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Verfahrensspezifische Vertiefung (Subject) / Anwendungsmodul KPP (Lesson)

Prüfungsthemen

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  • Entspannung und Imagination Wirkungsweise Entspannung und Imagination wirken auf 3 Ebenen, die sich verändern wenn man von einem Anspannungs- zu einem Entspannungszustan wechselt: 1. Physiologische Ebene: Herzschlag verlangsamt sich, Blutdruck sinkt, Atmung verlangsamt, gastrointestinale Funktionen/Verdauung werden hochgefahren/angeregt. D.h.sympathische Aktivitäten werden runtergefahren, parasympathische Aktivitäten werden aktiviert. 2. Kognitive Ebene: der Fokus liegt weniger auf Umweltreizen und mehr auf Veränderung in unserem inneren / Fokus auf innere Impulse. Gedanken sind frei, kreisen- nicht fokussiert. 3. Affektive Ebene: Spannung wird abgebaut, es kommt zu positiven Gefühlen
  • Entspannung und Imagination Vorgehen 1. Vorbesprechung des Verfahrens. Wichtig ist dem Patienten klar zu machen, dass Imaginations- und Entspannungsverfahren Übungsverfahren sind und es dementsprechend Übung braucht um sich auf sie Einzulassen. Husten, Niesen sind Ok, Einschlafen nicht. Ströungsreize der Außenwelt nicht weiter beachten.Kontrollverlust wird besprochen. 2. Setting immer gleich, ruhige umgebung. Patient liegt, sitzt oder steht. 3. Vor allem bei AT: Vorstellugshilfen geben 4. Lieber Verfahren häufig und kurz wiederholen als selten und lang 5. Nachbesprechung In der Therapie wird nur der Rahmen gegeben, Patient soll auch zu Hause üben
  • Entspannung und Imagination Autogenes Training AT ist ein körperfokussiertes Entspannungsverfahren, welches zu Wärme, Ruhe und Schwere bringen soll. Es gibt 6 Übungen die der Patient durchläuft + Einleitung und Abschluss. Jede Übung wird so lange praktiziert, bis der entsprechende Zustand eintritt. Dann weiter zur nächsten Übung. Einleitung (Ich bin ruhig und gelassen) 1. Schwere-Übung (Meine Beine sind schwer) 2. Wärme-Übung (Meine Arme sind warm) 3. Atem-Übung (Mein Atem geht ruhig und regelmäßig) 4. Sonnengeflecht-Übung (Mein Bauch ist strömend warm) 5. Herz-Übung (Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig) 6. Kopf-Übung (Meine Kopf ist frei und leicht) Abschluss
  • Entspannung und Imagination Progressive Muskelrelaxation PMR nach Edmund Jacobson ist ein Verfahren in welchem verschiedene Muskelgruppen abwechselnd ein paar Sekunden an- und schließlich länger entspannt werden. Der Kontrast zwischen Anspannung und Entspannung hilft dabei die Entspannung stärker zu spüren. Die Körperwahrnehmung verbessert sich.Die Wechselwirkung zwischen ZNS und Muskeltonus hilft dabei den Zustand der muskulären Entspannung und den einer kognitiven Entpsannung zu verknüpfen. Es werden 16-30 Muskelgruppen angesprochen. Das Verfahren kann bis zu 40 Minuten brauchen. Angeleitete Übung 12-14 Stunden. Man arbeitet mit Signalwörtern: bei "Jetzt" anspannen. Entspannung erfolgt mit Ausatmen oder mit anderem Signalwort.
  • Entspannung und Imagination Indikation und Kontraindikation Indikation:  - Angststörungen (GAS, soziale Phobie)- Stress- SchlafstörungenKontraindikation: - Hypotonie- Herzrhythmusstörungen- Asthma- akute Psychosen
  • Entspannung und Imagination Angewandte (Ent-)Spannung Die Angewandte (Ent-)Spannung ist ein Entspannungsverfahren nach Öst.  Wenn Patient anzeichen für Angst/Erregung verspürt 1. Körpersignale wahrnehmen - Selbstbeobachtung2. Entspannungsinstruktion3. Konditionierte Entspannung: Kopplung an Ein- und Ausatmung4. Differentielle Entspannung: Entspannung alltagstauglich machen (z.b. offene Augen) Besonderheit: Blut-Spritzen-Phobie. Da sollte man nicht Entspannen sondern Anspannen: der physiologischen Reaktion entgegenwirken durch alltagstaugliche Coping-Technik --> große Skelettmuskel anspannen und erste Anzeichen für Blutdruckabfall und drohende Ohnmacht erkennen
  • Entspannung und Imagination Imagination Imagination ist eine Technik bei der dynamische, psychophysiologische Prozesse auf Vorstellungsebene realitätsnahe mit Einbezug verschiedener Sinne erzeugt werden. Ziel ist das Auslösen eines subjektiven Erlebniszustandes, öhnlichen den realen Stimuli zur Beeinflussung des emotionalen Befindens.Ist z.B. notwendig für Problemerkennung, Zielkonkretisierung oder Verhaltensübung Wirkweise: Kontrollerleben, Bedeutungswandel des Problems und einüben neuer Verhaltensweisen. - KVT: Imagery Rescripting- PD: Katathymes Bilderleben- Systemische: Wunderfrage
  • Exposition Formen von Expo Exposition können sein - Graduiert: Stimuli werden nach Aufsteigender Angsthierarchie gezeigt. Schrittweise Annäherung mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad. Abschluss bei erreichen eines bestimmten Abbruchkriteriums.  - Massiert: stärkster angstauslösender Stimulus wird präsentiert. Sofortige Auseinandersetzung Bei Habituation direkt der nächste Stimulus - In vivo (in echt) und in sensu (vorgestellt) - Graduiert in vivo: Angstbewältigungstraining- Graduiert in sensu: systematische Desensibilisierung- Massiert in vivo: Flooding- Massiert in sensu: Implosion
  • Exposition Kontraindikation Indikation - Angst-/Zwang-/Essstörungen- Suchterkrankung- PTBS Kontraindikation- körperliche Erkrankung- psychotisches/dissoziatives Erleben- wenig Motivation- Depression
  • Exposition Wirkmechanismen 1. Habituation = Gewöhnung. Durch längere Konfrontation mit dem Reiz nimmt die von dem Reiz ausgelöste Empfindung (Angst) ab 2. Verhaltensexperimente. Der Patient bemerkt, dass seine Befürchtungen nicht eintreten, wenn mit Reiz konfrontiert --> Widerlegung angstrelevanter Überzeugung 3. Inhibitorisches Lernen. Die Verbindung zwischen CS und CR wird nicht gelöscht sondern überschrieben. Durch kontinuierliches präsentieren des CS und ausbleiben der CR wird eine neue Reaktion zum Stimulus gelernt.  Der Angstreiz hat jetzt eine alte exitatorische Bedeutung und eine neue inhibitorische. Die Verbindung zwischen CR und CS wird dabei jedoch nicht gelöscht. Durch erneutes auftreten von CR oder CS, durch Spontanremission, Wiedereinsetzen der Reaktion oder Erneuerung des Kontextes.
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  • Exposition Möglichkeit der Optimierung 1. Generalisierung   - Unterschiedliche Reize   - Unterschiedliche Kontexte   - Erinnerungsreize 2. Multiple Extinktion   - einzelne Reize, dann zusammen   - Konsolidierung   - gelegentliche Verstärkung 3. Motivation und Emotion   - Reduktion von Ambivalenz   - Affekt labeling   - Positives Valenz Training 4. Erwartungsverletzung   - hinsichtlich Stärke/Häufigkeit/Zutreffen    - tatsächliche Erfahrung widerspricht Angsterwartung   - Expo länger als Zeitpunkt wo negative Konsequenz erwartet wird   - nachbesprechung; Entfernung der Sicherheitssignale 5. Externe Hilfsmittel   - Psychopharmaka   - Moderne Technik
  • Metakognitive Methode Grundgedanke Verwechsle nicht Dinge mit Vorstellungen. Kognitionen haben Einfluss auf emotionales Befinden Kognitionen kann man erkennen und an der Realität prüfen- Realitätsprüfung möglich: Kognition beeinflussbar- Realitatsprüfung nicht möglich: strukturierte Überprüfung
  • Metakognitive Methoden Grundideen und Begrifflichkeit nach Beck Teufelskreis: Reaktivierung --> automatische Gedanken --> Bestätigung der Grundannahme --> Bestätigung der Schemata --> Schemata Automatische Gedanken- kurz, unbewusst, universell- bildlich oder verbal- an Realität prüfbar- enthalten logische Fehler- scheinen automatisch aber sind vorhersagbar- wenn dysfunktional dann negativ Grundannahmen: innerste Überzeugungen über Selbst- global, übergeneralisiert, absolut- man hat das Gefühl, dass sie stimmen- sind unbewusst- bei psychischer Belastung besonders erkennbar (Hilflosigkeit / nicht liebenswert) Schemata- enstehen aus Erfahrungen, Bildern, Ideen, Gefühlen, Emotionen- man bewertet und ordnet auf Grundlage der Schemata / welche Reize wie wahrgenommen- latente Prädisposition: bei ähnlichen Erfahrungen reaktiviert- Informationsfilter: trotz widersprüchlicher Erfahrung daran festhalten
  • Metakognitive Methoden Grundideen und Begrifflichkeit nach Ellis Rational Emotive Therapie Genetisch angelegte GrundbedürfnisseIrrationale Überzeugungen im Konflikt mit SelbstakzeptanzRisiko der Angst Entstehung:- Ich Angst - ego anxiety- Angst vor Unebhagen - discomfort anxiety
  • Kognitive Therapie Vergleich Beck und Ellis Beck: - Bottom Up - von Denkfehler zu Schemata- Grundüberzeugung entwickeln sich im Laufe des Lebens/erlernt- Schemata kann man im Laufe der Therapie aufdecken- Basiert auf kognitiver Triade- gut belegt Ellis: - Top Down - von Bewertungsmuster zu Denkfehler- Grundüberzeugung sind angeboren/genetisch- Bewertungsmuster am anfang der Therapie aufbauen- basiert auf Mussturbation
  • Metakognitives Modell ABCDE Modell Modell nach Ellis A. Activating EventB. BeliefsC. ConsequencesD. DisputationE. Effects In der Therapie: man sucht siche eine bestimmte Situation (A) aus die eine gewisse Konsequenz (C) hat. Welche Grundüberzeugungen (B) führen zu C? Welche Konsequenz hätte man gerne (C´)? Und wie steht C´zu B? Welche Grundüberzeugung würde zu C´führen (B´)?Abgleich von B und B´
  • Metakognitive Methoden Spaltentechnik Die Spaltentechnik ist eine Technik der Kognitiven Therapie dessen Ziel ist automatische Gedanken und Gefühle zu identifizieren.Es werden 7 Spalten ausgefüllt: 1. Situation2. Gefühle/Stimmung3. Gedanke4. Was spricht für den heißen Gedanken5. Was muss nicht umbedingt für den heißen Gedanen sprechen? Welche Erfahrung spricht dafür, dass der heiße Gedanke eine Möglichkeit unter vielen ist?6. Neuer Gedanke/Bilder die hilfreich und realisierbar sind7. Erweiterbar durch Rollenspiele oder Imagination Diese Technik hat eine gute Evidenz im ambulanten Setting. Sehr gut für Depression und GAS, gut für Panik und soziale Phobie.  Kontraindiziert für PTBS
  • Metakognitive Methoden Modell von Wells Metakognition: Gedanken über GedankenKognitive Prozesse spielen auf drei Ebenen- Input, Verarbeitung, Ouput
  • Metakognitives Modell Detached Mindfulness Eine Methode zur Reduzierung der Auswirkung des CAS.Es geht darum Ereignisse bewusst wahrzunehmen aber nicht zu steuern Methoden hierzu können sein- Tiger Aufgabe- Unterdrückung-Gegenunterdrückung- Gedanken wie Wolken- Kind an der Supermarktkasse
  • Schematherapie Dysfunktionale Schemata Schematherapie = Weiternetwicklung der KVT. Integriert Elemente aus Bindungstheorie, Tiefenpsychologie, Gestalttherapie und Psychodrama Schemata entstehen durch (nicht-) Beantwortung von Grundbedürfnissen in der Kindheit Dysfunktionale Schemata: umfassendes Thema oder Muster aus Erinnerungen, Emotionen, Kognitionen und Körperempfindungen, welches auch Kindheit/Adoleszenz entsteht und im Laufe des Lebens stärker ausgeprägt wird. 18 Schemata gebündelt zu 5 Schemadomänen
  • Schematherapie Verletzte Kernbedürfnisse bei dysfunktionalen Schemata 18 Schemata in Kernbedürfnisse gegliedert, die in 5 Schemadomänen aufgeteilt sind 1. Abgetrenntheit/Ablehnung   - sichere Bindung   - Akzeptanz   - Versorgung 2. Beeinträchtigung von Autonomie und Leistung    - Autonomie   - Kompetenz   - Identitätsgefühl 3. Beeinträchtigung im Umgang mit Begrenzung   - Realistische Grenzen und Selbstkontrolle 4.Fremdbezogenheit   - Freiheit im Ausdruck von Bedürfnissen und Emotionen 5.Übertriebene Wachsamkeit und Gehemmtheit   - Spontanität und Spiel
  • Schematherapie Modusmodell - Dysfunktionale Modi - Gesunder Erwachsener Modusmodell: Zusammenwirken verschiedener Schemata und Bewältigungsstrategien.Schemamodus ist der aktuelle Gesamtzustand Es gibt dysfunktionale und funktionale Modi, sowie Modi des Kindes und des Erwachsenen - Glückliches Kindmodus= Bedürfnisse der Kindheit wurde nachgegangen- Dysfunktionales Kindmodus = Bedürfnisse der Kindheit wurden nicht gestillt. Situativ unangemessene belastende Gefühle. Aktivierung assoziierter Kindheitserlebnisse. - Dysfunktionaler Elternmodus = Repräsentation internalisierter Reaktionen wichtiger Bezugspersonen   - strafend: Bestrafung des Kindes - selbstverachtend   - fordernd: hohe Standards an Kind- Modus des gesunden Erwachsenen   - funktionales Erleben und Verhalten   - Angemessene Übernahme von Verantwortung   - Selbstfürsorgliche Aktivitäten
  • Schematherapie Limited Reparenting Therapieansatz in dem der Therapeut modellhaft eine angemessene elterliche Verhaltensweise vorlebt und vernachlässigte Bedürfnisse erfüllt --> Schutz und Fürsorge für Bindungssicherheit und Anleitung und Orientierung für Modell des gesunden Erwachsenen Herausforderung: Grenzen setzen und keine Abhängigkeit erzeugen Grundlage: Modusmodell und Beziehungsaufbau Emotional fokussierte Arbeit: Dysfunktionale Bewältigungsstrategien (Erdulden, Vermeiden, Überkompensieren) überwinden, das vulnerable Kind stärken und die strafenden Elternmodi begrenzen KV Techniken: Gesunden erwachsenen fördern 
  • Akzeptanz und Achtsamkeit Definition Achtsamkeit Bewusste, nicht-wertende Aufmerksamkeitslenkung auf den Gegenwärtigen Augenblick Effektive und einfache Methode gegen Stress Bei täglicher Anwendung: verbesserte physische und psychische Gesundheit Erste Praxis mit psychischen Störungen: Mindfulness Based Cognitive Therapy --> basiert auf MBSR und kombiniert Elemente der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion mit KV Grundlagen
  • Akzeptanz und Achtsamkeit 6 Therapeutische Kernprozesse ACT ACT: Förderung des Werkkongruenten Verhalten und der psychischen Flexibilität. Es geht darum Empfindungen bewusst anzunehemen. Hexaflex Modell der Psychopathologie und Intervention identifiziert 6 Kernprozesse die Verantwortlich für die psychische Flexibilität/Inflexibilität sind Psychische Flexibilität / Inflexibilität Sei offen1. Akzeptanz /Erlebnisvermeidung: inneres erleben beobachten. Gefühlen raum geben ohne sie zu bewerten2. Defusion / kognitive Fusion: übermäßigen Verhaltensstrategie entgegenwirken, Kontrolle aufgeben Sei präsent3. Flexible Achtsamkeit / Mangelnde Achtsamkeit: Flexible, offene Wahrnehmung4. Selbst als Kontext/Selbst als Konzept: sich inhaltlich verstehen vs. beobachter sein Tu, was wichtig ist5. Werte / Mangel an Klarheit der Werte: Werte und Ziele herausarbeiten auf dessen Grundlage man leben will6. Engagiertes Handeln / Untätigkeit und Impulsivität: Untätigkeit und Vermeidung entgegenwirken
  • Akzeptanz und Achtsamkeit Wirkmechanismen und Therapieziele Am Beispiel der Depression - Rückfallrisiko sehr hoch (zwischen 50-80%) Neurobiologisches Modell: Dysregulation --> jede Episode senkt die Schwelle für die nächste (Findling-Phänomen) Kognitive Perspektive   - Leichte Aktivierbarkeit von negativem   - Rumination - kann sowohl Reflektiertes Nachdenken sein, als auch depressives Grübeln/Brüten Feedbackschleifen: körperlichen und geistigen Wohlbefinden einher MBCT an kognitiven Ansatz angelehnt: Gedanken und Gefühle als vorübergehende mentale Ereignisse. Man soll sich nicht damit identifizieren, sondern als Teil der Dynamik des Systems beobachten (Distancing)."Hier und Jetzt" Erfahrung soll wegdriften in Erinnerungen usw. vermeiden Ziel: Gefühle/Gedanken/Empfindungen wahrnehmen, unerwünschte anerkennen und achtsam annehmen - nicht in gewohnte Denkmuster zurückfallen.Sich selbst fürsorglich begegnen
  • Neuro Indikation Neuropsychologischer Therapie Neuropsychologische Therapie: Behandlungsverfahren, dass sich um Diagnostik und Therapie von Störungen nach erworbenen Hirnschädigungen kümmert. WBP hat neuropsychologischer Therapie die wissenschaftliche Anerkennung für den Anwendungsbereich "Hirnorganische Störungen" indiziert. Indikation bei F04: organisches amusisches SyndromF06.6: organische emotional labile StörungF06.7: leichte kognitive StörungF06.8: sonstigeF06.9: nnbF07: PS und VS aufgrund von XXX im Gehirn Außerdem Indikation wenn betroffen: - Lernen und Gedächtnis- Aufmerksamkeit- Wahrnehmung und räumliche Leistung- Denken, Planen und Handeln Basale Aufmerksamkeitsleistung muss vorhanden sein und eine positive Prognose Kontraindikation: - stationär oder REHA- angeboren- progredient- Störung liegt mehr als 5 Jahre zurück Feststellung der Indikation ist eine 2-stufige Diagnose 1. Somatische Abklärung: Feststellung hirnorganischer Erkrankungen2. Störungsspezifische neuropsychologische Diagnostik
  • Neuro Grundbestandteile der Neuropsychologischen Therapie und Techniken 1. Restitution = Funktionswiederherstellung, Verbesserung. Gehirn ist plastisch. Durch gezielte sensorische, motorische und kognitive Stimulation wird die synaptische Verbindung neu geformt und beeinträchtige Funktionen werden wieder hergestellt.5 Formen   a. Unspezifische Stimulation   b. Perzeptionsgesteuert (Bottom Up)   c. Konzeptgesteuert (Top Down)   d. Beeinflussung inhibitorischer Prozesse   e. Beeinflussung der AufmerksamkeitTherapie muss frühzeitig, hochfrequent, intensiv und langanhaltend sein 2. Kompensation = Ausgleich von Defiziten. Funktionsverbesserung durch Übernahme der intakten Systeme. Eigene Stärken erlennen, realistische Ziele setzenMöglichkeiten   a. Investition von Zeit und Energie   b. Substitution von latenten Fähigkeiten   c. Entwicklung neuer Fähigkeiten   d. Veränderung der Erwartung   e. Wahl alternative Nische oder ZielErfolg: schweregrad, kognitive Funktion, Hilfe 3. Integrative Verfahren = Einsatz von Techniken anderer Therapieverfahren wie   a. Gespräch   b. Rollenspiel   c. Familientherapie
  • Psychodynamische Therapie Definition: Übertragung und Gegenübertragung / Abwehr / Widerstand / Konflikt / Struktur Übertragung: unwillkürliche Reinszenierung von früheren Beziehungserfahrungen. Denkmuster, Wünsche, Gefühle werden aktualisiert.Einladung an ggü. eine Rolle zu übernehmen Gegenübertragung: emotionale Reaktionen des Gegenübers auf Übertragung --> Zugelassen und Reflektiert Abwehr: psychischer Vorgang der das Bewusstsein von gefährdendem inneren Reizen und überfordernden äußeren Reizen schützen soll. Es gibt 2 Arten von Abwehr:- interpersonell (Menschen mit niedrigem Strukturniveau): einfache Abwehrmechanismen wie Spaltung, Projektion, Idealisierung, Identifikation, Wendung der Aggression gegen eigene Person- intrapsychisch (Menschen mit hohem Strukturniveau): komplexe Abwehrmechanismen wie Verdrängung, Reaktionsbildung, Affektisolierung, Ungeschehen, Verschiebung Widerstand: Kräfte, die sich gegen Behandlung wehren Konflikt: Spannung zwischen inneren Wünschen und Abwehr- gut integriert: Motive als Teile des Selbst. Konflikte können entwicklungsfördernd sein wenn bewusst, dynamisch, passend- desintegriert: Motive lange kaum sicht- oder spürbar, kommen plötzlich, befremdlich. Auslagerung und Unverbundenheit mit beiden Seiten des Konflikts. Umso weiter die Pole von einander entfernt sind, desto geringer das Strukturniveau Struktur: Verfügbarkeit über psychische Funktionen in der Regulierung des Selbst und seiner Beziehung zu inneren und äußeren Objekten. Wird bestimmt anhand der Wahrnehmung, Steuerung, Abwehr, Kommunikation und Bindung des Selbst und des Objekts.
  • Psychodynamische Therapie 5 Achsen der OPD Wie vorgehen um alle Infos reliabel, objektiv und valide zu Erfahren? 1. Krankheitserleben und Behandlungsvoraussetzungen: welche Störungen/Probleme und Ressourcen liegen vor? (Schwere, Dauer, Alter, Leidensdruck, Konzept, Veränderungsmotivation) 2. Beziehung/maladaptive Beziehungsmuster: wie interagiert Patient mit anderen? Exploration der Beziehungsepisoden und Übertragungsprozesse. Beschreibung auf dem Zirkumplexmodell.- Autonomie - Kontrolle- Aggression - Liebe  3. Konflikt/zeitlich überdauernde Konfliktschemata: welche Motive bewegen den Patienten? 7 Konfliktbereiche: Autarkie, Abhängigkeit, Kontrolle, Schuld, Selbstwert, Ödipuskonflikt, Identität 4. Struktur: wie reguliert sich der Patient? Verfügbarkeit psychischer Funktionen zur Regulierung des Selbst und der Beziehung zur inneren und äußeren Welt. 4 wichtige Dimensionen: Wahrnehmung, Steuerung, affektive Kommunikation, Bindung (Sellbst vs Objekt) 5. Psychische und psychosomatische Störung: was liegt phänomenologisch/diagnostisch vor? Klassifikation nach ICD-10 / DSM-5