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Feldfutterbau und Bioenergie (Subject) / Einführung (Lesson)

Grundlegendes, Feldfutterbau, Biogas, NaWaRos

This lesson was created by j_hunter15.

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  • Verwertung Bioenergie Energetisch o   Strom o   Wärme o   Treibstoff Stofflich o   Stärke o   Zucker o   Verpackung o   Formteile o   Dämmstoffe o   Öle/ Schmierstoffe o   Farben
  • Gründe für nachwachsende Rohstoffe ·       Endlichkeit fossiler Energieträger à Ressourcenknappheit ·       Unabhängigkeit, Versorgungssicherheit, generelle Sicherheit ·       Kosteneffizienz? ·       Weniger CO2 Emissionen (Treibhausgas) à Voranschreiten Klimawandel verhindern ·       Diversifizierungspotenzial à Regionale Wertschöpfungskette ·       Recyclings Prozesse ·       Verfügbarkeit ·       Synergieeffekte à Düngererzeugung ·       Umweltbelastungen à Klimawandel  
  • Flächennutzung in Deutschland - 50 % der Fläche: LN à 16,6 Mio ha o   60 % der LN: Produktion für Futtermittel o   25 % der LN: Nahrungsmittel o   12,5 % der LN: Energiepflanzen - Primärenergieverbrauch 2019: Erneuerbare Energien insgesamtà14,8 % o   Davon Bioenergie fast die Hälfte (Strom + Wärme) - 70 % Mais bei NaWaros zur Biogasenergienutzung - Global: 40 % des Getreides wird als Viehfutter verwendet - Anteil Energiepflanzen an Ackerfläche Weltweit: Nur etwa 2 %
  • Verfahrenskette Bioenergieproduktion ·       Pflanzenproduktion ·       Ernte ·       Transport ·       Lagerung ·       Aufbereitung ·       Konversion ·       Reststoffmanagement
  • Steckbrief nachwachsende Rohstoffe ·       Energieerzeugung mit Biomasse: Biogaserzeugung durch Pflanzenvergärung (Mais, Grassilage, Mist etc.) ·       Stärkeproduktion für Ethanolerzeugung (Mais, Weizen, Roggen, Kartoffeln, Maniok) ·       Zuckerproduktion für Ethanolerzeugung (Zuckerrübe, Zuckerrohr) ·       Ölerzeugung (Raps, Sonnenblumen, Soja, Ölpalme, Jatropha, Purgiernuss) ·       Wärmeerzeugung: Verbrennung von Biomasse (Stroh, Heu, Holz, Getreide, Kurzumtriebsplantagen Weide, Pappel, Rubine, Erle) ·       Nutzung von Restbiomassen (Laub, Stadtpflege) à Keine Konkurrenz ·       Agroforst (KUP Weide und Grünland, Innovative Anbausysteme)
  • EEG Gesetz Erneuerbare Energien Gesetz 20 Jahre garantierter festgesetzter Preis: Planungssicherheit für Landwirte, Tätigung der Abschreibungen Gesetz trat 2004 in Kraft: Rot-Grüne Regierung: Schröder, Trittin + Künast à Umweltminister
  • Ziele EEG o   Anteil von erneuerbaren Energien an der dt. Stromversorgung bis 2050 auf mind. 80 % zu erhöhen o   Bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz (abgeschlossene Märkte schaffen) o   Feste Einspeisevergütung (Preisstützung durch Mindestpreise oder Interventionspreise)
  • Folgen EEG o   Biogas Boom à Starker Anstieg der Biogasanlagen bis etwa 2018, danach leichter Rückgang à Biogas Anlagen nicht mehr rentabel o   Weitung des Maisanbaus o   Anstieg Pachtpreise o   Ertragsmaximierer à Große Betriebe werden immer größer und profitieren von der Förderung, während kleine Betriebe aufgeben müssen
  • Gründe für die Zunahme der Biomassevergärung - Höherer Gasertrag als bei Güllefermentierung - Gesicherte Vergütung (EEG in DE) - Höhere Gaserträge bei Silage- als bei der Frischmassenutzung o   Gülle: Energiegehalt vergleichsweise gering, da Abfallprodukt o   Geflügelmist: Vergleichsweise hohe Energiegehalte o   Silierte Feldfutter: Silierprozess à Milchsäureprozesse, Umwandlungsprozess, Konservierungsprozess, Bakterien in BGA können demnach Substrat schneller Umwandeln zu Biogas
  • Folgen der Ausweitung von Maismonokulturen o   Erosion o   Förderung Krankheiten o   Nährstoffauswaschung o   Artensterben o   Humusverlust
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  • Vorteile Mais o   Gute Wassernutzungseffizienz, da C4 Pflanze o   Hoher Methangehalt o   Hoher Mechanisierungsgrad o   Hohe Energiegehalte und Biomasseertrag o   Anpassungsfähigkeit à trotzdem hohe Erträge o   Starker züchterischer Fortschritt (Heterosis) o   Bekanntes und sicheres Anbauverfahren
  • Ziele Energiepflanzen Kombination von 1: Ökologie 2: Ökonomie 3: Regionaler Wertschöpfung
  • Anforderungen an den Energiepflanzenbau o   Hohe Flächenproduktivität o   Nutzung genetischer Ressourcen o   Artenvielfalt – Fruchtfolgen o   Erosion vermeiden o   Keine Nitratauswaschung o   Robustheit von Anbausystemen fördern (Resilienz à Widerstandsfähigkeit)
  • Zweikulturnutzungssystem ·       Kombinierter Anbau von einer Winter- und einer Sommerkultur im Laufe eines Jahres ·       Ernte vor der Vollreife ·       Konservierung der Silage (Feuchtgutlinie ·       Reduzierte Bodenbearbeitung zur Zweitkultut ·       Erhöhung der Robustheit ggü. Witterungsextremen (Streuung von Risiken) ·       Tolerierung von Wildpflanzen ·       Erhöhung Arten- und Sortenvielfalt
  • Erstkulturen und Zweitkulturen Erstkultur: o   Weizen o   Roggen o   Triticale o   Winterhafer o   Raps o   Rübsen o   Inkarnatklee o   Winterwicken Zweitkulturen: o   Mais o   Sonnenblumen o   Zuckerhirse o   Sudangras o   Senf
  • Gemenge o   Mais und Sonnenblumen o   Mais und Bohnen à Phasin in Bohnen: Problem bei Gemenge o   Wintererbsen und Roggen à Winterroggen: Zunahme: Winterfeuchtigkeit, CO2 Düngung, Vegetationsperiode wird verlängert
  • Alternativen Mais o   Hirse o   Sudangras o   Sorghum Hirse o   Silphie o   Zuckerrübe o   Hirschgras
  • Durchwachsene Silphie Dauerkultur Nutzung ab dem 2. Anbaujahr Ernte im September TS Gehalte zwischen 28 und 32 % Blütenangebot für Insekten im Spätsommer Kann ebenfalls an Rinder verfüttert werden
  • Zuckerrüben Hohe Biomasseerträge Hohe Methanausbeute Probleme: Verunreinigungen und Lagerungsprobleme
  • Biomasse Ökologische Nebeneffekte o   Bodenschutz o   Trinkwasser o   Vielfalt von Fauna und Flora o   Erholungswert der Landschaft o   Erhaltung der genetischen Ressourcen Ökonomische Nebeneffekte o   Deviseneinsparung o   Erhöhung der regionalen Kaufkraft o   Schaffung von Arbeitsplätzen o   Entwicklung alternativer Betriebszweige Landwirtschaftliche Nebeneffekte o   Erweiterung der Fruchtfolge o   Optimierung der Nährstoffkreisläufe o   Nutzungsoptionen für vielfältige Aufwüchse o   Flexibilisierung von Anbausystemen
  • Hirschgras Mehrjährig und sogar 1-2 Schnittig Anspruchslos Etablierung sehr risikoreich