früchte; häufig wurden Fleisch und Fisch roh gegessen; die fettreiche (Fettfische, Fischöle) und kohlenhydratarme Ernährung konnte durch genetische Anpassung gut vertragen werden
- Isoflavone sekundäre Pflanzenstoffe; haben in hohen Dosen eine schwache geschlechtshormonelle Wirkung auf den Menschen und werden daher auch Phytoöstrogene genannt
- Isotope verschiedene Atomsorten des gleichen Elements, die sich in der Zahl der Neutronen unterscheiden; z. B. befinden sich die Elemen- te Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff als Isotope in der Natur, Mensch und Tier nehmen sie über Nahrung und Trinkwasser auf und bauen sie in die Knochen ein
- Isotopenanalyse misst den Unterschied der verschiedenen Atomsorten mithilfe der Massenspektroskopie; mit ihrer Hilfe lässt sich der Stickstoffgehalt in Knochen z. B. eines Fossils ermitteln, dies erlaubt Rückschlüsse darauf, ob Fleisch auf dem Speiseplan stand; gibt Hinweise auf frühere klimatischen Bedingungen und den geografischen Aufent- haltsort
- Kaschrut jüdische Speisegesetze; Lebensmittel werden in solche eingeteilt, die für den Verzehr erlaubt (koscher) sind, und solche, die für den Verzehr nicht erlaubt sind
- klinisch ein Mangel, Symptome oder Beschwerden sind klinisch, wenn sie von einem Arzt durch Untersuchung festgestellt oder feststellbar sind
- Koevolution hier: kulturelle und soziale Evolution vollziehen sich gleichzeitig, dadurch vollziehen sich Änderungen in den Genen und umgekehrt, dies beeinflusst die Ernährung und Ernährung beeinflusst die Gene
- koscher nach jüdischen Speisegesetzen erlaubt
- Kreatinin harnpflichtiges Stoffwechselprodukt; sein Wert wird in der Labormedizin zur Feststellung der Nierenfunktionsfähigkeit herangezogen
- Laktosetoleranz ausreichende Produktion des Verdauungsenzyms Laktase, um die in der Milch vorhandene Laktose (Milchzucker) verdauen zu können; bei gesunden Säuglingen ist Laktosetoleranz selbstverständlich, aber nur 25 % der erwachsenen Weltbevölkerung kann Milch auch im Erwachsenenalter verdauen
- Lakto-Vegetarier konsumiert kein Fleisch und keine Eier, aber Milch und Milchprodukte
- Lymphozyten weißes Blutkörperchen, das im lymphatischen Gewebe entsteht und außer im Blut auch in der Lymphe und im Knochenmark vorkommt
- Makronährstoff Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß
- Mere-Exposure- Effekt Tatsache, dass allein die wiederholte Wahrnehmung einer anfangs neutral beurteilten Sache ihre positivere Bewertung zur Folge hat; in der Ernährung: Kinder, denen eine Speise mehrmals vorgesetzt wird, akzeptieren sie irgendwann