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Organisationsökonomie (Subject) / Beispielaufgaben Übungen (Lesson)
- Bewertungskriterien --> Projektevaluation --> Stage-Gate-Ansatz techn. Effekte: --> direkt: Gemessene Werte --> indirekt: z.B. Lernerfolg, Know-How-Transfer ökon. Effekte: --> direkt: Umsatz, Gewinn etc. --> indirekt: Senkung des Umsatzes der Konkurrenz sonstige Effekte: --> systembezogen: Umwelt-, soziale Effekte --> individuelle: Wissenschaftl. Anerkennung
- In der Phase der Unternehmensgründung ist die Unternehmensaufgabe unstrukturiert und unsicher --> in dieser Phase ist der Organisationsstrukturtyp der Funktionalorganisation. Wieso? = Bei einem Produkt reicht eine Objektorientierung aus, daher wird eine Funktionalorganisation bei einer Unternehmensgründung angewendet --> Selbstorganisation --> Managementsystem Adhocracy
- Welches Managementsystem sollte ein U. in Gründungsphase nutzen = eigtl. eine Divisionalorganisaiton, da unstrukturiert/ unsicher und unähnlich, aber real Funktional --> neue U. starten mit nur einem Produkt und die Unternehmensstruktur ist aufgeteilt in meist nur kaufm. u. techn. Bereich --> damit ist eine Objektorientierung trotz eine Funktionalorganisation gegeben, weil eben die zwei Bereiche sich auf das eine Produkt orientieren --> techn. Bereich übernimmt FuE
- Welches Managementsystem sollte U. in Gründungsphase nutzen --> organisches --> da Unsicherheit, Unstrukturiertheit und Unähnlichkeit
- wie endet die erste Entwicklungsphase eines jungen U. Wachstumt durch organisches Managementsystem --> Kreativität --> führt zur Krise der Unterorganisation --> Standardisierungsmöglichkeiten werden nicht genutzt
- Self-enforcing contract (Möglichkeiten) --> Anreize zu individueller aktiver Offenheit - Pfänder wie Reputationen, Vertragsstrafen (Wissen muss erkennbar sein für negative Sanktionierung --> *1 - Spez. Investitionen des Anbieters (dadurch ökon. Interesse des A zu Offenheit) - Relational contracting (spez. Investitionen) --> A zeigt Offenheit, so lange er davon ausgehen kann, dass er aus sachlicher Notwendigkeit weiterbeschäftigt wird - Kapitalanteile des Anbieters am Abnehmer (A würde nicht sein Beteiligungsobjekt durch mangelnde Offenheit gefährden wollen) - Beschäftigungsverlängerungsperspektive (wenn A von P eine glaubwürdige Verlängerung der Kooperation in Aussicht gestellt wird, ist es ök. rational P durch Offenheit zu stabilisieren)
- Extrinsische Anreize --> Verhaltensbeobachtung/ Kontrolle - P müsste Wissensumfang des A kennen, um zu erkennen, ob aufgabenrelevantes Wissen zurückgehalten wird --> in F. nicht möglich --> da P Ergebnis nicht antizipieren kann u. Offenlegung von implizitem Wissen nicht möglich --> in E möglich --> Ergebnis antizipierbar, dadurch erkennbar welches Wissen aufgabenrelevant ist --> explizierbares Wissen beobachtbar (z.B. Anwendung universitär gelehrter Berechnungen im Anlagenbau)
- Extrinsische Anreize --> Ergebnisbeobachtung (leistungsabhänigige Vergütung) P müsste Forschungs- oder Entwicklungsqualität des A bewerten können, um auf Offenheitsgrad des A. schließen zu können --> in F nur möglich, wenn andere A auf demselben Forschungsfeld gleichzeitig Ergebnisse liefern --> P müsste diese vergleichen können (Konkurrenzen gewähren keinen Einblick) --> in E häufiger möglich --> Entwicklungsergebnisse häufiger zugänglich (z.B. Patentanmeldungen) --> P kann Qualitätsvergleiche anstellen --> Offenheit des A?
- Extrinsischer Anreiz --> basierend auf Ertrag P müsste vom Ertrag des Endprodukts auf Forschungs- o. Entwicklungsqualität des A schließen und auf dessen Offenheitsgrad --> in F unmöglich --> intervenierende Variablen stören Kausalität zwischen Offenheit und Markterfolg --> z.B. zwischen Forschung u. Endprodukt liegen noch Entwicklung, Produktion, Vermarktung etc.) --> in E eher möglich --> auch intervenierende Variablen, aber Einfluss der E-Qualität auf Produktqualität deutlich direkter --> Hinweise durch Marktforschung
- intrinsische Anreize --> ind. aktiver Offenheit = existent, aber nicht steuerbar --> intrinsische Motvitation durch Zusammenarbeit, kann zu Offenheit mit Kooperationspartner führen --> Erfordernis der freien FuE-Aufgabenwahl --> Wahlfreiheit kann in Industrie nich gewährleistet werdern --> Offenheit = Persönlichkeitsmerkmal --> kann durch Personalentwicklung beeinflusst werden oder als Kriterium in der Personalselektion agieren --> alles langfr.
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