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Entwicklungspsychologie (Subject) / 11.) Kognitive Entwicklung im höheren Erwachsenenalter (Lesson)

VL11

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  • Einführung (kognitive Psychol./differentielle Psychol.) kognitive Psychologie: Prozesse udn Strukturen des Denkens und deren Entwicklung -> Experimente differentielle Psychologie: Intelligent als Eigenschaft ("trait")-> Messung interindividuelle Unterschiede-> IQ Tests
  • Entwicklung kognitiver fähigkeiten-Was entwickelt sich -absolute Fähigkeiten -Fähigkeitsstruktur (Interkorrelation&Faktorenstruktur) -relative Fähigkeiten (im populationsvergleich wie auch im intrapersonellen Vergleich über die Lebensspanne)-> relativierte Standartwerte ->IQ
  • Historischer Hintergrund- Beginn der kognitiven Altersfoschung und das Defizit Modell -arma alspha udn army beta Test: erste große Querschnittstudie zu kogn. Entwicklung und Lter -Batterie aus versch. kognitiven Aufgaben -Schlussfolgerung: "Defizit-Modell"-> Altern =ABBAU -Methodische Mängel: Baut auf nur einem Gesamtmaß der Intelligenz auf (sehr undifferenziert) - reine Querschnittstudie: Kohorten und Selektionseffekte
  • Differenziertere Modelle des kogn. Alterns-Mherkomponentenmodelle der kogn. Entwicklung: fluide und kristalline Intelligenz Fluide vs Kristaliene Intelligenz (Cattel) -Annahme einer Zweiteilung des g-Faktors in eine kristalline Komponente (Erfahrungswissen, Wissensfragen) und eine "fluide" Komponente (v.a. flexibles Erfasssen neuer Situationen, zb verbale Analogien (schwein-Knochen; Fisch-...?) -> Annahme: Fluide intelligenz nimmt im Alter ab, kristalline bleibt konstant, nimmt evtl noch zu
  • Modell: Mechanik vs Pragmatik der Kognition (Baltes) ->Versuch der Integration dvon Intelligenzforschung, Kognitionswissenschaft-> über Trait Modell hinausgehend -emp Basis: Diverse Längsschnittstudien, zb Berliner Altersstudie "BASE" auch hier angenommene Abnahme der Mechanik und Konstanz der Pragmatik
  • Mechanik vs Pragmatik                       Mechanik  (fluid)       -Def: Biologisch basierte Grundlegende Informationsverarbeitungsprozesse und Kapazitäten -Abhängigkeit von Kultur/Inhalt: weitgehend unabhängig von Inhalten, universell, genetisch prädispositioniert - in Computer Methapher: Hardware - operationalisierung: Geschwindigkeit und Akkuratheit in sensorischen und kogn. Aufgaben, selektive Aufmerksamkeit, flexibles Denken Pragmatik (kristallin): -Def: Kulturell vermittelte kognitive Fähigkeit -Abhängigkeit von Kultur/Inhalt: gebunden an Inhalt, kultur und Erfahrungsabhängig -Computer Metapher: Software - Operationalisierung: Kompetenz in Kulturtechniken, Alltags-problemlösen, soziales Wissen(inkl. Weisheiten)
  • Verhältnis Mechanik-Pragmatik - Mechanik: Fluid-> u-Kurve über Zeit -Pragmatik: kristalline-> gleicher Aufbau, plateau oder zuwachs im Alter Verhältnis Mechanik-Pragmatik: -Mechanik als Grundlage von Pragmatik -Wechselwirkungen: - Pragmatik ist erforderlich für Ausbildung mechanischer Fähigkeiten (bsp. SPrache und Diskurs) -Pragmatik kann z.T kompensieren für Mechanik (wenn kogn. Schlechter iwrd, kann pragmatik das kompeniseren) -Illustration: Tunierschach (schnelles Schach) vs Korrespondenzschach (mx 3 Tage pro Zug) -> tunierschach gewinner sind viel Jünger als bei Korrespondierschaf -Allgemeine Trends der Lebenslangen kogn. ENtwicklung: Stabilität und Differenzierung interkultureller Leistungsfähigkeit
  • Stabilität und Stabilität intellektueller Leistunsgfähigkeit -Stabilität:(gemessen an 1 jahres Längsschnitt-studie) -> steigt kontinuerlich bis in Adoleszenz-> dann Plateau-> Abfall in höhrem Alter - Differenzierung (niedriger g-Faktor) - gemessen über Interkorrelation verschiedener Tests zur intellektuellen Leistunsfähigkeit _> steigt bis Adoleszenz, ->Plateau-> De-Differnezierung in höhrem Alter
  • Entwicklung kognitiver Fähigkeiten in ausgewählten Bereichen- gedächtnis Gedächtnis: KZG und Arbeitsgedächtnis: KZG spanne(zb Zahelfolge vorwärts) ist relativ altersstabil, Abrietsgedächtnis (Zahlenspanne rückwärts): Abnahme mit Alter -nicht-deklaratives Gedächtnis: Altersstabil -deklaratives LZD: -Abruf bereits vorhandenes Wissen: bleibt relativ altersstabil, Speicherung und Abruf neier Informationen: Abnahme mit Alter
  • Exekutive Funktionen (Def. und Inhbition) Def. :Übergeordnete kognitive Steuerungsfunktionen wie Planung, Zielbildung, Konfliktlösen, die erforderlich sind, wenn Aufgaben nicht automatisiert bewätligt werden können -Teilbereiche: inhibition, Planung, Aufgabenwechsel, -Neuropyhsiologische Korrelate im Frontallappen zb. INHIBITION: in der Lebensspanne: GO-No-Go aufgaben: "Go" wenn x erscheint, x drücken wenn O erscheint, O drücken: "no-go"-> wenn Ton nach X oder O kommt, nicht machen ->variibar:Intervall go-signal-stop-signal -Maße: Korrektheit, Geschwindigkeit in Go-Durchgängen, Länge des Intervalls bei dem VP noch kompetent sind -Bsp Studie von Bedard: VP von 6-82 J. ->U-kurve für Geschwindigkeit und Länge des Intervalls
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  • Aufgabenwechsel in der Lebensspanne (exekutive Funktionen) -wisconsin Crad sorting Task: (stimulus anhang 2 Dimensionen unterscheiden, zb Farbe und Form) -> VP habe stapel von Karten, die sich in farbe und Form unterscheiden können. Anschlieüen bekommt man 2 stapel, die sie muster stumli zuordnen sollen. VL bestimmt Regel wonach sortiert wird. Regel wird aber nur durch feedback genannt. Gemessen wird fehleranzahl als auch Geschwindigkeit des wechsels -Qualitativ (ob man es überhaupt kann): Kompetenz ab 4 jahren, korreliert mit ToM -Quantitativ:(wie gut man es kann): lebenslange Entwicklung in Fehlern, reaktionszeitetc. -Zelazo: Exp: 3 Altersgruppen 8J, 22,J, 71j -> 2 Aufgaben: a)visuelle Sortieren nach Farbe oder Form b) auditiv (geschlecht der Sprecherin) ->Av: Sortieren nach falschen Dimensionen Ergebnisse: U-Kurve (Fehler nehmen zuerst ab, dann wieder zu mit Alter)
  • Entwicklung der Aufmerksamkeit im Alter Arten von Aufmerksamkeit: Orientierung, Daueraufmerksamkeit, selektive Aufmerksamkeit, Suche,.. .Aufgaben zur messung: selektive Aufmerksamkeit: visuelles Filtern -> umgekehrte u-Kurve -geteilte Aufmerksamkeit: doppelaufgaben,..
  • Erklärungsansätze- Meachnik der Kognition Mechanik der Kognition: Erklärungsmodelle - mögliche bereichübergreifende Grundlagen kognitiven Alterns: IV Geschwindigkeit, Arbeitsgedächtnis, exekutive Funktionen -neurologische Korrelate: neuroanatomisch: Veränderung Fronatllappen; Neurochemisch: Abnahme der Dopamin rezeptoren
  • Entwicklung von Weisheit-Begriffe der Weisheit-Antike Antike: Verbindung theoretische (wie die Welt funktioniert) und praktische (das maßvoll anzuwenden) Vernunft, Harmonie ->Cicero: Greise besitzen Vernunft und Verstand; mit Gedanken Großes ausgeführt
  • Psychologische Ansätze zur Erforschung von Weisheit -s.Hall: Mit Alter kommt philosophische Ruhe; -Sternberg: Suche nach Mittelwerg zwischen Extremen, Distanz von vorliegenden Problemen, Gelungende Koordination von Denken, fühlen und Wollen -> Ähnlichkeit zu post-formalem Denken
  • Weisheit Paradigma von P.Baltes Def. Weisheit: Expertise im Umgang mit schiwerigen Fragen des Lebens (Lebenspanung, gestaltung und deutung) -> VP sollen zu Lebensituationen Urteile abgeben 5 Basis Kriterien: 1) Faktenwissen in grundlegenden Fragen des Lebens 2) Strategiewissen in grundlegenden fragen des Lebens -Meta kriterien: 3) Kontextualismus: Inwiefern werden historische, ontogenetische etc. EInbettung von Lebensproblemen berücksichtigt? 4) Wert-Relativismus: inwiefern werden Toleranz und gemäßtigter Pluralismus anerkannt?( dass Menschen versch. Normen vertreten) 5)Erkennen von und Umgehen mit Ungewissheit (->Bezug zu post-formalen, pragmatischen Denken)
  • Emp Erfassung -Dilemmata-> VP sollen dazu laut denken - Antworten nach den Kriterien beurteilt ->Ergebnisse: Kein Zusammenhang zum Lebensalter, aber Zusammenhang zu Beruf( Menschen mt Beufen in Lebensplanug besser (zb klinische psychologen) -> Weisheit erfordert das Zusammenspiel von Intelligenz und Persönlichkeit -> Intelligenz und Persönlichkeitsmaße können einen Teil der Leistungen in Weisheitstests vorhersagen
  • andere Ansätze: Grossmann et al -Perspektivwechsel von der eigenen Person in einer Konflik involierten Person - Wahrscheinlichkeit eines Wechsels einschätzen - Vorhersageflexibiltät (angezeit durch mögliche Vorhersagen, wie sich der Konflit entfalten kann) - Festellen der Unsicherheiten und Grenzen des Wissens - Suche nach Konfliktlösungen -Suche nach Kompromissen =Kriterien für Antwortbeurteilungen Emp ergebnisse: mit alter höhrer Antworten für alle dimensionen, Ältere schneiden besser ab