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Geschichte (Subject) / Nationalsozialismus (Lesson)
- Errichtung NS-Diktatur
- Außenpolitik
- Judenverfolgung
- Wirtschaftspolitik
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- Gebe Errichtung der NS-Diktatur in groben Schritten wieder 1. 30. Januar: Hitler RK 2. erste Notverordnung 3. 27. Februar: Reichstagsbrand + Verordnung zum Schutz von Volk und Staat 4. 5. März: Wahlen 5. Ermächtigungsgesetz 6. Gleichschaltung Länder 7. Arbeiterzeugs 8. Sommer: Bye Partye 9. Winter: NSDAP period
- Was geschah am 30. Januar? - Paul von Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler - Koalitionspartner setzen darauf, dass sie ihn zähmen können
- Was war die erste Notverordnung? - Verordnung zum Schutz des deutschen Volkes - schränkt Versammlungs- und Pressefreiheit ein, trifft dabei insbesondere linke Parteien wie SPD und KPD - soll Wahlerfolg sichern
- Welche Verordnung folgte auf den Reichtstagsbrand und wann? - 27. Februar Reichstagsbrand, Verordnung 1 Tag später - Verordnung zum Schutz von Volk und Staat: setzt Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Versammlungsf, Pressef, Post/Telefongeheimnis außer Kraft - legitimiert: Staatskomissare, unrechtmäßige Aktionen der Terrortruppe SA, Errichtung der KZs
- Wann waren die Wahlen und was waren die Ergebnisse für die NSDAP? - 5. März - fast 44%
- Wie reagierte Hitler auf die Wahlergebnisse bzw. wie wollte er trotz fehlender absoluter Mehrheit die Macht sichern? (2) im gleichen Monat: 1. Annulierung der KPD-Sitze 2. Ermächtigungsgesetz: Regierung konnte unabhängig von RT und RP Gesetze erlassen, auch wenn sie eine Änderung der Verfassung vorsehen (für dieses Gesetz stimmte der RT mit einer 2/3 Mehrheit)
- Wie beseitigte Hitler den Föderalismus? März 33: - Länderparlamente werden aufgelöst und neue Sitze entsprechend den RT-Wahlergebnissen verteilt - Reichstatthalter, die Hitler untergeordnet waren kommen zum Einsatz, sie kontrollieren ihre jeweiligen Länder
- Wie entwickelte sich die NSDAP ab Sommer 33 zur Staatspartei? (3) Sommer 1. Auflösung der SPD, indem man sie zu einer staatsfeindlichen Organisation erklärt. Die anderen Parteien lösen sich nach und nach ebenso auf 2. Gesetz gegen die Neubildung von Parteien Winter 3. Gesetz zur Sicherung von Partei und Staat: NSDAP wurde zur alles beherrschenden Staatspartei erklärt
- Wie ging Hitler bei der Machtsicherung mit den Arbeitern um? (4) - wollte Arbeiter auf seine Seite ziehen und Arbeitsfrieden sichern 1. Mai: Tag der Arbeit 2. Mai: SS und SA besetzen Gewerkschaftshäuser und beschlagnahmen Besitz, inhaftieren Führer 3. 6: Mai: Gründung DAF: alle Arbeiterverbände wurden ihr untergeordnet, AG-Vereine aufgelöst und die Tarifautonomie beseitigt, Treuhänder regeln stattdessen Tarifverträge, stattdessen regeln "Treuhänder der Arbeit" die Tarifverträge
- Auf welches Prinzip setze Hitler während seiner Machtergreifung und warum? - Legalitätsprinzip: möchte Legitimität und Rechtsstaatlichkeit beibehalten, um dadurch unangreifbar zu werden - und konservative Wählerstimmen mit legalistischten Ordnungsvorstellungen auf seine Seite ziehen
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- Was versteht man unter der Blut und Bodenideologie idealisiert bäuerliches Leben und fordert für Deutsche – ein „Volk ohne Lebensraum“ neuen Lebensraum im Osten
- War der NS-Staat totalitär? Wenn ja, warum? Ja, weil - Menschen sollten bereit ab einem frühen Lebensalter in verschiedene Organisationen eingegliedert werden, in denen die NS-Ideologie vermittelt wird - alle Lebensbereiche der Menschen werden kontrolliert und überwacht. Beispiel: Medien, Gestapo
- Wie sah die wirtschaftliche Kriegsvorbereitung im Deutschen Reich aus? (3) 1. Vierjahresplan ab 1936 unter Hermann Göring sollte Deutsches Reich kriegsbereit machen 2. Die gesamte Wirtschaft wurde der Kriegsrüstung unterworfen 3. Sehr hohe staatliche Ausgaben für Rüstung
- Gelang es dem NS-Regime eine Autarkie herzustellen? (3) 1. Produktion von Ersatzstoffen, um Importe zu verringern (z.B. synthetischer Kautschuk in der Reifenindustrie oder Zellwolle in der Klamottenindustrie) -> führte zur Steigung des Volkseinkommens -> scheiterte, war immer noch stark von Importen abhängig, insbesondere ab 36 zum Beginn des Vierjahresplans.
- Wie bekämpfte das NS-Regime die Arbeitslosigkeit (3) 1. Quote sank, da DR aber die Welt allgemein sich von der WWKrise erholt hatte (wurde durch viele Steuersenkungen zudem begünstigt) 2. Arbeitsbeschaffungsprogramme - staatliche Rüstungsaufträge (z.b. Bau der Autobahnen) konnte viele Arbeiter beschäftigen 3. Wiedereinführung der zweijährigen Wehrpflicht 35 und Reichsarbeiterdienst
- Was waren die Folgen der NS-Wirtschaftspolitik? (6) 1. Rückgang der Arbeitslosigkeit 2. hohe Rüstungsausgaben führten zu enormer Staatsverschuldung & verdeckter Inflation 3. diese musste durch Eroberungskriege im Osten ausgeglichen werden 4. Einbußen im Konsumbereich 5. Lohnstopp, schlechtere Devisenlage 6. 39 waren die Rohstoffreserven sehr gering, weswegen DE auf Blitzkriege angewiesen war
- Was war die diplomatische Seite der Doppelstrategie in der Außenpolitik des NS-Staates? (1.3, 2.1) 1933 öffentliche Friedensbekundungen 1934 Nichtangriffspakt mit Polen 1935 Flottenabkommen mit England Schaffung deutschen Großreiches 1938 Münchner Abkommen, Abtretung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich
- Was war die selbstbestimmende, Versailler-Vertrag-auflösende und kriegsvorbereitende Seite der Doppelstrategie der Außenpolitik des NS-Staates? 1933 Austritt aus dem Völkerbund 1935 Wiedereinführung der Wehrpflicht (mehr als 100k Mann: Grenze die VV vorgeschrieben hatte) 1936 Einmarsch in die entmilitarisierte Rheinlandzone 1936 Eingriff im spanischen Bürgerkrieg durch militärische Unterstützung Schaffung deutschen Großreiches 1936/37 Antikominternpakt mit Japan und Italien gegen Sowjets 1938 Einmarsch in Österreich (als Ostmark DR eingegliedert) 1939 Einmarsch in die Tschechoslowakei 1939 Hitlerstalinpakt und September Überfall auf Polen
- Definiere die Appeasement Politik und beziehe diese auf die Außenpolitik im NS (5) - Politik der Beschwichtigung, Zugeständnisse, die Frieden sichern soll - vertreten von britischen Regierung - ignorieren von Brüchen des VV, Flottenabkommen 35, welches DE Aufrüstung ermöglicht - endet mit Garantieerklärung für Polen 39 - scheitert, konnte keinen Frieden sichern (2. Weltkrieg)
- 33-34 Boykottaktionen und erste antisemitische Gesetze (4) - zunehmende Verdrängung/Diskriminierung im Alltag - noch musste Hitler Rücksicht auf seine Bündnispartner nehmen - Hitler organisiert Boykott von jüdischen Geschäften und Praxen von Ärzten/Rechtsanwälten - Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums: versperrt Juden Beamtenlaufbahn, ordnete ihre Versetzung in den Ruhestand an
- 35-37 Nürnberger Gesetze und systematische Ausgrenzung (1) - Nürnberger Gesetze: Reichsbürgergesetz: Juden nur noch Staatsangehörige aber keine Reichsbürger, Blutschutzgesetz bestraft Vermischen zwischen Juden und Nichtjuden
- 38-41 Enteignung und Reichspogrom (3) - Reichspogromnacht 9/10. November 38 – nicht mehr Diskriminierung, sondern Vertreibung und Auslöschung jüdischer Kultur in Deutschland - Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens: Systematisierung der Arisierung - Maßnahmen wie: Führerscheinentzug, Reisepässe mit rotem J abgestempelt, Ausschluss aus (Hoch)schulen
- 42-45 Gettoisierung, Deportation, Völkermord (Holocaust) (6) - Beginn des planmäßigen Vorgehen gegen die Juden, vorher eher unkoordiniert (s.u.) - Gettoisierung: z.B. Abschiebung vieler jüdischer Polen in Warschauer Getto - Euthanasie, Tragen des Judensterns, Auswanderungsverbot - Wannsee-Konferenz 42: bürokratische Organisation der Vernichtung: Juden sollen als Arbeitskräfte ausgebeutet und im Anschluss ermordet werden - Beginn zweiter Weltkrieg führte auch zu einer Radikalisierung in der Umgangsweise der Juden - fortschreitende ökonomische Benachteiligung durch Boykotte, Entlassungen, Berufsverbote und Enteignungen sowie die anhaltende Bedrohung durch antisemitische Gewalt und Terror führten dazu, dass viele Juden Deutschland verließen