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Geschichte (Subject) / Unterrichtsprinzip Handlungsorientierung (Lesson)
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- Handlungsorientierung (Völkel) Unterricht , der sich durch Eigenaktivität und Selbstständigkeit der SuS auchzeichnet , indem diese Kopf und Handarbeit in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander zum Erreichen eines Unterrichtsziels einsehen Pestalozzi : " Lernen mit Kopf , Herz und Hand Seit den 80ern akzeptiert --> Reformpädagogische Überlegung Learning by doing Kilpatrick
- Handlungsorientierung 2 Forschungsprojekt von Kübler, Bisang, Stucky hat gezeigt, dass bereits sehr früh historisches Wissen ( Wenn auch nur minimal) vorhanden ist. Sie untersuchten das historische Lernen von 4 - 10 jährigen und stellten fest, dass bei 98 Prozent etwas erkennbar Historisches vorhanden war. Es handelte sich allerdings um die so genannte Gucklochgeschichte , bei der die Vergangenheit zu einer einzigen Zeit verschmilzt , die als früher bezeichnet wird. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit an diesen Vorstellungen zu arbeiten und sie gegebenenfalls auch zu verändern . Diese Art des Lernens bezieht sich auch Conceputal Change Theorien und wurde wesentlich von Cornelia Möller untersucht. Nach Möller wird die Erweiterung / gegebenenfalls Veränderung von Wissen besonders günstig durch handlungsorientiertes Arbeiten begünstigt , denn das , was man selbst tut , behält man in der Regel auch besser
- Handlungsorientierter Unterricht Hilbert Meyer = ganzheitlich unter Einbezug möglichst vieler Sinne , Schülerorientiert und am Lernprodukt orientiert erfolg, ausgerichtet an der Lebenswelt der Kinder
- Leistungsmessung bei der Handlungsorientierung Produkt und Prozessorientiert Kriterien der Beurteilung gemeinsam vorher festlegen Drei Anforderungsbereiche : Sachkompetenz ( Historische Sachverhalte und Bezüge kennen und in Raum und Zeit einordnen) Methodenkompetenz (Umgang mit Medien und Methoden um historische Kenntnisse zu erlangen) Deutungskompetenz (Historische Sachverhalte Deuten und beurteilen)
- Didaktische Legitimation 1) Kognitionspsychologisch --> Piaget praktischer Umgang mit Lerngegenständen bedeutsam für kindliche Entwicklung 2) Lern und Motivationspsychologisch --> Conceptual Change Theorie Möller 3) Pädagogisch , sozialtheoretisch --> Pestalozzi , Kilpatrick 4) Didaktisch - methodisch --> Motivationssteigernd, Interessenfördernd, Soziales Lernen fördernd
- Merkmale des HuP Schülerorientierung Teamorientierung Persönlichkeitsorientierung Sinnorientierung Forschungsorientierung Produktorientierung Soziales lernen
- 4 Methodische Zugänge 1) Manuelles Tun ( Schreiben mit Gänsefedern, kochen) 2) Recherchieren und Forschen (Erkundung vor Ort, Befragung) 3) Simulatives Handeln (Nachvollziehen von Problemsituationen --> historische Rollenspiele) 4) Produktive Medienarbeit ( Medienkompetenz, Präsentation, Ausstellung)
- Umsetzungsmöglichkeiten HuP Außerschulische Lernorte Bilder ( Sprechblasen, verfremden) Basteln, Modellbau Spiele Rätsel Musik/Medien
- Ziele Bezug zur Lebenswirklichkeit Einbezug vieler Sinne Praktische Tätigkeiten Handlungskompetenz
- Chancen Selbstständigkeit, Verantwortung Kooperation --> soziale Kompetenz Lernen als Forschen/ Handeln Motivation Ergebnis als Produkt Primär sinnliche Erfahrungen Praxisnah und Lebensweltorientiert Sozial - kommunikative Ebene
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- Grenzen Aktion steht über dem Denkprozess Verknüpfung mit der Lebenswirklichkeit der SuS schwierig Zeit und Arbeitsaufwand Lernstanderhebung
- Beispiel HuP Recherchieren Zeitzeugengespräche als Projekt Stationenarbeit: Potsdamer Konferenz