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Biologie (Subject) / Ökologie (Lesson)
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- Was sind abiotische Faktoren? Abiotische Faktoren sind Umweltfaktoren, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. Dazu zählen: -Wasser -Salz -Temperatur -Licht -Klima -Strömung -Atmosphäre
- Was sind biotische Faktoren? Biotische Faktoren sind Umweltfaktoren, an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind. Sie ergeben sich aus den Wechselwirkungen zwischen einzelnen Arten. Dazu zählen: -Konkurrenz -Feinde -Parasiten -Krankheiten
- Welche Eigenschaften hat ein homoiothermes bzw. endothermes Lebewesen? Endotherme Tiere produzieren ihre eigene Körperwärme, das bedeutet, dass es ihre Körpertemperatur unabhängig von Schwankungen der Umwelttemperatur konstant behalten kann.
- Welche Tiergruppen zählen zu den endothermen Tieren? Vögel, Säugetiere
- Welche Vorteile/Nachteile haben endotherme Tiere? Vorteile: -unabhängig von Außentemperatur -> ermöglicht die Erschließung von ököl. Nischen, die anderen verschlossen bleiben Nachteile: -Produktion eigener Körperwärme verbraucht viel Energie, damit müssen endotherme Tiere mehr Zeit mit der Nahrungssuche verbringen
- Was sind poikilotherme / ektotherme Tiere? Dadurch, dass sie nicht ihre eigene Körperwärme produzieren, könnten sie ihre Körpertemperatur nicht konstant halten. Sie sind auf ihre Umgebungstemperatur angewiesen und beziehen daher auch ihre Energie.
- Welche Tiergruppe gehört zu den ektothermen Tieren? Reptilien, Insekten (?)
- Welche Vorteile/Nachteile haben ektotherme Tiere? Vorteile: -sie brauchen weniger Nahrung und könnten deshalb Orte besiedeln, in welchen Nahrung knapp ist -sie haben mehr Energie für z.B: Wachstum und Fortpflanzung -"wer nicht ständig auf Nahrungssuche ist, der wird auch nicht so schnell von Feinden gefressen" Nachteile: -kalte Regionen bleiben verschlossen -> vielzahl an ökol. Nischen kann nicht besetzt werden
- Was besagt die Bergmannsche Regel? Säaugetiere in kalten Regionen sind größer als die Vertreter nah verwandter Arten in wärmeren Regionen Bsp: Eisbär > Grizzly Bär > asiatischer Schwarzbär > Kragenbär => Ausprägung der Merkmale (Körpergröße/Farbe) aufgrund von unterschiedlichen geografischen Regionen Die Ausprägung ist also vom Klima abhängig.
- Wie lässt sich die Bergmannsche Regel begründen? Im Verhältnis zum Körpervolumen haben sie weniger Körperoberfläche. Wärmeverlust ist abhängig von Oberfläche Wärmeherstellung ist abhängig von Volumen
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- Was ist die Allensche Regel? Die Allensche Regel beschreibt den Zusammenhang zwischen Körperanhängen eines Tieres und den Regionen in denen sie leben => Körperanhänge wie die Extremitäten, Nase, Ohren, Schwanz sind bei Tieren in kalten Regionen kleiner als bei Tieren, die in warmen Regionen leben.
- Wie lässt sich die Allensche Regel begründen? Tiere verlieren durch ihre Körperanhänge Wärme -> Körperoberfläche ist für Abkühlung zuständig Merke: warme Region --> große Körperanhänge kalte Region --> kleine Körperanhänge
- Welche Arten der Feindabwehr gibt es? 1. Tarntracht 2. Mimese 3. Mimikry 4. Warntracht 5. Schrecktracht
- Erkläre die Tarntracht. Der Organismus passt sich in Farbe und Zeichnung so an die Umgebung an, dass ein Räuber ihn nicht sieht (zufällig).
- Erkläre, was eine Mimese ist. = auch Nachahmungstracht genannt. Der Organismus ahmt ein Lebewesen oder einen Gegenstand (in Gestalt, Farbe, Haltung) zur Tarnung nach. Dabei wird das Lebewesen gesehen, aber nicht als Beute erkannt!
- Was ist eine Mimikry und nenne die verschiedenen Arten dieser. = Schreckwarntracht Nachahmung eines meist wehrhaften oder ungenießbaren Tieres zur Täuschung oder Abschreckung -> Bates'sche Mimikry: Art nahmt auffällige Signale eines wehrhaften Tieres nach (Hornissen-Glasflügler (sieht aus wie Hornisse) ist aber ein Schmetterling -> Müller'sche Mimikry: ähliche Warntrachten bei mehreren harmlosen Arten zur Abschreckung -> Peckham'sche Mimikry: Anlockung von anderen Arten, die zumeist als Beute fungiert -> Mertens'sche Mimikry: es wird nicht die gefährlichste Art als Vorbild genommen, sondern die mittel-gefährliche
- Was ist eine Warntracht? = auffällige Zeichnung oder auffälliges Farbmuster, das Gefahr für Fressfeind anzeigt -> Lerneffekt (-> meidet entsprechend gefärbte Organismen) Beispiel: Grelle Gift-Frösche
- Was versteht man unter einer Schrecktracht? = Fähigkeit, durch einen Stellungswechsel oder einen Farbwechsel Teile von als gefährlich geltenenden Tieren nachzuahmen Beispiel: -diese Spinne, die da son Teil hochklappt -Pfau -dieser Wurm der son Gesicht zeigt
- Was ist die intraspezifische Konkurrenz? = Konkurrenz, die innerhalb einer Art oder Population vorliegt
- Welchen Nutzen hat die intraspezifische Konkurrenz? - verhindert, dass eine Population über eine Maximalgröße hinauswachsen kann => Regulierung der Populationsdichte und Anpassung an veränderte Lebensräume
- Wann ist eine Population stabil? Wenn die Geburtenrate = Sterberate ist (also wenn gleich viele Individuen geboren werden wie sterben)
- Was ist die interspezifische Konkurrenz? = Konkurrenz, die zwischen Individuen verschiedener Arten vorliegt
- Was sind Gründe für eine interspezifische Konkurrenz? Beute Nahrung Licht Raum etc
- Wozu führt interspezifische Konkurrenz? Folgen: -langfristig entweder Ausschluss einer konkurrierenden Art oder Koexistenz -Verdrängung der schwächeren Art -großen Einfluss auf Populationsdynamik -> Selektionsfaktor
- Was versteht man unter dem Konkurrenzvermeidungsprinzip? -ermöglicht die Bewohnung desselben Lebensraums von verschiedenen Arten, da die schwächere Art sich eine neue ökol. Nische sucht (z.B. Raum, Zeit, Nahrung/Beute, Spezialisierung etc.)
- Was ist das Konkurrenzausschlussprinzip? = zwei verschiedene Arten können nicht den selben Lebensraum bewohnen, da sie aufgrund von einem bestimmten gemeinsamen Faktor Konkurrenten sind (z.B. Wasser, Nahrung, Raum etc.) Folge= Konkurrenzvermeidungsprinzip
- Was ist eine ökologische Nische? Eine ökologische Nische beschreibt die Rolle (oder den Beruf) einer Art in einem Ökosystem. -> bezieht sich auf die funktionalen Faktoren zwischen Art und Umwelt -> nicht mit Biotop (-> Lebensraum ohne Lebewesen) zu verwechseln! -> werden "besetzt" und nicht "gebildet" -> abiotische und biotische Faktoren
- Was ist der Toleranzbereich? der Bereicht, in dem bloße Existenz möglich ist
- Was ist die ökologische Potenz? beschreibt den Bereich, in dem Forpflanzung, Bewegungsaktivitäten und die Entwicklung stattfinden kann Toleranzbreich minus Pessimum
- Was ist das Optimum? beschreibt günstigsten Wert -> hier erreichen die Lebensvorgänge ihren höchsten Wert
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- Was ist das Präferendum? = Vorzugsbereich -> Werte höher oder niedriger bedeuten Verschlechterung der Lebensbedingungen
- Was ist das Minimum/Maximum? -> bilden äußere Grenzen für die Lebensfähigkeit des Organismus -> werden diese Punkte überschritten, tritt der Tod ein
- Was ist das Pessimum? -> hier nähert sich die Toleranzkurve an das Minimum oder das Maximum an -> zwar kurzzeitige Existenz möglich, allerdings keine Fortpflanzung, Entwicklung und Ähnliches
- Was bedeutet stenök? -> Toleranzkurve ist schmal => der Organismus ist nicht in der Lage, Schwankungen des Umweltfaktors zu ertragen
- Was bedeutet euryök? -> die Toleranzkurve ist breit => der Organismus ist in der Lage große Schwankungen des Umweltfaktors zu ertragen
- Was drückt die ökologische Potenz? -> betrachtet Ausprägung eines Umweltfaktors im tatsächlichen Ökosystem unter der sich eine Art verbreiten kann -> Einfluss konkurrierender Arten wird ebenfalls mit einbezogen
- Was ist die physiologische Potenz? -> legt dar, welche Ausprägungen ein bestimmter Umweltfaktor annehmen darf, damit Lebewesen überleben und sich fortpflanzen können -> alle anderen Umweltfaktoren werden ausgeblendet
- Was besagt die RGT? = Reaktionsgeschwindigkeit -Temperatur-Regel -> beschreibt positive Korrelation der Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion mit der Temperatur -> gilt für sämtliche chemische Reaktionen in der unbelebten und in der belebten Natur und somit auch für den Gesamt-Stoffwechsel
- Was versteht man unter der Symbiose? = Interaktion zweier oder mehrerer unterschiedlicher Arten, verbunden mit einem beidseitigem Vorteil in Hinblick auf biologische Fitness, Überlebenswahrscheinlichkeit oder verbesserten Stoffwechsel => beide Organismen ziehen einen Vorteil aus der Beziehung Bsp: Clownfisch und Seeanemone (-> C. schützt A. vor Fressfeinden / A. gibt Schutz)
- Was ist die Probiose? Interaktion von artfremnden Organismen, bei der einer der Partner einen Vorteil aus dem Zusammenleben zieht, allerdings ohne dem anderen zu nutzen oder zu schaden
- Was ist die Antibiose? Interaktion zweier artfremden Organismen, bei der nur einer von den Partnern Vorteile aus der Beziehung zieht und dem Partner zusätzlich schadet Bsp: -Parasitismus -Räuber-Beute-Beziehung -Interferenz (direkte Konkurrenz)
- Was sind dichtabhängige Faktoren? Faktore, die bei einer sehr hohen Populationsdichte dazu führen, dass sich die Vermehrungsrate verkleinert
- Nenne die dichteabhängigen Faktoren. -Nahrung -intraspezifische Konkurrenz -Gedrängefaktor (Platznot) -Kannibalismus -Tierwanderungen/Revierbildungen -Artspezifische Feinde (Räuber/Parasiten)
- Was sind dichteunabhängige Faktoren? Faktoren, die zwar zu einer Verkleinerung der Populationsdichte führen können, die allerdings nicht von dieser selbst verursacht sind. Sie treten unregelmäßig auf und lassen keine Rhythmik erkennen.
- Nenne die dichteunabhängigen Faktoren. -Klima ; also Licht, Temperatur, Wind, Feuchte -Bodenbeschaffenheit -Nahrungsqualität -nicht spezifische Feinde (Räuber, welche eig. andere Beute bevorzugen) .nicht ansteckende Krankheiten
- Welche zwei Sachen sollte man im Hinterkopf behalten, wenn es um exponentielles Wachstum geht? 1. Nahrungsmangel und Krankheiten bleiben unberücksichtigt 2. oft im Beginn einer Ansiedlung möglich
- Welche Phasen durchläuft ein logistisches Wachstum + was passiert in ihnen? 1. Anlaufphase: Pop. steigt langsam aber sicher an 2. Vermehrungsphase: Die Vermehrungsphase verläuft exponentiell, da es zu dem Zeitpunkt noch viel Nahrung gibt ist die Geburtenrate höher als die Sterberate 3. Verzögerungsphase: hier sinkt die Geburtenrate immer weiter aufgrund von Stressfaktoren wie z.B. Nahrungsmangel, Krankheiten, Feinde 4. stationäre Phase: hier ist die Geburtenrate gleich der Sterberate
- Was besagt die Lotka-Volterra-Regel? Die Lotka-Volterra-Regel besteht aus 3 Regeln: 1. Regel der periodischen Zyklen: -> Pop.dichte von Räubern und Beutetieren schwanken periodisch und phasenverschoben. 2. Regel der konstanten Mittelwerte: -> Pop.dichte schwanken um jeweils konstante Mittelwerte. 3. Regel der Störung der Mittelwerte -> werden Individuenzahlen von Räubern und Beutetieren in gleicher Weise proportional zu ihrer Größe dezimiert, erhöht sich kurzfristig der Mittelwert der Beutepop.
- Was sind r-Strategen? r-Strategen haben die Vermehrungsstrategie, viele Indivuen aus einem Wurf zu erhalten und maximieren damit die Chance, dass überhaupt welche überleben. -> wenig elterliche Fürsorge -> hohe Geburten-/Sterberate -> kurze Entwicklungdauer -> kurze Lebensdauer -> häufig wechselnde Umweltbedingungen -> schwankende Pop.größe
- Was sind K-Strategen? K-Strategen haben die Vermehrungsstrategie, ein oder wenigere Nachkommen zu zeugen allerdings durch sehr hohe elterliche Brutpflege die Überlebenschancen zu maximieren. -> niedrige Geburten-/Sterberate -> hohes elterliches Investment -> lange Entwicklungsdauer -> relativ konstante Umweltbedingungen -> relativ konstante Pop.größe
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