26
BWL THGA (Subject) / Klausurfragen (Lesson)
Klausurfragen
This lesson was created by TimeshJe.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Ökonomisches Prinzip Definieren Sie die beiden Ausprägungen des ökonomischen Prinzips und geben Sie je zwei Beispiele an! Minimalprinzip: Mit mögl. Geringsten Aufwand soll ein gegebenen Ertrag erwirtschaftet werdenMaximalprinzip: Mit einem gegebenen Aufwand soll ein mögl. großer Ertrag erreicht werden
- Öffentliche – private Unternehmen Wodurch unterscheiden sich öffentliche von privaten Unternehmen? Nennen Sie Beipsiele für öffentliche, private und gemischte Unternehmen! Private = erhalten finanzielle Mittel von Privatpersonen - BMWÖffentliche = erhalten finanzielle Mittel von öffentlicher Hand - StadtwerkeGemischte = erhalten f. M. von privater u. öffentlicher Hand - Deutsche Bahn
- Unternehmensgröße Das HGB unterscheidet drei verschiedene Größenklassen von Unternehmen. Erläutern Sie die Kriterien, nach denen die Unternehmen eingeteilt werden. 1) Größe (Mitarbeiterzahl)2) Umsatz (Gewinn)3) Bilanzsumme
- Zielbeziehungen a) Erläutern Sie, in welchen Beziehungen Ziele zueinander stehen können! konfliktär: die Verfolgung eines Ziels wirkt sich negativ auf ein anderes Ziel auskomplementär: die Verfolgung eines Ziels wirkt sich positiv auf ein anderes Ziel ausindifferent:die Verfolgung eines Ziels beeinflusst ein anderes Ziel weder positiv noch negativ
- Anspruchsgruppen Erläutern Sie, mit welchen Anspruchsgruppen („Stakeholdern“) ein Unternehmen in der Regel zu tun hat und welche unterschiedlichen Interessen diese Gruppen haben! Interne Anspruchsgruppen:- Eigentümer (Aktionäre)(Profite)- Mitarbeiter (Arbeitsklima)- Betriebsrat (Gestaltung gute Bed.)- Manager(Lohn, Macht)- Aufsichtsrat (Kontrolle des Managements) Externe Anspruchsgruppen:- Kunden (gute Produkte)- Lieferanten (pünktl. Zahlung)- Wettbewerber (faires Verhalten)- Gläubiger (pünktl. Zahlung)- Staat (Einhaltung von Gesetzen)- Öffentlichkeit (Arbeitsplätze)
- Unternehmensbereiche In welche Bereiche können Unternehmen in der Regel eingeteilt werden? Beschreiben Sie kurz was die Aufgaben der einzelnen Bereiche sind! - Leistungsbereich (z.B. Material-, Fertigung-, Marketingbereich)- Finanzbereich (Finanzierung, Investition)- Personalbereich- Informationsbereich- Rechnungswesen (z.B. Buchhaltung, Kostenrechnung, Statistik, Planungsrechung)- Controlling (Planung, Kontrolle, Informationsversorgung, Steuerung)
- Entscheidungskriterien bei der Rechtsformwahl Erläutern Sie, welche Kriterien für die Wahl der Rechtsform maßgeblich sein können! - Kapital (auch Beschaffung / Gründungskosten)- Haftung- Entscheidungsgrad- Kreditwürdigkeit
- Grundbegriffe von Märkten a) Was versteht man in der Ökonomie unter einem Mark b) Was ist ein „relevanter Markt“? c) Welche Eigenschaften hat ein „vollkommener Markt“? a) Ort wo Angebot und Nachfrage vorhanden istb) Betrachtung einer bestimmten Zielgruppe (Autohersteller)c) vollständig Transparent alles ist bekannt.
- Monopol, Oligopol und Polypol Wodurch zeichnen sich die Marktformen Monopol, Oligopol und Polypol jeweils aus? Welche Auswirkungen kann die Marktform auf die Preisgestaltung der Anbieter haben? Monopol Ein Anbieter kein Wettbewerb (Münzprägung)Oligopol wenige Anbieter wenig Wettbewerb (Mobil Anbieter)Polypol viele Anbieter viele Wettbewerber (Dönerladen)
- Prozesse in Unternehmen Beschreiben Sie den güterwirtschaftliche und den finanzwirtschaftlichen Prozess in Unternehmen! Güterwirtschaftlicher Prozess: Beschaffund Produktion AbsatzFinanzwirtschaftlicher Prozess: Finanzierung Beschaffung Produktion Absatz Finanzmark
- Advertisement
- Marketing und Technischer Vertrieb Erläutern Sie die Begriffe Marketing und Vertrieb! Was beinhaltet das Marketing und was sind die Aufgaben des Technischen Vertriebs? Marketing: bedeutet das Unternehmen kundenorientiert auszurichten• Langfristige Planung• Marketinginstrumente• Käuferverhalten Forschung Marktforschung: Beschaffung von Informationen• Primärforschung (Studien, Befragungen, Experimente)• Sekundärforschung (vorhandene Daten analysieren) Technischer Vertrieb: beschreibt Funktionsbereich der sich mit Absatz (Verkauf) beschäftigt
- Marketinginstrumente Erläutern Sie mögliche Maßnahmen der Produktpolitik am Beispiel von Volkswagen Produktionspolitik Gestaltung d. Produkte/ Innovation / Variation / Differenzierung / EliminationPreispolitik mögl. Preisnachlässe / Preis / Lieferung / Zahlung / Ziel: Erhöhung AbsatzDistributionspolitik Wahl d. Absatzkanals / Verkehrspolitik: WarenverkaufspolitikKommunikationsp. Infos a. Markt für Käufer / Werbung / Sponsoring / direkte Kommunikation
- Marktsegmentierung Im Rahmen eines Marketing-Konzeptes kommt der Marktsegmentierung eine große Bedeutung zu. a) Was versteht man unter einer Marktsegmentierung? Welches sind die Voraussetzungen für eine Marktsegmentierung b) Welche Marktsegmentierung kann ein Bierproduzent grundsätzlich vornehmen? c) Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei einer Marktsegmentierung und welche Maßnahmen schlagen Sie zur Lösung der sich stellenden Probleme vor? a) Transparenter Markt / informationen / Aufspaltung des Marktes in relevante Teile wie zum Beispiel:o Geographieo Demographieo Psychographieo Verhaltensbezogen b) Geographisch/Verhaltensbezogen : Köln Kölsch / Düsseldorf Alt c) Übergänge zur Abgrenzung sind fließend mehr Informationen sammeln kein vollständig transparenterMarkt
- Gewinnmaximum Diskutieren Sie die Aussagekraft der Ergebnisse für die Entscheidung über den Verkaufspreis Der Ausgerechnete Pries ist soweit das Optimum, jedoch könnte man durch Psychologische trix wieGrenzwerte Kunden locken (0,99 statt 1€)
- Grundbegriffe des Rechnungswesen Erläutern Sie für die folgenden Geschäftsvorfälle, welche Größen jeweils betroffen sind (Auszahlung, Ausgabe, Aufwand, Kosten bzw. Einzahlung, Einnahme, ertrag, Leistung) a) Einkauf von Rohstoffen auf Ziel. Die Rohstoffe werden eingelagert. b) In der Folgeperiode werden die eingelagerten Rohstoffe verbraucht. c) Aufnahme eines Bankkredits. Der Auszahlungsbetrag wird dem Girokonto gutgeschrieben. d) Eine nichtbetriebsnotwendige Beteiligung wird mit Gewinn veräußert. e) Der Vorrat an Dieselkraftstoff zum Antrieb einer Maschine hat um 1000Liter angenommen f) Begleichung einer Lieferantenverbindlichkeit in bar. g) Fertigfabrikate, die in der Vorperiode zu Herstellungskosten (100) aktiviert wurden werden für interne Zweckeauf 180 aufgewertet. h) Verkauf von Waren bar. i) Eine Werkhalle wird durch Feuerschaden total zerstört. Wegen grober Fahrlässigkeit leistet die Versicherung keinen Ersatz. j) Einkauf von Rohstoffen auf Ziel. k) Eine überzählige Maschine wird zum Buchwert (Zeitwert) auf Ziel verkauft. l) Eine in der Bilanz abgeschriebene Maschine kann weiter genutzt werden und wird kalkulatorisch abgeschrieben. m) Bareinkauf von Waren. n) Einem Mitarbeiter wird ein Baudarlehen gewährt. o) Erhöhung des Bestandes an Fertigfabrikaten. p) Wertzuschreibung einer maschinellen Anlage, die in der Vorperiode außerplanmäßig abgeschrieben worden war. q) Warenverkauf auf Ziel. r) Erhalt einer Reparaturrechnung im Dezember. Die Rechnung soll im neuen Jahr bezahlt werden a) Ausgabe kein Aufwandb) Aufwand keine Ausgabenc) Einzahlung keine Einnahmend) Ertrag keine Leistunge) Aufwendung von Kostenf) Auszahlung keine Ausgabeng) Leistung kein Ertragh) Einzahlung und Einnahmei) Aufwand und Kostenj) Ausgaben keine Auszahlungk) Einnahme kein Ertragl) Kosten keine Aufwendungm) Auszahlung v. Ausgabenn) (wie Zielverkauf) Einnahme keine Einzahlungo) ertrag und Leistungp) Ertrag keine Einnahmeq) Einnahme von Erträgen r) Ausgaben und Aufwendung
- ABC-Analyse ? Welche Beschaffungsstrategien sind für A- , B- und C-Teile vorteilhaft? A – Güter: Hohe Lagerkosten OpportunitätskostenB – Güter: mittelmäßige LagerkostenC – Güter: geringe Lagerkosten
- Theorie der Anpassungsformen a) Welche Möglichkeiten zur Anpassung der Leistung einer Maschine an die Beschäftigung kennen Sie? b) Charakterisieren Sie den Kostenverlauf bei den unterschiedlichen Anpassungsmöglichkeiten! a) Zeitliche Anpassung(Überstunden) Quantitative Anpassung(Anzahl der Maschinen) Intensitätsmäßige Anpassung(Produktionsgeschwindigkeit)
- Inventur, Inventar und Bilanz Grenzen Sie die Begriffe Inventur, Inventar und Bilanz voneinander ab und stellen Sie die Vorgehensweise bei der Aufstellung einer Bilanz dar! Inventur: Art & Mengenmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden(Abgleich von Istbeständen und Buchbeständen) Inventar: Detailliertes Verzeichnis der bei Inventur festgestellten Positionen nach Art und Menge und Wert(Staffelform) Gliederung: Vermögensgegenstände nach steigernde Liquidität Schulden nach Fälligkeiten) Bilanz: Aus Inventat abgeleitet: gegenüberstellung von Vermögens und Schulden positionen.- Aktivseite: Vermögensgegenstände (Anlagen- + Umlaufvermögen)- Passivseite: Fremdkapital sowei zum Ausgleich das Eigenkapital
- Aktiengesellschaft Charakteristika: Grundkapital der Gesellschaft ist in Aktien aufgeteilt, Aktien sind Urkunden, die Mitgliedschaftsrechte an einer AG verbriefen Entstehung: Mindestkapital (Grundkapital) 50.000 Euro, notariell beurkundeter Gesellschaftsvertrag (Satzung), Eintragung in das Handelsregister ist erforderlich Haftung: die AG haftet mit dem gesamten Vermögen, die Haftung des Aktionärs ist begrenzt auf seine Einlage Organe: o Hauptversammlung: Zusammenkunft der Aktionäre, min. 1 mal im Jahr, wählen die Vertreter der Aktionäre in den Aufsichtsrat o Aufsichtsrat: Überwachungsorgan der AG, besteht aus Vertretern der Kapitaleigentümer und der Arbeitnehmer, Aufgaben: Überwachung des Vorstands, Bestellung und Abberufung des Vorstands, Prüfung des Jahresabschlusses und Bestimmung über die Gewinnverwendung o Vorstand: verantwortlich leitendes und geschäftsführendes Organ Erhöhte Prüfungs- und Publizitätspflichten, insb. bei börsennotierten Unternehmen Finanzierungsmöglichkeiten: leichte Handelbarkeit der Unternehmensanteile, sehr gute Finanzierungsmöglichkeiten am Kapitalmarkt
- Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Charakteristika: die (i.d.R. mehrere) Gesellschafter sind am Stammkapital des Unternehmens mit ihren Einlagen beteiligt, ein-Mann-GmbH ist möglich Entstehung: Gesellschaftsvertrag notariell beurkundet, Eintragung in das Handelsregister, Stammkapital von 25.000 Euro erforderlich Haftung: Die GmbH haftet mit ihrem gesamten Vermögen, die Gesellschafter haften nur mit der Einlage Organe: o Gesellschafterversammlung: überwachen die Geschäftsführung, beschließen über die Feststellung des Jahresabschlusses und über die Verteilung des Gewinns o Geschäftsführer: Leitung des Unternehmens, Vertretung der GmbH nach außen, die B Bestellung über Gesellschafterversammlung o Aufsichtsrat: ab 500 Beschäftigten Finanzierungsmöglichkeiten: begrenzte Kreditwürdigkeit durch beschränkte Haftung, Eigenkapital: Die GmbH-Anteile sind veräußerlich und vererbbar, allerdings kein organisierter Markt
- Kapitalgesellschaften · Trennung von Kapitalgebern und Unternehmensführung · Beschränkte Haftung · Kapitalgesellschaften sind juristische Personen, d.h. sie besitzen Rechtsfähigkeit, sie sind Rechtsträger ihres Vermögens und ihrer Schulden · Der Fortbestand des Unternehmens ist unabhängig vom Wechsel der Eigentümer
- Stille Gesellschaft · Charakteristika: Aufnahme eines zusätzliche (stillen) Gesellschafters, der nach außen nicht in Erscheinung tritt (reine Innengesellschaft) · Entstehung: keine Eintragung ins Handelsregister notwendig, i.d.R. Gesellschaftsvertrag · Haftung: beschränkt sich auf die Kapitaleinlage · Leitung: stiller Gesellschafter nicht beteiligt · Finanzierungsmöglichkeiten: verbessert die Kreditwürdigkeit durch die Erhöhung der Eigenkapitalbasis
- Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR, BGB-Gesellschaft) Charakteristika: mehrere Gesellschafter verpflichten sich, die Erreichung eines bestimmten Zwecks zu fördern Entstehung: durch Gesellschaftsvertrag (formlos, mündlich, schriftlich oder auch stillschweigend) Haftung: die Gesellschafter haften unmittelbar und unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft (nach außen gesamtschuldnerisch, nach innen ggf. andere Vereinbarungen) Leitung: i.d.R. gemeinschaftlich Rechtliche Vorschriften: §§ 705- 740 BGB
- Kommanditgesellschaft (KG) Charakteristika: unterschiedliche Gesellschafter: Komplementär haftet unbeschränkt, Kommanditist haftet nur beschränkt Entstehung: Eintragung ins Handelsregister, Namen der Kommanditisten müssen mit der Höhe ihrer Einlagen angegeben werden Haftung: Unterscheidung Komplementär – Kommanditist Leitung: Geschäftsführung und Alleinvertretung nach außen steht nur dem Komplementär zu, Mitspracherecht des Kommanditisten kann im Gesellschaftsvertrag vereinbart werden. Rechtliche Vorschriften: §§ 161 – 177a HGB Gewinn – und Verlustverteilung: wird i.d.R. im Gesellschaftsvertrag festgelegt Finanzierungsmöglichkeiten: Ansehen bei Gläubigern (FK-Geber) gut, wegen dem voll haftenden Komplementär, Möglichkeit der Aufnahe von EK-Gebern ebenfalls gut, da sie als Kommanditisten ohne Leitungsbefugnis aufgenommen werden können.
- Offene Handelsgesellschaft (OHG) Charakteristika: Gesellschaft von zwei oder mehr Personen, die ein Handelsgewerbe betreibt Entstehung: Innenverhältnis: Abschluss eines Gesellschaftsvertrags, Außenverhältnis: Zeitpunkt des Geschäftsbeginns, Eintragung ins Handelsregister erforderlich Haftung: mit dem Geschäfts- und Privatvermögen, gemeinsam, solidarisch und unbeschränkt Firma: muss die Bezeichnung Offene Handelsgesellschaft hervorgehen Leitung: alle Gesellschafter im gleichen Umgang zur Geschäftsführung und zur Alleinvertretung berechtigt sind, Einschränkungen durch den Gesellschaftsvertrag möglich Rechtliche Vorschriften: §§ 105 – 160 HGB Finanzierungsmöglichkeiten: gutes Ansehen bei Gläubigern aufgrund der umfangreichen Haftung
- Einzelunternehmen Charakteristika: Ein Kaufmann betreibt sein Unternehmen ohne Mitgesellschafter Entstehung: keine besonderen Formvorschriften, zumeist Eintragung im Handelsregister Haftung: mit dem Geschäfts- und Privatvermögen, haftet persönlich und unbeschränkt Rechtliche Vorschriften: allgemeine Vorschriften im HGB, kann unter seiner Firma klagen und verklagt werden