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Nachhaltiges Management Fragen (Subject) / Footprintmethoden (Lesson)
Footprintmethoden
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- Footprintmethoden - auf letzter Transformationsebene "Produkte & Dienstleistungen" - SDGs sollen auf sämtlichen Ebenen eingesetzt werden- Footprintmethoden sind Ökobilanz- Konsumenten sollen mit Hifle geeigneter Fortschrittsmethoden ressourcenschonende Erzeugnissen wählen können - SDG 12: nachhaltige Konsum- und Verbrauchmuster - SDG 12.8: Sicherstellung von Nachhaltigkeitsinformationen- SDG 8.4: bis 2030 weltweite Ressourceneffizienz- "Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa" fordert Vergleichbarkeit- benötigen standardisierte informationen bezüglich Umweltauswirkungen von Produkten während des gesamten Lebenszyklus
- Ökobilanzen - Bilanzierung von Umweltauswirkungen eines Produktes über gesamten Lebensweg Vollständige Ökobilanz:- Product-Footprint ISO 14040/44 Teilausschnittbezogene Ökobbilanz: - seit 2008- Product-Carbon-Footprint ISO 14067- Product-Water-Footprint ISO 14046- Klimabilanz für Transportdienstleistungen DIN EN 16258 => orientieren sich alle an ISO 14040/44
- Product-Footprint ISO 14040/44 - wichtigste & älteste Hautpform der Ökobilanz- international anerkannte FOrm zur Produktbilanzierung- misst Umweltauswirkungen von Produkten über gesamten Lebensweg- liefert umfangreiche daten zu Materialien, Bauteilen, Stoffen etc. - unterstützt Umweltmanagementsysteme und liefert Optimierungsmaßnahmen- jedoch kein Produktvergleich möglich auf Grund nicht-standardisierter Abschneidekriterien Arbeitsschritte:1) Ziel- & Untersuchungsrahmen festlegen2) Sachbilanz erstellen und Daten erheben (z.B. Energieinput, Rohstoffinput etc.)3) Wirkungsabschätzung potentieller Umweltauswirkungen (z.B. Klimawandel, Treibhausgaseffekt)4) Auswertung
- Product-Carbon-Footprint (ISO 14067) PCF - Klimafreundlichkeit immer wichtiger Wettbewerbsfaktor- Bilanzierung des Carbon Footprints- basiert auf ISO 14040/44- beschränkt sich nur auf klimarelevante Aspekte- nur ein Ausschnitt der Ökobilanz Product-Footprint- methodische Differenzen erschweren Vergleichbarkeit (unterschiedliche Qualität, Herkunft etc.) Arbeitsschritte:1) Prozessreihe erstellen2) Systemgrenzen festlegen3) Primär- & Sekundärdaten erheben4) PCF berechnen5) Auswertung
- Product-Environmental-Footprint (PEF) - Schwerpunkt: Sicherstellung der bisher fehlenden Vergleichbarkeit von Ökobilanzen- orientiert sich an PF, PCF etc.- Arbeitsschritte gemäß ISO 14040/44
- Product-Water-Footprint (ISO 14046) PWF - Wasserknappheit & Wasserrisiken- geben internationale Standards zur Ermittlung des Water-Footprints- basiert auf ISO 14040/44- entweder eigenständig oder als Teil des PF- alle mit Wasser in Verbindung stehenden Umweltauswirkungen müssen berücksichtigt werden - Unterscheidung von Meerwasser, Seewasser, Süßwasser etc.- Ziel: Optimierung der Wasserverwendung & Verbesserung der Wassereffizienz- Problem: nachgelagerte Umweltauswirkungen bleiben unberücksichtigt
- Carbon-Footprint für Transportdienstleistungen (DIN EN 16258) - nur innerhalb EU gültig- Güterverkehraufwand nimmt stetig zu - Methode zur Berechnugn des Energieverbrauchs & Treibhausgasemissionen bei Transportdienstleistungen- Berücksichtigung der indirekten und direkten Emissionen- verbrauchsorientierte Methode misst THG-Emissionen mithilfe des gesamten Energieverbrauchs oder entfernungsbasierte Methode misst THG-Emissionen mithilfe des Gewichts der Sendung und der zurückgelegten Entfernung
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