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Deutsch Lernbereich 1 Sprechen und Zuhören (Subject) / Grundlegende Theorien (Lesson)
- Definition Mündliches Sprachhandeln --> speziell im Fach Deutsch--> Mündlichkeit zum einen ein Medium zum anderen Gegenstand des Unterrichts Mündliches Sprachhandeln bezeichnet Fähigkeit, eine Situation aktiv und Gezielt in beabsichtigter Weise durch sprachliche Äußerungen zu verändern Abraham 2016
- Becker Mrotzek 2009 Unterscheidung schriftliche Kommunikation vs mündliche Kommunikation Schriftliche Kommunikation - Nicht zwingend interaktive Texte können alleine produziert und rezipiert werden - Medialität: " Zerdehnte Kommunikation" ( Ehlich 1983) , schriftlich formulierter Text muss seinen Handlungs- und Verstehenskontext selbst schafften ( expliziter als mündliche Gespräche) - Nacheinander Planen - Formulieren und Überarbeiten - schriftliche Komunikation, weitgehender Verzicht auf extra- und nonverbale Mittel ( Ausnahme: konzeptionell mündliche Texte samt Icons) - Texprozeduren bei verschiedenen Textfunktionen und Textsorten
- Becker Mrotzek 2009 Unterscheidung schriftliche Kommunikation vs mündliche Kommunikation schriftliche Kommunikation Interaktivität: Aktuale Verständigugn zwischen mindestesn 2 Aktanten - Medialität: gemeinsamer Sprechzeit-Raum / Flüchtigkeit - Parallelität von Planung, Produktion, Rezeption, Verstehenssignale - Verständigugn akustisch (verbal) und visuell ( non - non verbal, körperlich) - Institutionell bedingte Handlungs- bzw. Gesprächsformen
- Steinig & Hunke 2006 : Die Drei Formen der Mündlichkeit im Deutschunterricht Gesprächsrhetorik (Mit anderen sprechen) --> Kommunikation zwischen Männern und Frauen (demokratische Gesprächskultur) Rederhetorik ( Vor/zu anderen sprechen) --> Referat, Diskussionsleitung Gestaltendes Sprechen( Ästhetische Rede) --> ( Vor/ zu anderen sprechen)--> Vorlesen Szenisches Spielen
- Becker-Mrotzek 2009 Die Vier Dimensionen der Gesprächskompetenz --> Miteinander reden --> Unterteilung der Gesprächskompetenz in vier Teilkompetenzen 1. Thematisches Wissen prozessieren --> dem Inhalt eines Gespräches folgen 2. Fähigkeit zur Identitätsgestaltung --> Identität in Gesprächen situationsangemessen zum Ausdruck bringen --> vorgegebene Rollen in instituionellen Zusammenhängen, Personenmerkmale (Motivation,Einstellung etc.) Gestaltungsart ( neutral, witzig, freundschaftlich, formell) 3. Handlungsmuster realisieren --> Situationsangemessen kommunikative Handlungsmuster ausführen --> Wissen über Aufgaben der Aktanten in bestimmten ( institutionellen ) Handlungsmustern 4. Einsatz von Unterstützungsverfahren --> Verständnissicherung ( Antizipieren, Signalisieren von Verstehensproblemen, Reagieren auf Verstehensprobleme)
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