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GK Mediävistik (Subject) / 6. Höfische Epik (Lesson)

Schriftkultur d. Hochmittelalters

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  • Worum handelt es sich dabei? Welche Kriterien gibt es? erzählerischer Text/Dichtung, "schöne" weltliche Literatur, höfische Epik Originalität des Autors ist nicht gefragt
  • Herkunft des Artusstoffes (1/3) Matiere de Bretagne: keltische Provenienz-> historischer Kern i. d. VölkerwanderungszeitAngeln, Sachsen, Jüten und Friesen migrieren nach Abzug der Römer auf die britischen Inseln, dort Auseinandersetzung mit "indigener" britischer Bevölkerung Artus: zunächst ein britischer Heerführer (ca. 500 n. Chr.), dann umgedichtet zum König, später Idealisierung (Historia Regum Britanniae v. Geoffrey of Monmouth (1135): Älteste überlieferte ausgestaltete Artusgeschichte)
  • Herkunft des Artusstoffes (2/3) Roman de Brut (v. Wace [*1110, + nach 1174]) -> führt Tafelrunde ein Aeneas -> Brutus -> Artus?
  • Herkunft des Artusstoffes (3/3??) Chretien de Troyes (*1140 Troyes, + 1190) Erec et Enide (ca. 1170), Erec v. Hartmann von Aue ca. 1180/90) Le chevalier de la charette (1177-81), Lancelot oder der Karrenritter (1225) Yvain ou le chevalier au lion, Iwein, 1200) --> komplexe Struktur, kritische Ansätze, Autorreflexion, Vollendung und Überwindung
  • Artusroman: Kriterien - Arthurisches Personal: Protagonist ist nicht Artus, sondern einer seiner Ritter; Erec, Iwein, Gawein, Lanzelot ... - Artus und Ginover: das ideale Königspaar - Gawein: der beste Ritter, Keie devious Truchsess ... -> Hof als Folie/Hintergrund, vor der die Handlung stattfindet Doppelwegstruktur (Kuhn): 1. Bewährungsprobe, "leichtes" Erreichen des Ziels -> Krise, Katastrophe -> 2. Bewährungsprobe -> gefestigte Position/Status, Artuswürdigkeit (ggf. Aufnahme in die Tafelrunde)
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