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Entwicklungspsychologie (Subject) / Entwicklung 1 (Lesson)

Laube

This lesson was created by camspc2010.

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  • Definition Entwicklung - Grundlegendes kennzeichen aller Lebewesen - fortwährende, beobachtbare Veränderungen im Erleben und Verhalten
  • Gegenstand der Entwicklungspsychologie Entwicklungsps. handelt von der menschlichen Entwicklung = Untersuchung psychischer Veränderungen eines Individuums im Laufe seiner Entwicklung - Veränderungen werden betrachtet und einem zeitlichen Kontinuum zugeordnet
  • Allgemeine Aufgaben der Entw. - Beschreibung + Erklärung von Konstanz & veränderung - Erforschung dieser Veränderungen sowie deren Einflussgrößen - Ableitung von Prognosen der künftigen Entwicklung
  • Entwicklung als Gewinn und Verlust = Multidirektionalität - Entwicklung = nicht nur ein Zuwachs an Kapazität, sondern auch Verluste & Abbauprozesse
  • Plastizität Entwicklung ist durch eine hohe intraindividuelle Plastizitát gekennzeichnet  = Potenzial für Veränderung innerhalb einer Person
  • Geschichtliche Einbettung Einfluss der geschichtlichen Ära
  • Konteztualismus Entwicklungsverläufe unterliegen kontextuellen Einflüssen = biologische Reifung / altersgestufte Sozialisationsereignisse / geschichtliche bedingte Einflüsse
  • Multidisziplinarität zur Aufklärung der Entwicklung werden auch andere Disziplinen herangezogen z.B. Anthropologie, Biologie + Soziologie
  • Entwicklung ist multidimensional und multidirektional
  • Entwicklung = plastisch - lässt sich verändern und beeinflussen - plastische Natur der menschlichen Entwicklung ermöglicht es Menschen, ihre Eigenschaften+Fähigkeiten während des ganzen Lebens zu veränderun zB könne ältere Erwachsene die einen Rückgang der Balance und Muskelkraft erleben, diese Fähigkeiten durch Übung wiedereralngen und verbessern Plastizität nimmt im Alter tendenziell ab, verschwindet aber nicht vollständig (zb kurzes Training kann Gedächtnis von älteren Erwachsenen verbessern)
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  • Entwicklung beeinflusst durch verschiedene Kontexte Kontext betrifft Aspekte der physischen + sozialen Umgebung des Individuums: -Familie, Nachbarschaft, Land, Kultur, historische Zeitepoche, Werte, normen und Ideale
  • Kohorte generation die zur gleichen Zeit geboren ist, sind sich in vielen Aspekten ähnlicher als menschen, die einer unterschiedlichen Generation Angehören
  • Entwicklungspsychologie in der Lebensspanne 1. Entwicklung endet nicht im frühen Erwachsenenalter 2. Verschiedene Dimensionen einer Funktion haben unterschiedliche Entwicklungsverläufe 3. Es gibt Spielräume und Grenzen für eine Entwicklungsförderung 4. Verluste können potentiell kompensiert werden 5. Entwicklung hat interindividuell unterschiedliche Verläufe 6. Ontogenetische Entwicklung geschieht in Interaktion mit Kontexten und unterliegt folglich einem historischen Wandel
  • Entwicklungsphasen - Pränatale Entwicklung, Geburt, Neugeborenenphase (bis zum 6. Lebensmonat) - Kindheit (1. – 10. Lebensjahr)(frühe Kindheit, Vorschulalter, mittlere Kindheit) - Adoleszenz (11. – 18. Lebensjahr)(frühe Adoleszenz, mittlere Adoleszenz, späte Adoleszenz, Post-Adoleszenz - Übergang zum Erwachsenenalter) - Erwachsenenalter (ab 18. Lebensjahr)(frühes Erwachsenenalter, mittleres Erwachsenenalter, höheres Erwachsenenalter)
  • Entwicklungsverlauf: Kontinuierlicher Verlauf Entwicklung ist ein Prozess, bei dem dieselben Fähigkeiten, die von Anfang an vorhanden gewesen sind, allmählich zunehmen.
  • Entwicklungsverlauf: diskontinuierlicher Verlauf Entwicklung ist ein Prozess, bei dem die Umwelt in bestimmten Entwicklungsabschnitten auf neue und unterschiedliche Weise interpretiert wird und auch die Reaktionen auf die Entwicklungsumwelt sich anders gestalten.
  • Einflüsse auf die Entwicklung - altersabhängige Einflüsse: Ereignisse, die sehr eng mit der Altersstufe verbunden sind; zeitliches Eintreten und Dauer sind daher relativ gut vorhersehbar. - epochal bedingte Einflüsse: erklären, warum Menschen, die etwa zur gleichen Zeit geboren sind, sich in bestimmten Aspekten ähneln - nicht-normative Einflüsse: irreguläre Ereignisse, die nur von einem oder wenigen Menschen erlebt werden und keinem vorhersehbaren Zeitplan folgen
  • Def: kritische Periode Entwicklungsabschnitte, in denen – im Vergleich zu vorangegangenen und nachfolgenden Perioden – spezifische Erfahrungen maximale positive Wirkungen haben. (Beispiel: „bonding-Hypothese“ (Klaus & Kennell, 1987): Bindung entsteht in den ersten Minuten nach der Geburt)
  • Kritische Lebensereignisse - Normative: treten jeweils gehäuft in einer bestimmten Altersphase auf, relativ gut vorhersehbar, beziehen sich auf „Meilensteine“ im Lebenslauf; wobei die soziale Normierung variiert, z. B. Heirat, Auszug, - Non-normative: treten unabhängig von der biologischen und kulturellen Strukturierung des Lebenslaufs auf, betreffen oft nur Einzelne in einer Altersgruppe; nicht vorhersehbar; z. B. Unfall, schwere Erkrankung - Historische: betreffen zeitgleich alle Menschen in einem politischen, kulturellen oder geographischen Lebensraum, unabhängig vom Lebensalter; sind mehr oder weniger vorhersehbar (z. B. Krieg)
  • Definition Anlage alle physischen und psychischen Merkmale, die üblicherweise für erblich gehalten und von Generation zu Generation durch DNS-Unterschiede weitergegeben werden
  • Definiton Umwelt alle nicht-erblichen Faktoren, von der intrazellulären bis zur äußeren Umwelt, diese sind von der Empfängnis bis zum Tod wirksam (Erfahrung)−  Materielle Umgebung: Wohnraum, Ressourcen−  Soziale Umgebung: Erziehungseinflüsse, Beziehungen