Management (Subject) / 12. Digitalisierung (Lesson)

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Digitalisierung im UN

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  • Historische Entwicklung erste industrielle Revolution im 19. Jahrhundert Erfindungen wie diejenige der Dampfmaschine, Einsatz von Mechanik beiArbeitsmaschinen. Mit dem Fokus auf eine hohe Produktivität wurden Arbeitsschritteund Produkte zunehmend standardisiert zweiten industriellen Revolution nach 1900 konnten Prozesse teilautomatisiert werden, Fließbänder  dritte: Automatisierung von Gesamtprozessen durch die Informatik als technische, technologische Neuerung. Die Elektronik wurde noch leistungsfähiger und zudem programmierbar vierte: neue Automatisierung und Optimierungsprozesse durch die Vernetzung von Produktionsstätten und Prozessketten ermöglicht-->Produktion und die Prozesseder Unternehmen wandlungsfähiger und agiler
  • Technische Verständnis  Umwandlung von analogen in digitale Signale: Digitalisierung die Erzeugung,Aufbereitung, Verarbeitung oder Speicherung von Informationen in einemdigitaltechnischen System zusammengefasst
  • soziotechnisches Verständnis Je nach Grad der Interaktionwird dem Menschen oder der Maschine eine andere Funktion zugeschrieben. Sokönnen Menschen eine aktive ausführende oder eine passive beobachtende Rolle in derZusammenarbeit mit Maschinen einnehmen
  • umfassendes Verständnis sollte vielmehr als eine Arbeitsweise bzw. als ein Prozess verstanden werden. Digitalisierung beschreibt eine bestimmte Art, Dinge zu tun. --> transformationsprozess vom Un oder ganzen branchen
  • Bespiele für digitale Technologien Unter Social werden die sozialen Medien zusammengefasst, die über Social-Software zu Interaktion führen Unter Mobile werden alle digitalen Technologien zusammengefasst, die tragbar sind, also auf mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Laptops, laufen. Verbunden werden diese Technologien über den Mobilfunk Analytics bezieht sich auf die verschiedenen Technologien, die zur Analyse und Vorhersage aufgrund enorm großer Datenmengen verwendet werden wie Big Data Unter Cloud die orts- und geräteunabhängigeNetzwerkinformationsdienste anbieten, zusammengefasst wie beispielsweise Dropbox -->Emerging Technologies wie den 3-D Druck, die BlockChain Technologie oder das Internet der Dinge, wo sowohl physische als auch virtuelleGegenstände beispielsweise über Sensoren oder WLAN miteinander verbunden sind
  • Eigenschaften der Digitalisierung Reprogrammierbarkeit: Daten und Anweisungen liegen somit am gleichen Ort und im gleichen Format, eben digital, vor, aufgrund der konstrituierenden Einheiten -->Flexibilität bei den Anweisungen -->digitale Gerät kann somit eine ganze Bandbreite an Funktionen ausführen Homogenisierung: einer hohen Kompatibilität der Daten, auf die das Gerät und auch andere Geräte Zugriffhaben. So kann jeder digitale Inhalt, seien es Texte, Bilder, Videos undAudioaufnahmen in demselben digitalen Gerät, beispielsweise ihrem Smartphone,gespeichert, übermittelt, bearbeitet und gezeigt werden. Daten einheitlich ist, d. h. von allen digitalen Technologien interpretiert werden kann. So können Sie durch die Synchronisation beispielsweise mit ihrem Laptop die gleichen Informationen verwenden. Selbstreferenzialität:In dem Moment, wo sich digitale Innovationen ausbreiten, werdenweitere Netzwerkeffekte ausgelöst, die wiederum die Entwicklung und Verfügbarkeit vondigitalen Geräten, Netzwerken, Diensten und Inhalten vorantreiben und beschleunigen-->bringt neue digitale Innovationenhervor, begünstigt durch Zyklen, die durch niedrige Markteintrittsbarrieren Economies of Digitalization: kosteneinsparrung, kein Verschleiß -->keine Transportkosten und Transportzeiten beim Austausch digitalerInformationen
  • Konsequenzen gesellschaftliche Veränderung: Kommunikation wird durch digitale Technologien direkter, schneller aber auch anonymer,Jeder Empfänger von Nachrichten und Inhalten wird gleichzeitig auch potentieller Sender,verändertes Informations- und Kommunikationssowie ein angepasstes Kaufverhalten von Kunden & Gestaltung der Arbeit ändert sich-->Arbeit von einerzunehmenden Mitbestimmung, einer Demokratisierung der Mitarbeiter geprägt.Flexibilität und Freiraum für kreative Prozesse und das Streben nach mehrEigenverantwortung und Selbstorganisation sind zunehmend wichtigereMitarbeitermotive Veränderung der Wettberwerbssituationen:schnell viele Produktinnovationen ermöglicht und neue Geschäftsmodelle entwickelt bzw. bestehende Geschäftsmodelle weiterentwickelt und andere obsolet werden. Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens vor allemvon der Innovationsfähigkeit und der Reaktionsfähigkeit ab, also wie effizient und schnellmaßgeschneiderte oder neue innovative Produkte auf den Markt gebracht werden
  • Digitales UN Durch diese zentralen Veränderungen bedingt durch digitaleTechnologien steigt der Druck auf Unternehmen eine digitale Transformationdurchzuführen digitale Technikenauf allen Ebenen des Unternehmens, was zu einem hohen Grad an Vernetzung mit den verschiedenen Stakeholder-Gruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens führt Vernetzung wiederum ermöglicht eine Sammlung,Analyse und Interpretation einer Vielzahl von Daten aus den unterschiedlichstenQuellen hohe Flexibilität von Unternehmensprozessengeneriert, um auf die zunehmend hohe Geschwindigkeit von marktlichen Veränderungenreagieren zu können.
  • Time-to-Market Aktivitäten Damit ist die Zeit von der Entwicklungeines Produktes oder einer Dienstleistung von der Produktidee bis hin zurMarktplatzierung gemeint
  • Planung und Kontrolle digitalen Strategien werden Entscheidungen getroffen,die sich auf die anderen Managementfunktionen sowie die Unternehmenskultur undTechnologieauswahl auswirken. Mittel und langfristig sollte es keine Unterscheidungzwischen Digital- und Nichtdigital-Strategie geben  Fokus eher auf interne Prozessebenen desUnternehmens ausgerichtet oder auf die die externe Ebene, den Kunden, hier auf der vertikalen Achseabgebildet, gerichtet.
  • Customer Experience externer Prozess. kunde hoch  Unternehmen eine direkte Interaktion mit den Kunden, intensivenAustausch Realtime Feedback und weitere Daten zu den Kunden eingeholt werden -->Unternehmen frühzeitig die sich verändernden Kundenwünsche und Kundenbedürfnisse zu erkennen und darauf zu reagieren UnterCustomer Experience Management versteht man dabei die konsequente Ausrichtungder Produkte und/oder Dienstleistungen nach den Bedürfnissen der aktuellen und derpotentiellen Kunden. Ziel dieses Customer Experience Management ist es natürlich einehöhere Kundenbindung und ein möglichst persönliches Verhältnis der Kunden zurMarke und/oder zum Unternehmen aufzubauen
  • Operational Excellence interner Prozess und auf Input geschaut  Ziel kann es sein, dieArbeitsabläufe schneller und transparenter zu machen, um dadurch die Qualität bessersteuern zu können
  • neuen Geschäftsmodell neuen Geschäftsmodellen wirdgesprochen, wenn eine digitale Ausrichtung sowohl auf Kundenebene als auch aufProzessebene erfolgen soll Modelle die Zielmärkte,Kosten und Einnahmenströme sowie Werteversprechen identifizieren und das alleszusammenführen und das natürlich mit der Bestimmung, welche Kundenbedürfnissevon welchen Produkten bzw. Dienstleistungen befriedigt werden sollen.
  • Organisation und Digitalisierung Integration neuer Zusammenarbeitsformen: verschiedene Formen der Zusammenarbeit Mensch-Maschine, Maschine-Maschine und Maschine-Software, natürlich über Technologien wiebeispielsweise Künstliche Intelligenz, Robotics und Smart Devices. Dadurch könnenneben gut strukturierten Prozessen auch unstrukturierte Prozesse von Maschinendurchgeführt werden Freiraum udn Experimentiermöglichkeiten vernetzung, Felixibilität und Agilität:Arbeitsteilung und Arbeitszusammenführung eine Vernetzung von Mitarbeitern,Prosumenten sowie anderen Akteuren ermöglichen. Gleichzeitig soll die Flexibilität derHandlungsfähigkeit einzelner strategischer Geschäftseinheiten und derGesamtorganisation erhöht werden
  • Steuerungsaktivitäten Digitalausschüsse:haben die Aufgabe Themen anzustoßen und Entscheidungen zu treffen –Digitalrollen:auf der Führungsebene eingerichtet werden, mit dem Ziel, digitale Themen voranzutreiben –Digitaleinheiten:Einheiten sind mit der Umsetzung der digitalen Strategie beauftragt.Bezeichnungen sind beispielsweise Digital Transformation –Start up Inkubatoren:Ziel, Innovationen zu generieren und flexible sowie schnelle Prozesse,insbesondere in der Forschung und Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungenzu ermöglichen –Communites:Fokus der Community ist es digitaleThemen anzustoßen und sich untereinander zu vernetzen
  • Personal Mitarbeiter wollen zunehmend mehr im Unternehmen mitbestimmen, mitgestalten und eigenverantwortlich handeln. Menschen im Unternehmen beim Transformationsprozess mitgenommen undunterstützt werden zentralen Ansatzpunkte eine gesteigerteMitarbeiterzentrierung und eine hohe Individualisierung Prozesse möglichst einfach und flexibel gehalten werden Ziel bei der Personalplanung ist eine schnelle und effiziente Planung von Personal
  • Personalplanung Einsatz von digitalerPlanungssoftware an(People Analytics)  People Analytics kanneingesetzt werden, um eine flexible und auch strategische Personalplanung zuunterstützen. Hier wird automatisch eine Vielzahl an Informationen und Datenherangezogen und mithilfe von Algorithmen ausgewertet
  • Personalbeschaffung automatisierte Speicherung undAnalyse von Lebenslaufdaten Beim CVParsingwerden Künstliche Intelligenz und Software Robotics eingesetzt, umautomatisch Bewerbungsdaten oder Bewerberdaten, natürlich zum Beispiel Adresse,Werdegang usw. aus einem Online Bewerbungsportal, aus einem PDF-Lebenslauf oderaus Plattformen wie Xing oder LinkedIn, zu extrahieren
  • personaleinsatz Veränderungen in der Art der Arbeitserbringung, wo zunehmend eben flexible undinnovative Teamarbeit im Vordergrund steht ist eineunternehmensinterne App worüber geeignete Mitarbeiter für spezielle Projekte durchProfildaten-Matching identifiziert werden können
  • Personalentwicklung Lernen in digitalen UN  •Lernprozess und Lerntechnologien•Lerninhalte–Technische, fachliche Kompetenzen–Methodisch, soziale, persönliche Kompetenzen •Lernansätze–Situationsspezifisches Lernen–Lernen am Arbeitsplatz–Gemeinsames Lernen–Lerner Zentrierung
  • Personalbeurteilung vermehrt zyklischePerformance Beurteilungen durchgeführt, dabei wird dem Mitarbeiter eine stärkere Rollein den Gesprächen übergeben, was die klassische top-down Perspektive auflös
  • Personalentlohnung Statt Individualleistungen rücken Teamziele und Teamleistungen in denFokus der Incentivierung
  • Digitale Führung Beidhändigkeit Beidhändigkeit bezieht sich auf die Fähigkeit zu balancieren. Zumeinen sollten etablierte und bewährte Managementansätze, die auf Effizienz undEffektivität abzielen verwendet werden, also die linke Hand. Zum anderen kommenzusätzlich neue Aspekte und Aufgaben auf die Führungspersonen zu, die auf Innovationund Geschwindigkeit ausgerichtet sind, also die rechte Hand
  • Pendel der Führung Hier ist ersichtlich das zunehmend Hierarchien und die Trennung von Mitarbeitern undFührung aufgelöst werden. Umgekehrt können eine zu flache Hierarchie und einVerzicht auf Führung ebenso wenig eine Lösung sein, wie das andere extrem. Mit einemausgewogenen Mix an Offenheit, die Innovation und Flexibilität der einzelnen Mitarbeiterund Teams fördert sowie bewährten Führungsansätzen kann eine digitale Führungerfolgreich sein
  • agile Führung charakterisiert werden durch einpragmatisches Ausprobieren, Lernen und Experimentieren.  eine größereOffenheit von der Führungskraft gefordert. Zudem wird ein Denken in Szenarien mitmehreren Optionen gefordert anstelle von festen Programmzielen. Zudem sollte sehrschnell aus den gemachten Erfahrungen gelernt werden
  • Partizipativen Führung kollaborativ, die kollektive Intelligenzder Organisation und der Mitarbeiter als Experten mit einzubeziehen. Das löst diezentrale Kontrolle und Führung ab. Hier greift insbesondere der Ansatz derTransformationalen Führung mehr Steuerungsverantwortung auf Teams und Communitiesübertragen
  • daten & Information IT-Infrastruktur eines Unternehmens eine zentrale Schlüsselrolle Ziel derDatensammlung und Analyse ist es, wie bereits mehrfach in dieser Vorlesung betont,ein besseres Verständnis von Kunden und Prozessen zu erhalten qualitätsprüfung: nicht nur um die Sammlung der Daten-->Analyse und auch die Bewertung derDaten Big Data: Ziel ist es hier immer Muster und Zusammenhänge in großenDatenmengen zu entdecken.
  • Herausforderungen –Ganzheitliche digitale Transformation und Unternehmenskultur–Datenschutz–IT Sicherheit Externe Limitationen–Rechtliche Rahmenbedingungen–Technische Rahmenbedingungen