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Unternehmensgründung II (Subject) / #1 (Lesson)

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  • Businessplan - Merkmale ·         Sollen eine umfassende Einschätzung der Chancen und Risiken einer Geschäftstätigkeit ermöglichen und dabei übersichtlich bleiben – für den Erfolg kann die Beachtung einiger Hinweise und Grundregeln hilfreich sein ·         Guter Businessplan beeindruckt durch Klarheit – klar strukturiert sein, um ein Zurechtfinden und eine Auswahl zu ermöglichen ·         Überzeugt durch Priorisierung der einzelnen Aussagen und Konzentration auf das Wesentliche ·         Ein Umfang von 30 Seiten ist angemessen ·         Eindeutige Formulierung ist wichtig – eine endgültige Vorlage sollte einem Testpublikum präsentiert werden, um unverständliche Passagen herausfiltern oder zusätzlichen Klärungsbedarf ermitteln zu können ·         Überzeugt durch Sachlichkeit – Ton sollte sachlich bleiben und dem Leser die Möglichkeit bieten, die vorgebrachten Argumente sorgfältig gegeneinander abzuwägen -> eine zu überschwängliche Darstellung als Werbetext wirkt eher störend, sie erzeugt Argwohn, Skepsis und Voreingenommenheit ·         Zu kritische Darstellung des eigenen Projekts unter Hinweis auf diverse Fehleinschätzungen und Fehler der Vergangenheit – lässt Zweifel an der Fähigkeit und Motivation aufkommen -> Schwächen sollten nie ohne geplante oder bereits eingeleitete Schritte zur Besserung diskutiert werden – nicht verheimlichen, sondern Ansätze zur Beseitigung entwickeln und schlüssig darstellen ·         Auch für Laien verständlich ·         Details zum Produkt oder zur Dienstleistung gehören, falls nötig, in den Anhang ·         wie aus einem Guss – an der Erstellung arbeiten i.d.R. mehrere Personen, am Ende müssen die Arbeiten konsolidiert werden, das sich in Darstellungsart und -tiefe unterscheidet ·         Optisch das Aushängeschild, dazu gehört eine an Strukturen und Inhalte gekoppelte Verwendung von Schrifttypen, eine saubere Einbindung von aussagekräftigen Grafiken sowie ggf. eine Kopfleiste mit Fimenlogo
  • Betriebsnummer - Vergibt die Bundesagentur für Arbeit an AG- 8-stellig- Dient der Identifikation des Betriebes und der AN bei er Sozialversicherung- Sobald AN beschäftigt werden möchte, muss der Unternehmer zuerst die Nummer beantragen
  • Anmeldung eines Arbeitnehmers - Anmeldung der Sozialversicherung, diese umfasst:               - Krankenversicherung (KV)        - Pflegeversicherung (PV)               - Rentenversicherung (RV)          - Arbeitslosenversicherung (AV) - Krankenkassen (Einzugsstellen) welche den Gesamtbetrag der Sozialversicherung einziehen und an die zuständigen Stellen weiterleiten für geringfügig Beschäftigte übernimmt die die Bundesknappschaft als Träger der RV
  • Anmeldung eines Arbeitnehmers - Ablauf 1. Meldungen und Beitragsnachweise mit dem zugelassenen Gehaltsabrechnungsprogramm oder einer entsprechenden Ausfüllhilfe vorbereiten2. Daten per Datenfernübertragung, Internet oder E-Mail an die zuständige Krankenkasse übermitteln3. Belege als Nachweis drucken. Auch dem Beschäftigtem einen Beleg über die Jahresmeldung für dessen Unterlagen zusenden
  • Anmeldung eines Arbeitnehmers - Erforderliche Unterlagen - Sozialversicherungsnummer (von Rentenversicherungsträger vergeben)- Daten des Beschäftigten (Name, Anschrift,.)- Grund der Abgabe (Bsp.: Anmeldung wegen Beginn der Beschäftigung- Betriebsnummer des AG (von der Agentur für Arbeit)- Betriebsnummer der zuständigen Einzugsstelle/Krankenkasse- Angaben zu Beitragsgruppen, Art der Tätigkeit und Staatsangehörigkeit- Zertifikat für die verschlüsselte DatenübertragungHinweis! Hat der AN noch keine Sozialversicherungsnummer, wird diese automatisch mit der erstmaligen Anmeldung zur Sozialversicherung vergeben
  • Lohn- & Gehaltsabrechnung - Abgaben an das Finanzamt - Lohnsteuer- Solidaritätszuschlag- evtl. Kirchensteuer
  • Lohn- & Gehaltsabrechnung - Abgaben an die Krankenkasse (Sozialversicherungsbeiträge) - Rentenversicherung (9,35%)- Krankenversicherung (7,3% + 0,9%)- Arbeitslosenversicherung (1,5%)- Pflegeversicherung (0,975% mit Kind | 1,225% ohne Kind)
  • Selbst- & Zeitmanagement Definition – Selbst- & Zeitmanagement effizientes und effektives Umgehen mit der eigenen Zeit - zeitbedingte Unternehmensfaktoren sind z.B. Ziele, Alternativen, Prognosen und Bewertungen - gezieltes Zeitmanagement hilft Zeit zu gewinnen und Wesentliches von Unwesentlichen zu selektieren und zu erledigen- wichtige Ansatzpunkte: Zeit optimal planen, Prioritäten und Ziele gut setzen, Zeitfresser eliminieren
  • Umgang mit der Zeit - Häufigste Zeitfresser sind teilweise von den Arbeitsumständen abhängig, teilweise von der Organisation der Arbeit, aber häufig ist man selbst dafür verantwortlich und alleine davon betroffen a. Die Unfähigkeit „Nein“ zu sagen…… der häufigste Zeitfresser sowie der größte Verhinderer der Erreichung der Ziele. Mit einer kurzen Begründung wird niemand frustriert b. PerfektionismusArbeiten sollten so gut wie nötig und nicht so gut wie möglich geleistet werden c. Planloses Arbeiten ohne PrioritätenTagesziele setzen! Wichtiges vor dringenden erledigen. Zeitpläne erstellen d. Mangelnde Konsequenz und SelbstdisziplinAufgaben versuchen fristgerecht zu erledigen und an die Zeitpläne halten e. zu vieles gleichzeitig machenPrioritäten setzen und eins nach dem anderen abarbeiten. Spart zeit und verschafft kleine Erfolgserlebnisse f. E-Mail-MüllSpam-Filter aktivieren und vermeiden in überflüssigen Verteilern zu stehen g. Terminkoordination wird nicht eingehaltenvon beiden Seiten vereinbarte Termine werden klar festgelegt und in einem Zeitplaner erfasst. Fahrzeiten kalkulieren und andere Verspätungsmöglichkeiten einplanen und niemanden warten lassen h. Häufige Telefonstörungenfeste Zeiten vereinbaren oder einen Rückruf vereinbaren. Angefangene Aufgabe zu Ende führen und anschließend den Anrufer zurückrufen i. Aufschieben unangenehmer Aufgabenauch unangenehme Sachen sollten erledigt werden. Verhindern, sich in Dinge einzulesen oder einzuarbeiten und sie dann unbearbeitet zur Seite zu legen j. Langwierige überflüssige Besprechungen Gesprächsziele, Beginn und Ende vereinbaren. Agenda und Moderator sind hilfreich k. Alles selber tunwenn Möglich Aufgaben abgeben oder delegieren. Vertrauen in Mitarbeiter haben und für Fragen oder Probleme zur Verfügung stellen l. der ewige PapierkramSchreibtisch sauber halten und Arbeitsplatz organisieren. Feste Plätze für Posteingang, -ausgang, Unbearbeitetes, Projektunterlagen, etc. vereinbaren. Ermöglicht einen Überblick und spart Zeit
  • Selbst- & Zeitmanagement - Prioritäten setzen - wirklich wichtige und wesentliche Dinge müssen erkannt werden und die Ziele in verschiedene Lebensbereiche (persönlich, finanziell, beruflich, Familie, gesellschaftlich) definieren – eigene Ziele! nicht die einer anderen Person
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  • Selbstorganisation Definition – Selbstorganisation beschreibt Ordnung und Disziplin – führt zu stressfreierem und gelassenerem Arbeiten - Arbeitsabläufe, Arbeitsstil und persönliche Zeitplanung optimieren -> Leistungen und Aufgaben können darauf hin effizienter und effektiver erledigt werden o   Einen Arbeitsstil analysieren und daraus ergebene Optimierungsmöglichkeiten nutzen o   Positive Einstellung wird benötigt, nur man selbst kann sich motivieren o   Arbeitsplatz effizient managen und Organisation verbessern o   Ordentlicher Arbeitsplatz, ohne Durcheinander, Unordnung und Papierstapel o   Routine aufbauen o   Persönliche Spitzenzeiten entdecken und nutzen
  • Selbstorganisation - Methode (1) Kybernetischer Regelkreis Definition – kybernetes Steuermann - Griechisch Bestandteile: 1. Diagnose/Analyse (um zu sehen, wo man steht, und was evtl. falsch läuft)2. Prognose (um zu klären, wohin der Weg führen soll)3. Zielsetzung (um zu klären, wohin man will und welchen Sinn das tägliche Tun hat)4. Planung und Organisation (um den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren)5. Realisation: Durchführung/Erledigung der geplanten Maßnahmen (um weiterkommen und Erfolge zu sehen)6. Kontrolle- und falls erforderlich: Zielkorrektur (um einen Überblick zu erhalten und zielgerichtet zu bleiben) ·         Ursachen und Wirkungen im Selbst- & Zeitmanagement können schnell erkannt und es kann verstanden werden, richtig zu handeln ·         Wichtigste Eigenschaft: alle 6 Bestandteile hängen zusammen und sind gegenseitig voneinander abhängig -> Kreislauf, der stetig Verbesserung und Anpassung generiert
  • Selbstorganisation - Methode (2) Pareto-Prinzip - Sagt aus, dass man mit 20% Aufwand 80% der Ergebnisse erzielen kann -> zum Erreichen der restlichen 20% der Ergebnisse sind jedoch 80% Aufwand und Einsatz nötig
  • Selbstorganisation Methode (2) Eisenhower-Prinzip - Mit dieser Zeitmanagementmatrix können Tätigkeiten in 4 Quadranten eingeteilt werden, welche dann nach den Kategorien „dringend/nicht dringen“ und „wichtig/nicht wichtig“ eingeordnet werden I. Aufgaben, die dringend und wichtig sind – höchste Priorität II. Aufgaben, die wichtig aber nicht dringend sind. Hier kann man ein effektives Zeitmanagement einsetzen. Punkte aus diesem Quadranten wandern irgendwann in Quadrant I III: Post, E-Mails, Telefonanrufe und Sitzungen, sind teilweise dringen, aber selten wichtig. Gut geeignet, um sie zu delegieren oder in einem großen Block zu erledigen IV: sinnlose, zeitverschwendende Dinge, die meist direkt in den Papierkorb wanden können
  • Selbstorganisation Methode (4) ABC-Analyse ·         ermöglicht es, alle Aufgaben in wenigen Minuten nach ihrer Priorität zu sortieren, indem Sie eine Wertigkeit von A bis C zugeordnet bekommen   A-Aufgaben:- große Wichtigkeit- müssen erledigt werden- bei Nichterledigung kann es Probleme geben- geringer Mengenanteil (ca. 15%)- großer Wertanteil (ca. 65%)   B-Aufgaben:- Nicht so wichtig wie A, können jedoch nicht unbegrenzt verschoben werden- sollen erledigt werden- können zu A-Aufgaben werden- Mengenanteil von ca. 20%- Wertanteil von ca. 20%   C-Aufgaben:- können unvollendet bleiben- es gibt keinen Stichtag für die Erledigungen- führen bei Nichterledigung nicht zu negativen Folgen- höchster Mengenanteil- Wertanteil von ca. 15%   ·         Aufgabenebenen B und C können teilweise delegiert werden